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Zentral- und Nordspanien

Diskutiere Zentral- und Nordspanien im Literarisches Forum im Bereich Thailand Forum; Vorletzte Woche waren wir in Spanien; Zentralspanien und im Norden an der Atlantikküste. Hier ein paar Bilder. Unsere Reiseroute: Ankunft...
KKC

KKC

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Vorletzte Woche waren wir in Spanien; Zentralspanien und im Norden an der Atlantikküste.

Hier ein paar Bilder.

Unsere Reiseroute:
Ankunft Madrid – Toledo – Avila – Valladolid – Llanes – San Vicente – Burgos – Segovia – El Escorial – Consuegra – Cuenca – Guadalajara – Madrid/Rückflug.
Dauer: 10 Tagen.

Unser Mietwagen war ein Fiat 500 L; ein fast neuer Wagen mit allem heute normalerweise eingebauten Schnick-Schnack. Für zwei Personen absolut ausreichend.

DSCN1667.jpg


Wir sind am ersten Tag nach der Übernahme des Mietwagen gleich weiter nach Toledo gefahren. Sind ja nur ca 70 Km und mit dem Navi war es keine Schwierigkeit aus Madrid herauszuzukommen.
Toledo ist neben Avila und Segovia eine der drei Städte in Zentralspanien, die mit einer Reihe von gut erhaltenen historischen Bauten (Burgen, Paläste, Kathedralen, etc) aufwarten.
Toledo war während des Mittelalters eines der bedeutendsten europäischen Zentren.

Die Toledo Schwerter machten die Stadt weltberühmt.
DSCN1640.jpg


Blick auf die Altstatdt; in der Mitte die Kathedrale, rechts das Alcazar.
DSCN1666.jpg


Das Stadttor Puerte de Bisagra:
DSCN1659.jpg


Ein weiteres Stadttor:
DSCN1635.jpg

Brücke über den Tajo:
DSCN1678.jpg


Die Kathedrale Santa Maria:
DSCN1674.jpg


Hier von nahem:
DSCN1651.jpg


Was zu Essen gabs auch; Tapas vom Feinsten und natürlich Schinken:
DSCN1639.jpg


Wird fortgesetzt;

nächster Halt: AVILA
 
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hueher

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Hier ein Rezept für "CHURROS" die es überall in E gibt :
400g Mehl+ (1 EL Olivenöl ) +Salz ......400ml Wasser zum Kochen bringen über das Mehl gießen und ca. 1min. zu einem Teig verrühren..........das Öl zugeben...kurz weiterrühren. Anschl. Teig in Spritzbeutel füllen und auf Backpapier Streifen spritzen!
Fett erhitzen ( Topf od. Fritüre ) und die Streifen hineingleiten lassen, ca. 40sec. ausbacken lassen............herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen........mit Staubzucker bestreuen......... warmer Schokosauce tunken und........"lecker..lecker"!!
 
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Chak

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Unser Mietwagen war ein Fiat 500 L; ein fast neuer Wagen mit allem heute normalerweise eingebauten Schnick-Schnack. Für zwei Personen absolut ausreichend.
Ihr seid offensichtlich mit deutlich leichterem Gepäck als wir gereist. Ich habe gerade mal alles in den C5 Kombi bekommen.
 
KKC

KKC

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Am nächsten Tag; unsere Fahrt von Toledo nach Avila durch das flache, ausgetrocknete Hochland Zentralspaniens.

SAM_1135.jpg


Nur im iberischen Scheidegebirge, das das kastilische Hochland in Altkastilien (im Norden) und Neukastilien (Süden) teilt, wurde es etwas grüner mit mit vereinzelten, schönen Pinienwäldern.

SAM_1143.jpg

SAM_1144.jpg



Avila ist deutlich kleiner als Toledo und liegt etwa 100 km nordwestlich von Madrid. Die Altstadt ist komplett von einer 2,5 km langen, vollständig erhaltenen Stadtmauer aus dem 11.Jahrhundert umgeben, in die 88 Türme und 9 Stadttore integriert sind.

Die Stadtmauer:

DSCN1704.jpg


Stadttor mit Blick auf die Kirche St. Teresa:

DSCN1682.jpg


Im Inneren der Kirche:

DSCN1683.jpg


Eines der neun Stadttore:

DSCN1696.jpg


Kathedrale:

DSCN1686.jpg


Kirche San Pedro:

SAM_1150.jpg


Nach einer kurzen Rast ging die Fahrt weiter nach Valladolid. Auf dem Weg dorthin und nahe der Autobahn liegt Medina del Campo. Das Sehenswerteste an dem kleinen Städtchen ist das auf einem Hügel thronende Castillo de La Mota.
Das Castillo wurde im 11.Jahrhundert begonnen zu bauen, es besteht bis auf wenige Ausnahmen aus Ziegeln. Beherrschend ist der ca 40 Meter hohe, zentrale Turm.

SAM_1158.jpg


Zugang über die Zugbrücke.

DSCN1706.jpg


Der Burggraben

DSCN1707.jpg


Gegen Abend erreichten wir dann Valladolid, wo wir unweit der Tapasmeile in der Nähe des Plaza Mayor übernachteten.

Santa María La Antigua:

DSCN1715.jpg


Kirche San Benito:

DSCN1717.jpg


Plaza Mayor:

DSCN1722.jpg



Nächster Halt:
Die Atlantikküste (Costa Verde)
 
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Chak

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Sehr schöne Ergänzung um die Orte, an denen wir nicht gewesen sind.
 
KKC

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Ja, insbesondere der Norden am Atlantik ist sehr schön, kommen ja noch einige Bilder.

Der Reiz von Spanien ist natürlich das Römern, Goten, Mauren und Christen ihre Einflüssen hinterlassen haben und das man diese heute noch bestaunen kann.
 
KKC

KKC

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Von Valladolid aus ging es am nächsten Tag über die gut ausgebaute Autobahn zügig in Richtung Atlantikküste. Mit der Überquerung des Kantabrischen Gebirges änderte sich innerhalb weniger Kilometer die Landschaft.
Welche Gegensätze; in Zentralspanien die ausgetrocknete, braune Landschaft aufgrund des Festlandsklimas mit den heissen Sommern und kalten Wintern, dem gegenüber das satte Grün an der Atlantikküste aufgrund seiner milden Winter und kühlen Sommer.

SAM_1224.jpg
DSCN1764.jpg


Unser Ziel war Llanes, ein direkt am Atlantik gelegenes kleines Städtchen in der Provinz Asturien mit auch heute noch aktiven kleinen Fischereihafen.
Die Reste der Stadtmauer:
DSCN1731.jpg


Die Kirche:

DSCN1735.jpg


Teil des Hafens und der Altstadt:

DSCN1736.jpg



Um den Hafen herum gibt es eine Reihe guter Restaurants und Hotels, eines davon war unseres.
Das Frühstück konnte man in der im Erdgeschoß befindlichen Cafetreria einnehmen; der bestellte Toast kam mir allerdings etwas ‚spanisch‘ vor.

20140917_100359.jpg


Ein beliebtes Getränk an der Küste ist aufgrund der vielen Apfelbäume der Cidra; ein Apfelwein.
Wie der Cidra eingeschenkt wird kann man in dem folgenden Bild hinten rechts erkennen.
Aaus der hoch erhobenen Flasche wird er in das etwa in Kniehöhe gehaltene Glas gegossen. Je nach Geschick des Kellners landet mehr oder weniger Apfelwein im Glas.

20140917_171813.jpg


Fabada; ein Gericht aus weißen Bohnen und Speck, Wurst und/oder Schinken wird nicht nur in Asturien gerne gegessen.
Angeblich sollen die Asturianer vor einer Schlacht solch eine Bohnensuppe gegessen haben; die anschließenden ‚Winde‘ sollen die Gegner in die Flucht geschlagen haben. Das mit den Winden kann ich bestätigen.:o)

20140919_132004.jpg


Die Küste ist sehr schön und abwechsungsreich, wie man an folgenden Bildern sehen kann.
Weitläufige Strände, einsame Buchten oder tosende Steilküste, für jeden Geschmack etwas.
Die Bilder sind zwischen Llanes und Suances aufgenommen worden, entspricht ca 80 km Küste.

DSCN1738.jpg


DSCN1744.jpg




DSCN1772.jpg


DSCN1748.jpg


DSCN1759.jpg


Alles vor dem Hintergrund des kantabrischen Küstengebirges:
DSCN1773.jpg


Nicht nur in Thailand kennt man die auf Stelzen gebauten Vorratshäuschen, auch Asturien hat seine Version davon. Nennen sich Horreo, quadratische Getreidespeicher. Die grossen Steinplatten auf den Standbeinen schützen gegen gefräßige Nager.

DSCN1762.jpg


Bevor es wieder ins Landesinnere ging übernachteten wir noch in San Vicente de la Barquera.
Mehr über San Vicente de la Barquera im nächsten Posting.
 
ChangLek

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............ist der Cidra nicht eher ein Apfelmostgetränk - vielleicht vergleichbar mit dem Federweisen der Traubenweine - als ein Apfelwein:confused:. Zum erstenmal kam ich damit in den 70-ern in Nordfrankreich (Bretagne/Normandie), dort Cidre genannt, und in England (Wales), dort als Cider bezeichnet, in Berührung. Die Krone der verflüssigten Äpfel allerdings, ist nach wie vor der Calvados - hmmmmm.............:biggrin:
 
KKC

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............ist der Cidra nicht eher ein Apfelmostgetränk - vielleicht vergleichbar mit dem Federweisen der Traubenweine - als ein Apfelwein:confused:. Zum erstenmal kam ich damit in den 70-ern in Nordfrankreich (Bretagne/Normandie), dort Cidre genannt, und in England (Wales), dort als Cider bezeichnet, in Berührung. Die Krone der verflüssigten Äpfel allerdings, ist nach wie vor der Calvados - hmmmmm.............:biggrin:
Ich bin kein Experte, aber die Herstellung ist vergleichbar dem Federweissen, da hast Du recht.
 
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woody

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Schöner Bericht mit aussagekräftigen Bildern :super: Vielen Dank
 
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hueher

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Nordspanien ist romantisch obwohl vom Atlantik sturmumtost eher kühl ist........, den Cidre gibt es "hinauf" über Frankreich bis nach Cornwall und Wales! Dort gibt es 3 Sorten, einen süßeren, medium und herben, der wie Bier aus dem Zapfhahn sprudelt. In St.Ives ( Cornwall ) gibt es besonders kultige Pubs mit großen Krügen:einergehtnochrein:
 
KKC

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Auf der Fahrt nach San Vicente de la Barquera machten wir bei der weltberühmten Höhle Altamira in der Nähe von Santillana del Mar einen kurzen Halt und besichtigten das dortige Museum. Die Höhle war im Zeitraum 15.000 - 11.000 vor Chr. bewohnt. In der Höhle wurden über 900 Zeichnungen gefunden die hauptsächlich die Tierwelt darstellen.
Die Höhle selbst kann nicht besichtigt werden, da in der Vergangenheit die Zeichnungen beschädigt wurden. Ursache waren die durch die Besucher verursachten Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen.
Aber das Museum ist definitiv einen Besuch wert; leider durften keine Fotos gemacht werden.

Unser Ziel San Vicente de la Barquera ist ein kleines, malerisches Fischerdorf am Atlantik . Schon bei der Durchfahrt sind meiner Frau die vielen Fischrestaurants beiderseits der Strasse sehr positiv aufgefallen.

Die Burg und die Kirche Santa María de los Ángeles :
DSCN1779.jpg


Blick von der Burg über einen Teil der Altstadt und die Brücke Puente de la Maza. Die Brücke wurde im 16.Jahrhundert erbaut und besteht aus 28 Rundbögen:
DSCN1782.jpg


Der Hintergrund; das Gebirge Picos de Europa:
DSCN1784.jpg


Unser Hotel lag (nicht unbeabsichtigt) in Laufweite der Fischrestaurants.
Zu Mittag gab es diese Platte mit Meeresfrüchten:

20140918_132720.jpg


Und weil es so gut war am Abend diese:

20140918_203753.jpg


Am nächsten Tag verliessen wir die Costa Verde und es ging wieder zurück in Richtung Madrid.
Unser Ziel war Segovia, mit einem Zwischenstop in Coca.

Coca ist eine beschauliche Kleinstadt abseits der wichtigsten Verkehrswege. Über schnurgerade Straßen ging es durch weit auseinander liegende, kleine Dörfer. Steinige Äcker und sandige Böden auf den Kiefern wuchsen wechselten sich ab.

Von den Kiefern wurde Harz gewonnen, auf ganz ähnliche Art und Weise wie der Kautschuk in Thailand.
DSCN1809.jpg


Wie viele Städte in Zentralspanien hat Coca eine wechselvolle Geschichte. Römer, Westgoten, Mauren und Christen hinterließen hier ihre Spuren.
Unser Ziel war das Wahrzeichen der Stadt; ein Kastell, dessen Bau von maurischen Handwerkern begonnen und Anfang des 16. Jahrhunderts abgeschlossen wurde.

DSCN1799.jpg


Der Eingang:

DSCN1803.jpg


Das Kastell ist eines der besten Beispiele für den Mudejar-Bausstil. Dieser spanische Baustil entstand als der muslimische Herrschaftsbereich zurückgedrängt wurde und die verbleibenden muslimischen Handwerker für die Christen Kathedralen, Burgen und Kastelle bauten.

In dieser steinarmen Gegend wurde der gesamte riesige Bau aus Ziegelsteinen errichtet.

DSCN1804.jpg


Der breite Graben ist nicht dazu gedacht, mit Wasser gefüllt zu werden, sondern sollte ein Erstürmen des Kastells verhindern.

DSCN1808.jpg


Am Abend erreichten wir dann unser Ziel Segovia.
Mehr dazu im nächsten Posting.
 
nfh

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unjd was kosten diese wohlschmeckend aussehenden Fischplatten?
:confused:
 
DisainaM

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die Plätze sehen alle sehr leergefegt von Menschen aus,
obwohl in Spanien jeder zweite Jugendliche arbeitslos ist,
sieht man nirgendwo Obststände, Schlossführer, Bauchladenhändler usw,
das war früher anders,
man merkt, das kaum noch Bustouren sich rentieren.
 
KKC

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die Plätze sehen alle sehr leergefegt von Menschen aus,
obwohl in Spanien jeder zweite Jugendliche arbeitslos ist,
sieht man nirgendwo Obststände, Schlossführer, Bauchladenhändler usw,
das war früher anders,
man merkt, das kaum noch Bustouren sich rentieren.
Nun ja, Coca liegt doch sehr weit weg von den normalen Touristenpfaden.

Das sieht bei der nächsten Station (Segovia) schon ganz anders aus.
 
KKC

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Vorletzter Teil:

Neben Toledo und Avila ist Segovia die dritte, historische Stadt in der Nähe Madrids.
Segovia soll schon 1000 Jahre vor Christus gegründet worden sein; Kelten, Römer, Westgoten, Mauren und Christen waren die Bewohner und haben ihre Spuren hinterlassen.
Bemerkenswert ist das römische Aquädukt, das aus dem ersten Jahrhundert nach Christus stammt. Ein eindrucksvolles Bauwerk, das noch bis in die jüngere Vergangenheit die Altstadt mit Wasser versorgte.
Das Aquädukt ist ca 700 Meter lang und fast 30 Meter hoch, ein bemerkenswertes Bauwerk.

DSCN1814.jpg


Die Kathedrale im Zentrum der Altstadt.

DSCN1823.jpg



Die Burg (Alcazar) wurde im 11.Jahrhundert begonnen zu bauen und war ein bevorzugter Wohnsitz der kastillischen Könige.

DSCN1831.jpg



Der Eingang und der Burggraben.

DSCN1828.jpg



Blick von der Burg in Richtung Westen.

DSCN1834.jpg



Nach dem Rundgang gab es noch eine kleine Stärkung; bei mir waren es Pommes mit Eier und Schinken, bei meiner Frau waren es statt Schinken diese kleine Fische, deren Name ich mir leider nicht notiert habe.
Aber eventuell kennt jemand hier ja den Namen!!

20140920_160453.jpg



Kurzfristig hatten wir beschlossen, unseren geplanten Aufenthalt in Madrid am Ende der Reise zu verkürzen und noch einen Besuch in Consuegra einzuschieben.

Consuegra ist eine heute unbedeutende Kleinstadt und liegt etwas 140 km südlich von Madrid. Allerdings glänzt Consuegra mit zwei historischen Bauwerken, die beide auf dem Hügel Calderico unweit der Stadt zu finden sind.

DSCN1856.jpg



Die Burg von Consuegra wurde um die Jahrtausendwende im Rahmen der Rückeroberung Spaniens von den Christen erbaut. Im spanischen Befreiungskrieg wurde die Burg zerstört; sie wird aber Schrit für Schritt von der Stadt renoviert.

DSCN1850.jpg



Das bekanntere Wahrzeichen sind aber die Windmühlen gleich neben der Burg.
Aufgrund ihrer Lage sind sie schon von weitem zu sehen.

DSCN1866.jpg


Diese Windmühlen wurden im 16.Jahrhundert erbaut und spielten eine wichtige Rolle in dem Roman Don Quichotte, dessen erster Teil von Miguel de Cervante 1605 verfasst wurde.

DSCN1860.jpg


Der Roman parodiert in der Gestalt des Landjunkers Don Quichotte die damaligen Ritterromane, in dem er den Held zahlreiche (eingebildete) Abenteuer bestehen läßt. Ein Abenteuer ist der Kampf gegen Riesen, die in Wahrheit die Windmühlen auf dem Calderico sind.

DSCN1851.jpg


Die Mühle El Sancho Pansa ist noch vollständig erhalten, hier kann man auch den Mechanismus und den Mühlstein, mit dem damals der Weizen gemahlen worden ist bewundern.

DSCN1863.jpg


Nach einer etwas abenteuerlichen Übernachtung in einem Motel an der Autobahn ging es über El Escorial zurück nach Madrid.

Mehr im nächsten (letzten) Posting.
 

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