Es gab ja nun jede Menge verschiedene linke Richtungen in DE: Die verkopfte auf Adorno und Marcuse basierenden (die nie warm wurden mit der werktätigen Bevölkerung), den Studenten die gegen den Mief aus den Talaren kämpften,Freaks und den die aus welchen Gründen auch immer den Terror bevorzugten.
Das war in Frankreich ganz anders und viel "heißer" das sogar die DeGaullsche Republik daran scheiterte.
Die italienischen Kommies waren Hardcore Stalinisten und konnten mit den jungen Leuten nix anfangen.
Der für einen jungen Deutschen der am zugängigste war natürlich in den USA durch die Folk- und Rockmusik. Das war der Vietnamkrieg,
Polizeibrutalität gegen alles was wie Hippie aussah - und der immer noch instutionelle Rassenhass. Das fing mit der Folkszene los (Woody Guthri, Pete Seeger, Dylan, Baez). Für uns Rockjünger war es "For what it's worth". Dann natürlich Jefferson Airplane, Country Joe & the Fish, The Fugs, usw. Im Jazz JCOA, auch Charlie Mingus (sehr früh*).
Das kulminierte dann 1970 (auch chart-erfolgreich) mit CSN&Y "Ohio/Find the cost of freedom", Steve Miller "Kent Sate Ohio Blues" und sogar Hitparadenlieblinge wie Guess Who mit "American Woman".
Und natürlich Leute wie Baldwin, Allen Ginsberg, Timothy Leary, etc. Dann Writer der linken Szene die heute als mit die führenden US-Gesellschafts-und Musikkritiker gelten wie Robert Christgau oder Greil Marcus. Das die USA ihren fairen Anteil an verrückten auf dem linken Sektor haben ist hinlänglich bekannt.
Micha, Deine Einschätzung Hendrix als überzeugtem US-Amerikaner stimmt nicht so ganz. Lies mal den egl. Wiki-Eintrag!
*)
Oh Lord, don’t let ‘em shoot us!
Oh Lord, don’t let ‘em stab us!
Oh Lord, don’t let ‘em tar and feather us!
Oh Lord, no more swastikas!
Oh Lord, no more Ku Klux Klan!
Name me someone who’s ridiculous, Dannie
Governor Faubus!
Why is he so sick and ridiculous?
He won’t permit integrated schools
Then he’s a fool!
Boo! .... Fascist supremists!
Boo! Ku Klux Klan (with your evil plan)