Heute also das letzte Teilstück unserer Reise.
Nachzutragen wäre noch ein kurzer Abstecher nach Penafiel, den wir auf der Fahrt nach Segovia machten.
Penafiel ist ein kleines Städtchen, das hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt. Bemerkenswert ist die aus dem 11.Jahrhundert stammende Burg Penafiel, die auf einem schmalen Bergrücken über dem Städtchen thront. Aufgrund der Natur des Bergrückens ist die Burg sehr schmal, dafür aber mit ca. 210 Meter sehr lang.
Nach Penafiel ging es weiter nach El Escorial, eine Kleinstadt unweit von Madrid. In El Escorial befindet sich der Königliche Sitz Sankt Laurentius, den König Philipp II im 16. Jahrhundert hat bauen lassen. Auslöser war der Sieg Philipp II über den französischen König Heinrich II am Gedenktag des heiligen Laurentius im Jahre 1557. Mit über 2000 Zimmern, 16 Höfen und 12 Kreuzgängen ist das Schloss der grösste Renaissancebau der Welt, entsprechend lang war dann auch der Rundgang im Schloss.
Beeindruckend ist auch die Gruft, in der eine Vielzahl der spanischen Könige/Könniginnen und deren Kinder bestattet sind.
Im Inneren des Schlosses dürfen keine Fotos gemacht werden; daher nur Aussenaufnahmen.
Von Aussen:
Der Innenhof mit Blick auf die Kathedrale:
Am vorletzten Tag ging es zum Sight Seeing nach Madrid. Wir nutzten von unserem Hotel, das in der Nähe des Flughafens lag die Metro. Die Metro war sehr sauber, keine Schmierereien oder Beschädigungen wie in Deutschland. Was mir auch auffiel war die Höflichkeit der Leute; wir erlebten mehrfach das junge Leute den Älteren ihren Platz anboten.
Mit einem Sight Seeing Bus (gibt es mittlerweile in allen grösseren europäischen Städten) ging es kreuz und quer durch die Stadt. Die schnellste Art sich über die Sehenswürdigkeiten einer Stadt zu informieren. Da man die Fahrt jederzeit unterbrechen kann und später wieder zusteigen kann auch noch sehr flexibel.
Hier ein paar Bilder aus der Innenstadt:
Zum Abschluß noch diese Burschen:
Gegessen haben wir hier: Museo de Jamon; Calle Mayor. War ein Ladengeschäft zum Kaufen von Schinken und Wurstwaren mit angegliedertem Restaurant. Brechend voll und gut.
Die Vorspeise:
Abschliessend besuchten wir den Königlichen Palast (Palacio Real). Der Palast wird von der königlichen Familie nicht genutzt und dient heute hauptsächlich Repräsentationszwecken und Staatsempfängen.
Auf dem Plaza de la Armeria, der Teil der Anlage ist fand gerade eine Militärübung statt.
So, das waren 10 Tage Rundreise Zentral- und Nord Spanien.
Wir haben die Spanier als sehr freundliche und hilfsbereite Menschen erlebt. An die späten Essenszeiten muß man sich allerdings erst gewöhnen.
Sehr gut gefallen hat uns die Costa Verde, touristisch nicht überlaufen (zumindest im September) und sehr abwechsungsreich. Leider haben wir nur einen kleinen Ausschnitt gesehen, aber das lässt sich ja ändern. Ich bin sicher, wir werden nicht das letzte Mal die Costa Verde besucht haben.