Warum hört man so selten von Einbürgerungen?

Diskutiere Warum hört man so selten von Einbürgerungen? im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Täuscht das oder lassen sich tatsächlich so wenige eurer Ehefrauen einbürgern? Ich war unlängst selbst überrascht, wie einfach eine Einbürgerung...
C

Chak

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Täuscht das oder lassen sich tatsächlich so wenige eurer Ehefrauen einbürgern? Ich war unlängst selbst überrascht, wie einfach eine Einbürgerung eigentlich gehen soll. Da kann man sich nach den drei Jahren die Niederlassungserlaubnis gleich sparen. Meine Frau war auch ganz freudig überrascht.

Eine Frage hätte ich auch noch zu der Einbürgerung, kann man das auch schon ein wenig früher beantragen, damit das nahtlos an die drei Jahre Aufenthaltserlaubnis vorher anschließt?

Was sind also die Beweggründe sich nicht einbürgern zu lassen?
 
Micha L

Micha L

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Irgendwo habe ich gelesen, daß die meisten Thailändeinnen in D von vorn herein planen, wieder heimzukehren und versuchen, ihre Ehemänner zur Übersiedlung nach TH zu bewegen. Aber sicherlich wissen das einige Spezis hier besser.
 
tira

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....Eine Frage hätte ich auch noch zu der Einbürgerung, kann man das auch schon ein wenig früher beantragen, damit das nahtlos an die drei Jahre Aufenthaltserlaubnis vorher anschließt?.....
moin,

.... iss da net nach der änderung 10 jahre mindestaufenthalt in d für erforderlich, obschon an der nordseeküste sollen ja die nl angeblich flotter sein :rofl:
 
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antibes

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Der Heimkehrwunsch scheint sehr groß zu sein und Priorität ist die thailändischen Familie, egal was die sich rausnehmen. So sind zumindest meine Erfahrungen von vielen Thailänderinnen.
 
Enrico

Enrico

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Die Frage ist eher: Was soll diese Einbürgerung für Vorteile bringen?
 
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antibes

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Keine, da sie alle Vortelie eines Aufenthaltes auch auch ohne Einbürgerung genießen können.
 
tira

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Keine, da sie alle Vortelie eines Aufenthaltes auch auch ohne Einbürgerung genießen können.
jo,

....... und das argument einer möglichen höheren rente zieht für eine junge frau auch net, so sicher wie die künftige rente allgemin für die anwärter iss :schwitz:
 
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antibes

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Darf man halt nicht bei der "normalen" Rentenversicherung abgesichert sein. Meine Frau weiß das. ;-)
 
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ponschai

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Der einzige Vorteil einer Einbürgerung besteht doch hauptsächlich in der (fast) uneingeschränkten Reisefreiheit. Dies wiegt es m.E. nicht auf bei einer evtl. Rückkehr in die Heimat als Ausländerin zu gelten - siehe Probleme z.B. beim Grundstückskauf.
 
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Chak

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Tira, ein wenig mehr Ernsthaftigkeit bitte. Es sind drei Jahre.

Der einzige Vorteil einer Einbürgerung besteht doch hauptsächlich in der (fast) uneingeschränkten Reisefreiheit. Dies wiegt es m.E. nicht auf bei einer evtl. Rückkehr in die Heimat als Ausländerin zu gelten - siehe Probleme z.B. beim Grundstückskauf.
Die Reisefreiheit ist in der Tat das Hauptargument für uns. Dein Gegenargument lässt sich entkräften, da sie zusätzlich Thailänderin bleibt. Abgesehen davon, dass unsere Lebensplanung noch mindestens 20 bis 25 Jahre hier vorsehen, da ist es doch ein Zeichen der Integration, wenn man auch die Staatsangehörigkeit annimmt.
 
tira

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Tira, ein wenig mehr Ernsthaftigkeit bitte. Es sind drei Jahre.....
moin,

.... google thx,

Sonderregelung bei der Einbürgerung von Ehepartnern

Ausländer, die in Deutschland leben und noch keinen eigenen Anspruch auf Einbürgerung haben, aber mit einem deutschen Ehepartner oder Lebenspartner zusammen sind, haben den sogenannten Regelanspruch, wenn die Partnerschaft zum Zeitpunkt des Einbürgerungsantrags seit mindestens 2 Jahren besteht.

Eine der Voraussetzungen für die Einbürgerung durch Anspruch ist, dass der Antragsteller bereits seit acht Jahren rechtmäßig und regelmäßig in Deutschland lebt. Durch den Regelanspruch kann ein Ausländer, der diese Bedingung nicht erfüllt, jedoch seit mindestens zwei Jahren einen deutschen Ehepartner hat, frühzeitig bereits nach vier Jahren eingebürgert werden. Diese Regelung gilt auch für eine eingetragene Lebenspartnerschaft.

denke x, keine 3 jahre :wai:
 
W

Willi

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Drehen wir den Spieß doch mal um.Warum sollte ein Member wie z.B.@Waanjai 2 oder andere die in Th.leben die thai.Staatsbürgerschaft annehmen?
Im Gegenteil,Sie halten sich doch immer noch ein Türchen offen,damit Sie evtl.wieder zurückkommen können.

So sehe ich es auch in diesem Fall für unsere Thai.Frauen,die hier in D leben.

Aber auch die Kosten sind mitentscheidend.Wobei ich da etwas überfragt bin.Ich vermute mal das es sich da um einen Tausender Betrag handelt.Wiegt denn dieser Kostenpunkt die Kosten für ein Reisevisum in den Jahren auf?Ich denke nein.

und wie schon erwähnt wurde,welche Vorteile bringt es für unsere Frauen?Ist denn ein Deutscher etwas besseres als ein Thai?
 
tira

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....und wie schon erwähnt wurde,welche Vorteile bringt es für unsere Frauen?Ist denn ein Deutscher etwas besseres als ein Thai?
moin,

.... exakt iss die frage, iss eine d besser wie eine thai? nach meinem dafürhalten, eindeutig nein!!!

:wai:
 
waanjai_2

waanjai_2

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Udon Thani
Drehen wir den Spieß doch mal um.Warum sollte ein Member wie z.B.@Waanjai 2 oder andere die in Th.leben die thai.Staatsbürgerschaft annehmen? Im Gegenteil, Sie halten sich doch immer noch ein Türchen offen, damit Sie evtl.wieder zurückkommen können.
So sehe ich es auch in diesem Fall für unsere Thai.Frauen,die hier in D leben.
Der Vorteil, der darin bestehen würde die thail. Staatsbürgerschaft anzunehmen, wären das Wahlrecht und der Nachteil der objektiv schlechteren Reisemöglichkeiten (unterstellt, die RV spielt mit und auch die KV hätten "ehemalige Deutsche" wieder aufzunehmen).

Da ist doch das Residence-Permit schon attraktiver. Da fallen die 90-Tage Meldungen weg und man kann in Positionen bei Public Ltd. gewählt werden. Wieviel eine einzige Stimme mehr im Isaan zählt, kann jeder selbst abschätzen. Wählt man die falsche Partei, wird die halt weggeputscht. Auch ne Methode den Wahlzettel nachträglich für ungültig zu erklären.
 
C

Chak

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moin,

.... google thx,

Sonderregelung bei der Einbürgerung von Ehepartnern

Ausländer, die in Deutschland leben und noch keinen eigenen Anspruch auf Einbürgerung haben, aber mit einem deutschen Ehepartner oder Lebenspartner zusammen sind, haben den sogenannten Regelanspruch, wenn die Partnerschaft zum Zeitpunkt des Einbürgerungsantrags seit mindestens 2 Jahren besteht.

Eine der Voraussetzungen für die Einbürgerung durch Anspruch ist, dass der Antragsteller bereits seit acht Jahren rechtmäßig und regelmäßig in Deutschland lebt. Durch den Regelanspruch kann ein Ausländer, der diese Bedingung nicht erfüllt, jedoch seit mindestens zwei Jahren einen deutschen Ehepartner hat, frühzeitig bereits nach vier Jahren eingebürgert werden. Diese Regelung gilt auch für eine eingetragene Lebenspartnerschaft.

denke x, keine 3 jahre :wai:
Ich denke schon, drei Jahre:
Besonderheiten bei der Aufenthaltsdauer:
Verkürzung auf sieben Jahre möglich, wenn Sie erfolgreich an einem Integrationskurs teilgenommen haben.
Verkürzung auf sechs Jahre möglich bei besonderen Integrationsleistungen.
Bei Ehegatten/Lebenspartnern von deutschen Staatsangehörigen sind in der Regel drei Jahre ausreichend.
www.einbuergung.hamburg.de
 
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Chak

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Drehen wir den Spieß doch mal um.Warum sollte ein Member wie z.B.@Waanjai 2 oder andere die in Th.leben die thai.Staatsbürgerschaft annehmen?
Im Gegenteil,Sie halten sich doch immer noch ein Türchen offen,damit Sie evtl.wieder zurückkommen können.

So sehe ich es auch in diesem Fall für unsere Thai.Frauen,die hier in D leben.

Aber auch die Kosten sind mitentscheidend.Wobei ich da etwas überfragt bin.Ich vermute mal das es sich da um einen Tausender Betrag handelt.Wiegt denn dieser Kostenpunkt die Kosten für ein Reisevisum in den Jahren auf?Ich denke nein.

und wie schon erwähnt wurde,welche Vorteile bringt es für unsere Frauen?Ist denn ein Deutscher etwas besseres als ein Thai?
Warum sollte meine Frau sich denn ein Hintertürchen aufhalten? Abgesehen davon, dass ja gar nicht die Rede davon ist, dass sie ihre thailändische Staatsangehöörigkeit aufgibt.

Bei den Kosten vermutest du allerdings falsch.
 
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franky_23

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tira, ich weiss nicht wo du immer deine Schnapsinfos herbekommst

Aufenthaltsdauer und Ehedauer

Die Einbürgerung als Ehegatte oder Lebenspartner eines Deutschen setzt voraus, dass die Ehe oder Lebenspartnerschaft für den deutschen Rechtskreis gültig geschlossen ist und die eheliche Lebensgemeinschaft oder Lebenspartnerschaft im Zeitpunkt der Einbürgerung noch besteht.
Erforderlich ist ein rechtmäßiger, gewöhnlicher Aufenthalt im Inland von drei Jahren ohne Unterbrechungen. Die
eheliche Lebensgemeinschaft oder Lebenspartnerschaft mit dem deutschen Ehegatten oder Lebenspartner muss
im Zeitpunkt der Einbürgerung seit zwei Jahren bestehen. Der Ehegatte oder Lebenspartner muss in dieser Zeit
deutscher Staatsangehöriger gewesen sein.

das ist z.B. von diesem Merkblatt
http://www.landkreis-ravensburg.de/...Unterlagen fr die Einbrgerung nach 9 StAG.pdf
 
ChangMaiKrap

ChangMaiKrap

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sind jetzt nicht auch entsprechende Sprachkenntnisse Vorraussetzung für eine Einbürgerung? B2? Und müsste sie dann nicht die TH Staatsbürgerschaft aufgeben, da TH keine Mehrfach-Staatsbürgerschaften kennt/erlaubt?
 
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Chak

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sind jetzt nicht auch entsprechende Sprachkenntnisse Vorraussetzung für eine Einbürgerung? B2? Und müsste sie dann nicht die TH Staatsbürgerschaft aufgeben, da TH keine Mehrfach-Staatsbürgerschaften kennt/erlaubt?
B1 muss nachgewiesen werden, sonst ist ein zusätzlicher Sprachtest notwendig.
 
Thema:

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