Wilde Tiere in Thailand - Reale Gefahren oder übertriebene Angstmache?

Diskutiere Wilde Tiere in Thailand - Reale Gefahren oder übertriebene Angstmache? im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Nicht nur, Unfaelle mit Schlangenbissen kommen auch in Bangkok und jeder anderen Stadt vor. Wo Menschen sind hat es Ratten, wo es Ratten hat, hat...
Dieter1

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Das sind aber Leute, die Barfuß auf dem Feld / der Plantage arbeiten oder Kinder die in der Pampa umhertollen.
Nicht nur, Unfaelle mit Schlangenbissen kommen auch in Bangkok und jeder anderen Stadt vor. Wo Menschen sind hat es Ratten, wo es Ratten hat, hat es Schlangen und in Thailand sind manche Schlangen giftig.
 
Eutropis

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Setz doch mal diese Zufalls -Schlangenbisse mit Verkehrstoten, Geschlechtskrankheiten oder Lungenerkrankungen in BKK in Relation.
 
x-pat

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Ihr wisst ja, dass ich mich als Wanderer und Mountainbiker ständig in den "lebensgefährlichen" Thai-Dschungel begebe. Haha. :) In den letzten fünf Jahren gab es dabei ein paar Wespenstiche und einen Spinnenbiss zu verzeichnen. Man kann daher vielleicht sagen, dass die Gefahren generell überschätzt werden.

Die von Disaina-M erwähnten Huntsman Spinnen haben wir auch gelegentlich zu Gast. Sie sehen zwar imposant aus, sind aber harmlos.

Cheers, X-pat
 
DisainaM

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dass die Gefahren generell überschätzt werden.
würde es so sagen,
die Gefahren lauern meist anderswo, als man es erwartet.
wer in die "wilde" Natur geht, sollte geeignetes Schuhwerk tragen,
geschlossendes Schuhwerk, keine Sandalen, da allerlei Formen von Dornenunkraut zu Verletzungen führen können,
deren Heilungsverläufe in Thailand insgesamt anders verlaufen.

Gerade Personen, die aus gesundheitlichen Gründen Blutverdünnungsmittel nehmen müssen,
sollten daher jegliches Verletzungsrisiko minimieren.
 
benni

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Ihr wisst ja, dass ich mich als Wanderer und Mountainbiker ständig in den "lebensgefährlichen" Thai-Dschungel begebe. Haha. :) In den letzten fünf Jahren gab es dabei ein paar Wespenstiche und einen Spinnenbiss zu verzeichnen. Man kann daher vielleicht sagen, dass die Gefahren generell überschätzt werden.

Die von Disaina-M erwähnten Huntsman Spinnen haben wir auch gelegentlich zu Gast. Sie sehen zwar imposant aus, sind aber harmlos.

Cheers, X-pat
bin in den letzten 5 Jahren beim Wandern und Joggen ca 3-4X/Woche durch stellenweise meterhohes Gras und dichtes Buschwerk von gar nichts gestochen worden. Aufgekratzt durch die reichliche Botanik unzählige Male, no Problem. Bin zwar im Buschwerk ständig ziemlich konzentriert unterwegs und auf der Hut, fühle mich dabei absolut sicher. Im Gegensatz zu den Wiesen und Wäldern Österreichs. Dort ist die Gefahr weder kaum sichtbar, überhaupt nicht hörbar und auch nicht spürbar, zunächst...

Im Meer beim Schwimmen Richtung Horizont geht's mir genau so. Schwimmen macht Spaß, aber ab und an, wenn man Seegras oder etwas anderes streift, schaut man schon genauer hin, was es war. Im Gegensatz zum Schwimmen in einem Bergsee Österreichs. Die dürften wohl absolut gefahrlos sein.
 
Eutropis

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Nun gut in unübersichtlichem Gelände ist es schon gut zu wissen wo man hinfasst oder tritt.
Es ist ja nicht so wie in den schlechtesten Filmen, dass Insekten oder Reptilien irgend ein Interesse haben
"anzugreifen".Dennoch sind Nachtwanderungen im Busch im Tippelschritt wirklich sehr aufschlußreich und
für das Auge im Dauermakrofokus auch sehr anstrengend. Man staunt nicht schlecht was da alles so tagsüber völlig übersehen wird.
Ich bin da dann meist schon nach ner Stunde völlig platt und satt obwohl ich tagsüber gern 4 - 6 Stunden durch die Natur streifen kann.
 
benni

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Der Unterschied: ich laufe dort durch und möchte gleichzeitig , daß sich Schlangen vom Pfad vertschüssen, trete dort an jenen Passagen, an denen es keinen sichtbaren Weg mehr gibt, sondern nur mehr hohe, dichte Botanik, darunter ein steiles Steinerdgemisch mit langen Erdrinnen, da alles in Hanglagen, dementsprechend volle auf um mich bemerkbar zu machen.

Ab und zu ein Händeklatschen vor und im Dickicht, obwohl Schlangen, die eigentlich einzig gefährlichen Tiere im Buschwerk, halb taub sind, aber durch das Verhalten anderer Tiere aufmerksam werden.
Schlangen greifen nur an wenn sie überrascht werden, keine Gelegenheit zur Flucht erkennen können, sich in der Defensive fühlen.

Ausserdem sollen auch mögliche Einheimische auf Jagd mit Gewehr wissen, daß ein Mensch da ist. Mir pfiff im Dickicht nämlich in der Tat schon mal eine Kugel in einigen Metern Entfernung vorbei.
 
Eutropis

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Trimerusurus werden auf stampfen und klatschen kaum reagieren.
Sie verlassen sich eher auf die Tarnung. Wenn Du da genau den Ast im Dickicht greifst
um Dich zu sichern wo gerade Eine sitzt dann ist das ungünstig.
Ich würd mir wohl nur in die Hose machen wenn ne Ophiophagus hannah vor mir stünde
obgleich ich wohl weiß das Bisstechnisch Naja kaouthia oder Bungarus eigentlich gefährlicher sind.
 
Dieter1

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Trimerusurus werden auf stampfen und klatschen kaum reagieren.
Sie verlassen sich eher auf die Tarnung. Wenn Du da genau den Ast im Dickicht greifst um Dich zu sichern wo gerade Eine sitzt dann ist das ungünstig.
Wie ein Ast sehen diese giftgruenen Tiere nicht unbedingt aus, aber Du hast recht, die verharren recht lange bevor sie sich verscheuchen lassen und dabei ist die Farbe des Hintergrundes eigentlich egal. Die fuehlen sich anscheinend auch auf dem Kuehler eines weissen Autos gut getarnt.
 
benni

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Warum sollte ich auf einen Ast greifen? Ist überhaupt nicht notwendig und greife deswegen nie auf einen oder woanders hin. Bis aufs Handy, leider, weil gerade irgendwer anruft. Richtig fette Kobras hatte ich bereits 3x direkt vor mir am Haus in den letzten 22 Jahren. No problema.
 
Eutropis

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Wie ein Ast sehen diese giftgruenen Tiere nicht unbedingt aus, aber Du hast recht, die verharren recht lange bevor sie sich verscheuchen lassen und dabei ist die Farbe des Hintergrundes eigentlich egal. Die fuehlen sich anscheinend auch auf dem Kuehler eines weissen Autos gut getarnt.

Sind ja nicht alle Banbusotter quitschgrün.
Ich finde die sind sehr schwer auszumachen im Gestrüpp.
Hätte öfter schon beinahe draufgelangt beim erklimmen glitschiger Pfade bergauf
ist es verlockend sich wo einzuhaken.

edia.jungledragon.com/images/2591/34978_medium.JPG?AWSAccessKeyId=05GMT0V3GWVNE7GGM1R2&Expires=1462406410&Signature=BaOEEfjNSOqKF1ODoxBNyHn1f1c%3D
 
x-pat

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Ich würd mir wohl nur in die Hose machen wenn ne Ophiophagus hannah vor mir stünde...
Das sind sehr erhabene Tiere und daher wohl eine einzigartige Erfahrung. Ich habe sie Ende letzten Jahres mit sehr viel Glück einmal in der Wildnis in der Nähe von Huay Tueng Tao angetroffen. Mein schönstes Erlebnis war allerdings Auge in Auge im Käfig einer gefangenen King Kobra.

Cheers, X-pat
 
strike

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... Mein schönstes Erlebnis war allerdings Auge in Auge im Käfig einer gefangenen King Kobra. ...
Äähmm, @x-pat, wie kommt man denn (freiwillig?) in einen Käfig, in dem bereits eine King Kobra haust?

:gruebel:
 
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kuruk

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Trimerusurus werden auf stampfen und klatschen kaum reagieren.
Sie verlassen sich eher auf die Tarnung. Wenn Du da genau den Ast im Dickicht greifst
um Dich zu sichern wo gerade Eine sitzt dann ist das ungünstig.
Ich würd mir wohl nur in die Hose machen wenn ne Ophiophagus hannah vor mir stünde
obgleich ich wohl weiß das Bisstechnisch Naja kaouthia oder Bungarus eigentlich gefährlicher sind.
Eine Trimerusurus kann man mit Kobras und Krait vom Toxin nicht vergleichen. Allerdings möchte ich auch nicht von einer Trimi erwischt werden.
 
Eutropis

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Ich hab die Gifte nicht direkt verglichen.
Aber der Urlaub wäre auch bei einem Trimerusurus - biss nachhaltig beinflusst.
 
Eutropis

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Ich hab früher ganze Serien von Katzen in Thailand fotografiert und schöne Motive
gefunden. Leider alles Buenos Dias und nicht auch dem Rechner.
Wäre ein Thema für nen extra Tread.
thailand urlaub 2007 495.jpg
 
x-pat

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Äähmm, @x-pat, wie kommt man denn (freiwillig?) in einen Käfig, in dem bereits eine King Kobra haust?
In Thailand ist halt alles möglich.

Der Halter des Tiers, Maerim Snakeshow, hat mich in den Käfig gelassen, damit ich ein schönes Foto von der Schlange ohne Draht dazwischen machen kann.

Cheers, X-pat
 
Eutropis

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Immerhin hat er Dich wieder rausgelassen .
Wäre doch ein interessante Konstellation.
Vergesellschaftungshaltung von Langnase und Königskobra.
 
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