Wenn das Vergessen einsetzt...

Diskutiere Wenn das Vergessen einsetzt... im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Thailand ist kein Ponyhof. Na, kommt Dir diese Aussage vertraut vor? Ja, hier sind wir absolut einer Meinung. Es ist fuer mich vorteilhaft...
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Tramaico

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...zeigt sich ein härteres Thailand,...
Thailand ist kein Ponyhof. Na, kommt Dir diese Aussage vertraut vor?

Ja, hier sind wir absolut einer Meinung.

Es ist fuer mich vorteilhaft, dass ich kein Ponyhof-Fan bin und nie einer war. Auch schon damals nicht, als ich noch auf einem Ponyhof lebte. :rolleyes:
 
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Tramaico

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Ist zwar OT, aber:
Zumnindest im Alltag ist Thai eine Sprache fuer Pfuscher. Meine Sprachkenntnisse reichen, um Gespraeche auf dem Markt oder beim 7/11 zu verstehen - und da stellen sich mir die Nackenhaare. Kein Satz mehr als 5 Woerter, Gebrauch von Subjekten ist verboten, das meiste wird wiederholt, bis der Gespraechspartner den Sinn erahnt. Ein Kilogramm ist ein "Loo", ein Computer ist ein "Com", Facebook ist "Faei". Handygespraeche beginnen mit "Yuu nai?" "Sein wo?" - selbst diese Frage kann nicht immer direkt und klar beantwortet werden. Ich glaube nicht, dass die Sprache soo simpel ist, es sind die Anwender, die oft sehr simpel sind.
Nu mach mal nich so 'nen Herrman von wie auffem thailaendischem Markt und auffer Strasse so von die Leute gesprochen wird.

Der gewoehnlich Thai ist genauso wenig Thaiistiker wie der gewoehnliche Deutsche Germanistiker ist. Das sollte sich doch eigentlich von selbst verstehen. :rolleyes:
 
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Tramaico

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Handygespraeche beginnen mit "Yuu nai?" "Sein wo?" - selbst diese Frage kann nicht immer direkt und klar beantwortet werden. Ich glaube nicht, dass die Sprache soo simpel ist, es sind die Anwender, die oft sehr simpel sind.
Nein, das Telefon wird oftmals mit ว่างัย (wa ngai) beantwortet, was mit dem deutschen "Hallo?" oder dem japanischen "Moschi Moschi" zu vergleichen ist. :rolleyes:
 
RAR

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Ist zwar OT, aber:
Zumnindest im Alltag ist Thai eine Sprache fuer Pfuscher. Meine Sprachkenntnisse reichen, um Gespraeche auf dem Markt oder beim 7/11 zu verstehen - und da stellen sich mir die Nackenhaare. Kein Satz mehr als 5 Woerter, Gebrauch von Subjekten ist verboten, das meiste wird wiederholt, bis der Gespraechspartner den Sinn erahnt. Ein Kilogramm ist ein "Loo", ein Computer ist ein "Com", Facebook ist "Faei". Handygespraeche beginnen mit "Yuu nai?" "Sein wo?" - selbst diese Frage kann nicht immer direkt und klar beantwortet werden. Ich glaube nicht, dass die Sprache soo simpel ist, es sind die Anwender, die oft sehr simpel sind.
Du sein wo? .... Du nich aufregn .. Du alles kompl. denk... Du Neusprech bessa
 
Claude

Claude

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hier und da
Letzte Woche habe ich einem Thai Villa-Manager beigebracht, wie man den Stromzaehler und den Wasserzaehler richtig abliest. Mich kann nichts mehr schocken. Die Villa gehoert einer Angehoerigen des Koenigshauses - was die ueber ihre Landsleute meckert, glaubt man kaum - tja, hat halt lange in Europa gelebt.
Traimaco, fuer mich bist Du "Il Tedesco".
 
DisainaM

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Thailand ist kein Ponyhof. Na, kommt Dir diese Aussage vertraut vor?

Ja, hier sind wir absolut einer Meinung.

Es ist fuer mich vorteilhaft, dass ich kein Ponyhof-Fan bin und nie einer war. Auch schon damals nicht, als ich noch auf einem Ponyhof lebte. :rolleyes:
klar sind wir uns darüber einig,
auch wenn jeder für sich wohl eine andere Synthese zieht.

Für mich persönlich würde ich mich in Thailand grundsätzlich nicht mit einem Motorrad, sondern nur mit einem Auto fortbewegen,
weil mir Blech als Knautschzone lieber ist.

Auch gehöre ich eher zu der Kategorie von Menschen, die sich gerne auch mal ein eine totale Privatatmosphäre zurück zieht,
wo man seine Ruhe in der Natur hat,
und selber entscheiden kann, wann er sich in welchen Trubel begeben will.
Sicherheit hat in Thailand einen völlig anderen Stellenwert, weshalb man in einem viel höheren Mass selber für seine Sicherheit verantwortlich ist.
Wer in Thailand als Tourist auf einem Holz-Speedboot gerammt wird, und durch die hereinklappenden Aussenboardmotoren sein Bein verliert,
wird weder mit Rente, Berufsunfähigkeitsabfindung oder sonstigem rechnen können, mit Glück schafft er es, dass die Krankenhauskosten übernommen werden, das Gebot lautet also, selber, vorher vorsorgen, damit man nicht auf den Hund kommt.

Als Expat mag man ja viele Dinge ausblenden, weil sie einem zuviel Stress machen, wie die jährlichen Melanomkontrollen beim Hautarzt,
doch man muss sich gegen diese aufkommende Trägheit bei 38 Grad wehren,
und dafür sorgen, dass man sein Programm durch bekommt.

Auch eine genaue Filterung des eigenen Umgangs ist in Thailand wichtig, will man nicht in die Mühlen der falschen Kreise geraten, die hier manchmal Polizei und Verwaltung hinter sich haben.

Doch insbesondere bei Partnerschaften muss man sich als Steuermann beweisen,
denn nichts ist wichtiger, als für eigene Reserven im Alter zu sorgen,
was viele gerne ausblenden.
Gerade bei dieser Frage ist doch der thai-chinesische Ansatz, bz. der deutsche Vorsorgeansatz, der richtige Weg,
denn das normale Ausblenden von negativen Zukunftsvarianten mag zwar für die Main--Stream- Thaikultur-Denkenden der richtige Weg sein (nur positiv denken- wird es verkauft), doch die Folgen sind eine Geisterfahrermentalität auf jegliche Gefahrenvorsorge.

Je nach dem, mit wem man sich in eine Partnerschaft eingelassen hat, besteht so für viele Gefahr,
selber in diesen Trott zu kommen, und am Ende ohne Krankenversicherung, Unfallversicherung und ausreichender Altersvorsorge seine Restzeit zu gestalten, weil man in seiner Primetime, also der Schaffensperiode in seiner Arbeits-lebens-zeit,
einfach zu schlaff und relaxt alles angegangen ist.

Das manche in letzter Konsequenz den Weg über ein weiteres Arbeitsdasein in Deutschland gehen,
sehe ich daher eher als einen vernünftien Realismus an, sich um seine eigene Vorsorge nachhaltig zu kümmern,
als stattdessen eine Glaubensfrage daraus zu machen, wielange man in Thailand gelebt, bz. für manche am Ende, wielange sie in Thailand durchgehalten haben.

Darum heisst IMO die Deviese,

nicht auf den Hund kommen,

und das Steuer in der Hand halten,
um Versorgungsstrukturen zu schaffen.

Dann kann man auch in stürmischen Zeiten in Thailand bestehen,
die allerdings noch nicht einmal angefangen haben. :rolleyes:
 
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Tramaico

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Letzte Woche habe ich einem Thai Villa-Manager beigebracht, wie man den Stromzaehler und den Wasserzaehler richtig abliest. Mich kann nichts mehr schocken. Die Villa gehoert einer Angehoerigen des Koenigshauses - was die ueber ihre Landsleute meckert, glaubt man kaum - tja, hat halt lange in Europa gelebt.
Traimaco, fuer mich bist Du "Il Tedesco".
Warum schreibst Du Italienisch? Irgendein Hintergrund oder gestern Abend nur 'ne Pizza gehabt?

Na ja, Dein Urteil haette schlimmer auffallen koennen. Wenigstens haelst Du mich nicht zu bleed um einen Strom- und Wasserzaehler abzulesen. Aber vermutlich auch nur weil ich "Il Tedesco" fuer Dich bin, aus welchem Grund auch immer kannst. Premiumwelter sind oftmals sehr streng in ihrem Urteil. :rolleyes:
 
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Tramaico

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Als Expat mag man ja viele Dinge ausblenden, weil sie einem zuviel Stress machen, wie die jährlichen Melanomkontrollen beim Hautarzt,
doch man muss sich gegen diese aufkommende Trägheit bei 38 Grad wehren,
und dafür sorgen, dass man sein Programm durch bekommt.
Wie zielgenau Herr Walpoles Aussage doch den Nagel auf den Kopf trifft:

I have often said, and oftener think, that this world is a comedy to those that think, a tragedy to those that feel — a solution of why Democritus laughed and Heraclitus wept.

Quelle: Horace Walpole - Wikiquote

Bin uebrigens nur durch Zufall auf den Herren gekommen, als mir so die Aussage "life is a comedy" in den Sinn kam. Gab dieses dann in Google ein um zu sehen, ob jemand anderes auch schon mal zu dieser Schlussfolgerung gekommen ist und Bingo!

Gehe hier 100% konform mit dem Herren obwohl ich bis vor Kurzem noch nie vorher diesen Namen gehoert hatte. Ob auch in anderer Hinsicht weitere gedankliche Parallelitaeten bestehen oder eventuell gravierende Abweichunge oder nicht, ist aber unerheblich.

Bin ja Richard Hall und nicht Horace Walpole.

Und somit hat dann jeder seine ganz eigene Philosophie. Vorsorgeuntersuchungen haben hierbei in meiner keinen Platz, hatten sie aber auch in Deutschland schon nicht. Auch mein Anus ist und bleibt Jungfrau. Waere auch in D so oder in den USA oder auch in Island.

Die Thematik "Melanome" ist auch fuer mich trotz meines Lebens in die Tropen ohne Relevanz und ich habe hier noch nie Sonnenschutzmittel benutzt. Dennoch bin ich blass wie ein Deitscher in Deitschland im Winter. Ausnahme Kopf und Unterarme. Waere ich echter Deitscher waere ich vermutlich braungebrannt und muesste mir Gedanken ueber "Melanome" machen. Kann mir nicht vorstellen, dass dies auch ein Thema fuer die meisten Thailaender und Thailaederinnen ist. Vermutlich weiss in meiner Familie auch niemand was ein Melanom eigentlich ist. Warum sollten sie auch? Die Sonne wird ja eher auf Teufel komm raus vermieden. Von mir aber nicht. So thailaendisch bin ich dann auch wieder nicht. Nur zu 80%, wie schon oefters erwaehnt. Vielleicht kommen ich noch irgendwann mal auf 85%, aber mehr wird vermutlich nicht drin sein. Die 2% Amerikaner aus meinen 2 Jahren Aufenthalt in den USA werden vermutlich auch immer erhalten bleiben, auch wenn ich es eventuell nie wieder in die USA verschlagen wird.

Nein, ich war damals auch nicht ein enziges Mal im deutschen Club, obwohl der sich nur ca. 5km von meinem damaligen Home befand. :rolleyes:
 
DisainaM

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dann kann man Dir nur eine Leben ohne Prostata-krebs wünschen,
denn die Untersuchung würdest Du ja ebenfalls nicht über Dich ergehen lassen.
 
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Tramaico

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Das ist schoen, dass Du mir ein Leben ohne Prostata-Krebs wuenscht. Wuensche ich Dir auch obwohl dieses gegenseite Bewuenschen oder auch Verwuenschen natuerlich ohne wirkliche Bedeutung in der Realtitaet ist. Sind ja keine Haiter. Sind einfach nur ledigliche belanglose Floskeln. Happy Birthday, Merry Christmas, Schoene Ostern, langes und gesundes Leben... Amen. Yoh, Amen und das war es dann auch schon mit dieser ganzen Wuenscherei.

Nein, ich wuerde weder die Untersuchung noch die schulmedizinische Behandlung ueber mich ergehen lassen. Ergo, koenntest Du mich einen Nachlasspost erwaehnen und mich sogar als abschreckendes Beispiel erwaehnen. Waere voellends in Ordnung. Er wollte nicht hoeren und nun isser tot. Net schlimm, alle Anderen hier sind es in absehbarer Zeit auch. So oder so.

Erkennst Du die Leichtigkeit in dieser simplen Philosophie? Ein Dasein ohne Furcht, denn Furcht ist doch im Grunde voellig unnoetig. Wir kommen und wir gehen, das ist das Drehbuch. Wie der Script letztendlich ausfaellt ist jedem Autor selbst ueberlassen.

Habe ein Faible fuer Kommoedien und somit ist dann auch dieses verantwortungslose, sanukgierige Thailand die ideale Kulisse fuer meine Possen. Scheiss was auf AI. Alles andere waere kontraproduktiv und beguenstigt nur unnoetig Prostata-Krebs durch die Stress-Aspekte. :rolleyes:
 
x-pat

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Das ist jetzt aber eine subjektive Erfahrung basierend auf subjektiven Erfahrungen und muss somit nicht allgemeingueltig sein, gell?
Nein, es besteht objektiv eine gläserne Wand in Thailand, die die Integration von nicht-Asiaten erschwert bzw. verhindert. Schon die offiziellen Einwanderungsbestimmungen deuten darauf hin und noch deutlicher wird das in der gesellschaftlichen Diskussion über Farangs in Thailand. Wenn ich eine subjektive Beobachtung geschildert hätte, hätte ich den Satz mit "Ich glaube, dass..." oder "Ich habe den Eindruck, dass..." begonnen.

Sind viele Errungenschaften nicht lediglich Kompensation fuer selbst verursachte Mankos. Hierin ist der Mensch wirklich gut.
Reality Check: sind Errungenschaften wie das Penicillin, Telefon, oder der Ottomotor wirklich Kompensationen für "selbstverursachte Mankos"? Nein, ich glaube kaum. Das Argument ist einfach nicht stichhaltig. Technologien sind Befähigungsinstrumente und als solche immer sehr spezifisch. Sie befähigen den Menschen zum Beispiel, sich mit der Geschwindigkeit eines laufenden Gepards fortzubewegen, mit Leuten auf einem anderen Kontinent zu kommunizieren, oder eine Infektion zu überleben. Was hat das mit selbst verursachten Problemen zu tun?

Der Mensch war noch nie so deppert und versklavt wie in der heutigen technologischen Gesellschaft. Sogar die Telefone haben zwischenzeitlich das "Denken" uebernommen. Voellige Hilflosikeit wenn kein Empfangssignal existiert oder die Batterie am Ende ist.
Mag sein, aber die Menschen war auch noch nie so wohlhabend, gebildet, ausgestattet, bereist, und lebten noch nie so lange wie heute. Wir verlassen uns heute auf Technologien zum Preis einer gewissen Abhängigkeit von denselben, wobei letzteres meist ein kalkuliertes Risiko darstellt. Ich glaube nicht, dass du in einer Höhle lebst und dich von Beeren ernährst. Warum bringst du diesen Punkt also auf? Es ging doch eigentlich um Philosophie, oder den Wert der Selbstständigkeit...

Eine fundierte Bildung kann manchmal sogar zu einem Manko werden und laesst dann auch schnell einen Premiumweltler in einem Schwellenland verzweifeln. Paradox, net wahr?
Das ist nicht paradox, sondern Humbug. Eine fundierte Bildung wird ebenso wenig zum Manko wie eine gute Gesundheit oder eine schnelle Auffassungsgabe.

Cheers, X-pat
 
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Chak

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Das ist nicht paradox, sondern Humbug. Eine fundierte Bildung wird ebenso wenig zum Manko wie eine gute Gesundheit oder eine schnelle Auffassungsgabe.
Da würde mich auch mal ein Beispiel interessieren, in welcher Situation genau eine fundierte Bildung hinderlich ist.
 
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Tramaico

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Nein, es besteht objektiv eine gläserne Wand in Thailand, die die Integration von nicht-Asiaten erschwert bzw. verhindert.
Ist das so? Wie kann es dann sein, dass ich in mehr als 13 Jahren nur lediglich 5 Tage nicht im Land war und kontinierlich seit April Inhaber einer thailaendischen Arbeitserlaubnis bin?

Reality Check: sind Errungenschaften wie das Penicillin, Telefon, oder der Ottomotor wirklich Kompensationen für "selbstverursachte Mankos"? Nein, ich glaube kaum. Das Argument ist einfach nicht stichhaltig. Technologien sind Befähigungsinstrumente und als solche immer sehr spezifisch. Sie befähigen den Menschen zum Beispiel, sich mit der Geschwindigkeit eines laufenden Gepards fortzubewegen, mit Leuten auf einem anderen Kontinent zu kommunizieren, oder eine Infektion zu überleben. Was hat das mit selbst verursachten Problemen zu tun?
Hm, uebersteigt vielleicht der Mensch einfach manchmal seine Kapazitaeten wenn er sich z. B. mit der Geschwindigkeit eines laufenden Geparden fortbewegt und dann dazu auch noch der Verstand nicht en par ist. Die Folgen sind dann Karambolagen, deren Ergebnisse wiederum mit Wissenschaft gerichtet werden muessen.

Sollte ein gesundes Immunsystem nicht in der Lage sein, das Ueberleben einer Infektion zu gewaehrleisten? Natuerlich ist es bei den heutigen Umweltbelastungen sehr schwierig, das Immunsystem gesund zu halten, nachdem diese Planet mit allem moeglichen Scheiss und Giften voellig verdreckt wurde. Dann natuerlich der technische Fortschritt problemlos von Kontinent zu Kontinent zu reisen und dadurch jegliche Art von Krankheitserreger gleichmaessig auf der Welt zu verteilen. Somit ist dann in Europa die Pest besiegt worden, doch dafuer springt dann soetwas wie der afrikanische HIV Erreger in die Bresche, gegen den nun wiederum kluge Koepfe versuchen Abwehrmittel zu schaffen. Oder auch nicht, weil dies dem Geschaeft schaden wuerde.

Mag sein, aber die Menschen war auch noch nie so wohlhabend, gebildet, ausgestattet, bereist, und lebten noch nie so lange wie heute. Wir verlassen uns heute auf Technologien zum Preis einer gewissen Abhängigkeit von denselben, wobei letzteres meist ein kalkuliertes Risiko darstellt. Ich glaube nicht, dass du in einer Höhle lebst und dich von Beeren ernährst. Warum bringst du diesen Punkt also auf? Es ging doch eigentlich um Philosophie, oder den Wert der Selbstständigkeit...
Wie ueberlebensfaehig ist denn eigentlich der Mensch ohne seine technischen und medizinischen Hilfsmittel noch? Erinnern wir uns an Y2K. Eine Massenhysterie ueberschwemmt den Planeten. Warum. Nur weil in ein von Mensch erfundenen 2. Millenium uebergewechselt wird.

Somit dann Deine Argumentation, dass sich der Mensch seine Problem ausschliesslich selber schafft, diese dann mehr schlecht als recht kompensiert und sich dafuer bruestet das absolute Premiumwesen zu sein. Dafuer muesste es doch eigentlich einen Nobelpreis fuer Behaemmertheit geben.

Das ist nicht paradox, sondern Humbug. Eine fundierte Bildung wird ebenso wenig zum Manko wie eine gute Gesundheit oder eine schnelle Auffassungsgabe.
Hm, warum moegen dann soviele Premiumweltler mit den Gegebenheiten in Schwellenlaendern hadern als das Gegebene einfach zu akzeptieren und sich nicht unnoetig einen Kopf zu machen. Schau, die "Schurkenpartei" verursacht Dir Magendruecken, mit aber nicht. Mir ist die Schurkenpartei voellig egal, genauso wie die demokratische Partei. Bin ich nun verrohrt oder liegt es an meiner lediglich mittleren Bildung. Ignorance is bliss heisst es ja manchmal sogar oder anders gesagt die Bleeden sind die happy camper, weil die Ansprueche einfach nicht sonderlich hoch sind. Weder dem Dasein gegenueber, seinen Mitmenschen noch sich selbst gegenueber. Manchem reicht eine Soap Opera oder auch eine Flasche Chang zur Zufriedenheit. Im Grunde doch gesegnete Menschen oder nicht? Was Du Ihnen in Bildung voraus aus hasst, kompensieren sie mit Zufriedenheit. Was ist denn da denn nun objektiv gesehen die bessere Option? :rolleyes:
 
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was mit dem deutschen "Hallo?" oder dem japanischen "Moschi Moschi" zu vergleichen ist
ich finde, der Jap.- Laut ist eher "muschi muschi", also etwa so wie bei Euerm Stoiber CSU, wenn er seine Frau ruft...
 
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Tramaico

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Da würde mich auch mal ein Beispiel interessieren, in welcher Situation genau eine fundierte Bildung hinderlich ist.
Wer gar nicht erst weiss was eigentlich "Demokratie" ist, der kann problemlos ohne sie leben.

Erstaunlich ist bei diesem Beispiel, dass sich selbst die Gebildesten nicht einig sind was denn Demokratie eigentlich ist sondern nur lediglcih waehnen zu wissen wofuer dieses Wort ueberhaupt steht und sich bereits ueber diesen Umstand in die Wolle bekommen, was natuerlich zu seelischem Ungemach fuehrt. Klimaerwaehnung, Umweltschutz sind weitere Themen. Je weniger darueber gewusst wird umso weniger belastend. :rolleyes:
 
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Tramaico

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ich finde, der Jap.- Laut ist eher "muschi muschi", also etwa so wie bei Euerm Stoiber CSU, wenn er seine Frau ruft...
Wir haben keinen Stoiber hier in Bangkholaem, der seine Frau "Muschi" ruft. Haetten wir den, dann waere das Gebelle meiner Hunde sicherlich auch ohrenbetaeubend. :rolleyes:
 
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Wer gar nicht erst weiss was eigentlich "Demokratie" ist, der kann problemlos ohne sie leben.

Erstaunlich ist bei diesem Beispiel, dass sich selbst die Gebildesten nicht einig sind was denn Demokratie eigentlich ist sondern nur lediglcih waehnen zu wissen wofuer dieses Wort ueberhaupt steht und sich bereits ueber diesen Umstand in die Wolle bekommen, was natuerlich zu seelischem Ungemach fuehrt. Klimaerwaehnung, Umweltschutz sind weitere Themen. Je weniger darueber gewusst wird umso weniger belastend. :rolleyes:
Das ist jetzt aber nicht für ein Schwellenland typisch, sondern gilt generell, weshalb es ja im Englischen auch heißt "ignorance is bliss".
Du sprachst aber davon, jemand mit fundierter Bildung verzweifle deswegen im Schwellenland. Beispiel?
 
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Ist das so? Wie kann es dann sein, dass ich in mehr als 13 Jahren nur lediglich 5 Tage nicht im Land war und kontinierlich seit April Inhaber einer thailaendischen Arbeitserlaubnis bin?
Es mag für dich eine große Überraschung sein, aber Tramaico ist nicht das Maß der Dinge. Wenn du dich rundum gut integriert fühlst, freut mich das natürlich, aber dein Gefühl ist kaum repräsentativ für die soziale Lage der Immigranten in der thailändischen Nation.

Im übrigen verstehe ich den zweiten Satz nicht ganz. Ist daraus zu schließen, dass es dich 13 Jahre gekostet hat, eine Arbeitserlaubnis zu erhalten? Das wäre ja die perfekte Untermauerung meines Statements.

Sollte ein gesundes Immunsystem nicht in der Lage sein, das Ueberleben einer Infektion zu gewaehrleisten?
Ich vermute mal, du hattest noch keine Typhus-Infektion, Lungenentzündung, Hirnhautentzüdnung, Schweinegrippe, oder ähnliches, dann würde sich die Frage erübrigen.

Schau, die "Schurkenpartei" verursacht Dir Magendruecken, mit aber nicht. Mir ist die Schurkenpartei voellig egal, genauso wie die demokratische Partei.
Die Schurkenpartei verursacht mir sicherlich kein Magendrücken, aber egal ist sie mir auch nicht. Ich finde, dass man soziale Missstände ins öffentliche Bewusstsein rufen muss, denn man kann die Probleme nur dann lösen wenn man sich ihrer bewusst wird. Das kollidiert natürlich mit der thailändischen "Mai pen rai" Verdrängungsmentalität.

Nun könntest du natürlich weiterfragen, ob mir die thailändische Mentalität die meinen eigenen Werten in manchem diametral entgegensteht, Magendrücken verursacht, was ich ebenfalls verneinen kann. Im Gegenteil zu den Thais habe ich nämlich gelernt mit Widersprüchen, Kritik, und Andersdenkenden zu leben und dabei in meiner Komfortzone zu bleiben.

Manchem reicht eine Soap Opera oder auch eine Flasche Chang zur Zufriedenheit. Im Grunde doch gesegnete Menschen oder nicht?
Also, ich glaube nicht daran, dass sog. "einfache" ungebildete Menschen zufriedener sind, das halte ich für eine idealisierte Vorstellung, die nicht der Realität entspricht. Zufriedenheit ergibt sich eher aus Weisheit. Das ist zwar nicht das gleiche wie Bildung, aber letztere kann nicht schaden.

Cheers, X-pat
 
rolf2

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@tramaico

Richard, ich verstehe Deine Aussagen zusammenfassend so

im Grunde Latte was der Mensch macht, erfindet oder denkt er verschlimmbessert damit nur seine Ausgangasposition und wirklich besser geht es ihm durch seine durch ihn selbst erfundenen Verbesserungen sowieso nicht.

das würde aber bedeuten, der Höhlenmensch bleibt in der Höhle, bzw entwickelt sich rückwärts Richtung Einzeller.

gegen Deine Antientwicklungsthesen spricht die ständige Zunahme, und damit erfolgreiche Evolution, der Anzahl der Menschen im Allgemeinen, sowie der höheren durchschnittlichen Lebenserwartung im Besonderen.

und wenn Glück und Zufriedenheit für Dich bedeuten möglichst wenig zu wissen dann denkst du wohl an die Zufriedenheit Deiner Hunde als Vorbild?

Du aber bist ja ein Mensch mit einem leistungsfähigeren Gehirn ausgestattet das musst Du dann aber auch benutzen und das tust Du ja auch und deswegen kannst Du Deine Hunde ernähren, besser als sie es umgedreht für dich schaffen könnten.
 
Claude

Claude

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Il Tedesco,

alleine die Tatsache, dass Du jeden Tag Stunden in diesem tlw psychopatischem Forum verbringst, zeigt doch, dass Dir irgendwas in deinem Thailand-rundum-sorglos-Paket fehlt, naemlich die deutsche Sprache. Bleib einfach mal fuer 2-3 Monate abstinent und dann reden wir weiter.
 
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