Wenn man sich schon entscheidet in Thailand zu leben, sollte man auch mit den Konsequenzen daraus umgehen können. Viele scheinen das nicht zu können.
Das wird bei denen dann wohl daran liegen, dass sie ihre Fehlentscheidung zwar nach gewisser Zeit bereits erkannt haben, sich aber zu ihrem eigenen Bedauern nicht mehr in der Lage sehen, diese auch wieder zu korrigieren.
Zu allem Überfluss müssen sie dann z.B. auf "Deutsche Welle" in Thailand ständig mit ansehen, wie sich inzwischen anscheinend die halbe Welt ..koste es was es wolle.. (..evtl. auch das Leben) aus nachvollziehbar guten Gründen auf den Weg in ihren weltberühmten europäischen Sozialstaat macht, während sie selbst sich einst wie Testosteron-gesteuerte und somit völlig verwirrte Geisterfahrer in der Gegenrichtung bis hin ins rückständige Thailand verfahren.. bzw. verflogen.. haben und nun tagtäglich in der ihnen in Thailand generell zugewiesenen Nützlingsrolle mehr oder weniger unter den negativen Dauerfolgen ihrer Fehlentscheidung zu leiden haben..
Ich für meinen Teil hatte gestern einen netten Abend mit der Familie beim gemeinsamen Essen (Moo Kata) und ein paar Leo
Gut, dass es wenigstens noch solche Highlights aus dem Leben in der Fremde zu vermelden gibt, denn sonst würden nur die wenigsten ihr Los ggf. jahrelang ertragen können. Allerdings sollte man immer aufpassen, dass aus den paar Leos oder Changs im Laufe der Zeit nicht immer mehr werden, denn das ist der Gesundheit bekanntlich ziemlich abträglich und diese Schöntrinkerei des nur schwer zu ertragenden Gastlandes (..evtl auch noch zwecks Verschönerung der eigenen Frau) hat auch dazu beigetragen, das die Zahl der Khon Laos oder wie man die Alkoholiker in Thailand nennt, ständig im Steigen begriffen ist.
Man sieht sie schon häufig mit glasigen Augen und Bierflasche in der Hand schwitzend vor ihren in ferner Pampa gelegenen Residenzen sitzen, während rund um sie herum das quirlige und fröhliche Thaileben ihrer angeheirateten Verwandtschaft stattfindet, an dessen Finanzierung sie dank ihrer großzügigen Dauerversorgung aus dem europäischen Herkunftsland regelmäßig einen wesentlichen Anteil beitragen dürfen..
Während diese relaxten "Expats" dank des relativ friedlichen Landlebens dennoch eine einigermaßen annehmbare Lebenserwartung haben, scheint diese bei den Condo-Besitzern statistisch gesehen schon erheblich niedriger anzusetzen sein. Die Experten streiten allerdings noch darüber, ob die viel zu häufig zu vermeldenden Farang-Abstürze aus höher gelegenen Condo-Stockwerken ausschließlich auf Alkoholeinwirkung zurückzuführen sind, .. oder ob in Thailand mit ihrem Leben dort unzufrieden oder gar verrückt gewordene Farangs ihren vielleicht sehnlichst herbeigewünschten Endlösungs-Rückflug in die Heimat aus Geldmangel und mit zuvor angetrunkenem Mut gleich vom Condomium-Balkon aus antreten wollten..
