Zahlen und Fakten zu A1

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noritom

noritom

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Das ist normal. War bei meiner Frau auch so.

Theoretisch ist sogar die Verordnung eines Busgeldes möglich falls man sich weigert dorthin zu gehen.

In der Praxis ist es wohl so, dass bei Nichtteilnahme oder nicht Bestehen die Aufenthaltserlaubnis immer nur für ein weiteres Jahr erteilt wird.
Das ist in keinster Weise normal. Das ist alles eine Sache des richtigen Auftretens bei der ALB. Bei uns: Integrationskurs freiwillig und trotzdem Bezuschussung, Aufenthaltserlaubnis für 3 Jahre.
 
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franky_23

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Hallo franky, eine Bekannte von uns ist jetzt trotz A1+Heirat aus BKK in Berlin vom AA zu dem berühmten 600h dauernden Integrationskurs genötigt worden. Ich hoffe meiner Liebsten bleibt das erspart.
Das sind zwei verschiedene Dinge. A1 ist eine Integrationsvorleistung um in D leben zu dürfen. Das ist rechtlich höchst zweifelhaft, höchstwahrscheinlich rechtswidrig.
Der Integrationskurs ist eine Intetrationsleistung nach der Einreise und ist auch durch das EU Recht gedeckt. Es wäre normal hier eine Verpflichtung zu bekommen, sofern kein geringer Integrationsbedarf anerkannt wird.

Wie lange hat deine Frau die AE bekommen? 3 Jahre? Dann würde die Thai nach dem derzeitigen Gesetz auch mit A1 die Niederlassungserlaubnis bekommen, wenn sie nicht am Integrationskurs teilnimmt.

Wo ist das Problem, wenn sie dann in D zu dem Kurs geht? Wenn sie arbeitet, so könnte ein Integrationskurs unzumutbar sein. Auch könnte da der Punkt greifen, dass sie sich auf andere Art integriert hat.

Summarisch, wenn sie arbeitet, keine Sozialleistungen benötigt, dann einfach den Weg gehen, den man sich vorstellt und nicht so viel auf das Getue der Behörden geben ggf. rechtzeitig Widerspruch einlegen. Bevor die Frau zu Hause sitzt würde ich ihr raten zum I-Kurs zu gehen. Denn auch die Einbürgerung ist nur mit B1 und einem zusätzlichen Einbürgerungstest machbar.

Lieber Leopard, mir ist auch bekannt, dass ALB dann einfach mal eine FB für 3 Monate erteilen mit der hirnrissigen Arguemtation. Wir wissen nicht ob wird 1 Jahr oder 3 Jahre gewähren sollen. Deshalb gewähren wir einfach eine FB für 3 Monate. Im Grunde ist das Gesetz eindeutig, es ist der AT zu verlängern. Eine FB wäre nur eine Weitergeltung des alten AT´s . Doch wen interessiert rechtswidriges Verhalten des Staates?
 
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Leopard

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Ist vielleicht auch abhängig vom Bundesland, in unserem Falle Bayern.

Der AT wird ja auch von "unserer" ALB bei Nichtbesuch des Kurses verlängert, aber eben immer nur ein Jahr.

Ist für uns aber letztendlich egal. Meine Frau hat den Integrationskurs und auch B1. Somit erfüllt sie alle Voraussetzungen um nach drei Jahren in Deutschland eingebürgert zu werden.
 
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franky_23

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Ist vielleicht auch abhängig vom Bundesland, in unserem Falle Bayern.

Der AT wird ja auch von "unserer" ALB bei Nichtbesuch des Kurses verlängert, aber eben immer nur ein Jahr.

Ist für uns aber letztendlich egal. Meine Frau hat den Integrationskurs und auch B1. Somit erfüllt sie alle Voraussetzungen um nach drei Jahren in Deutschland eingebürgert zu werden.
Hier ging es um einen Fragesteller und nicht um die Darlegung der eigenen Situation. So wie ich es sehe warst deine Frau auch nie in der Situation, dass sie wegen Integrationskursnichtteilnahme eine Verlängerung beantragt hat.
 
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Leopard

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Nun Franky, eigentlich geht es hier um "Zahlen und Fakten zu A1", oder etwa nicht?

Aber egal, was den Fragesteller betrifft, rumheulen und sich selbst bemitleiden hilft wohl kaum weiter. Die Frau soll A1 machen und fertig, Dann kann sie ohne Probleme nach Deutschland kommen.
Haben schon X-Tausende vor ihr gemacht.

Das dauernde rumlamentieren ob A1 nun in Einklang zu bringen ist mit der "Menschenwürde" und ob es nun rechtswidrig ist oder nicht hilft niemandem kurzfristig weiter. Also muss sie da wohl durch.


Wegen einem Integrationskurs bzw. der Nichtteilnahme beantragt auch niemand eine Verlängerung Franky, sondern weil der "alte" AT abläuft.... :rolleyes:

Was Wasabi betrifft, wenn sie den Integrationskurs nicht macht, bekommt sie halt den AT im schlimmsten Fall immer "nur" für ein weiteres Jahr verlängert. Schaden tut der Integrationskurs aber sicher nicht.
Falls die Frau von Wasabi gut integriert ist und gut deutsch spricht, ist es ja auch ausreichend wenn sie nur zu der Prüfung hingeht. Das "kostet" einen Tag. Damit ist die Sache auch erledigt.
 
S

sombath

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Ist genau richtig .
Wenn B1 innerhalb von 2 Jahren gemacht wird , gibt es 50% der Kursgebühren zurück .
Waren bei uns 322,50 Eur. .
A1 reicht nun einmal nicht um hier richtig zu leben u. evtl zu arbeiten .

Sombath



Nun Franky, eigentlich geht es hier um "Zahlen und Fakten zu A1", oder etwa nicht?

Aber egal, was den Fragesteller betrifft, rumheulen und sich selbst bemitleiden hilft wohl kaum weiter. Die Frau soll A1 machen und fertig, Dann kann sie ohne Probleme nach Deutschland kommen.
Haben schon X-Tausende vor ihr gemacht.

Das dauernde rumlamentieren ob A1 nun in Einklang zu bringen ist mit der "Menschenwürde" und ob es nun rechtswidrig ist oder nicht hilft niemandem kurzfristig weiter. Also muss sie da wohl durch.


Wegen einem Integrationskurs bzw. der Nichtteilnahme beantragt auch niemand eine Verlängerung Franky, sondern weil der "alte" AT abläuft.... :rolleyes:

Was Wasabi betrifft, wenn sie den Integrationskurs nicht macht, bekommt sie halt den AT im schlimmsten Fall immer "nur" für ein weiteres Jahr verlängert. Schaden tut der Integrationskurs aber sicher nicht.
Falls die Frau von Wasabi gut integriert ist und gut deutsch spricht, ist es ja auch ausreichend wenn sie nur zu der Prüfung hingeht. Das "kostet" einen Tag. Damit ist die Sache auch erledigt.
 
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franky_23

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Ist genau richtig .
Wenn B1 innerhalb von 2 Jahren gemacht wird , gibt es 50% der Kursgebühren zurück .
Waren bei uns 322,50 Eur. .
A1 reicht nun einmal nicht um hier richtig zu leben u. evtl zu arbeiten .

Sombath
Was hat das Kommunikationsvermögen mit A1 Nachweis zu tun? Nicht richtig leben ohne Integrationskurs, wie das? Mit dem Arbeiten, was wenn z.B. die Frau ein Unternehmen in D aufmacht und nur international tätig ist?
 
L

Leopard

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Vielleicht weil die Amtssprache in Deutschland deutsch ist?

Weil man als "Unternehmer" auch Behördengänge, Finanzamt, etc. hat?

In Deutschland wird nun mal als Integrationsleistung, zumindest theoretisch, vorausgesetzt, dass man deutsch lernt. Nimm es halt einfach hin Franky.
 
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franky_23

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Vielleicht weil die Amtssprache in Deutschland deutsch ist?

Weil man als "Unternehmer" auch Behördengänge, Finanzamt, etc. hat?

In Deutschland wird nun mal als Integrationsleistung, zumindest theoretisch, vorausgesetzt, dass man deutsch lernt. Nimm es halt einfach hin Franky.
Ich weiss nicht was du hast. Beim Familiennachzug zum Deutschen wird für die Erlangung der NE lediglich ein Nachweis über einfache Kenntnisse der dt. Sprache notwendig. Ich habe auch nichts dagegen wenn jemand verpflichtet wird. Wir hatten doch im Wesentlichen über Folgen diskutiert, wenn man unterschiedliche Levels hat.

Lies doch meine Posts durch. Ich habe Integrationsmaßnahmen in D noch nie abgelehnt. Wir diskutieren doch nur, in welcher Form diese nach dem Gesetz zu erbringen sind. Das es aus persönlicher Sicht der Meisten Sinn macht Deutsch zu lernen streitet auch niemand ab. Das nehme ich ja hin. Vor einigen Posts hast erläutert, dass es in Bayern nach deinem Statement abläuft. Das ist sowas von verallgemeinernd, da jede Behörde und das ist in Bayern jeder Landkreis und dort noch jeder Sachbearbeiter für sich entscheidet. In vielen Fällen wird halt das Recht anders ausgelegt.

Bei einem Unternehmer macht er kaum selbst die Sache mit dem Finanzamt. Frag halt mal Chak. Ausserdem gibt es eine Arbeitteilung bei dt. Paaren.

Du schickst deine Frau zum Finanzamt? Ok. ... Bei Bedarf kannst mit einem Beistand zu jedem Amt. Wenn es dann noch Fachleute sind, evt. sogar sinnvoller als ohne. Da müssen wir nicht weiter diskutieren. Es sind Scheinargumente.
 
L

Leopard

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Ich weiss nicht was du hast. Beim Familiennachzug zum Deutschen wird für die Erlangung der NE lediglich ein Nachweis über einfache Kenntnisse der dt. Sprache notwendig. Ich habe auch nichts dagegen wenn jemand verpflichtet wird. Wir hatten doch im Wesentlichen über Folgen diskutiert, wenn man unterschiedliche Levels hat.

Lies doch meine Posts durch. Ich habe Integrationsmaßnahmen in D noch nie abgelehnt. Wir diskutieren doch nur, in welcher Form diese nach dem Gesetz zu erbringen sind. Das es aus persönlicher Sicht der Meisten Sinn macht Deutsch zu lernen streitet auch niemand ab. Das nehme ich ja hin. Vor einigen Posts hast erläutert, dass es in Bayern nach deinem Statement abläuft. Das ist sowas von verallgemeinernd, da jede Behörde und das ist in Bayern jeder Landkreis und dort noch jeder Sachbearbeiter für sich entscheidet. In vielen Fällen wird halt das Recht anders ausgelegt.

Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass es bei meiner Frau so war. Ich habe nicht geschrieben, dass es in ganz Bayern so ist. Es ist allerdings bei unserer ALB generell so.

Bei einem Unternehmer macht er kaum selbst die Sache mit dem Finanzamt. Frag halt mal Chak. Ausserdem gibt es eine Arbeitteilung bei dt. Paaren.

Du schickst deine Frau zum Finanzamt?

Meine Frau ist nicht Selbstständig sondern Angestellte. Aber sie könnte da hin gehen und sich verständigen, kein Problem.

Ok. ... Bei Bedarf kannst mit einem Beistand zu jedem Amt. Wenn es dann noch Fachleute sind, evt. sogar sinnvoller als ohne. Da müssen wir nicht weiter diskutieren. Es sind Scheinargumente.
Diese ganze Diskussion ist absolut müßig. Wenn es jemandem nicht passt, was die dementsprechende Behörde veranlasst, kann er ja dagegen Klagen. Bisher habe ich aber noch von keinem Fall gehört, wo die Behörde etwas verlangt hat, was nicht im Rahmen des machbaren und zumutbaren gewesen wäre.

Es ist nun mal so, dass Deutschland von jemandem der in Deutschland leben will, verlangt Deutsch zu lernen (theoretisch, gibt leider genügend Schlupflöcher).

Das finde ich aus verschiedensten Gründen gut und richtig. Kann natürlich jeder seine eigene Meinung dazu haben.
 
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franky_23

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Bleib bei den Realitäten. Bei A1 gibt es Ausnahmen, das sind keine Schlupflöcher.

Wenn du es nicht glaubst, so lies einfach die einschlägigen Verordnungen durch. Wüsste nicht, dass ein Drittstaatenausländer eines EU Stammberechtigten Deutsch lernen muss. Du kannst mich gerne verbessern, aber dann mit gesetzlichen Grundlagen. Dies hatten wir schon so oft. Es wird von keinem ernsthaft bestritten. Aber dann kommen immer so Ansichten, jeder muss!

Schizophren sind Regelungen, dass z.B. eine Japanerin mit einem Deutschen verheiratet A1 nachweisen muss. Wenn ein Japanisches Pärchen nach D will, dann bedarf es keines Sprachnachweises als Integrationsvorleistung.

Noch eine Regelung. Bei der Dänemarkehe muss z.B. eine Drittstaatenausländerin nach Hause, da sie illegal einreiste, wenn das Schengenvisum von D ist. Ist es ein Schengenvisum von Polen - dann ist es ein AT eines anderen Schengenstaates, dann darf sie im Inland die Aufenthaltserlaubnis stellen ohne erneut auszureisen.

Schizophrene Regelungen nach Gutsherrenart finde ich persönlich nicht gut.

Die logische Konsequenz wäre, dass sich ein IG Deutschlands Eheasylanten gründet, in einem Nachbarland ein altes Bauernhaus anmietet in dem dann die Familien für einige Monate ihren Wohnsitz hinverlegen. Dann nach einiger Zeit die EU Freizügigkeit mit nach D mitnehmen.
 
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sombath

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Tut mir leid , aber du phantasierst .
Wie viele Thaifrauen kennst du hier , die ein internationales Unternehmen aufgemacht haben
und nur englisch u. auf Thai kommunizieren ?
Ist doch Blödsinn !

Sombath


Was hat das Kommunikationsvermögen mit A1 Nachweis zu tun? Nicht richtig leben ohne Integrationskurs, wie das? Mit dem Arbeiten, was wenn z.B. die Frau ein Unternehmen in D aufmacht und nur international tätig ist?
 
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franky_23

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Tut mir leid , aber du phantasierst .
Wie viele Thaifrauen kennst du hier , die ein internationales Unternehmen aufgemacht haben
und nur englisch u. auf Thai kommunizieren ?
Ist doch Blödsinn !

Sombath
Oder liegt es an eine eingeschränkten Vorstellungsgabe?
 
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Leopard

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@ Franky

Eine Japanerin braucht keinen A1 wenn sie mit einem Deutschen verheiratet ist und nach Deutschland zur Familienzusammenführung will.
 
strike

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... Eine Japanerin braucht keinen A1 wenn sie mit einem Deutschen verheiratet ist und nach Deutschland zur Familienzusammenführung will.
Das habe ich auch so in Erinnerung, kein A1 notwendig.
Obwohl diese Formulierung auch eine andere Interpretation zu liesse:

Eine weitere Ausnahme besteht für Ehegatten von Ausländern, die wegen ihrer Staatsangehörigkeit für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten dürfen. Letzteres betrifft insbesondere Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika. Für diese Staatsangehörigen bestehen nach § 41 AufenthV Visumerleichterungen.

Warum allerdings fuer Japanaer - aus rein sprachlicher Sicht - ein geringerer Integrationsbedarf besteht, obwohl Japanisch nicht ganz die Naehe zur deutschen Sprache wie Hebraeisch, Koereanisch, Neuseelaendisch, Australisch, Kanadisch und Amerikanisch hat, wird wohl fuer immer das Geheimnis der Herren Wiefelspuetz, Grindel und Uhl bleiben.


:cool2:
 
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franky_23

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@ Franky

Eine Japanerin braucht keinen A1 wenn sie mit einem Deutschen verheiratet ist und nach Deutschland zur Familienzusammenführung will.
Sie kann einreisen, ja, doch sie bekommt die AE nur wenn sie A1 nachweist. Hat sie dies nach 6 Monaten nicht, heisst es ab nach Hause. Während dieser Zeit hat sie normalerweise keine Arbeitserlaubnis. Ggf. kann man streiten ob sie einfach mal ins Ausland kann und dann wieder einreist und dann die Frist erneut läuft. Heiratet sie einen Franzosen, Österreicher, Polen... ist kein A1 nötig.

Bei der Brasilianerin ist es nochmals anders, die darf zu Besuch ohne Visa einreisen. Beim Familiennachzug verlangen zumindest einige ALB´s, dass sie wieder nach Brasilien gehen und von dort das nationale Visumverfahren durchlaufen, mit A1 vor der Einreise.
 
strike

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Habe mir gerade nochmal die Argumente des Sprachenajatollah Uhl/CSU angeschaut.
Interessant, dass unser Adresshaendler Vertreter nie so konkret wird, dass sofort erkennbar waere, dass es eben nicht nur um Tuerken geht.

Kernziel des Spracherfordernisses vor dem Familiennachzug ist, Zwangsehen zu verhindern.
Insbesondere Frauen sollen vor dem Zuzug in ihrer sprachlichen und damit sozialen Kompetenz gestärkt werden.
Denn keine ausländische Frau kann Hilfe gegen Zwangsehen in Anspruch nehmen, wenn sie nicht deutsch kann.
Wenn die betroffenen Frauen erst einmal in Deutschland sind, werden sie kaum den Weg in Integrationskurse finden. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass integrationsferne Familien Ehefrauen freiwillig in den Integrationskurs schicken werden.

Generell soll mit der Regelung an alle ausländischen Familien das klare Signal ausgesendet werden, dass es ohne Deutsch nicht geht.
...
Es gibt kein vernünftiges Argument dagegen, dass ausländische Ehegatten des Deutschen mächtig sein sollten, bevor sie in unser Land kommen. Der Erwerb wenigstens rudimentärer Kenntnisse der deutschen Sprache ist in ihrem eigenen Interesse.
...
Die türkischen Regierung und die Vertreter der türkischen Gemeinde in Deutschland müssen endlich einsehen, dass sie die staatlichen Integrationsbemühungen in Deutschland unterstützen müssen und diese nicht ständig torpedieren dürfen.
Auch andere Staaten stellen vor dem dauerhaften Zuzug vergleichbare Integrationsanforderungen.


Wenn hier das naechste Mal fuer den Kindergarten Maerchenerzaehler gesucht werden, dann schlage ich den Uhl vor.
Interessant auch, dass der vor lauter Aufregung ein ornithologisch nicht 100% korrektes Statement abgibt.
:lachen:

http://www.uhl-csu.de/cm/upload/4_0808-Uhl-Ehegattennachzug.pdf
 
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Sie kann einreisen, ja, doch sie bekommt die AE nur wenn sie A1 nachweist. Hat sie dies nach 6 Monaten nicht, heisst es ab nach Hause.
:lachen: Selten so ein Blödsinn gelesen!


Japanische Staatsangehörige dürfen schon seit zig Jahren visumfrei einreisen.

"Staatsangehörige von Australien .... Japan, .... können auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten. Ein erforderlicher Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet eingeholt werden -> §41 AufenthV

Ebenso: "Staatsangehörigen von .... Japan .... kann die Zustimmung zu einem Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Beschäftigung erteilt werden." -> §25 BeschV

und am Wichtigsten:

§ 28 Familiennachzug zu Deutschen:

Die Aufenthaltserlaubnis ist dem ausländischen Ehegatten eines Deutschen .....zu erteilen, ......
§ 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2, Satz 3 und Abs. 2 Satz 1 ist in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 entsprechend anzuwenden.

Wenden wir also an:

"Dem Ehegatten eines Ausländers ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn ..... der Ehegatte sich zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann" (§ 30 AufentG).

Dazu dann die Ausnahme weiter unten im Satz 3: "Satz 1 Nr. 2 [ also obiges ] ist für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis unbeachtlich, wenn
4. der Ausländer wegen seiner Staatsangehörigkeit auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten darf."

-> Damit kein A1 erforderlich.
 
Thema:

Zahlen und Fakten zu A1

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