lucky2103
Senior Member
Themenstarter
...dann entfernen sich zunächst mal Jahre des Lebens in LOS stückweise von einem selbst.
Erinnerungen zerfliesen, Erlebtes verschwindet.
Ich war im Jahre 2005 eigentlich zu 95% Thai in der Denkweise (in der Lebensweise sowieso), Ausländer hab ich nur zur Weihnachtszeit in Mahasarakham gesehen, ich sprach täglich nur Laotisch - kein Englisch, kein Deutsch...allenfalls 1x pro Woche rief Daddy an, das war dann schon ein Highlight.
Nun sind wir seit knapp 1,5 Jahren wieder in D - es hat sich so viel verändert. Im ersten Jahr fühlte ich mich wie ein Thai in D, dachte Thai, lebte Thai (was hat es mich aufgeregt, wenn in der Firma einer seine Schuhe auf den Tisch oder Stuhl gestellt hatte).
Seit unserem "Urlaub" in TH bin ich nun vom Thailändischen abgerückt, habe Abstand gewonnen.
Klar, die Deutschen sind irgendwie bescheuert mit ihrer Regellungswut, der Kleinkariertheit, ihrer Nicht-Gelassenheit, aber in TH herrschen eher "Wild West- Verhältnisse", mit "influental persons", also Leuten, die über dem Gesetz stehen, Andere vor den Augen Anderer erschiessen - und am Ende doch strafffrei davonkommen...die Zeugen litten plötzlich unter Amnesie.
Auf dem flachen Land bewegen die Leute sich in einem Dreieck aus Feldarbeit, Schnaps, Träumen vom Recihwerden und Vielweiberei...Da will ich nicht mehr wohnen, fertig.
Aber interessant ist der Prozess des Vergessens...Ich hatte mal einen kekauften Marktstand in Sarakham.
Wenn ich mal nicht morgens um 2.00h raus bin, so bestand die Möglichkeit, den Laden für 1 Tag an einen anderen Händeler zu vermieten. 100 THB bekam ich dafür - hat mich sehr gefreut, obwohl es nur ca. 2 € waren.
Das alles ist heute meine Welt nicht mehr...
Erinnerungen zerfliesen, Erlebtes verschwindet.
Ich war im Jahre 2005 eigentlich zu 95% Thai in der Denkweise (in der Lebensweise sowieso), Ausländer hab ich nur zur Weihnachtszeit in Mahasarakham gesehen, ich sprach täglich nur Laotisch - kein Englisch, kein Deutsch...allenfalls 1x pro Woche rief Daddy an, das war dann schon ein Highlight.
Nun sind wir seit knapp 1,5 Jahren wieder in D - es hat sich so viel verändert. Im ersten Jahr fühlte ich mich wie ein Thai in D, dachte Thai, lebte Thai (was hat es mich aufgeregt, wenn in der Firma einer seine Schuhe auf den Tisch oder Stuhl gestellt hatte).
Seit unserem "Urlaub" in TH bin ich nun vom Thailändischen abgerückt, habe Abstand gewonnen.
Klar, die Deutschen sind irgendwie bescheuert mit ihrer Regellungswut, der Kleinkariertheit, ihrer Nicht-Gelassenheit, aber in TH herrschen eher "Wild West- Verhältnisse", mit "influental persons", also Leuten, die über dem Gesetz stehen, Andere vor den Augen Anderer erschiessen - und am Ende doch strafffrei davonkommen...die Zeugen litten plötzlich unter Amnesie.
Auf dem flachen Land bewegen die Leute sich in einem Dreieck aus Feldarbeit, Schnaps, Träumen vom Recihwerden und Vielweiberei...Da will ich nicht mehr wohnen, fertig.
Aber interessant ist der Prozess des Vergessens...Ich hatte mal einen kekauften Marktstand in Sarakham.
Wenn ich mal nicht morgens um 2.00h raus bin, so bestand die Möglichkeit, den Laden für 1 Tag an einen anderen Händeler zu vermieten. 100 THB bekam ich dafür - hat mich sehr gefreut, obwohl es nur ca. 2 € waren.
Das alles ist heute meine Welt nicht mehr...




