@CNX
Außerdem kenne ich nicht eine einzige Thailänderin die irgendeine Form von Unterhalt für sich oder das Kind in TH erhält. In einem sind die Thaimänner spitze - im Untertauchen.
Ich kenne aber eine, meine Frau: der leibliche Vater meines Sohnes hat doch neulich wieder ein Büdjet von 10.000 Baht für das neue Schlafzimmer des Bengels gestiftet...
Bevor ich die neuen Vaterpflichten übernommen hatte, hat er die Familie ebenfalls unterstützt. Ich kenne auch andere Frauen, deren Männer zumindest (teilweise) für die Schule oder die Ausbildung der Söhne und Töchter aufkommen, nachdem sie die Familie verlassen haben. Auch oft eine Frage der Ehre (wenn man es so nennen kann).
Wieso denken hier eigentlich alle stets in den Verhaltensweisen der (untersten) Klassen. Ja gut, oft versuchen die Männer ihre "Verantwortung" erst gar nicht zu nehmen, weil sie es sich überhaupt nicht leisten können. Und sobald eine neue Frau, bzw. Familie da ist, geht es schon gar nicht mehr. Die "Neue" würde ihnen eh sonstwas erzählen, wenn das Geld nicht einmal für beide reicht. Da bleibt dann wohl auch oft nichts anderes übrig als ganz Untertauchen, denn der Anstandsbesuch würde dann wohl ohne Vorzeigen eines Umschlages bloß in Gesichtsverlust ausufern. Und Gesetze würden an diesen Umständen auch nicht viel ändern... Wo nichts ist kann man auch nichts abzweigen, abgesehen einmal von dem Bugjet "for medical use only"...
Männer die es sich aber leisten können ihre Kinder nach der Trennung zu unterstützen tun es manchmal, und manchmal nicht. Und auch dann hängt es von der "humanen Seite" der neuen Frau ab! Und es hängt wiederum damit zusammen wie sich das Verhältnis zur Exfrau und der Familie nach der Trennung entwickelt. Es hängt dann natürlich auch vom Alter der Kinder ab, ob der Vater noch eine Beziehung zu den Kindern haben wird unabhängig von der Einstellung der Mutter. Und es soll sogar vorkommen, daß die Frauen zu stolz sind um Geld zur Unterstützung der Familie vom Ehemann anzunehmen, und das nicht nur zugunsten des Angebots in den Vergnügingszentren, oder aber wie in den halbfiktiven Soap Operas auf Chanel 7.
Auch hier sollte man nicht systematisch und strikt in die Klischees verfallen. Gut, ich komme auch nicht ganz ohne Veralgemeinerungen aus, aber in Thailand gibt es trotzdem Menschen und sogar Männer mit Gefühlen und zusätzlich einem gewissen Verantwortungsbewußtsein. Auch wenn das nicht für eine gute Schlagzeile herhällt, oder wenn hier niemand einen solchen Fall kennt. Eine allgemeine und weitverbreitete Tendenz ist immer noch etwas anderes als eine Regel ohne Ausnahmen.
Einen direkten Vergleich mit anderen Ländern und der dazugehörigen und dazupassenden Moral anstellen zu wollen, wie unser Uwe es versucht, ist natürlich von forne herein ein blinder Schuss in den Ofen.