Zweite Ehe mit Thaifrau

Diskutiere Zweite Ehe mit Thaifrau im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Von einigen ist es bekannt, von anderen wird es vermutet, die Ehe mit ihrer Thaifrau ist nicht die erste im Leben des Mannes. Auch ich gehöre...
MichaelNoi

MichaelNoi

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Von einigen ist es bekannt, von anderen wird es vermutet,
die Ehe mit ihrer Thaifrau ist nicht die erste im Leben des Mannes.
Auch ich gehöre dazu. Aber ich möchte jetzt keine Diskussion entfachen, wer noch alles im selben Boot sitzt.
Viel interessanter finde ich die Frage nach dem "Warum".
Liegt es daran, dass man nach der Deutsch-Deutschen Beziehung genug hat vom Emanzentum, oder ist es die Erfüllung eines Jugendtraumes,
oder...oder...oder
Einen großen Vorteil sehe ich in der Erfahrung , die ein Ehe-erfahrener Farang in eine neue Thai-Beziehung einbringt.
Die vielen Probleme, die sich einem ja von Anfang an in den Weg stellen müssen gelößt werden. Da könnte ich mir vorstelle, dass dieses einem Unbedarften schnell über den Kopf wächst.

Amberg: Sonnenschein bei wolkenlosem Himmel 8-)
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Micheal
Ich heiratete mit 19 Jahren. Das war damals in der DDR nicht unüblich, da man als unverheitetes Paar nicht in 10 jahren eine Chance auf eine Wohnung gehabt hätte. Die Partnerwahl war nicht ganz verkehrt, aber dennoch wurde die Ehe nach 7 Jahren geschieden. Heute verstehen wir uns wieder bestens. Damals fehlte uns die Lebenserfahrung um die Probleme zu lösen. Ob das aber der alleinige grund war? Es gibt Leute, die haben in der 2 oder gar 3....4. Ehe die selben Probleme wie in der ersten. Nicht jeder ist beziehungsfähig nehme ich mal an. Andere haben auch nur 4x die Falsche gewählt. Da steht aber keine Wertung dahinter. Andere haben bedeutend mehr Partner mit den Jahren verschlissen, aber haben die aber nicht geheiratet.

"Drum prüfe was sich ewig bindet" ist weniger der springende Punkt für die meisten Probleme. Das größte Problem liegt meiner Meinung nach da, wenn sich beide Partner mit den Jahren unterschiedlich weiterentwickeln. Und hier sehe ich das Entwicklungspotential gerade bei Menschen, die nach ihrer Heirat in eine komplett andere Welt umziehen. Die entwickeln sich unter Umständen recht drastisch weiter, was manchen Partner dann überrascht/überfordert. Man kann also zum Zeitpunkt der Eheschliessung durchaus gut zusammengepaßt haben und daher hilft der Spruch "Drum prüfe..." nicht (viele Jahre) weit. Besonders wenn ein Partner von sehr weit her kommt. Das haben wir schon vor Monaten mal besprochen.
mfg jinjok
 
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xenusion

Gast
Ja Jingjok,

seinerzeit gab es das Phänomen der "Flucht in die Ehe". Vor allem Frauen hatten mit etwa 20 Jahren alles erreicht: Lehrabschluss, Schichtarbeit mit höchster Gehaltsgruppe, Balaton gesehen, 20 Jahre alten Trabi gekauft. Was dann? Der verständliche Wunsch nach einem Baby und ein bis drei Jahren Auszeit, dann vielleicht noch ein Kind, dann wieder zurück an den "Kampfplatz für den Frieden".
Bei meinen Töchtern sehe ich heute, dass die ganz andere Möglichkeiten haben. Ein Glück.

Ich habe nach 17 Jahren das Handtuch geworfen. Ich musste erleben, dass ein Mensch, der sich nach einer schweren Krankheit die Sinnfrage stellt, wenn er in die Fänge psychoanalytisch dilettierender Ärzte gerät, nicht mehr der gleiche ist, mit dem man mal die Welt verbessern wollte. Wenn sich in einer Beziehung einmal Eiseskälte ausbreitet, hilft auch keine Mediation mehr. Da muss man rechtzeitig den Absprung schaffen, um nicht zu erfrieren.

Wem dann die weiche Landung im warmen Thailand gelingt, der sieht sich selbst auch mit anderen Augen und braucht nur noch den Mut zum Neuanfang.

Michael,
das Emanzentum ist doch nur eine Randerscheinung, da braucht uns nicht bange werden. Wenn es doch wirklich emanzipierte Frauen gäbe, die man als gleichrangige Partnerin achten und lieben könnte, wäre ich froh. Statt dessen begegnet einem auf Schritt und Tritt thumbes Geschwafel aus teutschem Frauenmund, auswendig gelernte "Beziehungsliteratur". Langweilig. Kalt.

Ich habe eine zeitlang u.a. mit deutschen vielen Frauen emails ausgetauscht. Spätestens nach dem zweiten Schreiben kam die Frage nach meinem Sternbild! Ja wo bin ich denn hier hingeraten? Im 3.Jahrtausend!
Etliche Frauen suchten eine Anschlussfinanzierung, nachdem die Kinder so alt geworden sind, dass deren Zeuger das Leben seiner ehemaligen Frau nicht mehr unterhalten muss.
Und plötzlich müssen diese Heulsusen der Spassgeneration ans Arbeiten denken, oh weh!

Ich will es klip und klar sagen. Deutsche Frauen über 40, die für mich in Frage kämen, erschrecken mich. Wo bitte finde ich in diesem Land eine nicht beziehungsgeschädigte, nichtrauchende, ungefärbte, lecker aussehende jüngere Frau, wenn ich kein Schlagerfuzzi, Multimillionär, Politgangster, sondern ein ganz normaler abhängig Beschäftigter bin, der sich ausserdem zu seinen Kindern aus früherem Leben bekennt?

Natürlich kann man eine Russin oder Tschechin importieren, man fällt damit nicht so auf im Strassenbild. Man könnte sein Schulrussisch wieder hervorholen. Man bräuchte im Urlaub nicht so weit zu fliegen. Aber diese Diskantstimmen!?

Ausserdem, wenn alles geregelt ist, alle Lebensversicherungen und die Riesterrente unter Dach und Fach sind, was bietet das Leben dann noch für Herausforderungen? 220 auf der Autobahn?

Ich denke, wir werden noch voneinander hören.

CUL
Xenu
 
A

Airport

Gast
WOW, @ Xenusion, WOW!!! :cool:
Das ist eine Aussage, die wahrscheinlich bei "Deutschen" Leserinnen einen Aufschrei der Empoerung ausloesen wuerde. Du waerest ab sofort der Buhmann der Forenlandschaft....
Ich persoenlich kann dich zu diesem Mut nur beglueckwuenschen! :super:
Denn was viele denken, hast Du schriftlich niedergelegt. :bravo:
Ich gebe dir auch im Großen und Ganzen recht, bis auf ein paar Kleinigkeiten...
@MichaelNoi
ich kann hier zum eigentlichen Threat nichts beisteuern, da meine Ehe mit Tenny meine Erstehe ist und auch hoffentlich bleibt. :love:
Aber der damalige Grund eine Asiatin oder eine Auslaenderin als Frau zu erwaehlen (es haette auch eine Brasilieanerin, Afrikanerin, Italienerin, usw. sein koennen), ist die schon mir damals aufgefallene Kaelte, egoistische Denkweise und Geldgeilheit der deutschen Frau (Nicht ALLE !!!). :nono:
Das gilt natuerlich nicht fuer alle deutsche Frauen, aber andere habe ich leider nicht kennengelernt.
Und ich habe meinen Schritt bis heute nicht bereut, wenn ich mich in meinem Freundes-und Kollegenkreis umschaue. :crazy: :heul:
Denn ich bin einer von Wenigen, die noch die erste Frau haben!!:super:


In diesem Sinne......

Letzte Änderung: Airport am 31.05.02, 17:00

Letzte Änderung: Airport am 31.05.02, 17:02
 
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odysseus

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Servus MichaelNoi.
Habe schon viele Ehen ( Deutsch-Deutsch) gesehen. Was nach 2-5 Jahren auseinadergebrochen sind. Ein besonders trauriger fall aus der Nachbarschaft. Zwei Kinder, sie sucht sich liebhaber, und haut ab, und er ist am Ende der Dumme. Aber es gibt auch fälle, wo es umgekehrt ist. Eine gute Bekannte von mir, ist verheiratet, ja, er liest richtig, fängt zum Studieren an, sie arbeitet wie eine Dumme, zahlt im das Studium. Die Prüfung ist bestanden. Und sie ist im, im Entefakt zu wenig, es scheitert bei ihr bei der Bildung, und er sucht sich eine Neue Spielgefährtin. Aber es gibt gewiß noch schlimmere Geschichten was das Leben schreibt. Aber eines ist gewiß, ein Holz scheitel alleine Brennt nicht wie der Volksmund sagt. Aber schaut man nur so rum beim Fortgehen, springt es einen schon ins Auge. Viele Deutsche Frauen führen sich auf wie die Vandalen, ein benehmen das es einen krausen kann. In vielen Bereichen einfach nicht mehr Weiblich, sondern auf der suche nach einen Neuen Idial Namens Emanzipation. Ihr benehmen gleicht oft einem Trampeltier aus der Sahara. Aber gewiß sind solche Erscheinungen die ausnahmen. Es gibt auch noch gewiß die Idiale Frau aus germanien, und die sind nicht wenig, aber oft springen die Negativ Beispiele mehr ins Auge. Viele Vorteile findet man mit Frauen aus Thailand, was es leider bei Frauen aus Deutschland verloren gegangen sind.
 
Mang-gon-Jai

Mang-gon-Jai

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Zurück zum Eingangsposting von Michael: Warum ist die Ehe mit einer Thai-Frau nicht die erste Ehe des Mannes? Daß es so ist, scheint ja der Bekanntenkreis mit thai/deutschen Ehen zu bestätigen.
Sicher gibt es dafür mehrere Gründe.
Der Mann ist vielleicht von einer früheren Beziehung enttäuscht. Er sucht das, was als Klischee für Thaifrauen gilt: Liebevoll, anschmiegsam, aufopferungsfähig. Wie weit sich dieses Klischee im späteren Eheleben bewahrheitet, sei erst einmal dahingestellt.
Die Optik, das Äußere einer Thaifrau ist sicher auch ein Auslöser für eine thai/deutsche Partnerschaft. Die meisten Thai sind immerhin recht hübsch. Diese Tatsache steigert sicherlich das Selbstwertgefühl des Ehemannes.
Auch ist die Beziehung mit einer Thai anfangs nicht so stressig, wie mit einer ‚emanzipierten’ Europäerin. Eine Thaifrau versteht sich als Ehefrau und Lebenspartner, während Europäerinnen eine Partnerschaft oft als Zweikampf betrachten - Zweikampf darüber, wer das Sagen hat. Dieses Verhalten wird häufig als Emanzipation bezeichnet, hat aber mit tatsächlicher Emanzipation nicht viel gemeinsam.
Eine gewisse ‚Eheerfahrung’ hat der europäische Mann nach der ersten Beziehung ja auch. Dieses macht ihn sicher aus Sicht einer thailändischen Frau nicht unattraktiver.

Aber, um das Eingangsposting von Michael einmal umzudrehen: Für viele Thaifrauen, die einen europäischen Lebenspartner haben, ist diese Beziehung auch nicht die erste Ehe.

Gruß

Mang-gon Jai
 
Mang-gon-Jai

Mang-gon-Jai

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Während des Schreibens des obigen Postings, fiel mir auf, daß es in meinem gesamten Bekanntenkreis mit thai/deutschen Beziehungen keinen einzigen Thai-Mann gibt. Stets ist der männliche Teil Europäer und die Frau kommt aus Thailand.
Das müßte es doch andersherum auch geben, oder?
Kennt jemand von Euch eine Beziehung, in der der Mann Thai ist und die Frau aus Europa stammt?


Gruß

Mang-gon Jai
 
U

Udo

Gast
Ja kenne ich.

Das Paar lebt in Frankfurt.

Beide sind sehr nett und entsprechen nicht den allgemeinen Klischees (Er - Macho; Sie - Dominant).
Wie die beiden sich näher gekommen sind, weiß ich nicht. Ich frag mal Noi. Frauen sind in dieser Beziehung oft unkomplizierter.

Ansonsten denke ich, wenn ein Thailändischer Macho auf eine Deutsche Tusnelda trifft, verhält sich das wie eine Bowlingkugel zu einem Ei.
Eine langfristige Beziehung ist unter diesen Voraussetzungen nur schwer vorstellbar.

Udo
 
Jinjok

Jinjok

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@MangGon
Beim Visakha Bucha Fest letzten Sonntag habe ich eine Farang mit ihrem Thai-Mann gesehen. SIe hat die Kinder gehütet, während er den religiösen Zeremonien folgte.

@Xenu
Den Lebenslauf einer jungen realsozialisten Proletarierfrau hast Du treffend wiedergegeben. Ist alles schon 'ne Weile her. Oft mußten die Lehrlinge aus den entlegenen Ecken der Bezirke in die Kreisstädte in Wohnheime ziehen und fuhren nur am Wochenende nach Hause. Nach der Lehre folgte das der Umzug ins Arbeiterwohnheim mit dem 25 m² Wohnklo. Wenn man Glück hatte brauchte man es nicht zu teilen. Da war der die Heirat schnell in Erwägung gezogen, wenn es die eigenen 4 Wände dann in realistischer Warte(listen)zeit gab.
[hr:293d429861]
Wenn man sich nicht überhastet in eine Ehe gestürzt hat, ist meiner Meinung nach das unterschiedliche Entwicklungspotential ein großer Beziehungskiller. Aber auch einlfüsse von außen sind nicht zu unterschätzen. Gerade bi-nationale Eheen scheitern auch gern am Umfeld. Da ist der "steter-Tropfen-höhlt-den-Stein-Effekt" dann ausschlaggebend.

Anfangs meint man mit der latent rassistischen Umwelt fertigzuwerden, aber mit der Zeit arbeitet es im Inneren und plötzlich werden die kleinen Schwächen der Einwandererfrau zu nicht mehr tolerierbaren Makeln. Der Mann kippt unter der Ablehnung der Umwelt um. Viele Partner schweißt aber eine Ablehnung der Umwelt nur noch fester zusammen. Gerade wenn sie wirklich gut zusammenpassen.
mfg jinjok
 
K

Kali

Gast
Die Frage ist für mich nicht, warum ich mit einer Thai zusammen bin, sondern, warum ich mit Suay zusammen bin.
Über die Motive anderer kann ich nur spektulieren, doch das Ergebnis würde vermutlich auch wiederum auf gängige Klischess hinauslaufen.
Meine langjährige Ehe ist - ohne meinen eigenen Anteil beschönigen zu wollen - u.a. daran zerbrochen, daß meine Ex-Frau so mit 40 feststellte: Das kann doch nicht alles gewesen sein. Nun begann die große Reflexionsarbeit über Partnerschaft, so, daß ich nachher nur noch das Gefühl hatte, in einer sozialpädagogischen Zweckgemeinschaft zu leben. Mein eigenes Harmoniebedürfnis - und auch die Verweigerung an der Teilnahme an diesem Konsumterror - wurden für die eigene Entwicklung als kontraproduktiv angesiedelt. So fing ich letztendlich an, am Sinn des Lebens zu zweifeln.

[hr:4a4b54c5c5]
Tja, und dann lernte ich nach 5-jährigem Alleinleben Suay kennen - und sie war eben zufällig eine Thai.
Natürlich sind unsere Entwicklungen total unterschiedlich verlaufen. Hatte es anderer Stelle schon einmal formuliert:Suay hat einen Überlebenskampf geführt, und ich habe mich in meiner sozialversicherten Existens gesuhlt. Da war nun diese kleine Frau aus dem Isaan, die mich einfach so mochte, wie ich bin. Die mir zwar sagt, wenn ihr etwas nicht gefällt, die aber nicht ständig hinterfragt, warum, weshalb, wieso.
Meine Entwicklung ist auch anders als die derjenigen verlaufen, die im 'real' exitistierenden Sozialismus aufgewachsen sind, was für die eigenen Lebensentscheidungen sicher auch eine nicht unwesentliche Bedeutung hat.
Sie entspricht auch äußerlich sicher nicht der Deutschen Industrienorm für eine 'hübsche' Thai, außerdem ist sie bereits 46 Jahre alt - in den Augen iher thailändischen Mitbürger eine alte Frau - wie es mir meine Schwägerin ja einmal unverblümt gesagt hatte:"Warum nimmst Du Dir nicht eine jüngere Frau?" Doch das trifft sich gut: ich entspreche eben auch nicht der Deutschen Industrienorm für einen germanischen Hünen.

[hr:4a4b54c5c5]
Ich will es einmal so sagen: Sie gibt mir inneren Frieden und als Frau das Gefühl, ein Mann zu sein, ohne über sexuelle Praktiken noch diverse Grundsatzdiskussionen führen zu müssen.
Und warum ich noch einmal geheiratet habe ? Wißt Ihr eine andere Möglichket, daß Suay hätte hier bleiben können ?
 
X

xenusion

Gast
@Mang-gon-Jai

in Europa hat die Akzeleration früher eingesetzt als in Thailand. Wenn die Frau zwei Köpfe kleiner als der Mann ist, wird das hier gerade noch akzeptiert. Umgekehrt haben thailändische Männer einfach ein Problem, eine Europäerin zu finden, die sie nicht überragt. Und auf Plateausohlen umherzustaksen ist auch nicht jederMannes Sache.

Thailändische Männer haben mir oft zu verstehen gegeben, dass sie Europäerinnen durchaus knusper finden, sind sich aber aber der geometrischen Probleme bewusst, somit bleibt die Annäherung meist platonisch.

Desweiteren wollen wir doch nicht verleugnen, dass es ein starkes soziales Gefälle zwischen D. und Th. gibt, dass uns dort auf eine grössere Auswahl migrationswilliger Frauen treffen lässt. Nicht weil wir die besseren Menschen sind, sondern weil uns die Gnade der Geburt an einem günstigeren Platz der Weltwirtschaftssystems zuteilgeworden ist. In Deutschland müsste ich doch einer jungen attraktiven gebildeten Frau zumindest einen Sportwagen als Balzgeschenk vor die Tür stellen. In Thailand bin ich selbst das Geschenk. Dort schaut sie auch schon mal über ein paar Karosseriemängel und Vorschäden hinweg, Hauptsache das Teil ist noch zu gebrauchen.

Na ja, ich will vor allem die jüngeren Forenbesucher nicht zu sehr desillusionieren. Darum noch ein Positivum. Es gibt Kräfte in unserem Inneren, die uns (vor allem) Asiatinnen allgemein sehr attraktiv erscheinen lassen. Umgekehrt hat sicher manch einer auch erfahren, dass ihn eine solche Frau einfach "geil" fand. Abseits aller monetären Interessen. Die weibliche Phantasie ist beinah grenzenlos. Und ebenso wie ich thailändische Kinder total niedlich finde, haben mir dort Frauen versichert, dass sie sich nichts sehnlicher wünschen, als ein blondes langnasiges Kind. Und die Zeremonie, aus der es entsteht... Die Gründe liegen wohl tief in unserem Rückenmark vergraben.

Gruss
Xenu
 
K

Kali

Gast
Zitat Xenusion:
[hr:9dafaf31fa]...und die Zeremonie, aus der es entsteht...
[hr:9dafaf31fa]...und auch da werden wieder Normen gesetzt, die ein Großteil der maskulinen Bevölkerung gar nicht erfüllt. Ich auch nicht, sehr zur Freude von Suay, die vorher - wie sie es mir im vergangenen Jahr einmal verraten hatte - die Phantasien ihrer Dorfmitbewohnerinnen teilte, daß die Farangs ja alle teil-mäßig überdimensioniert seien.
Doch mit dem Kinderwunsch scheint zu stimmen, ist bei Suay selbst jetzt noch ausgeprägt, wissend, daß aus Sterilisationsgründen nicht mehr möglich.
Mir fehlt die Erfahrung mit anderen Thais, um deren Einstelungen und Phantasien mitteilen zu können.
Doch, wenn ich Suay richtig verstehe, ist es schon ein großes Plus, daß ich regelmäßig arbeite, nicht trinke, sie nicht schlage, und nicht alleine um die Häuser ziehe - wenigstens nicht oft.
Und sie 'riecht' anscheinend sehr gerne an mir, eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen ist 'tham hoom' - den guten Geruch hatten mir andere früher auch schon bescheinigt.
[hr:9dafaf31fa]Daß es wohl nur sehr wenige Beziehungen gibt, in denen der Mann Thai und die Frau Deutsche ist, mag allerdings wirklich an dem sehr unterschiedlichem Rollenverständnis liegen.
Ein in unserer Hemisphäre aufgewachsenes maskulines Prachtexemplar wird wohl eher mit dem Rollenverständnis einer Thai klar kommen als ein thailändsiches maskulines Prachtexemplar mit dem Rollenverständnis einer Farang
 
Mang-gon-Jai

Mang-gon-Jai

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@Kali
...und auch da werden wieder Normen gesetzt, die ein Großteil der maskulinen Bevölkerung gar nicht erfüllt. Ich auch nicht, sehr zur Freude von Suay, die vorher - wie sie es mir im vergangenen Jahr einmal verraten hatte - die Phantasien ihrer Dorfmitbewohnerinnen teilte, daß die Farangs ja alle teil-mäßig überdimensioniert seien.
Ja, ist schon eigentümlich, welche Vorstellungen die Thai-Frauen von uns Farang haben.
Als ich das erste Mal mit Jindi in ihrem Dorf war, wurde sie allen Freundinnen (während meines Beiseins) gefragt, ob denn das ‚Ding’ von mir wirklich so groß sein, wie man immer sagt.
Wenn Jindi dann ihren Freundinnen antwortete, sie könnten mich ja selbst fragen, ich verstände Thai, wurden diese äußerst verlegen und entschuldigten sich bei mir.


Gruß

Mang-gon Jai
 
Ampudjini

Ampudjini

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Hallo Man-gon-Jai,

kenne auch so ein Ehepaar mit Thaimann und Farangfrau. Sind seit 16 Jahren verheiratet. Kennengelernt durch Studium in Deutschland.

Sind übrigens meine Mitbewohner!! :rofl:

Gruß,
Ampudjini
 
Jinjok

Jinjok

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@Ampudjini
Deine Eltern haben also als sie sich vor 16 Jahren kennengelernt hatten gleich Nägel mit Köpfen gemacht. ;-)
mfg jinjok
 
Ampudjini

Ampudjini

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Nein, das haben sie schon vorher.
Bin schon etwas älter.
Auch wenn mans mir nicht anmerkt! ;-D
 
MichaelNoi

MichaelNoi

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@ Xenu,
nicht,dass du schlechte Postings schreibst, aber das ist das beste, was ich bisher von dir gelesen habe :super:
Auf Schulrussisch kann ich leider ebensowenig, wie auf Schulthai zurückgreifen, aber die anderen Argumente
Zitat:
Ich will es klip und klar sagen. Deutsche Frauen über 40, die für mich in Frage kämen, erschrecken mich. Wo bitte finde ich in diesem Land eine nicht beziehungsgeschädigte, nichtrauchende, ungefärbte, lecker aussehende jüngere Frau, wenn ich kein Schlagerfuzzi, Multimillionär, Politgangster, sondern ein ganz normaler abhängig Beschäftigter bin, der sich ausserdem zu seinen Kindern aus früherem Leben bekennt?
waren für mich, ebenso wie der schon immer latent vorhandene Wunsch nach einer Asiatin, ausschlaggebend.

@ Airport,
ja auch ich habe leider keine andere Deutsche kennengelernt...scheinen wohl doch recht dünn gesäät zu sein :-)

@ Mangon,
richtig, die Klischees sind nur zum Teil war und dessen muß man sich auch bewußt sein, wenn man eine Asiatin heiratet.
Ich kann nur jedem Beziehungsgeschädigten empfehlen, mal in dieser Richtung nachzudenken.

Deutsche Frau mit Thailänder gibt es sicher weniger,warum hast du ja schon selbst beantwortet: Partnerschaft als 2-Kampf z.B. entspricht ja kaum dem thailändischen Harmoniebedürfniss. Die "Geldgier" wurde auch schon angesprochen...was ist schon von einem Durchschnittsthai zu holen ???

Hier möchte ich übrigens noch mal dem weitverbreiteten Klischee wiedersprechen,dass alle Thaifrauen nur auf´s Geld schauen....
Dem ist, soweit ich das selbst und bei Bekannten überblicke,
nicht so!!!

@ Kali,
die sogenannte Midlifecrises, war auch in meiner 1. Ehe der auslösende Faktor. Da bekam man auf einmal Dinge zu hören...na egal,
und wenn es dann nach redlichen Versuchen einfach nicht mehr geht,
ist es die beste Lösung sich zu trennen.
Für mich hat danach jedenfalls ein neues Leben begonnen, so sehe ich das und ich bin sehr froh mit meiner Entscheidung den sehr schwierigen Weg, eine Thaifrau zu ehelichen, gegangen zu sein.

Amberg wolkenlos

Viele Grüße an alle
Michael
 
MichaelNoi

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Hallo Ampudjini,
ich wundere mich schon dauernd über dein perfektes Deutsch (Allmächt)
aber du bist ja wohl hier aufgewachsen, das erklärt natürlich alles :-)
 
A

Azrael

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Och, Machtkämpfe kenne ich aber von meiner auch;-) Und warum sie? Hat halt einfach auf beiden Seiten gefunkt, war zufälligerweise in Thailand. Da hatte ich sogar eine Beziehung hier die auch ganz gut lief. Also warum? Keine Ahnung;-) War wohl Schicksal...

Bisher war ich auch nicht verheiratet, vor knapp über nem Jahr hätte ich das "H-Wort" nicht mal in den Mund genommen:-)

Gruss
Alex
 
Mang-gon-Jai

Mang-gon-Jai

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@MichaelNoi
Hier möchte ich übrigens noch mal dem weitverbreiteten Klischee wiedersprechen, dass alle Thaifrauen nur auf´s Geld schauen....
Dem ist, soweit ich das selbst und bei Bekannten überblicke,
nicht so!!!
Ich gebe Dir Recht und auch wieder nicht. Meine Erfahrungen mit Thai-Frauen bestätigen es, die Frauen sind gar nicht so sehr hinter dem Geld her. Wenn sie den Mann lieben, halten sie das gemeinsame Geld zusammen.
Ganz anders sieht allerdings der Druck von zu Hause aus. Kaum hat Jindi mit ihrer Familie telefoniert, weiß ich bereits was kommt: „Tirak, mäe mai mii ngön.“


Gruß

Vom geizigen Mang-gon Jai.
 
Thema:

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