x-pat
Senior Member
Zweisprachige Erziehung ist eigentlich überhaupt kein Problem, wenn die Eltern jeweils ihre eigene Muttersprache mit dem Kind sprechen. Problematisch wird es erst ab dreisprachig, denn dann muss man einer oder beide Elternteile die Konversationssprache gelegentlich wechseln und dafür ist viel Disziplin notwendig. Außerdem wird das Lernen der einzelnen Sprachen verlangsamt. Die Kinder nehmen Vokabeln und Grammatik mit einer relativ konstanten Geschwindigkeit auf und zwei oder drei Wortschätze dauern eben länger als nur ein Wortschatz. Man darf allerdings die Speicherkapazität des Unterbewusstseins nicht unterschätzen. Selbst wenn Kinder eine Sprache nicht aktiv gebrauchen, sondern nur regelmäßig hören, wird es ihnen später viel leichter fallen den Sprachgebrauch auch aktiv zu entwickeln. Diese Chance hat man nur im frühen Kindesalter und man sollte sie daher nutzen.
Ich finde es außerdem auch wichtig, gewisse kulturelle Werte zu vermittlen, die in Thailand fehlen und die ich eher aus Deutschland mitgebracht habe. Dazu gehören besonders Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, und ein Grundmaß an Selbstdisziplin. Meine Frau denkt ähnlich über gewisse thailändische Werte und so bekommen unsere Kinder von beiden Seiten verschiedenes mit. Das funktioniert zum größten Teil unterbewusst/automatisch durch die eigene Konditionierung, aber es hilft sich darüber gelegentlich Gedanken zu machen. Ich habe beobachtet, dass das bei den meisten Expat Familien in Thailand ähnlich ist. Bin mir nicht sicher wie die in DE lebenden Paare das handhaben, aber ich kann mir vorstellen, dass eine Thai Mutter auch in DE in vielen Situationen thailändisch denkt/handelt und damit auch ihre Kinder beeinflusst.
@Rolf: ich glaube über das Aussterben der thailändischen bzw. der deutschen Sprache braucht sich die Generation unserer Kinder noch nicht zu sorgen.
Cheers, X-pat
Ich finde es außerdem auch wichtig, gewisse kulturelle Werte zu vermittlen, die in Thailand fehlen und die ich eher aus Deutschland mitgebracht habe. Dazu gehören besonders Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, und ein Grundmaß an Selbstdisziplin. Meine Frau denkt ähnlich über gewisse thailändische Werte und so bekommen unsere Kinder von beiden Seiten verschiedenes mit. Das funktioniert zum größten Teil unterbewusst/automatisch durch die eigene Konditionierung, aber es hilft sich darüber gelegentlich Gedanken zu machen. Ich habe beobachtet, dass das bei den meisten Expat Familien in Thailand ähnlich ist. Bin mir nicht sicher wie die in DE lebenden Paare das handhaben, aber ich kann mir vorstellen, dass eine Thai Mutter auch in DE in vielen Situationen thailändisch denkt/handelt und damit auch ihre Kinder beeinflusst.
@Rolf: ich glaube über das Aussterben der thailändischen bzw. der deutschen Sprache braucht sich die Generation unserer Kinder noch nicht zu sorgen.
Cheers, X-pat



Aussage von der Polizei hehe. Von abgezockten Schweizern habe ich noch nie gehört, dafür umsomehr von Deutschen und Engländer. (sind wahrscheinlich einfach zu nett und Glauben alles). De Norde etc. Isch Easy zum abchille, aber zum wohne wär nüt für mich.