Wer ist Gott ?

Diskutiere Wer ist Gott ? im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Warum ? Buddhisten glauben auch nicht an einen Gott ! Ich weiss aber, was Du meinst ....
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Kali

Gast
Tschaang-Frank" said:
[...]Hauptsache man glaubt ueberhaupt an etwas, Atheisten sind mir suspekt ;-D
Warum ? Buddhisten glauben auch nicht an einen Gott !

Ich weiss aber, was Du meinst ....
 
dao-lek

dao-lek

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Hallo,

Paulderzweite hat geschrieben:

Schon mal der Gedanke an die Entstehung des Lebens ganz von Anfang an lässt eben nur den Schluss vom dasein eines Schöpfers zu.Getreu dem Sprichwort:
´Von nichts kommt auch nichts´.Aus einem Vakuum kann anfänglich nicht auf einmal etwas entstehen.
Wo kommt denn dann Gott her? Widerlegst Du Duch damit nicht selber? Wobei ich einem Gedanken an einen Gott gar nicht ablehnend gegenueberstehe, nur die Argumentation ist Unsinn. Das 'Problem' wird damit in keiner Weise erklärt und das Mysterium der 'Schöpfung' nur verlagert.

Gruss,
Dao-Lek
 
Thaiman

Thaiman

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Und wer war dann Manitu, haben die ganzen Rothäute gesponnen? :???:
Wichtig ist an "etwas" glauben. :super:
 
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Kali

Gast
dao-lek" said:
Das 'Problem' wird damit in keiner Weise erklärt und das Mysterium der 'Schöpfung' nur verlagert.
Mag sein, aber wie sehen die Thais das, so mit ihrem Therevada-Buddhismus, der nun mit Gott absolut nichts am Hut hat.

Zumindest dann , wenn ich den Thread-Starter richtig verstanden habe.
 
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woody

Gast
Kali" said:
......
Mag sein, aber wie sehen die Thais das, so mit ihrem Therevada-Buddhismus, der nun mit Gott absolut nichts am Hut hat.

Zumindest dann , wenn ich den Thread-Starter richtig verstanden habe.
Nun ganz einfach, wenn man nicht an einen Schöpfergott glaubt, kommt man auch ohne Schöpfungsgeschichte aus.
Einstein hatte auch kein vollständiges Bild der universellen Evolution, konnte aber trotzden ruhig leben.
(Bis er auf McCarthy's Liste kam)
 
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Paulderzweite

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Jeder kann natürlich glauben an was er mag.
Das die Kirche nicht viel mit dem christlichen Glauben zu tun hat,
vor allem nicht die katholische,ist wohl war.
Der Vatikan soll an die 450 Billionen...!! Euros alles in allem im Lauf der letzen 1500 Jahre zusammengesto.... haben.
Angelegt heute in besten Grundstücken und auch Aktien.....und entlässt
tausende von Mitarbeitern,weil angeblich weniger Kirchensteuern reinkommen sollen....
Es geht eben nur um den Grundgedanken der Schöpfung.

Kann man denn,als überzeugter Christ,liberal zu anderen Religionen sein ? Wenn man von etwas überzeugt ist? Hier bei uns gibt es einige Thais,die sich auch taufen liessen aus freien Stücken.......
 
Tschaang-Frank

Tschaang-Frank

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Woody

transzendentale Wesen ist das Stichwort fuer mich !

Ein Atheist verneint "einen Gott", "Goetter" und ! transzendentale Wesen !

Mit Goettern oder eienm Gott habe ich auch so meine schwierigkeiten aber die transzendentale Wesen :rolleyes: da bin ich mit mir nicht im reinen - ich halte es sogar fuer ziemlich ueberheblich wenn wir behaupten das wir Menschen ( Fauna/Flora mit mehr oder weniger Inteligenz ) das einzige sein sollen was es in den weiten des Universums gibt. Nur dieser Begriff Transzendenz haelt mich davon ab, mich als Atheisten zu bezeichnen, damit bin ich wirklich ein bissel vorsichtig :rolleyes:
 
wingman

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Natakwan
Moin,
nun ich bin zwar seit vielen Jahren kein Mitglied mehr in diesem Club (der ev.Kirche) aber zumindest glaube ich, das der Buddhismus die toleranteste Glaubensform ist. Unsere Kirche kann man getrost in der Pfeife rauchen :fertig: .
Einige gute Dinge gibt es auch an dieser, zumindest was die Altenpflege etc. angeht, was sie sich entsprechend gut bezahlen lassen.
Wenn ich mich für eine Glaubensrichtung entschliessen sollte, würde ich den Buddhismus wählen.
Später werde ich ich nach der Tradition meiner Freundin einmal heiraten.

Wingman
 
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Kali

Gast
Tschaang-Frank" said:
[...]Nur dieser Begriff Transzendenz haelt mich davon ab, mich als Atheisten zu bezeichnen, damit bin ich wirklich ein bissel vorsichtig :rolleyes:
Warum ? Atheisten sind keine anderen als die , die an keinen Gott glauben.
Das schliesst doch den Glauben an sich nicht aus.

Woran ?, nun, das entscheidet jeder für sich selbst...

Und Transzendenz ? Nun, das berührt den Bereich des Übersinnlichen, den Bereich, den wir zu erfassen kaum in der Lage sein dürften...
 
Tschaang-Frank

Tschaang-Frank

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Kali

Und Transzendenz ? Nun, das berührt den Bereich des Übersinnlichen, den Bereich, den wir zu erfassen kaum in der Lage sein dürften...
Ja und genau das schliest ein Atheist ja auch aus - das schliesse ich aber nicht aus , deshalb ich kein Atheist ;-)

Bevor ich mir den Kopf verrenke wie ich es schreibe, einfach mal reinkopiert:

Transzendenz in der Religion: das, was über die sinnliche Erfahrung mit dem Gegenständlichen hinausgeht; das Jenseitige, das die Grenzen des menschlichen Verstandes und Bewusstseins überschreitet und sprachlich nur in Ansätzen zu vermitteln ist.

Und das interessiert einen Atheisten halt auch nicht, mich schon ;-D
 
DisainaM

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Tschaang-Frank" said:
Transzendenz in der Religion: das, was über die sinnliche Erfahrung mit dem Gegenständlichen hinausgeht; das Jenseitige, das die Grenzen des menschlichen Verstandes und Bewusstseins überschreitet und sprachlich nur in Ansätzen zu vermitteln ist.
wie heißt es bei Camus,

wir sind umgeben von den Mauern des Absurden,

doch wir sollten die Mauern ansich anerkennen,

und uns nicht mit Spekulationen beschäftigen, was dahinter liegt.


P.S.
hi Frank,
hat Dein Kumpel Dir die Grüsse ausgerichtet ?
Gruß
 
T

Tana

Gast
Hi All, es gibt außer Atheisten auch noch Agnostiker. Daß alles nicht durch Zufall entstanden sein kann, ist nicht weniger wie logisch. Aber muß man an irgend welchen Schriften glauben, die durch Menschenhand geschrieben wurden? Denkt an die Verbrechen die in Namen aller Kirchen begangen wurden. Die Prediger der Religionen versuchen Macht auszuüben, egal welchen Glauben Sie angehören.

Auch habe ich manchem Thai versucht zu erklären, daß Buddah ein wohlhabender Mensch war, damit aber unzufrieden war, und in totale Abstinenz verfiel.

So manch geldgieriger Thai antwortete mir: I´m not Buddha
Deutet es wie ihr wollt.

Glaubt nicht das, was jemand predigt, meistens sind es Lügner, die Macht ausüben wollen. Glaubt an Euch.

Gruß

Gerd
 
T

Taoman

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Hallo,

das ist eine nette amüsante Diskussion :rofl:
weshalb ich es passend finde hierzu auch mal einen interessanten Unterschied zwischen Buddha und Jesus "hinein zu kopieren" Der Text steht auf "vielen" webseiten ich habe ihn auf die schnelle bei thailand-info.de wieder gefunden.

Da ich neu bei euch bin hoffe ich das es erlaubt ist mit "einer" von vielen verschiedenen Quellenangabe den Text auch hier zu posten.
Ansonsten bitte ich um Verzeihung und selbstverständliche Löschung des Textes :-)

Vergleiche mit dem Christentum

Es gibt immer wieder Leute, die Buddha und Jesus v. Nazareth auf eine Stufe stellen möchten, oder die meinen, daß die beiden Lehren eigentlich identisch seien, so wie auch alle Religionen im Grunde identisch seien.

They used to call him Jesus
Long time ago....
They called him Gautama Buddha
Oh long time ago...

Cat Stevens

Es mag natürlich Parallelen gegeben haben, aber Jesus und Buddha waren derart verschieden in ihren Methoden und Lehren und dem, was sie erreicht haben, daß man Jesus ohne weiteres als Anti-Buddha bezeichnen könnte.

Angaben zur Person

Jesus nannte sich im allgemeinen Menschensohn, insgeheim scheint er sich aber für den jüdischen Messias gehalten zu haben, was er aber seinen Jüngern verbot, weiterzusagen. (Mk8:29,Mt16:16,Lk9:20).
An anderer Stelle bekannte er sich, Gottes Sohn zu sein (Mt24:36,Mt11:27,Mt16:16), und schließlich hielt er sich auch noch für einen Propheten (Mk6:4). Der Überlieferung nach haben wir bei Jesus jemand Einmaligen, Großartigen, der im Himmelreich zur Rechten Gottes sitzen wird, und somit auch dort in einer Hierarchie über uns stehen wird.

Bei Buddha gibt es nichts Verdecktes und Verstecktes. Er nennt sich normalerweise Tathagata (der [am Ziel] Angekommene). Andere Ausdrücke sind "Vollkommen Selbst-Erwachter", "Erleuchteter", "Vollendeter", "höchster Meister", "der, der getan hat, was zu tun war", usw.
Trotz all dieser Superlativen ist er aber nur ein Mensch, der das, was er ist, dem zu verdanken hat, was er getan hat, und jeder, der sich die Mühe macht, dasselbe zu tun, kann dasselbe erreichen.
Der Überlieferung nach ist Gótama Buddha weder der erste noch der letzte Buddha in dieser Welt und wer ausreichende Ambitionen hat, kann selber ein unterrichtender Buddha werden wie der Gótama.
Fazit: Keine Übereinstimmung

Tätigkeitsbereich

Jesus war ein Wanderprediger und Wunderheiler, wie es solche mehrere gab zu seiner Zeit, und er war mit Sicherheit nicht der erfolgreichste, sonst würde sich das jüdische Volk an ihn erinnern. Jesus war nationalistisch eingestellt und er glaubte, daß seine Lehre nur seinem eigenen Volk (den Juden) gelte (Mt10:5-6, Mt15:24, Mk12:29), die Nichtjuden verglich er sogar mit Hunden (Mt15:26, Mk7:27), und als ein Nichtjude sich ihm anschließen wollte, sagte er:" Gehe nach Hause zu den Deinen..."(Mk5:18, Lk8:38).

Buddha war ein Wanderprediger, wie es solche mehrere gab zu seiner Zeit, und er war der erfolgreichste, wenn man den buddhistischen Schriften einigermaßen Glauben schenken kann. Obwohl die Brahmanen schon seit vielen Jahrhunderten wieder die Oberherrschaft erlangt haben, bleibt der Name Buddha‘s als ein großer Name in der Erinnerung des Volkes erhalten.
Buddha schloß kategorisch keinen Menschen aus seiner Lehre oder seinem Orden aus (Die einzige Ausnahme waren die Sklaven, die der Genehmigung ihrer Herren bedurften, nachdem zu viele wegen der angenehmeren Lebensumstände in seinen Orden geflohen waren) und nationalistische oder rassistische Erwägungen kommen nicht vor.
Fazit: Keine Übereinstimmung

Feinde

Bei Jesus hatten wir
die etablierten Religionshüter (Pharisäer)
seinen Jünger Judas, dessen hauptsächliches Motiv wahrscheinlich Neid oder Geldgier gewesen war.
Es gelang seinen Feinden, Jesus umzubringen und damit seine Lehrtätigkeit zu beenden.
Deshalb können wir auch nicht zweifelsfrei feststellen, was genau seine Lehre war, aber offenbar hatte er die Vorstellung, daß seine Anhänger durch Wunderheilungen seine Kunde verbreiten sollten, während sie selber irgendeine körperliche Unverwundbarkeit genossen (Mk16:17). Dieses Konzept hat wenig mit dem später durch andere entwickelten Christentum zu tun, und somit kann man Jesus nicht als erfolgreichen Religionsstifter bezeichnen, um so weniger, als daß gerade jene, an die er seine Botschaft richtete, ihn bis heute verschmähen, denn die "verlorenen Schafe Israels" (Mt15:24) warten immer noch auf ihren Messias.

Buddha hatte ähnliche Feinde:
Die etablierten Religionshüter (Brahmanen), deren Vorherrschaft er mit der Absage an das Kastensystem bedrohte
rivalisierende Heilsprediger
seinen Vetter Devadatta, der zuerst die Führung des Ordens an sich reißen wollte, nachher eine Spaltung des Ordens vorhatte, und zuletzt mehrmalige Mordversuche an Buddha unternahm, sowohl im Alleingang, als auch mit dem König von Magadha als Komplizen.
Devadatta versagte in allen Punkten, denn es ist unmöglich, einen Buddha zu töten.
Die Brahmanen versagten auch, denn Buddha’s Ansehen wuchs fortwährend und der Buddhismus wurde unter Indiens größtem König, Asoka Maurya, zur Staatsreligion.

Fazit: Keine Übereinstimmung

Methoden

Jesus benutzte Wundertaten und Wunderheilungen, um seine Autorität unter Beweis zu stellen, sie waren sein Beleg für seine Vollmacht zu lehren. (Mk1:22, Mt7:29, Lk4:32)
Verständnis und Einsicht spielten keine dominante Rolle, er benutzte sowohl absichtlich als auch unabsichtlich verwirrende Gleichnisse und Begriffe, die er seinen Jüngern nachträglich erklären mußte (Mk4:10-12, Mk4:33, Mt13:10-12, Mk7:18, Mk8:21), wobei sie sich nicht immer zu fragen trauten (Mk9:32). und selbst der Schriftgelehrte Nikodemus sympathisierte mit ihm nur wegen seiner Wundertaten. (Jn3:2).

Buddha benutzte Argumente und Einsicht, und er betonte, daß man nur das glauben solle, von dessen Richtigkeit man sich selber überzeugt hätte. Er hatte Anhänger, an die man sich vertrauensvoll mit Fragen wenden konnte. Er etablierte sich in der Allgemeinheit den Ruf der Allwissenheit.
Wundertaten und Hokuspokus lehnte er ab, weil er darin große Gefahren sah (für denjenigen, der sich ihrer bediente), und er ermahnte seine Mönche, ihre etwaigen übernatürlichen Fähigkeiten nicht zur Schau zu stellen. Wunderheilungen passen nicht in das ideologische Konzept des Buddhismus (es kommen welche vor in den Schriften, aber nie um der Verbreitung der Lehre willen).

Fazit: Die Methoden sind grundverschieden

Die Lehre

Christentum
Liebe den Gott Israels
Liebe Deinen Nächsten (Mk12:29)
Liebe Deine Feinde (Reiche Deine andere Wange) (Mt5:39)
Der Gewinn ist ewiges Leben (im Himmelreich)
Leute, die sich nicht danach richten sind offenbar nicht im Buch des Lebens aufgeführt (von Anbeginn der Zeit) und werden somit nicht ewig leben (Off17:8, Off20:15)

Buddhismus
Analysiere Deine Situation und erkenne, daß sie nicht befriedigend ist weil alles, was entsteht, wieder vergehen muß
Befolge die praktischen Anleitungen des Buddha und befreie Dich von dieser Situation
Einen Gott sollst Du weder lieben, noch Dich um solche Begriffe kümmern.

Der Buddha kannte die Methoden, die zur Vereinigung mit dem Schöpfer (Brahma) führen, aber er lehnte das explizit als geeignete Zielsetzung ab
Deinen Mitmenschen und allen Dingen dieser Welt gegenüber sollst Du eine friedliche und freundliche Haltung haben, ohne Deine Souveränität zu verletzen
Etwaigen Übeltätern sollst Du nicht mit Widerwillen oder Mißgunst begegnen, sondern diese mit derselben ruhigen, wohlwollenden und friedlichen Haltung betrachten, wie auch alles andere in der Welt

Der Gewinn ist die Befreiung von einer lästigen Krankheit, der Selbstsucht, die durch Unwissenheit entsteht und einen zwingt, immer wieder beschwerliche Existenzformen anzunehmen
Das buddhistische Äquivalent zum Himmelreich (Nibbana) ist höchstens durch Negation definiert und gehört somit nicht zur Vorstellungswelt des praktizierenden Buddhisten.
Leute, die sich nicht danach richten, bereiten sich eventuell große Unannehmlichkeiten, aber im Grunde genommen kann jeder jederzeit eine Wende zum Besseren einführen
Fazit: Man könnte sagen, daß es eine Übereinstimmung in der Einstellung gegenüber anderen gibt, wenn man einräumt, daß Jesus einen etwas dramatisierenden und übertreibenden Sprachstil hatte. Abgesehen davon gibt es keine Übereinstimmungen in der Lehre.

Verläßlichkeit der Quellen

Von Jesus wissen wir nicht mit Sicherheit, in welcher Sprache er gepredigt hat, aber es wird vermutet, daß es ein galiläischer Dialekt des Aramäischen war. Davon sind uns aber höchstens ein paar Wortfetzen erhalten geblieben, wie "Talitha kum" (Steh auf, Mädchen).
Das Christentum selber, zusammen mit dem Begriff "Christos" wurde von Paulus geprägt, einem einzelnen Mann, der überdies Jesus niemals persönlich begegnet ist (wenigstens nicht vor dessen Tod).
Der Überlieferung nach hat das Neue Testament einen einzigen wirklichen Autor (Gott), der zudem noch allwissend und unfehlbar ist, was bedeutet, daß man jedes Wort wörtlich nehmen müßte oder können sollte.

Wie bereits in dem Kapitel "Was wissen wir schon wirklich" ausführlich erklärt wurde, haben wir in den buddhistischen Schriften unter anderem Originallehrreden in der Originalsprache des Buddha.
Die Autoren sind Mitglieder einer großen Mönchsgemeinde, die das Gehörte jahrhundertelang auswendig gelernt hatten und später die Texte auch auf Palmblättern festhielten.
Die Einleitungen der Suttas (Lehrreden) "So habe ich es gehört." beziehen sich auf Ananda, der zweieinhalb Jahrzehnte Buddhas Sekretär gewesen war und beim ersten Konzil die oberste Autorität für Suttas war.
Keine einzige Stelle der Schriften muß oder sollte wörtlich genommen werden. Was nicht öfters wiederholt und paraphrasiert wurde, kann ruhig ignoriert werden, ebenso wie alles, was Sprachwissenschaftler eindeutig einer jüngeren Periode zuweisen können.
Da man aber von Buddha sowieso ermahnt wurde, sich nicht nach Hörensagen, Überlieferungen und Meinungen anderer zu richten, dürfte die Frage nach der Authentizität der Schriften für keinen Buddhisten eine große Belastung sein, da man das Gelesene höchstens als Denkanstoß oder eine Weisung in eine bestimmte Richtung ansehen sollte, um zu eigenen Erkenntnissen zu gelangen.

Fazit: Die einzige Übereinstimmung ist die, daß Wissenschaftler bei beiden Schriften reichlich Manipulationen finden können.

Die Familie

Jesus hatte kein gutes Verhältnis zu seiner Familie. Ihre Meinung war: "Er hat seinen Verstand verloren" und sie wollten ihn mit Gewalt vom Predigen abhalten (Mk3:21).
Das gestörte Verhältnis beruhte aber auf Gegenseitigkeit: "Wer ist meine Mutter und meine Brüder?" (Mk3:33). Des weiteren meinte er:" Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause."(Mk6:4), und verwunderte sich trotzdem über ihren Unglauben (Mk6:6)

In Buddha´s Orden waren viele Sakyas. Ananda, der 25 Jahre lang sein Sekretär gewesen war, war sein Vetter, ebenso wie sein Widersacher Devadatta. Buddhas Vater und Sohn waren auch Anhänger. Der Nonnenorden wurde auf Betreiben einer Tante Buddha’s gegründet, und wahrscheinlich wurde Gótamas Frau auch Nonne.
Buddha äußerte sich nie herablassend über seine Familie.

Fazit: Keine Übereinstimmung

Die letzten Stunden

Jesus starb am Kreuz, während er von anderen verspottet wurde und seine Anhänger sich aus Angst versteckten.
Seine letzten Worte waren: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?", und zwar auf aramäisch (also nicht die hebräischen Schriften zitierend)(Mt27:46, Mk15:34)

Bevor Buddha starb, ließ er mehrere hundert Mönche versammeln und forderte sie auf, ihm Fragen zu stellen, falls es irgendwelche Unklarheiten oder Zweifel bezüglich seiner Person, der Lehre oder deren Ausübung gäbe. Es meldete sich niemand. Also wiederholte der Buddha die Forderung noch zweimal. Auch dann meldete sich niemand.
Um sicherzustellen, daß niemand aus Angst oder Scham sich nicht meldet, forderte er sie auf, einen Freund für sich fragen zu lassen. Auch dann meldete sich niemand. Das wiederholte sich ebenfalls noch zweimal.
Seine letzten Worte waren: "Strengt Euch an, alle zusammengesetzten Dinge müssen vergehen".

Fazit: Keine Übereinstimmung

Quelle: http://www.thailand-info.de/berichte/vergleich_th.htm
 
phimax

phimax

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vor'm Monitor
Bin auch Atheist :cool:
Mit dieser Freiheit kann man sich Religionen unverkrampft nähern.
Vor diesem Hintergrund sehe ich Buddhismus auch eher als Philosophie.

zipfel" said:
Ablassgeschäfte
Ist Tambun ein (Bestand-)Teil des Therevada-Buddhismus?
 
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Kali

Gast
Taoman" said:
Hallo,

...
Hallo Taoman, wenn das nicht auf Deinem eigenen Mist gewachsen sesn sollte, dann gib´ schnell eine url an :wink:

DisainaM" said:
[...]wie heißt es bei Camus,
wir sind umgeben von den Mauern des Absurden,
doch wir sollten die Mauern ansich anerkennen,
und uns nicht mit Spekulationen beschäftigen, was dahinter liegt.
Kennst Du den ´Der Fall´ von ihm. ?? :nixweiss:

Nun, vielleicht hat er Gott[/b ]in dem Moment repräsentiert, als er in Amsterdam kostenlos die Armen in ihren hoffnungslosen Rechtstreitigkeiten vertrat.

Von daher kann man die Mauern ruhig anerkennen - man kann sie allerdings auch ignorieren - vermutlich sind es gar keine Mauern...
 
K

Kali

Gast
phimax" said:
[...]Ist Tambun ein (Bestand-)Teil des Therevada-Buddhismus?
Weiss ich nicht !

Heisst ja nichts anderes als ´Gutes Tun´. Ist insofern Bestandteil der Überzeugung meiner Fau, als dass sie Tham bun für ihren verstorbenen Sohn derzeit macht, damit er bessere Voraussetzungen für das nächste Leben hat.
Dient allerdings auch dazu, bessere Bedingungen für das eigene nächste Leben zu erhaschen, indem wir selbst Gutes tun.. Doch, glauben wir daran ???

Suay ist überzeugt davon....
 
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Lille

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[...][mod:d19ef6f320="Kali"]Nein, Du bist nicht Gott. Von daher hast Du Dich bereits erfoilgreich verzogen.
Auch blasphemische (gotteslästerischere) Äusserungen werden hier nicht geduldet[/mod:d19ef6f320]
 
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Taoman

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zuhause
@ Kali

nee das ist nicht auf meinem Mist gewachsen.
Der Text ist von einem ehemaligen evangelischen Pfarrer welcher zum Buddhismus konvertiert ist.

so habe ich es zumindest auf der ursprünglichen website gelesen als mir der Text zum ersten mal begegnete.

ansonsten sind ja die Kapitel aus dem Neuen Testament angegeben und jeder der sich dann auch noch richtig mit Buddhismus auskennt kann schnell selbst erkennen ob dies Quatsch ist oder ein tatsächlich guter Vergleich.

Gruß
taoman

Alles was wir sind, ist das Resultat dessen,
was wir gedacht haben.
Unsere Existenz gründet auf Gedanken.
Sie basiert auf dem, was wir denken

Buddha
(Dhammapada)
 
DisainaM

DisainaM

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Hannover
Kali" said:
DisainaM" said:
[...]wie heißt es bei Camus,
Kennst Du den ´Der Fall´ von ihm. ??

Nun, vielleicht hat er Gott in dem Moment repräsentiert, als er in Amsterdam kostenlos die Armen in ihren hoffnungslosen Rechtstreitigkeiten vertrat.

Von daher kann man die Mauern ruhig anerkennen - man kann sie allerdings auch ignorieren - vermutlich sind es gar keine Mauern...
Na, in 'Der Mythos von Sissyphos' klang es sehr exsistenzialistisch. ;-)
'Der Fall' hat sich schon in den grauen Zellen abgesetzt, leider :hilfe:

Selber bin ich eher ein Vertreter der Richtung,

gehe hinter den Horizont des Horizontes

viele Religionen reden von der Strafe,
und kommen kaum auf die Idee, daß das hier schon die Strafe ist.

Hauptsache, die 43 Jungfrauen warten hinten noch auf mich ;-D
wenn Atta sich noch nicht breit gemacht hat.
 
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Kali

Gast
Taoman" said:
[....]so habe ich es zumindest auf der ursprünglichen website gelesen als mir der Text zum ersten mal begegnete.
Hallo Taoman - was heisst das überhaupt - taoman;-)
Das ist ja kein Problem, nur: es war weder eine Quellenangabe oder sonst was da :nixweiss:
 
Thema:

Wer ist Gott ?

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