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Gast
"Wohin mit Oma - Pflegenotstand in Deutschland" titelt der Spiegel heute.
Gelesen habe ich den Artikel noch nicht, da ich den aktuellen Spiegel im Büro vergessen habe.
Dennoch bringt mich der Aufmacher des aktuellen Spiegels auf einen Gedankengang den ich vor ca. einem Jahr schonmal hatte...
Für Demenz- und Alzheimerkranke ist eine feste Ansprechperson enorm wichtig. Allerdings ist das bei den Personalkosten im Pflegebereich nicht finanzierbar.
Es geht hier um Patienten im Stadium 2 und 3. Spätestens im Stadium 3 nimmt der Erkrankte seine Umwelt nicht mehr wirklich wahr. Weitere Infos zu Alzheimer / Demenz und Wikipedia
In Ländern wie z.B. Thailand sieht die Sache natürlich anders aus. Medizinisch ausgebildetes Personal ist für einen Bruchteil der hiesigen Personalkosten verfügbar, somit wäre es sogar möglich einem Patienten eine eigene Bezugsperson (Pfleger) bereitzustellen. Und das mit wesentlich geringeren Kosten als in Europa.
Bislang werden in grossem Maße Arbeitskräfte aus Osteuropa "importiert". Da der Betreuungsort weiterhin Deutschland ist und entsprechend hohe Lebenshaltungskosten und auch Unterhaltungskosten für die Pflegeeinrichtung mitbringt, ist die Kostenreduktion eher mässig.
Ich rede hier nicht von Altenverwaranstalten in Thailand, sondern von gut ausgestatteten Einrichtungen mit medizinisch qualifiziertem Personal. In denen die entsprechenden westlichen Standarts vorherrschen.
Ich würde zusätzlich noch folgende These aufstellen, wenn Oma oder Opa in einer guten Einrichtung in Thailand untergebracht sind, wo man zudem kostengünstig noch Gästezimmer mieten kann, würde die Familie wohl vielleicht öfters mal vorbeischauen als im Altenheim in der nächsten Stadt.
Was meint Ihr dazu?
"Gesundheitstourismus" ist ja schon fast Gang und Gebe. Siehe Zahnersatz und Plasische Chirurgie im Ausland.
Da in LOS so manches Private Krankenhaus die hiesigen Krankenhäuser alt aussehen läßt, warum nicht auch eine solche Entwicklung im Altenpflegebereich?
Grüße
Stefan
Gelesen habe ich den Artikel noch nicht, da ich den aktuellen Spiegel im Büro vergessen habe.
Dennoch bringt mich der Aufmacher des aktuellen Spiegels auf einen Gedankengang den ich vor ca. einem Jahr schonmal hatte...
Für Demenz- und Alzheimerkranke ist eine feste Ansprechperson enorm wichtig. Allerdings ist das bei den Personalkosten im Pflegebereich nicht finanzierbar.
Es geht hier um Patienten im Stadium 2 und 3. Spätestens im Stadium 3 nimmt der Erkrankte seine Umwelt nicht mehr wirklich wahr. Weitere Infos zu Alzheimer / Demenz und Wikipedia
In Ländern wie z.B. Thailand sieht die Sache natürlich anders aus. Medizinisch ausgebildetes Personal ist für einen Bruchteil der hiesigen Personalkosten verfügbar, somit wäre es sogar möglich einem Patienten eine eigene Bezugsperson (Pfleger) bereitzustellen. Und das mit wesentlich geringeren Kosten als in Europa.
Bislang werden in grossem Maße Arbeitskräfte aus Osteuropa "importiert". Da der Betreuungsort weiterhin Deutschland ist und entsprechend hohe Lebenshaltungskosten und auch Unterhaltungskosten für die Pflegeeinrichtung mitbringt, ist die Kostenreduktion eher mässig.
Ich rede hier nicht von Altenverwaranstalten in Thailand, sondern von gut ausgestatteten Einrichtungen mit medizinisch qualifiziertem Personal. In denen die entsprechenden westlichen Standarts vorherrschen.
Ich würde zusätzlich noch folgende These aufstellen, wenn Oma oder Opa in einer guten Einrichtung in Thailand untergebracht sind, wo man zudem kostengünstig noch Gästezimmer mieten kann, würde die Familie wohl vielleicht öfters mal vorbeischauen als im Altenheim in der nächsten Stadt.
Was meint Ihr dazu?
"Gesundheitstourismus" ist ja schon fast Gang und Gebe. Siehe Zahnersatz und Plasische Chirurgie im Ausland.
Da in LOS so manches Private Krankenhaus die hiesigen Krankenhäuser alt aussehen läßt, warum nicht auch eine solche Entwicklung im Altenpflegebereich?
Grüße
Stefan
