nicht ganz,
wer an japanischen Autos selber schraubt, der steigt immer tiefer in die japanische Logik ein,
denn der Zusammenhang ist doch wesentlich anders, als zB bei dt Autos.
nehmen wir zB diesen Vigo, wo man zwischen vorderen Kotflügel und seitlicher Frontschürze einen
schwarzen Spannklipp sieht.
wer den angebracht hat, ist an einer Hürde gescheitert, nämlich den Frontscheinwerfer auszubauen,
der anders, als bei allen deutschen und US Autos, eine Befestigungsschraube im inneren Kotflügel hat,
an die man nur ran kommt, wenn man eine Verbindungsschraube zwischen Kotflügel und Frontschürze lösst.
Die Ungeduld vieler Schrauber verleitet dazu, diese Verbindung leichtfertig zu kappen,
mit dem Erfolg, das später beim Zusammenbau, die Frontschürze nicht mehr am Kotflügel bündig anliegt.
Was gekappt ist, lässt sich nicht mehr reparieren, so bohren sie am Ende zwei Aussen-Löcher in den Kotflügel und Schürze, um einen angebrachten Gummispanner zu montieren, damit der bündige Abschluss wieder da ist.
Gemäss der Maxime - der Weg ist das Ziel -, vereinigt diese Konstruktion sehr wichtige japanische Eigenschaften,
wo eben die sachgerechte Lösung der Verbindung mehr Zeit braucht, als der gesamte Arbeitsprozess.
Wer die Musse und Geduld nicht aufbringt, wird am Ende mit dem Gummispannklipp rumfahren müssen,
und jeder kann sehen, das der Schrauber an seinem Zen gescheitert ist.
Dies ist nur ein Beispiel, für tausende Konstruktionsstellen, wo Dieter sagen würde ... völlig irre ...
Das der Schrauber wirklich keine Geduld hatte, sieht man dann auch an den 2 Farben, von neuer helleren Frontschürze und Rest des Wagens - keine Harmonie mehr.
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anderes Beispiel