waanjai_2
Senior Member
Themenstarter
Oder anders herum gefragt: Ab wann hat der typische Thai alles vergessen und vermißt auch keine Belege über vergangene Ereignisse mehr?
In einem groß und repräsentativ - also aussagefähig! - angelegten Versuch ist der Autor dieser Zeilen dem ach so schwierigen Thema nachgegangen.
Wie schon seit den Zeiten des Hausbaus in Udon begonnen, habe ich über mehrere Jahre hinweg die Rechnungen aber auch die Abbuchungsquittungen der thail. ATM minutiös gesammelt und in separate Kladden geklebt. Schließlich ist Pritt oder Uhu DER Freund des Häuslebauers, der keinen bai anujat go sang baan auf eigenem Namen hat, weil es in der Gegend für den Hausbau keiner Genehmigung bedarf.
Die Rechnungen aus dem Jahre 2008 sind alle noch gut lesbar. Aber die ATM-Quittungen gerade mal bis rückwirkend bis Oktober/November 2009. Alles was vorher stattfand, gibt es auf den Quittungen nicht mehr. Wobei keiner glauben soll, die hätten in der Sonne oder ähnlich exponierter Stelle gelagert. Diese Nachtschattengewächse der Neuzeit.
Daraus ziehe ich den messerscharfen Schluß, dass ein Thai spätestens nach gut 9-10 Monaten von alten Geldabbuchungen am ATM nichts mehr wissen will, gar wissen kann, also sie vergessen haben muß.
Befragt man - gegencheckend - seine eigene Frau, ob sie wisse, wieviel Geld man vor einem Jahr monatlich aus den Geldautomaten gezogen habe, dann kommt da so ziemlich garnix. Wofür brauche man monatlich frisches Geld, wenn man gedanklich noch an dem alten Geld hängen würde?
Nun, das Geheimnis ist gefüftet. Die durchschnittliche Erinnerungsdauer an vergangene Ereignisse beträgt bei dem durchschnittlichen Thai mit einem Konfidenz-Intervall der üblichen Breite und der üblichen Annahmen bezüglich der Normalverteilung des Vergessens zwischen allen Thais so ziemlich genau 8 Monate und 10 Tage.*
* Was dann auch das häufig anzutreffende Phänomen erklären dürfte, dass sich die thail. Frau bei Geburt eines Kindes kaum an den Zeugungstag erinnern kann.
Oder bin ich der Einzige, der da so oft vernimmt: Lüüm lääo?
In einem groß und repräsentativ - also aussagefähig! - angelegten Versuch ist der Autor dieser Zeilen dem ach so schwierigen Thema nachgegangen.
Wie schon seit den Zeiten des Hausbaus in Udon begonnen, habe ich über mehrere Jahre hinweg die Rechnungen aber auch die Abbuchungsquittungen der thail. ATM minutiös gesammelt und in separate Kladden geklebt. Schließlich ist Pritt oder Uhu DER Freund des Häuslebauers, der keinen bai anujat go sang baan auf eigenem Namen hat, weil es in der Gegend für den Hausbau keiner Genehmigung bedarf.
Die Rechnungen aus dem Jahre 2008 sind alle noch gut lesbar. Aber die ATM-Quittungen gerade mal bis rückwirkend bis Oktober/November 2009. Alles was vorher stattfand, gibt es auf den Quittungen nicht mehr. Wobei keiner glauben soll, die hätten in der Sonne oder ähnlich exponierter Stelle gelagert. Diese Nachtschattengewächse der Neuzeit.
Daraus ziehe ich den messerscharfen Schluß, dass ein Thai spätestens nach gut 9-10 Monaten von alten Geldabbuchungen am ATM nichts mehr wissen will, gar wissen kann, also sie vergessen haben muß.
Befragt man - gegencheckend - seine eigene Frau, ob sie wisse, wieviel Geld man vor einem Jahr monatlich aus den Geldautomaten gezogen habe, dann kommt da so ziemlich garnix. Wofür brauche man monatlich frisches Geld, wenn man gedanklich noch an dem alten Geld hängen würde?
Nun, das Geheimnis ist gefüftet. Die durchschnittliche Erinnerungsdauer an vergangene Ereignisse beträgt bei dem durchschnittlichen Thai mit einem Konfidenz-Intervall der üblichen Breite und der üblichen Annahmen bezüglich der Normalverteilung des Vergessens zwischen allen Thais so ziemlich genau 8 Monate und 10 Tage.*
* Was dann auch das häufig anzutreffende Phänomen erklären dürfte, dass sich die thail. Frau bei Geburt eines Kindes kaum an den Zeugungstag erinnern kann.
Oder bin ich der Einzige, der da so oft vernimmt: Lüüm lääo?



