...Wir haben ihn mit 14 Jahren von Thailand hierher geholt,natürlich war es schon sehr spät,ich weiss.Jetzt ist er 17,ist schon intelligent,aber unglaublich faul. ER macht nur was ihm SPass macht,meidet jede Anstrengung,jede Tätigkeit die kein Sanuk bringt.Nach 3 Jahren Hauptschule in vielen Hauptfächern eine 5 o.6,BEurteilung der Lernwilligkeit durch den lehrer total negativ.AUch kleine Aufgaben im Haushalt werden ignoriert.kein Interesse,kein Ehrgeiz,nur mit Freunden die ebenso motiviert sind rumhängen oder am Computer spielen.aaaalso was tun?...
Das war im Eingangsthread, wenn ich das richtig zitiert habe. Die Frage des Threadstarters reduziert sich eigentlich auf:
Was tun ?
Nun, ganz spontan möchte ich antworten:
"Ihn zurückschicken!"
Was emotionale Entäußerungen von thail. Müttern bezogen auf ihre Kinder betrifft, kann ich natürlich nur eindimensional wiedergeben wie meine Jattin reagiert.
Sie (50) hält inzwischen guten Kontakt zu ihrer Tochter (29), zu der sie bis vor 5 Jahren kaum Kontakt hatte, weil´s aufgrund der allgemeinen Umstände kaum möglich war (Internas, nicht für die Öffentlichkeit, die sensationshungrige, bestimmt).
Zu ihrem Sohn (28) hat sie auch kaum Kontkt, zumal er nach seiner Mönchszeit wieder mit dem Trinken angefangen hatte, und dessen Lebensgefährtin (41) wohl nur bei diesem ist, weil sie sich pekuniäre Vorteile dadurch erhofft, dass Stiefväterchen Farang ist
Gehustet !!!.
Der jüngste Sohn war - wie der ein oder andere weiß - im November ´04 tödlich verunglückt.
Als sie den Anruf entgegen nahm, wurde sie aschfahl, keine Träne, kein Aufschrei - nix. Nur ein stilles lautloses Schluchsen und ein flehentlicher Blick zu mir.
Ok, wichtig war das
Tham Bun, wie ich es mir bereits schon gedacht hatte, Also hatte ich sie in den Arm genommen und ihr zugesagt, zunächst Geld für´s Tham Bun zu schicken. Da war sie´s beruhigt.
Drei Monate später war sie nach Thailand geflogen, um ihren persönlichen Anteil daran zu leisten. So hatte sie ihren Seelenfrieden wieder.
Sie hat es und ihn nicht vergessen - allerdings ist sie überzeugte Buddhistin, die mit Unabänderlichkeiten und Unwägbarkeiten anders umgeht als ich z.B.
Ich kann eine Menge lernen von ihr...
Natürlich hat sie Gefühle bezogen auf ihre Kinder - diese reduzieren sich allerdings auf das Bewuptsein, dass es diesen gut geht.
Der Traum, Kindern der thail. Ehefrau hier in D eine bessere Zukunft zu verschaffen ist ausgeträumt.
Die meisten merken´s nicht bzw. wollen es nicht wahr haben.
Die Anpassung erfolgt - jedoch in den meisten Fällen in dem vom Threadstarter beschriebenen Sinne.