wie wird man Buddhist???

Diskutiere wie wird man Buddhist??? im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Vor mehr als 20 Jahren hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit 'asiatischen Lehren', die damals in meinen jugentlichen Augen gar nicht so klar...
Mr_Luk

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Vor mehr als 20 Jahren hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit 'asiatischen Lehren', die damals in meinen jugentlichen Augen gar nicht so klar definiert waren. Damals auch, bekam ich zum ersten Mal Ravi Shankar und andere Indische Klassiker zu hören. Das war in Genf bei einer meiner Kunstlehrerinen zuhause, wo ich das eine oder andere Mal zum Essen eingeladen war. Es war sie die mir bereits damals 'anvertraut' hat:

Solltest du einmal einen geistigen Lehrer suchen, dann musst du stets 2 Dinge beachten: 1. er sollte sich nicht durch sein Wissen bereichern sondern es ohne entgelt weitergeben, und 2. sollte er sein Wissen und seine Fähigkeiten niemals ausnutzen um sich Frauen zu nähern, bzw. um sich mit ihnen einzulassen.

Diesen 'frühen Ratschlag' habe ich nie vergessen!
 
Samuianer

Samuianer

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Chaweng - Ko Samui
Tramaico" said:
... nachdem Mr. Luk nun gluecklicherweise auch den Buddhismus entmystifiziert hat..
;-D

Ja, das hat er gut drauf, scheint auch mit dem Vergessen und dem Vergeben so sein Schwierigkeiten zu haben. Aber zur Beseitigung vorhandener Blasen auf der Seele oder kleiner Risse im Ego kann Mensch wie Taoman und mipooh sehr richtig empfehlen einen Atemkursus oder gar ein Vipassana Retreat besuchen.

Befuerchte nur das Changkao somit noch immer nicht so recht weiss wie Mensch nun Buddhist wird.

Rawaii als Engelinen Trockner..wusste garnicht das der so einen ausgefallenen Job hat. Das ist ja schon fast sowas wie eine Berufung!

Re:Gruesse nach Krung Thep! :wink:


@ChangKao:
Weisst du denn, ob der vielen, wenn auch fuer einen Anfaenger nicht immer so eindeutigen, ja einigen gar recht zwiedeutigen Antworten, jetzt wo, wie, was langgeht?

Vor allem WIE du Buddhist werden kannst?
 
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mipooh

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Ich habe mich mit ihm ein wenig beschäftigt. Da ich bereits mal einen Lebenslehrer hatte, den ich wegen seiner Geld- und Luxusgeilheit später verlassen habe, war ich für manche Dinge besonders wach. (für das was ich gelernt habe bin ich dankbar, für seine Spinnereien nicht)

Es kam es zu einem Mail-wechsel zwischen mir und Organisatoren in Bangkok. Als ich konkrete Fragen zu Goenka stellte wurde der Mailwechsel abgebrochen. Ich habe mich äusserst höflich verhalten, also keinerlei Provokation, ich wollte ja schliesslich evtl. teilnehmen. Unbequeme Fragen waren Provokation genug. Wäre sehr nah für mich gewesen, das nächste Zentrum ca. 120 km. Und Vipassana selbst finde ich als Übung recht geeignet.

Ein Forenfreund aus einem Zen-Forum ist langjährig "Mitglied" und hat mir manche Dinge, vor allem bzgl Geld bestätigt. Er war kürzlich noch in Poona?, glaub ich. Dachte immer da hätte es nur den Baghwan gegeben. Er hat mir von dem starken Druck dort berichtet. Das haut fortgeschrittene Schüler (des Lebens) wie ihn nicht um, aber für mich ist es zu gefährlich einem Menschen so tief zu vertrauen, wenn er nicht vertrauenswürdig ist. Einem Lehrer öffnet man sich ebenso, wie ein zu Hypnotisierender einem Hypnotiseur. Da ist Vertrauenswürdigkeit hoch zu bewerten. (Stichwort Initiation oder das Geist-zu-Geist des Zen.)

Ohne jetzt noch Quellen zu wissen, habe ich die Einschätzung der Retreats als Gehirnwäsche gelesen und kann das zT nachvollziehen. Insbesondere das Redeverbot ist kritisch zu betrachten, es verhindert auch kritische Kommunikation. Schlafentzug und eine extreme Stoffwechselveränderung tun ei
n übriges.
Zumindest hier in Thailand gibt es auch Rituale dem Goenka gegenüber, bzw seinem Foto, in Indien sowieso. Das ist zwar "freiwillig" aber wie viele wollen dazugehören und tun es.

Ich habe damals sicher alle Internetseiten über ihn gelesen und kam zu dem Ergebnis, dass sehr wohl Rituale und hierarchische Strukturen existieren, die mit der Sache nichts zu tun haben und letztlich nur auf die Eitelkeit und die Gewinnsucht der Leitfigur zurückzuführen sein können.

Das habe ich gegen Goenka. Ich hätte es mir und auch den vielen Suchenden auch anders gewünscht.

Dass ein solches Retreat eine einschneidende Sache ist, ist mit Sicherheit so. Und dass es da eine Menge positiver Aspekte gibt ebenfalls. Für labile Menschen ist es eine Falle.
Gruss
mipooh
 
waltee

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Wie wird man Buddhist???

Mach´s wie ich:

- Schneid dir alle Haare ab. 8-)
- Löse dich von deinem Besitz, verschenke dein Geld. :schwitz:
- Fass nie wieder weder Frauen noch Alkohol an.:einergehtnochrein:
- Und vor allem: Hör auf zu denken! :gruebel:

PS: Wie lautete deine Frage schon wieder?
 
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mipooh

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Vermutlich hast Du eine Glatze und kein Geld, bei Frauen keinen Erfolg und sowieso gerade keinen Durst.
Nur beim Denken ist mir eines unklar... hattest Du denn vorher mal gedacht?
:lol:
mipooh
 
waltee

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Ich bin, also denke ich... :aetsch:
 
Mr_Luk

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@Samuianer,

Ja, das hat er gut drauf, scheint auch mit dem Vergessen und dem Vergeben so sein Schwierigkeiten zu haben.
Eigentlich wollte ich nur herauskitzeln, wie tolerant die Buddhisten und Buddhistenkenner hier so allgemein sind und wie weit sie sich aus der Reserve locken lassen. :P

Ich weiß übrigens nicht was (von meiner Seite) da zu vergeben und vergessen sein sollte, weißt du etwa mehr als ich? Ok, wir beide sind nicht immer einer Meinung, (und daran wird sich so schnell wohl nichts ändern) aber zum 'Vergeben' muss doch erst mal eine dickeres Ei gelegt werden - oder denkst und fühlst du etwa für mich mit? ...:nixweiss:
 
Nokgeo

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@ Waltee,

" ich bin, also denke ich "..

..hoffentlich nicht in ner Tonne.
 
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Taoman

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@ mipooh

deine Erfahrung bei der Kontaktaufnahme mit den Goenka Leuten ist in der Tat sehr seltsam.
Vielleicht liegt es daran das innerhalb der Organisation an der ein oder anderen Stelle inkompetente Leute agieren.
Soviel ich weiss kann da jeder mitmachen und sie brauchen auch immer Leute um den enormen Arbeitsaufwand den die Retreats mitbringen zu bewältigen und dies machen bestimmt überwiegend Laien mit recht wenig Ahnung.
Ich fand die deutsche website für mich ausreichend und recht informativ.
Ich hatte mir noch das Buch "Die Kunst des Lebens" von William Hart welches konkreter auf Vipassana nach Goenka eingeht besorgt und nach dessen Lektüre war für mich klar das ich ein Retreat dort machen werde.

Zu deinen Einschätzungen der Retreats bezüglich eventueller Gehirnwäsche kann ich dem widersprechen!
Wo besteht Schlafentzug wenn man von 20:30h – 04:00 also gute 7 Std. jede Nacht schlafen kann?
Diese Zeiten sind in jedem Kloster normal.
10 Tage nicht sprechen (ausser bei Problemen bzw. Bedarf mit dem Lehrer) gehört zur Technik ist absolut wertvoll und ohne diese Regel dürfte wohl kaum ein Anfänger tief genug "zu sich kommen" um ein Samadhi zu erfahren.

Viele Menschen brauchen jahrelange teilweise harte Meditationsübung um so was vielleicht irgendwann mal zu erfahren.
Mit der strengen Vipassana Technik wie sie bei den Goenka Leuten praktiziert wird hat fast jeder Einsteiger die Möglichkeit am 7, 8, 9, oder 10 Tag diese Erfahrung zu machen.
Am 10 Tag gibt es einen gemeinschaftlichen Austausch und ich war erstaunt das im Männerbereich ca. 80% wie ich selbst auch die Erfahrung gemacht hatten.

Vipassana Retreats sind deshalb 10 Tage lang damit möglichst viele Menschen den "Grund antauchen" und auch erreichen. Weniger als 10 Tage dürfte kaum was bringen das hat alles seinen berechtigten Sinn.
Für Fortgeschrittene gibt es von 20 Tagen bis zu 6 Monate aufwärts die verschiedensten Zeiträume.

Du hast recht das dies für labile und erst recht psychisch lädierte Menschen nicht zu empfehlen ist.
Es ist sehr anstrengend und kein Wellness Trip
Darauf weisen die Goenka Leute auch ausdrücklich hin und lehnen solche Teilnehmer zu deren eigenen Schutz auch ab.

Letzendlich sollte ein erwachsener Mensch wissen was er tut und sich ausreichend informieren auf was er sich einlässt.

Ich bin eigentlich hoch allergisch gegen Gurus, spirituelle Gemeinschaften sowie Religionen insgesamt, weil durch Hörigkeit und Dogmen Menschen zu manipulierbaren Schafen oder Wölfen werden.
Ich hatte ausser der Kirche, aus welcher ich vor 22 Jahren ausgetreten bin noch nie in meinem Leben irgend einer der genannten Gemeinschaften angehört oder etwa einem Guru gehuldigt.
Ich war und bin auf diesen Gebieten schon immer Einzelgänger gewesen worüber ich heil froh bin, denn nur so konnte ich mir meine geistige Freiheit und eine offene Weite bewahren.
Davon bin ich überzeugt und meine Beobachtungen bestätigen mir dies täglich.

Ansonsten bin ich außer ein Freund von Buddhismus auch ein Liebhaber des Zen und Taoismus natürlich in den jeweiligen undogmatischen, humorvollen und auch paradoxen Grundformen, der Essenz, also abseits der herrschenden Religionsformen.

Jetzt könnte jemand eine Erklärung von mir verlangen wie ich das denn nun wieder meine und sich eine spannende hoch intellektuelle Diskussion mit Haarspaltereien wünschen. Dem kann und möchte ich jedoch nicht dienlich sein!

Ich meine dies schlicht in dem Sinn das ich viele Inhalte sowohl geistig und vor allem auch intuitiv verstanden, erfasst und auch erfahren habe.
Dieses immer wieder auftauchende intuitive Bewusstsein aus meiner inneren Quelle in meinem Alltag hinein gibt mir Lebenskraft, Lebensfreude und auch positive Energie in schlechten Zeiten.
Es ist meine innere Basis für welche ich niemandem Quellenangaben, Fußnoten oder irgendwelche kopflastigen Erklärungen oder gar Beweise geben muss, obwohl dies einige gerne so hätten.

Die Sache ist eigentlich recht einfach, auch wenn viele daraus die schwierigste Sache der Welt machen wollen.

Wie lange braucht ein Kind um zu wissen das Feuer heiß ist?


gruß taoman
 
Mr_Luk

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Also, ich möchte hier noch einmal ausdrücklich unterstreichen dass meine Beschreibung wie man 'eventuell' Buddhist (in 10 Punkten) wird, eine absolut ironische Grundlage hat. In anderen Worten: weder vollkommen ernst zu nehmen ist und erst recht nicht als Aufforderung verstanden werden soll, das auch so nachzumachen. Weder in seiner Ganzheit noch in einzelnen Punkten.

Ich entbinde mich also hiermit der Verantwortung für Schäden-, die durch Nachahmung, falsche Interprätation, anderes Verständnis oder ähnliche von mir unbeabsichtigten aber von Drittperson eigenständig abgeleitetn Schlussfolgerungen, -entstehen könnten!

Es war eine Satire und keine Anleitung!!! ;-)
 
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mipooh

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Ok, es ist nun schon wieder eine Weile her, dass ich mich damit beschäftigt habe und ich habe Schlafzeiten von ca 4 Stunden in Erinnerung.

Zum Inhaltlichen möchte ich mich nach zwei langen verworfenen Versuchen nicht weiter äussern. Es liegt mir nicht daran etwas kontrovers zu diskutieren, was prinzipiell gut ist. Und sein eigens Leben zu beachten ist gut. Dabei den Atem als Stütze der Aufmerksamkeit zu verwenden ist sogar ausgezeichnet.
Ich habe mich entschieden, mein Weg geht ohne irgendeinen Lehrer weiter. Auf eine Art weniger intensiv, denn der Druck/Ansporn/die Unterstützung der Gruppe ist nicht da. Ich bin´s zufrieden, was gäbe es noch wirklich neues zu entdecken?

Mir geht es ähnlich wie Dir, ich neige sehr stark dazu undogmatisch zu sein und finde die Lösung meiner Lebensfrage war einfach. Hätte ich es vorher gewusst, ich hätte gar nicht erst die Frage gestellt und wäre gleich zu den Antworten übergegangen...

Gruss
mipooh
 
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Tana

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Mipooh, bist du als Rundumdieuhrposter wirklich zufrieden? Ist das dein Leben? Was macht deine Frau währenddessen?
Nimm´s mir übel oder nicht, interessiert mich.

Bleib gesund

Gerd
 
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Tramaico

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waltee" said:
Wie wird man Buddhist???

Mach´s wie ich:

- Schneid dir alle Haare ab. 8-)
- Löse dich von deinem Besitz, verschenke dein Geld. :schwitz:
- Fass nie wieder weder Frauen noch Alkohol an.:einergehtnochrein:
- Und vor allem: Hör auf zu denken! :gruebel:

PS: Wie lautete deine Frage schon wieder?
Wem es hilft. :lol: Doch erstaunlicherweise kann man auch bei Missachtung der obigen Anleitungen Buddhist sein und sogar Erleuchtung finden. Buddha selbst hat ziemlich schnell feststellen muessen, das Askese nicht der Weg zum Erfolg ist. Verdammte Mystik ;-) Oder doch nur wieder Indikation, dass nicht Extreme sondern das Maßvolle (= Mittelweg) am ehesten voranbringen?

Vorschlag: Frage einfach nicht WIE man Buddhist wird, denn da gibt es kein Patentrezept, wie die Vielzahl der unterschiedlichen Meinungen schon zeigt. Wenn Du Buddhist bist, wirst DU es wissen und ob die anderen es denken, wissen oder Dir absprechen ist voellig ohne Bedeutung. Es sei denn, man ist Schauspieler und muss die Rolle des Buddhisten fuer die Oeffentlichkeit geben ;-)

Viele Gruesse,
Richard :wink:
 
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mipooh

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Tana, Du bist derzeit für mich völlig undurchschaubar. Nur ein schwacher Witzbold oder ein Rialo, ich weiss es nicht... Dass Dich das wirklich interessiert glaube ich nicht.
Wenn Du nur halb so viel lesen würdest wie ich schreibe, dann wüsstest Du übrigens wie es mir geht....
Gruss
mipooh
 
Mr_Luk

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Chiang Mai
Hier die Einleitung des von Freund mipooh angegebenen Textes über Vipassana Meditation sozusagen das Vorwort zum Buch von Bhikkhu Buddhadasa zu ´anapanasati´. Nur etwas im Layout verbessert Text ist 100% original.



Der Text gefällt mir ganz gut, und das ist auch das was ich unter buddhistischem Geist und Toleranz verstehe. Frage mich aber ob alle 'Freunde' diese Einleitung überhaupt gelesen haben...

Ich meine, wenn die Toleranzgrenze bereits bei "Freund Tana" (der zwar ein wackerer und kritischer, aber dennoch harmloser Zeitgenosse zu sein scheint) in's Arge gerät, und somit die Hemmschwelle so gering ausfällt, was nützt da ein "Samadhi" innerhalb von 10 Tagen? Wo ist der Fortschritt, wo ist der praktische Nutzen, wo die Einsicht? :nixweiss:

Sollte man nicht erst einmal darüber meditieren wer Freund und wer Feind, im nächstliegenden sozialen Gefüge (also gleich hier) ist, und weshalb die Toleranzgrenze bei der kleinsten Störung bereits so schnell erreicht ist? :wink:

PS: was passiert gegebenenfalls mit den 'buddhistischen Pionieren', was gedenken sie zu tun, wenn die echten Feinde, die Schergen, die Henker und Tyrannen von Rang und Namen eines Tages kampfbereit und siegessicher am Horizont auftauchen?
 
Samuianer

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Chaweng - Ko Samui
Mr_Luk" said:
was passiert gegebenenfalls mit den ´buddhistischen Pionieren´, was gedenken sie zu tun, wenn die echten Feinde, die Schergen, die Henker und Tyrannen von Rang und Namen eines Tages kampfbereit und siegessicher am Horizont auftauchen?
Die sind die Shaolin, also keine Sorge!

Liegt das Lichte mit dem Dunkel scheinbar stehts in Fehde, Tag und Nacht und Licht mit Schatten - erst die Leere im Krug und der festgebrannte Ton machen den Krug zum Krug!

Scheinbar Gegensaetzliches, ergaenzt sich zum grossen GANZEN!

Rasa Lila - oder der Tanz der Galaxien.

Jeder hat halt so seine Vorstellungen und wie der Text von Buddhasa besagt, ist in jedem Teufel ein Engel, in jedem Koenig ein Dieb.

Wenn ich runter an den Strand gehe und in den Sternenhimmel blicke, dann weiss ich das ich ganz klein und unbedeutend bin, mein Sein aber nicht ohne Sinn ist.

Egal was wir in unserer "Birne" da "oben" zusammensinnieren und an intellektuellen Zuckerbaeckereien so zusammenkleistern es ist bleibt Flickschusterei weil es auschliesslich Standpunkte sind, die fuer das Einzelindividium zu einem gewissen Zeitpunkt Gueltigkeit haben und nach ein paar Atemzuegen wieder von der "Hand" der Zeit fortgewischt werden.

Wozu Ideologien, auch wenn sie noch so edel zu sein vorgeben, wozu alles idealisiern - es ist, wie es ist, und daran gibt es nun mal nichts zu ruetteln!

Warum sich sorgen, wozu, warum, worueber? Freunde, lasst uns tanzen!
;-D

Viele von denen die sich mit diesen 'geistigen' Ideologien befassen, in sprituelle Retreats rennen, stundenlang irgendwelche Verrenkungen machen, so verkrampft, so bemueht ganz relaxt und 'erleuchtet' zu sein?

Viele scheinen mir da ploetzlich auf einem gewaltigen Ego-Trip dahin zu schippern. Ja, viele halten sich auf einmal gar fuer was Besseres!?

Da haeb ich im Klong Toey schon lockere Menschen getroffen, die einfach so waren wie sie sind.

Schoenes Wochenende noch allesamt!
 
Samuianer

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Chaweng - Ko Samui
Tramaico" said:
WIE wird man Buddhist, da gibt es kein Patentrezept, wie die Vielzahl der unterschiedlichen Meinungen schon zeigen. Wenn Du Buddhist bist, wirst DU es wissen und ob die anderen es denken, wissen oder Dir absprechen...
Genau! Der beste Weg dorthin scheint der zu sein, es bleiben zu lassen! ;-D
 
M

mipooh

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wenn die Toleranzgrenze bereits bei "Freund Tana" (der zwar ein wackerer und kritischer, aber dennoch harmloser Zeitgenosse zu sein scheint) in´s Arge gerät
Weiss nicht woraus Du diese Schlussfolgerung entwickelst. Ein Buddhist ist doch nicht das potentielle Opfer von Witzemachern. Eine Zurückweisung einer Anmache ist doch keine Handlung der Mitgefühl fehlen würde. Ich habe kein Problem mit Tana. Scheinbar hat er eins mit mir. Ist das in erster Linie meine Sache? Oder brauchst Du unbedingt das Haar in der Suppe, selbst wenn Du es selber reintun musst?
Dann wirst Du eines finden, aber hat das was mit der Suppe zu tun?
Gruss
mipooh
 
Mr_Luk

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@mipooh,

von mipooh an Tana gerichtet:
Nur ein schwacher Witzbold oder ein Rialo, ich weiss es nicht...
Ich finde dass derartige "Abfertigungen" und Formulierungen, auch wenn sie in der Frageform gehalten sind, nicht ganz ein Vorbild von Toleranz und Erkenntnis darstellen.

Sie passen meiner Ansicht nach überhaupt nicht zu der Einleitung des von dir empfohlenen Buches. Das ist eigentlich das Haar (was bereits in der Suppe lag) was mir auffiel. Reingelegt habe ich da überhaupt nichts ;-)
 
M

mipooh

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Mipooh, bist du als Rundumdieuhrposter wirklich zufrieden? Ist das dein Leben? Was macht deine Frau währenddessen?
Dies ging direkt voraus, was Du vielleicht gelesen haben magst. Darüberhinaus gab es in einem anderen Thread "kluge Bemerkungen" die alle nicht sachdienlich waren sowohl mir gegenüber als auch anderen. Alles sehr zeitnah. Dort hatte ich ihn bereits gefragt, was die Kasperei soll. Da er nicht aufhören mag, scheint mir meine Zurückweisung angemessen.

Nur zur Erklärung.

Die andere Frage wäre, ob wir diese Formulierungen des Buddhadasa als Maßstäbe benutzen sollten, um andere zu messen, oder ob sie uns vielleicht dazu dienen können, zu reflektieren und unseren Gewinn daraus zu ziehen. Ich tendiere zum Letzteren... Buddhadasa ist ja kein Richter, sondern ein Lehrer...

Gruss
mipooh
 
Thema:

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