Wieder bei der Familie und Freunden in Vietnam – ein Reisebericht

Diskutiere Wieder bei der Familie und Freunden in Vietnam – ein Reisebericht im Ausserhalb Thailands Forum im Bereich Reiseberichte, Tipps, Lokationen; Leider hat mein bisheriger Fotospeicherdienst Löschungen vorgenommen. Deshalb habe ich meine reisebilder nochmals woanders gehostet. Da eine...
Micha L

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Leider hat mein bisheriger Fotospeicherdienst Löschungen vorgenommen.
Deshalb habe ich meine reisebilder nochmals woanders gehostet.

Da eine Änderung meines Berichts nicht mehr möglich ist, poste ich ihn erneut.
 
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Gestern bin ich via Bangkok nach erlebnisreichen 4 Wochen aus Vietnam heimgekehrt und nutze die Ruhe hier (Mai folgt später), um einen Bericht zu verfassen.
Der wird kein vollständiges Bild der dortigen Verhältnisse liefern, dafür aber (hoffentlich) interessante Details.
Anlaß der Reise war wieder ein Familienbesuch. Aber ebenso wichtig war das Zusammentreffen mit guten Freunden aus alten Tagen in Leipzig – Kommilitonen von Mai.
Mit denen haben wir auch „Urlaub im Urlaub“ gemacht.

Kaum angekommen, begaben wir uns an einem besonders geschichtsträchtigen und mystischen Ort im Zentrum von Hanoi – den Hoan-Kiem-See.

Die Einheimischen fotografieren sich dort mit Vorliebe gegenseitig.





typische Nebenstraße zwischen den Magistralen






Wir wohnten wie immer in der elterlichen Wohnung, die heute der Nichte von Mai gehört.

unser Schlafzimmer.



Tagesausflug zur chinesischen Grenze.

unterwegs am Straßenrand





Grillente auf einem Markt



In einer Pagode fand eine schamanistische Zeremonie statt.

















Solche Landschaften sind stets Teil des Pagodenparks
 
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Gemeinsam besuchten wir mit unseren Freunden ein Lokal in der Nachbarschaft – gestaltet im pseudodörflichen Stil



Ohne Sprachhindernisse hatten wir auf Deutsch viel Spaß miteinander.




Ein Bankgebäude neben dem Restaurant. Solche mehr oder weniger schöne Wolkenkratzer schießen wie Pilze aus dem Boden.


Mit meiner Lieblingsfreundin von Mai besuchten wir den Jazzclub des angesagtesten Jazzers von Vietnam. Fotos an den Wänden dokumentieren prominenten Besuch aus Amerika – nämlich von Herbie Hancock und Stanley Clarke.






Der Meister: Quyen Van Minh
 
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Gemeinsam mit unseren Freundinnen haben wir kurzerhand eine dreitägige Reise zum nördlichen Gebirgsort Sapa https://de.wikipedia.org/wiki/Sa_Pa gebucht – gelegen am Fansipan, dem höchsten Berg Vietnams.

Der Reisebus war mit Liegen ausgestattet – sehr bequem.



Pause unterwegs. An den Rastplätzen werden oft traditionelle Tabakspfeifen zum Rauchen angeboten.


Sapa





Unsere Reiseleiterin: Tatsächlich schon 21, verheiratet, ein Kind.



Sie führt uns in ein Dorf, das zwar nett anzusehen ist, aber zur reinen Touristenattraktion gestaltet wurde.





Tracht des einheimischen Hmong-Volkes. Dies waren allerdings verkleidete Touristinnen.



Die echten Hmong sind sehr arm und leben oft mehr schlecht als recht vom Souvenirverkauf. Dazu putzen sie die jüngsten Mädchen heraus, die dann von früh bis spät versuchen zu verkaufen. Dabei fallen ihnen abends die Augen zu und sie schlafen auch im Stehen ein.





In einem Lokal entdeckte ich eine Trinkgeld-Box.



Blick auf den Fansipan, den höchsten Berg Vietnams (über 3100 m). Der Gipfel wurde ausgebaut wie unsere Zugspitze – allerdings mit buddhistischer Architektur.














 
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Von den Bergen ans Meer: Die nächste Reise mit dem Frauenquartett ging in die Halong-Bucht.
Eine Übernachtung auf einem Hotelschiff, die zweite auf der Insel Cat Ba. https://de.wikipedia.org/wiki/Cát_Bà

Unser Schiff


Auf dem Schiff waren wir gemeinsam mit Touristen aus aller Welt, so z. B. aus Österreich und Korea. Der koreanische Vater reiste mit Zwillingstöchtern.


Meine Lieblingsfreundin von Mai ...



Das lieferte die Kombüse. Die folgenden Gänge habe ich nicht geknipst.


Abends verlangte eine „meiner“ Frauen vom Kellner eine Gurke – ausdrücklich ungeschnitten und angeblich zur Gesichtspflege in der Koje. :)




Für Ausflüge stand ein Kutter zur Verfügung.




Einige der Felsen sind hohl und bieten seltene Felsformationen. :)















Eine Affeninsel gibt es auch.


Werbung für Vietnam-Kaffee. Dazu wurde ein bekanntes Logo einfach abgewandelt.


Auf dem Rückweg nach Hanoi besuch in einer Steinmetzfirma, welche in alle Welt exportiert.
 
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Wieder in Hanoi haben wir uns mit einem größeren Kreis ehemaliger Leipziger Kommilitonen von Mai getroffen – das sind seitdem auch meine innigen Freunde.




Übrigens: Mit dieser Freundin gibt es auch ein altes Foto.


Ebenso mit zwei anderen, die hier oft zu sehen sind.




Wie es der Zufall wollte, waren zwei ehemalige Mitstudenten (aus Saigon und aus Laos) gerade geschäftlich in Hanoi, so daß wir auch sie treffen konnten.


In einer innerstädtischen Pagode.






Wie auch in Thailand werden auf der Straße und auf dem Markt kleine, feine Leckereien angeboten.

Bananen im Teigmantel frittiert.


So werden Banh cuon https://en.wikipedia.org/wiki/Bánh_cuốn hergestellt.






Und das ist das Ergebnis:


Im Zentrum gibt es einen zumindest im ganzen Norden berühmten Eisladen. Dessen Hauptattraktion ist ein grünes Eis am Stil, hergestellt mit Klebreis.
„Drive in“ kann man dort wörtlich nehmen: Die Motorräder fahren nicht vorbei, um zu kaufen, sondern rein und wieder raus.


 
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Das Ungewöhnlichste war auch diesmal der Besuch von Verwandten im nördlichen Gebirge, abseits der Touristenwege.
Der Ehemann der großen Schwester von Mai ist angehöriger der mit den Thais verwandten Volksgruppe der Tay in der Provinz Ha Giang.
Die verschwägerten Verwandten von Mai wohnen in einem Seitental der Gemeinde Bac Quang.

Eine Pause während der Anfahrt aus Hanoi


Das Haus der Familie, ganz traditionell auf Holzstämmen und mit einem aus Palmwedeln geflochtenen Dach.








Ein Fetisch, gewidmet der Langlebigkeit eines Familienmitgliedes


Der animistische Hausaltar




Unsere Schlafnische


Familiennachwuchs


Sternfrucht im angrenzenden Garten




die Dorfstraße






ein Stall


Traditionell und modern, nur nach unserer Ansicht zu nah beieinander




Solche Häuser bauen gottseidank immer noch junge Leute


ländlicher Sonnenschutz
 
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Bambusdickicht






Das gibts scheinbar in aller Welt – hier auf Bambus.


ein zufälliges Zusammentreffen




das Haus eines Onkels




ein traditioneller Zaun




Vorbereitung eines Gastmahls in „unserem“ Haus:
Diese Blüten werden gefüllt und gekocht.


die Küche




Viele machen mit. Eine frisch geschlachtete Ziege wird verarbeitet.


fertig






Scheinbar archaisch. Aber es gibt WLAN.
 
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Auf dem Bauernmarkt von Bac Quang








Die Seidenraupen (?) waren noch lebendig.




weitere Häuser








Familienmitglieder in der Tracht der Tay




Abschiedsfoto
 
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Am letzten Abend erkundete ich gemeinsam mit 3 Frauen auf 2 Motorrollern „geheime Ecken“ der Altstadt von Hanoi.

Zuerst Fotoshooting an einer künstlerisch gestalteten Wand mit anregenden Motiven.




Ein dreidimensionales Element barg besondere Möglichkeiten, mit dem Kunstwerk zu verschmelzen.


Es folgten kulinarische Verkostungen in engen Gassen mit Einblick ins Private.




Für Vietnamesen eine Delikatesse: Hühnerfüße.


Eine Süßspeise mit Früchten und Gelee in einer weißen Soße.


Nur fotografiert




am letzten Tag in der Altstadt








Großmarkthalle – Gewürzabteilung


früher Gouverneurspalast – heute Regierungsgebäude


weitere Ansicht der Innenstadt


Eine Marke, die so geschrieben wird, oder eine schlechte Fälschung?


Rückflug



(Die Videos und die alten Fotos aus bac Quang müßten oben noch zu sehen sein)
 
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