Er wird auf seiner Dienststelle vermutlich genau das tun was er aufgetragen bekommt. Glaubst Du, er sei der einzige der "Arbeit ohne wirtschaftlichen Wert" verrichtet?! Auch wenn er hier vielleicht bisher der einzige ist, der so offen darüber schreibt.
Micha, du hast es richtig erkannt.. Spencer geht vielleicht davon aus, dass Beachboy sich ganz gezielt selbst vor Arbeit drückt. Ist aber im öffentlichen Dienst nicht üblich. Da heisst es: ..korrekt und fehlerfrei die von vorgesetzter Stelle zugewiesenen Arbeiten verrichten. Wenn da nicht viel verlangt wird, ist das Sache der Vorgesetzten in höheren Besoldungsstufen.
Wenn Beachboy nun zu denen gehen würde, um sich über zu viel Leerlauf zu beklagen, würde das sofort als unangemessene Kritik eines vorwitzigen Untergebenen an Vorgesetzten gewertet, welche für Beachboy äußerst negative Folgen haben könnten.
Im öffentlichen Dienst geht es schließlich nicht darum, dass wie in einem Privatunternehmen möglichst hohe Gewinne erzielt werden müssen, wozu vom Unternehmer natürlich eine möglichst hohe Arbeitsbelastung von Mitarbeitern zu möglichst niedrigen Gehältern angestrebt wird.
Ein Behördenleiter im öffentlichen Dienst ist aber kaum an möglichst starker Belastung seiner Mitarbeiter oder gar an einer Personalreduzierung interessiert, sondern dem kommt es hauptsächlich darauf an, dass alles in seinem Verantwortungsbereich fehlerlos läuft.
Meist richtet sich die tarifliche Eingruppierung und Besoldung von Vorgesetzten auch noch nach der Zahl der unterstellten Mitarbeiter , was ja eigentlich richtig ist, denn je mehr davon beaufsichtigt und "angeleitet" werden müssen, je mehr hat der für die einwandfreien Ergebnisse der Arbeit letztendlich verantwortliche Vorgesetzte zu tun.