@crazygreg44
stimmt , wenn dann die gesundheitskosten steigen, wird das limit erhoeht.
schau mmmmal bitte im thread non immi o rein, dort habe ich etwas zum 6 monats visum eingestellt
mfgpeter1
Sorry für Off-Topic, aber das mit der "Kostenexplosion im Gesundheitswesen" ist eine dreiste Lüge von Politik & Industrie, wird aber von den hörigen Medien gerne wiedergekäut.
Tatsächlich steigen die Kosten im Gesundheitswesen im Durchschnitt nicht stärker als die allgemeine Inflationsrate.
Warum die Kassen zu wenig Geld haben hängt zwar zu einem kleinen Teil von zu hohen Verwaltungskosten (AOK) ab, zum allergrößten Teil liegt es aber daran, daß die Einnahmen bei den Kassen wegbrechen.
Das wiederum hat 2 Gründe:
Auf der einen Seite verdienen die Einzahler immer weniger (Niedriglöhner), auf der anderen Seite verlassen die meisten Gut- Besser- und Spitzenverdiender die Ersatzkassen, so daß potente Einzahler wegfallen.
Ähnlich läuft es bei der Rente.
Anders ausgedrückt:
Wer sich aus den Sozialsystemen verabschiedet, indem er z.B. in eine private Kasse geht, etc. ist in meinen Augen nichts anderes als ein Sozialparasit (so nennt man das in der Biologie).
Auch wenn jeder natürlich versucht, Kosten zu sparen.
Daher gibt es m.E. nur eine einzige Lösung für das Dilemma:
Das "schweizer Modell", indem alle, die was verdienen, in die Sozialkassen einzahlen müssen, vom Ferienjobber angefangen, bis zu Generaldirektoren von Banken und Industrie, Politiker, etc.
Untere Lohngruppen profitieren dadurch, da es eine Mindestrente gibt, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
Spitzenverdiener legen ordentlich drauf, da die Höchstrente (zumindest nach den mir vorliegenden, wahrscheinlich völlig veralteten Infos) bei etwa dem vierfachen der Mindestrente liegt. Aber Spitzenverdiener sind ohnehin nicht auf die Rente angewiesen, die verdienen auf andere Weise genug. Auch als Rentner.
Wen es interessiert, dem kann ich das Buch "Lügen mit Zahlen" wärmstens ans Herz legen. Name des Autors habe ich jetzt nicht zur Hand (keine Ahnung, wem ich das Buch gerade geliehen habe), also Tante Google fragen.
Aber er hat viele Jahre lang beim statistischen Bundesamt gearbeitet, als Statistiker.
ER weiß also, wovon er schreibt.
Und unterhaltsam ist das Buch auch, nur halt nix für schwache Nerven.