Warum sagen Thais so selten danke?

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DisainaM

DisainaM

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Jedes Beziehungsgeflecht ist anders,

wenn mein thailändischer Freund seiner th. Frau etwas schenkt, bekommt er nicht ein Wort, sondern dafür einen Blick.

Meine Bekannte klärte neulich eine frisch verheiratete Thai auf, dass es in der Farangkultur wichtig ist, den Dank auszusprechen, weil die fehlende sprachliche Reaktion als eine Geringschätzung angesehen wird;
ja, das ist so bei denen. ;-D

In meiner Thai-anfangszeit bedankte ich mich im Restaurant auch, wenn man mich fragte, ob ich noch was trinken wollte,
später reagierte ich nur per Blick.

Deutschland ist keine Dienstleistungsgesellschaft,
dementsprechend werden Dienstleistungen als außergewöhnliche Tat verstanden,
der man Dank zu zollen hat.

Thailand hat eine Kultur des Dienens entwickelt,
wo sich der Chef nicht bei dem guten Geist bedanken muß, sondern allenfalls anmerken kann,
kop chai nah lou
 
O

Odd

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Guten Morgen, ueber Nacht wurde ein neuer fuer mich wichtiger Threat eroeffnet. Versuche hier meine Erfahrungen einmal darzustellen.

Danke oder khob khun war bei meiner (Ex)Familie in Thailand ein (wirkliches) Fremdwort. Ich haette mich wenigstens fuer ein paar Gesichtszuege gefreut, aber Fehlanzeige. Selbst bei den Kindern, die von mir Eis, Suesswaren,etc. erhielten keine Reaktion. Anders wiederum wenn meine Kinder zufaelliger Weise eine Kleinigkeit erhielten, sollten sie sich pausenlos bedanken. Soviel zu der Familie.

Dankeschoen in der Thaigesellschaft haengt auch von deren Position ab. Z.B. wuerde ein Thai sich bei einer Bedienung nicht bedanken, da es selbstverstaendlich ist.

Ansonsten kann ich mich den meisten Postern anschliessen (naja es gibt immer wieder die goldenen Ausnahmen), meine jetzige Nachbarn sind sehr dankbar, dafuer bin ich denen dankbar.

@Enrico
Kenne auch niemanden in Thailand der nicht danke sagt. Selbst bei den kleinsten Kleinigkeiten ist Dank angesagt.
kann Dich bei meiner Familie vorstellen :lol: :lol: :lol:

@ Suk etwas nicht OT
Dann aber "krab/krap" und nicht kab. Wobei je nach Region und Sprachfähigkeit das R wie ein L gesprochen wird.
Ehrlich gesagt kenne ich keinen Thai persoenlich, der khrab sagen kann. Und khlab? Nee.
Wie bei den meisten Woertern wird das "r" in der Silbenmitte verschluckt
 
sunnyboy

sunnyboy

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Komisch :???: , hab das Danke schon oft mitgekriegt und selbst wenn es mit dem Nachwuchs (nicht von mir :nono:) einkaufen ging (Süßigkeiten) gab es einen Wai oder das englische thank you. Hängt vielleicht auch davon ab, in welchen Kreisen man sich bewegt :nixweiss: , bzw. inwieweit die Thais mit Ausländern zu tuen haben.

Gruß Sunnyboy
 
T

Tramaico

Gast
Enrico" said:
Ich kenn nur "ka" für Frauen und "kap" für Männer :-(
Da kommt der Bangkoker durch. :lol:

In der Haupstadt wird manchmal der Aufwand eines r oder auch l einfach als zuviel der Ausprachmuehe betrachtet und findet dann somit keine Erwaehnung = (kh(r)ab, b(l)a, g(l)ab, g(l)uai, g(l)uea...). Zumindest nicht verbal, aber natuerlich doch in geschriebener Weise.

Zum Ausgangsthema: Ein ausgesprochenes Danke ist nicht unbedingt notwendig, um sich zu bedanken. Ein wortloser wai erfuellt den Zweck und kommt eigentlich auch haeufiger zu Anwendung. Ganz besonderer Dank wird mit einer Kombination aus beidem ausgedrueckt. Auch kann es passieren, dass sich eine uniformierte Person (Waechter, Polizist, Soldat) nicht mit Worten oder wai bedankt, sondern stattdessen mit dem "millitaerischen" Gruss.

Eine andere Geste des Respekts kann auch die Art der Annahme oder Ueberreichung einer Sache sein. Uebergabe und Annahme mit der rechten Hand, wobei der rechte Arm von der linken Hand gestuetzt wird (von Herzen kommend). Oft kein zusaetzliches Wort oder wai, aber dennoch durch diese Geste keine Respektlosigkeit oder Undankbarkeit.

Es ist auch zu bedenken, dass man in Asien traditionell seine Gefuehlen nicht wortstark praesentiert. Koepersprache spielt eine wesentlichere Rolle.

Viele Gruesse,
Richard :wink:
 
Jumbo

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Guten Morgen Deutschland, Sawaddi Krap Thailand

@Tramaico

Du hast einen wichtigen (kulturvermittelden) Aspekt auf den Punkt gebracht,wie ich finde.Danke für Deinen Post.

Die Körpersprache machts! Blicke, Lächeln, Wai, Artikulieren statt Worte.
Und deswegen sagen die auch nichts, wenn die mal sauer sind oder?
Für manche sind Thais dadurch undurchsichtig und unberechenbar.
Denn viele Thais können Gefühle schlecht dosieren.Wenn die sauer sind,dann gibts meist keine Vorwarnung,dann knallt´s. Vielleicht habt ihr diese Erfahrung mit Ehefrauen gemacht?


Ich frage mich gerade woher das kommt,dass sich mehr Körpersprache als die verbale Kommunikation sich durchgesetzt hat.

Jumbo
 
DisainaM

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Hinzu kommt, ob es sich um Vorgaenge handelt,
die in der Thaikltur einen dankensweren Charakter haben,
oder nur in der westlichen Welt von Dank garniert sind.

Laed man Verwandte zum Essen ein,
ist nun der Akt des Zahlens so unwichtig,
dass einfach derjenige zahlt, der zahlen will.
Wer gute Thaifreunde hat, kennt das, man muss kaempfen, endlich auch mal zahlen zu dürfen.

Wer zahlt, beansprucht in der Gruppe eine Machtposition, denn er dokumentiert, dass er für die Gruppe das laestige Thema Geld abdecken kann.
Meistens der Auftakt, um in das Agieren der komplizierten th. Verbindungsgeflechte einzusteigen.

Demgegenüber merkt derjenige Farang, der hals über Kopf in eine Familienwelt eingestiegen ist, wo er selber nie Teil werden soll, sondern von allen nur als zeitlich befristeter Passenger angesehen wird, etwa weil der th. Ehemann mit gemeinsamen Kindern (in seinem) zu Hause mit den Eltern der Frau lebt, und nun als Bruder agieren muss,

dass sein Handeln und Tun selten emotionalen Respekt erntet.
Wird in diesem Zusammenhang von fehlendem Dank gesprochen, so kommt es weniger auf die konkrete Situation an, sondern mehr auf das allgemeine Bauchgefühl, dass einen schonend darauf vorbereiten will,
dass man auf dem falschen Flugplatz gelandet ist.

Darum zeigt das Thema einmal mehr, dass man Reaktionen nicht nur kulturspezifisch abstrahieren kann,
sondern sie jeweils auch dem konkreten Lebensumfeld der betroffenden Person zuordnen muss.

Dabei begleitet das Drama der fehlgeleiteten natürlich permanent viele Themen,
weil es im Grunde nur um ein Ur-thema geht,
- sind die echt ? echte Gefühle, echte Beziehung, oder nur Show für den zahlenden Kunden.

Deshalb sind auch diejenigen, die sich bei der Beantwortung der Grundsatzfrage sicher sind,
bereit über Verhaltensunterschiede zwischen einfacher Landbevölkerung, besserer Landbevölkerung, Stadtgetthobewohnern, Mittelschichtstaedtern pp.
hinwegzuschauen,
wenns mal bei einigen Kleinigkeiten hackt, denn sie wissen sicher,
es passt schon.
 
G

guenny

Gast
vielen Dank für deine Erläuterungen Richard,
dass Körpersprache wichtig ist, oft wichtiger als Sprache und Palaver muss man sich wohl immer wieder ins Gedächtnis rufen, ich mir auch. Und unter diesem Gesichtspunkt hat man (Familie) - wenn ich mich rückbesinne - sich schon oft bei mir bedankt.
 
phi mee

phi mee

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guenny" said:
Aber Eltern und Großeltern, da kommt dann ein verlegenes Lächeln, sie reden mit meiner Frau und die übermittelt dann deren Dankbarkeit wobei sie mitteilt, dass sie sich schämen es selbst zu sagen und es ihnen eigentlich peinlich ist, von mir Unterstützung anzunehmen, weil ich doch deswegen bestimmt schlecht von ihnen denken würde.
:nixweiss:
Diesen Eindruck habe ich bezüglich der Schwiegereltern manchmal auch. Mama ist ein bisschen offener und es kommt ein Lächeln wenn am beim Besuch einen Kleinigkeit mitbringt. Papa ist eher das, was man hier einen "sturen Bock" bezeichen würde. Der Dank wird dann meistens hinterher über meine Frau vermittelt.

Beim Rest der Familie kann ich das eigentlich nicht behaupten. Bei den Töchtern hat es sich mit der Zeit gewandelt. Anfangs ein schüchterner Wai gegenüber dem "fremden" Mann, über ein "Thank you so much" zum heutigen in den Arm nehmen, "danke Papa" und Küsschen auf die Wange bei Geschenken.

Sicherlich gibt es auch für die Mädels Dinge die gewissermassen selbstverständlich sind, wie zum Beispiel wenn ich mit ihnen drausen essen gehen, ist es natürlich klar das Papa Bär bezahlt ;-)

Der Onkel, der sich in LOS oft um meine Mädels kümmert und wo sie viel ihrer Freizeit verbringen, hat sich beim letzten Videochat auch sofort für das Fläschen Black Label bedankt, dass ich ihm durch Aum habe mitbringen lassen.
Dabei wäre ich eigentlich derjenige der sich Bedanken müsste, weil er sich immer um meine Mädels kümmert. Da war mir sein Dank schon peinlich.

Bei der Schokolade für die Kiddis läuft es nunmal anders herum. Aum hat den Koffer voll Schokolade mitgenommen und verteilt vor Ort. Also erntet die auch den Dank. Damit kann ich aber leben. :lol:

Bin ich in LOS mit der Familie unterwegs, ist es häufig ein Problem mal zahlen zu dürfen. Oft regel ich das über meine Frau die dann der Schwester Geld zusteckt für Sprit oder so, wenn wir mal wieder einen größeren Familienausflug machen. Im Restaurant wird meisten schon bezahlt bevor ich überhaupt reagieren kann.
Ich versuche das dann ein bisschen auszugleichen indem ich zwischendurch halt wenigsten mal Eis für die Kids kaufe oder unterwegs mal das eine oder andere bezahle bevor ein Anderer wieder schneller ist.


:wink: phi mee
 
pef

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Das viele danke, bitte danke geht mir manchmal gehörig auf die Nerven.
In Thailand habe ich dieses Wort so gut wie gar nicht gehört.
Aber wie hier schon gesagt, die Körpersprache ist wichtig, hier gibt es viele Danke. Ein Lächeln, ein Wai eine besondere Geste. Auch Geschenke, die mir fast peinlich waren, z.B. 3 schöne Vasen oder ein besonderes selbstgekochtes Essen oder Obst aus dem Garten für den Farang. Worte sind manchmal nur leere Hülsen, Gesten und kleine Aufmerksamkeiten sind das "wirkliche und ehrlichere" Danke. :-)
 
dear

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Also ich bin verwirrt.

Bei anderen Thais ist mir das nicht so aufgefallen wie oft sie Danke sagen usw., ich weiß aber, dass mir das äh.. sehr nahegelegt wurde von meiner Mutter. Wenn ichs mal vergaß wurde ich mit Zwicken belohnt (und zwar die Art in der man das Fleisch noch schön dreht.

Doch Erzeugerin selber bekommt kein höfliches Wort zustande, wenn Tochter mit nem Drucker ankommt, weil sie so gern eins wollte... .

Das finde ich persönlich sehr mies - aber das ist wohl ne Sache von wegen "sagen und selber machen"... .
 
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mipooh

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Je länger der Thread wird, umso mehr fällt mir auf, wie (aus meiner Sicht) kurios dieses Thema erlebt wird. Als habe man überhaupt kein Selbstbewusstsein wird eine Reaktion gesucht auf eine Aktion des Gebens. Und diese soll dann auch noch kulturell zugeordnet werden, also einen Unterschied zwischen einer typischen Thaireaktion und einer typischen D-Reaktion wird gesucht.
Besser kann man eigentlich nichts an den Haaren herbeiziehen.

Abgesehen davon, dass "Danke" auf Thai eben kop khun ka(p) heisst und nicht danke, sehe ich kaum irgendeinen relevanten Unterschied.

Dank drückt sich überall auf mehreren Wegen aus. Da ist die Dankesformel, die direkt sichtbare Reaktion wie Freude, und dann ist auch noch der Einfluß des Geschenks auf das zukünftige Verhalten da.

Ein gönnerhafter Geizhals wird alle drei Aspekte völlig anders erleben und bewerten als ein großzügiger, sich verbunden fühlender Mitmensch, dem als Dank oft allein ausreicht, was immer er da an positiver Veränderung ausmacht. Und sei es nur, dass ein Kind anschliessend stolz im neuen Kleidchen vor seinen Freunden herumhüpft.

Mir ist das völlig wurscht, in welcher Weise jemand Reaktionen zeigt, denn ich gebe dann etwas wann ich das will und auch wem ich will. Ich erwarte da auch keine Purzelbäume, im Gegenteil finde ich ausgedehnte Reaktionen aufgrund "guten Benehmens" völlig peinlich für beide Seiten.
An jeder spontanen Reaktion wiederum erfreue ich mich, ganz egal wie die nun aussieht.

Darüberhinaus sehe ich auch, ob mein Geschenk eine gute Idee war oder eine schlechte. Und kann demnach mein eigenes Schenkverhalten verändern.

Dies zB bei der Familie der Tante, die ich mal relativ großzügig unterstützt habe, die aber in der Folge wenig Anstalten machte, mal selber weiterzukommen. Ich weine da keinem Cent nach, aber ich habe denen überhaupt keinen Gefallen getan, vielleicht wären sie ohne meine Zuwendung weiter als sie es nun sind. Das veranlasst mich, ihnen nun nichts mehr zu geben.
Oder da gab es einen Bruder, dem ich mal ein wenig geholfen habe und der dann doch so eine kleine Erwartungshaltung entwickelt hatte, die an mir vorbeiging. Da kann ich das dann eben zunächst mal nicht mehr tun. Ist auch völlig ok und akzeptiert, denn die Erwartungshaltung ist längst wieder verschwunden.
Oder meine Frau, der ich mal 50 000Bath geschenkt hatte um ihr eine Gelegenheit zu geben, einen kleinen Sprung zum Reichtum zu versuchen. Das Geld war schneller verpulvert als ich das hätte tun können, wobei ich mir das leisten könnte im Gegensatz zu ihr. (Denn ich hab noch mehr davon, sie aber nicht.) Ich bin da keineswegs enttäuscht oder sowas, ich hab da was probiert und gesehen was es bewirkt, mehr nicht.
Sie kommt viel besser zurecht, wenn sie Bath für Bath ihr Konto selber auffüllt, was zwar aus meiner Sicht extrem mühsam aussieht, aber es funktioniert wenigstens.

Ich schenke nicht wegen Konventionen und ich erwarte wenn ich es denn aus freien Stücken tue keine konventionellen Reaktionen. Ich mache sowas wie ich das selber will und bin manchmal selber überrascht wie sehr ich großzügig sein kann, wie sehr ich aber auch Kiniau sein kann. Übermäßig wichtig ist mir beides nicht.
 
Jumbo

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@mipooh

hört hört...

ich finde Deinen Umgang mit dem Thema nachvollziehbar und ausgewogen.Danke :bravo:


@dear

das zwickende "Fleischdrehen" ist Yigg nicht wahr? Und das nur weil Du nicht Danke sagst? Hat die harte Erziehung Deiner Mama denn was genutzt?

Yigg hatte immer von meiner Tante bekommen,weil ich als Kind grundsätzlich zu ihr gesagt habe,dass mir ihr essen nicht schmeckt (weil ich sie nicht mochte). :heul:
 
E

ebiro

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Ich habe den ganzen Thread nur überflogen und es kann sein das der folgende Aspekt schon erwähnt wurde: Wenn Thais etwas Gutes tun, dann verbessern sie damit auch ihr eigenes Karma. So will es die Philosophie des Buddhismus. Daraus folgt aber auch, das die Erwartungshaltung für ein Danke etwas weniger ausgeprägt sein kann als bei uns farang, denn der Thai tut ja auch sich selber was Gutes.
Hinzu kommen noch "Selbstverständlichkeiten" die auch wieder kulturhistorische Wurzeln haben, wie der Versorungsanspruch an den Ehemann über die eigene Ehefrau hinaus also Richtung Familie.(Brautgeld etc.) Ich habe alle Varianten erlebt, von übertriebenen Dankesbekundungen bis arrogantem Desinteresse, wobei ich mir immer noch nicht zutraue diese Reaktionen richtig interpretieren zu können. Übrigens haben auch Thais mal nen miesen schlechten Tag und sind einfach grummelig, genau wir wir Farang auch.
Das Gute an der ganzen Geschichte: Wir lernen was über uns selber, wenn wir uns hinterfragen was wir mit unseren guten Taten denn wirklich bezwecken: Helfen oder Dankbarkeit erzeugen?
 
A

angelina68

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ist "angi" der erste Teil des Thai- Kurzsatzes "angi na!" ?

Glaub eher das ist tirolerisch!!!

Hörte diesen Satz ziemlich oft von meiner Mutter. Kommt sogar heute noch manchmal vor. Da ich bei uns immer die Kleine bleiben werde (und auch genug kindisch-sein rübergerettet habe in den Erwachsenenmodus), sind erzieherische Maßnahmen wohl mit 38 immer noch zuläßig :hilfe: .

LG

Angi
 
T

Thainik

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Hallo!
Also, meine Erfahrungen in Thailand sind bisher, dass sich sehr viele Thais bedanken. Auch ausdrücklich. Voraussetzung ist natürlich das man selber auch höflich ist. Viel mehr würde mich interessieren, ob jemand weiß, ob es ein "bitte" nach dem "Danke" gibt. Um es auf Englisch zu sagen nicht ein "please",
sondern "you`re welcome". Das habe ich in Thailand nicht wissentlich gehört, oder? Nach einem "kop khun khrap" kommt dann meistens nur ein Kha/Khrap zurück.
LG Niko
 
ReneZ

ReneZ

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Thainik" said:
Nach einem "kop khun khrap" kommt dann meistens nur ein Kha/Khrap zurück.
Diese Antwort soll man aber auch genau als 'Bitte' (nach
Danke) verstehen.

Gruss, René
 
Ampudjini

Ampudjini

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mittendrin
Man könnte nach einem Danke auf Thai z.B. sagen:

thai: Aussprache: Übersetzung:
ยินดี "yindi" gern geschehen

ไม่เปนไร "mai pen rai" basst scho
 
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Warum sagen Thais so selten danke?

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