ich glaube das hat ganz viel mit kindlichenErfahrungen/Prägungen zu tun. Ich bin tatsächlich
am Waldrand einer Kleinstadt großgeworden, d.h. mein Spielplatz war die Natur, die Geräusche der Nacht waren der Wind, Grillengezirpe, Hundebellen, der Gesang der Nachtigall.
Heute wohne ich am Rand dieser Kleinstadt, genieße die Ruhe am Teich, die Geräusche der Nacht sind immer noch die gleichen, mit meinen Nachbarn habe ich nicht viel zu schaffen, gelegentliches "Moin, gehts gut?"
Ab und an brauche ich mal Leute/Fremde um mich herum und genieße durchaus mal die Großstadt als Abwechslung.
Wenn ich nach Thailand übersiedele werde ich mir wieder einen solchen Platz suchen, im Urlaub bin ich gerne ein paar Tage in BKK, danach suche ich die Ruhe einer abgelegenen Insel. Auf Koh Samui fühlte ich mich früher wohl
als es noch nicht vom Pauschaltourie entdeckt war, heute mag ich`s nicht mehr, weil zu viele Touris mit ntsprechender
Infrastruktur.
Selbst dort habe ich die abgelegen Plätze wie Maenam oder
den äußersten Rand des Chaweng als Aufenthaltsort bevorzugt, und zwischen 1987 und 1994 war es genau richtig
für mich.
Ich denke die Leute die in Ihrer Kindheit durch eine Großstadt geprägt wurden, brauchen eben andere Dinge um sich wohlzufühlen dazu gehört ein höherer Geräuschpegel, eine höhere Dichte an Menschen und Infrastruktur usw.
Der Samuianer kommt doch aus Berlin und fühlt sich jetzt an der Chaweng wohl, sicherlich für Ihn ein toller Kompromiss. Für mich wär das nix, obwohl ich im Winter dann doch lieber am Chaweng wäre als in meinem Zuhause, gut meistens schaffe ich es ja im Winter in Thailand zu sein, und dann genieße ich das pulsieren von BKK, sowie einsame Sonnenuntergänge
und Spaziergänge an irgendwelchen ruhigen Stränden.
Statt mit anderen Touris abzufeiern, lese ich lieber ein Buch in Ruhe und gehe meiner Dinge.
Soll es doch jeder so halten wie ers mag, wir sind halt alle verschieden und doch wieder alle gleich irgendwie
