so, hier meine Ausrüstung: Kaffeebohnen-Mahlwerk von Tschibo (baugleich mit dem SEVERIN KM3873 Mahlwerk) dazu eine Siebträgermaschine aus Deutschland (AEG Easypresso) mit 15 bar Andruck. Die Siebträgermaschine hat sich für Gebrauch in Thailand schon ausgezeichnet bewährt, sie ist leicht zu reinigen, die Brüheinheit ist schnell und einfach per Knopfdrehen durchspült. Sie war nicht teuer (109.-Eu die erste,90.- Eu die zweite. Nicht mehr erhältlich)) und weigert sich beharrlich, kaputt zu gehen! Als Brüh-Wasser nehme ich AURA. Zum Süssen verwende ich eine handgefertigte Mischung aus leicht karamelisiertem braunem Zucker mit Palmzucker. Ab und an einen winzigen Tropfen Vanilleöl auf den Kaffee im Sieb.
Kaffeebohnen, mal dies, mal das. Bei den thailändischen Hochlandbohnen sagt mir der Doi Tung sehr zu, mit kleinen Nachteilen wie von Euch beschrieben , der doch sehr dunklen Röstung. Jedoch gut geeignet für einen Espresso, Capucchino oder lungo, mit und ohne Milch. Der Tipp von eingangs mit der Meji Milch ist richtig, kann ich bestätigen! Man kann die Meji auch sehr gut aufschäumen. In der Siebträgermaschine immer im kleinen Sieb verwenden, dann wird er nicht bitter.
Letztes Jahr aus Paxxe(Laos) laotischen Kaffee mitgebracht, bin echt am überlegen ob wir nicht einen weiteren 2-Tage Ausflug zum Kauf eines frischen Kilos Bohnen machen sollen, so gut schmeckten diese!
Immer frisch mahlen, das ist mir meine Kaffee-Zeremonie wert, dann schmeckt es auch.
An das Format von teuren Vollautomaten wird mein Lungo oder Espresso aus der Easypresso wohl nicht heran kommen, aber dafür finde ich eine durchschnittliche Siebträgermaschine z.B. Beem i-joy mit 20 bar(189.-Eu), oder DeLonghi DC680(169.-Eu), einfach pflegeleichter. Und sie passen locker mit ins Gepäck. Die Preise für Kaffeemaschinen in Thailand haben mich voll davon abgehalten, eine zu kaufen. Inzwischen haben die Preise aber sehr nachgegeben, das muss man anerkennen.