Viele welche in DACH nicht genug leisten konnten, gelangen in solch nüchternen Sachdiskussionen schnell in Überhitzung. Ahnen sie doch, dass ihnen das "thailändische Paradies" mangels finanzieller Mittel eines Tages wegplatzen könnte. Für sie kann man mitleidiges Verständnis haben.
Interessanter finde ich jene FARANGS, die selbst als Rentner das Blatt nochmal wenden. Aus meiner Arbeit kenne ich mehrere, die im tiefsten Isaan mit ihrer Mia glücklich eine kleine bescheidene, aber nährende Landwirtschaft nebst Fischteich betreiben. Aber auch viele mit städtischem Hintergrund schaffen es selbst in den überfüllten Touristenhochburgen als legale Inhaber einer Tauchschule, als Dolmetscher für Polizei und Justiz, aber auch im Immobilienbereich oder im online Geschäft beachtliches auf die Beine zu stellen. Einige wenige erreichen selbst in der gescholtenen Gastronomie und im Bargewerbe Gewinnmagen, von denen Kollegen in Berlin, Frankfurt und Hamburg nur träumen können ..
"Geld kommt langsam wie eine Schildkröte und geht schnell wie ein Fisch" sagen treffend die Thais. Ich finde es kommt immer auf die eigene Kraft und die Phantasie an, wie man seine aktuelle Lebenssituation versucht zu ändern. Egal ob man mit schmaler Rente im Rollstuhl sitzt oder nach einer Trennung Mia und "sein Häuschen" verloren hat und wieder bei Null anfangen muss.