Waffengesetze

Diskutiere Waffengesetze im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; Was wir wissen, wissen wir aus den Medien. Wenn der Vater grob fahrlässig gehandelt hat gehört er verdonnert. Doch dann wäre es ´Begünstigung´...

Waffengesetze verschärfen

  • Verschärfen wie oben erwähnt (zentral lagern usw.)

    Votes: 0 0.0%
  • Gesetze belassen wie sie sind im Moment

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  • Schußwaffen für Privatpersonen komplett verbieten

    Votes: 0 0.0%

  • Total voters
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K

Kali

Gast
Was wir wissen, wissen wir aus den Medien.

Wenn der Vater grob fahrlässig gehandelt hat gehört er verdonnert.
Doch dann wäre es ´Begünstigung´ oder ´Beihilfe´.

Ein kleiner Unterschied...
 
Nokhu

Nokhu

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Shithole Münster
Paddy" said:
Liest man folgende Meldung, kann man eigentlich nur zu der Schlussfolgerung kommen, daß unser Land voller Psychopathen ist, die vor nichts zurückschrecken.
Wo Du Recht hast..... Hat aber nicht unbedingt mit Waffen zu tun!
Und hinter diesen fragwürdigen Vollidioten stehen immer auch unfähige Erzieher (Eltern).
Aha! Wer beurteilt die Unfähigkeit?
Du? Selber schon "erfolgreich" erzogen?
Gibt es einen Eltern-Führerschein? Oder gar einen Idiotentest?
Ein weiteres Agrument, um privaten Waffenbesitz komplett zu verbieten und unter harte Strafen zu stellen.
Wird man zum Psycho wenn man eine Waffe ergreift, oder ergreift man diese weil man Psycho ist?

:nixweiss:
 
K

Kali

Gast
Nokhu" said:
[...]Gibt es einen Eltern-Führerschein? Oder gar einen Idiotentest?[...]
Nein - allerdings die Erkenntnis, dass Eltern heute häufig aufgrund der Befriedigung ihrer Eigeninteressen in der Erziehung überfordert sind.
Es ist nun Mal Tatsache, dass Kinder gerade in der Adoleszenz - im Zeitraum ihres Heranwachsens - eine gehörige Portion Zuwendung benötigen.

Etwas, was vor der ´Neuzeit´ selbstverständlich war...

Da liegt die eigentlich Mitschuld der Eltern, sie haben sich selbst aus der eigenen Verantwortung hinauskatapultiert.
 
L

Lanna

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Paddy" said:
"Amok-DrohungenFünf Trittbrettfahrer in U-Haft

Zahlreiche Trittbrettfahrer des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen sind von der Polizei gefasst worden. Allein in Baden-Württemberg wurden 39 ermittelt, gegen fünf sei Haftbefehl erlassen worden, sagte Landesinnenminister Heribert Rech. Gegen 13 liefen noch die Ermittlungen. [highlight=yellow:92f7cd71d5]Insgesamt hätten bis Montag in Baden-Württemberg 52 Personen eine ähnliche Bluttat angedroht.[/highlight:92f7cd71d5]

Von den 52 hätten sich 20 über das Internet gemeldet, 32 telefonisch oder in anderer Form. [highlight=yellow:92f7cd71d5]"Wir müssen davon ausgehen, dass wir mit weiteren Trittbrettfahrern zu rechnen haben"[/highlight:92f7cd71d5], sagte der Minister. Diese Drohungen belasteten die Arbeit der Polizei erheblich."

http://www.n-tv.de/1121825.html

Das rechne man mal vom kleinen Bundesland Baden-Württemberg hoch auf die BRD. Dann kann es einem nur schlecht werden. :fertig:
Zeigt es doch wie es in der Gesellschaft brodelt.
Auch nur die Spitze des Eisberges.
Gibt mir sehr zu bedenken, wenn man bedenkt, dass sind nur die, die sich trauen, bei der Polizei so etwas zu melden, denn Spass kann so etwas nicht sein.

Oder sind die Ordnungshüter / Staat doch nicht so beliebt?!
 
tomtom24

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Ich hatte gerade gestern einen sehr interessanten Bericht über die aktuelle Kindeserziehung auf focus.de gelesen. Hat mich irgendwie an Thailand erinnert. Immer mehr Eltern scheinen ihre Kinder nicht mehr im Griff zu haben, die 68er Bewegung, die antiautoritär einleutete, scheint das alles in einen sehr unheilvollen Erziehungsstil gewandelt zu haben, in der viele Eltern Kindern schlicht keine Grenze mehr aufzeigen und auch Respekt und ähnliche Werte werden nicht mehr vermittelt, da die Devise "das Kind immer lieben" heisst, ohne Grenzen abzustecken. Und da kommen immer mehr verzogene und entspr. aggressive Kinder dabei heraus, die sich nichts mehr sagen lassen. Vielleicht sollte mal auch mal da ansetzen. Jedoch verdeutlicht auch das, dass eine zentrale Waffenlagerung vorzuziehen sein sollte
 
kcwknarf

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tomtom24" said:
Immer mehr Eltern scheinen ihre Kinder nicht mehr im Griff zu haben, die 68er Bewegung, die antiautoritär einleutete, scheint das alles in einen sehr unheilvollen Erziehungsstil gewandelt zu haben, in der viele Eltern Kindern schlicht keine Grenze mehr aufzeigen und auch Respekt und ähnliche Werte werden nicht mehr vermittelt, da die Devise "das Kind immer lieben" heisst, ohne Grenzen abzustecken. Und da kommen immer mehr verzogene und entspr. aggressive Kinder dabei heraus, die sich nichts mehr sagen lassen.
Interessante These: "wenn man geliebt wird wird man agressiv" und "wenn man die Möglichkeit erhält, seine Kreativität voll auszuleben wird man respektlos".
Sehe ich überhaupt nicht so. Das sind 2 paar Schuhe.
Man kann Grenzen offen lassen und trotzdem Respekt vermitteln.

Was bei Erziehung im klassischen Sinne herauskommt sind die letzten beiden Weltkriege. Voll ergeben allen Erwachsenen und vor allem dem Staat. Also mir sind da ein paar Amokläufe ab und zu lieber als weitere Weltkriege.

Außerdem glaube ich, dass Agressivität gerade erst erzeugt wird, wenn man seine Wünsche nicht ausleben kann. Seine Ziele erreichen kann man auch, ohne andere zu schädigen. Und darauf kommt es an. Diese Vermittlung kann auch antiautoritär erfolgen. Vermutlich sogar wesentlich besser, weil es ehrlicher Respekt ist (und kein anerzogener mit unterdrückten agressiven Gefühlen).
 
Otto-Nongkhai

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Irgendwo im Outback!
Die antiautoritäre Erziehung ist an vielem schuld und wenn ich die Kinder in Thailand so sehen,da haben sogar die Eltern angst vor.
Kein Respekt,kein Verqantwortungsgefueh und dann haben die Eltern,meist Doppelverdiener mit wenig Zeit,oder Alleinerziehende ,an wehn sollen sich da die Kinder wenden????

Kinder zu produzieren ist leicht,sie zu Erwachsenen machen ist schwer.

Wer keine Zeit hat soll ganz einfach auf Kinder verzichten,aber wir sind eben egoistisch!
 
tomtom24

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Ich gebe Otto-Nonghkai vollends recht. Es dauerte bei mir und dem Sohnemann meiner Frau jetzt ein halbes Jahr, bis ich ihn einigermassen gedreht hatte. Ich bin aber noch lange nicht fertig.

Und mit drehen meine ich Respekt den älteren (Grosseltern, Mutter) gegenüber, auf die Erwachsenen zu hören (Aufforderungen schienen vor ein paar Monaten noch im Nichts zu verhallen), normal zu essen (da kämpfe ich immer noch), denn das ganze Essen von ihm (knapp 7) ist geprägt von ausschliesslich Süssem. Und da kommen dann schon so Aussagen wie, die Grosseltern dürften ihm kein Genüse nicht geben, weil er nicht mag. Anfangs hiess raussgehen mit uns (und ich geh fast täglich einkaufen) automatisch Spielzeug kaufen. Hatte ich nein gesagt, fing er so extrem zu weinen an, dass seine Mutter mir gegenüber meinte, sie muss ihm nun kaufen, weil schon alle schauen und bestimmt meinen, sie würde schlechtes mit ihrem Kind machen. Daraufhin habe ich jedesmal Terz angefangen. Und zwar laut und unübersehbar. Und er hat (Gott sei Dank) so viel Angst, dass 1. seine Mutter wieder weggeht ohne ihn (wir hatten ihn in Kambodscha nicht dabei) und dass er auch mich verliert (er hat jetzt das erste Mal nen Vater und ist da richtig stolz drauf), dass er bei vielem einlenkt.

Die ganze Familie ist übrigens mittlerweile total begeistert, wie der Kleine auf einmal Respekt zeigt, und sich auch nicht mehr alles hinterherräumen lässt, höflich fragt, sich auch mal entschuldigt, etc. Und vor allem - ohne Schläge oder irgendwas in der Richtung.

Spielsachen gibt es mittlerweile von zeit zu zeit, dafür hochwertiger. Und er freut sich mittlerweile darüber. Früher war er nur sauer wenn er nichts bekam (Selbstverständlichkeit). Wenn er sich mal extrem schlecht benimmt (wir alle haben ja mal schlechte Tage ;-D ) dann gibt es halt keine Glotze, kein Rausgehen oder früer ins Bett.

Süsses und Cola gibt es mittlerweil gar nicht mehr.

Und jetzt frage ich Dich, knarfi: Sollte ich das alles so hinnehmen und geschehen lassen? Ich bin in dem Sinne gegen Autorität, als es körperliche Gewalt heisst. Mit Verboten bin ich schon gut mit den Kindern meiner Ex gefahren. Die wollten nichts werden und hatten sich null für Schule interessiert. Und ich fand auch so "Waffen" wie Chakkos. Nur das richtige Maß hat jetzt anständige Leute draus gemacht (er seinen Meister und sie in einer führenden Position in gehobenem Gastronomie Betrieb). Und keine Gewaltausbrüche!

Hier übrigens der Link zu den Erziehungsständen in Deutschland. Durchaus Sinn machend und nachvollziehbar, ass diese Art der Erziehung Gewalttaten wie Amoklauf, fördert. http://www.focus.de/schule/familie/...familie-erziehung-ganz-anders_aid_372989.html
 
kcwknarf

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tomtom24" said:
Und jetzt frage ich Dich, knarfi: Sollte ich das alles so hinnehmen und geschehen lassen? Ich bin in dem Sinne gegen Autorität, als es körperliche Gewalt heisst. Mit Verboten bin ich schon gut mit den Kindern meiner Ex gefahren.
Du kannst ihn ja erziehen, wie du willst. Ist ja nicht verboten. Doch ich finde es ehrlich gesagt zum Kotzen.
Besonder schlimm finde ich die Aussage "Und er hat (Gott sei Dank) so viel Angst".
Das heißt, du bringst einem Kind Angst bei. Angst ist neben Stolz oder Neid die wohl schlimmst Eigenschaft, die es auf der Welt gibt. Mit Angst werden Menschen aufs Schlimmste manipuliert. Will man etwas erreichen, erzielt man es am leichtesten mit Angstmachen, siehe Schäuble und seinem Überwachungswahn.

Nun erzieht man also Kinder zum Angstbekommen. Was geschieht dann später? Diese Menschen können dann ganz leicht ebenfalls manipuliert werden. Ein Geschenk für alle Diktatoren. Auch ein Geschenk für alle Kinderschänder nach dem Motto "Sagst du etwas der Polizei oder deinen Eltern, bringe ich deine Eltern um". Angst, Panik... so kann kein Selbstbewusssein aufgebaut werden. Eine Niete im späteren Job, Stimmvieh bei Wahlen, Scheu im Leben. So kann sich auch kein eigenständiges Leben mit eigenen Ideen entwickeln. Arbeitgeber freuen sich schon über diese Menschen, die mit wenig Lohn unzufrieden sind und sich mit unbezahlten Überstunden kaputt machen. Denn diese Menschen haben ja nur gelernt, sich älteren Menschen und Vorgesetzten zu beugen. Durch Angst!

Ich halte das ganz ganz schlimm. Tut mir leid.

Der zweite Satz, der mir aufstösst:
"Mit Verboten bin ich schon gut mit den Kindern meiner Ex gefahren." Ja, DU bist sicherlich gut gefahren. Aber was passiert mit den Kindern, wenn sie erwachsen sind?
Bist du selber glücklich mit so vielen Verboten, die es mittlerweile in unserer Gesellschaft gibt? Ich nicht.

Der dritte Satz lautet "Daraufhin habe ich jedesmal Terz angefangen. Und zwar laut und unübersehbar". Ich weiß ja nicht, was Brüllen, Streit, aber auch hohe Laustärke bei Kindern anrichten kann. Ich musste das selber als Kind ständig ertargen. Es war die Hölle. Auch dadurch können Kinder irgendwann mal ausrasten. Auch mit Kindern kann man ruhig und gepflegt sprechen. So, wie man es auch IMMER mit seinem Ehepartner und anderen Personen tun sollte.
Laut werden wird es in unserem Haushalt sicherlich niemals geben und schon gar nicht auf offener Straße.

Ich stimme mit dir ja inhaltlich in einigen Dingen überein. Zu viel Süßes ist nicht gesund. Und es kann nicht immer Spielzeug beim Einkaufen geben. Doch das kann man einem Kind auch anders vermitteln als mit Schläge (wogegen du ja zumindest bist), mit Verboten oder gar mit Angst machen. Man kann auch mit Kindern reden und ihnen den Sinn klar machen, warum etwas nicht gut ist. Und wenn man das nicht kann, dann liegt das nicht nur am Kind, sondern ganz besonders an den Eltern, die zu schnell angenervt sind und den großen Boss rauskehren wollen.

Du schreibst, alle seien nun begesitert von seinem Benehmen. Weiß jemand aber, wie es wirklich innen in ihm aussieht? Auch vom Amokläufer hieß es ja, dass er ein ruhiger netter Typ war. Ich will hier ja nichts unterstellen. Aber gerade die angepassten Kinder scheinen ja die größten Terroristen zu sein, weil ihre Agressivität ja innen erst aufgebaut wird und dann herauskommt.

Jeder Mensch hat einen angeborene Agressivität in sich. Und die muss raus. Am besten geschieht das meiner Meinung noch bei harmlosen Sachen wie PC-Games oder Sport oder auch mal alleine mit einem Punshingball oder so etwas.
Den Ausstrom gezielt stören. Aber nicht eine tickende Zeitbombe ohne Ventil heranzüchten.

Ich habe gerade selber das Problem. Unsere einjährige Tochter fängt auch so langsam an, ihren Willen verstärkt durchzusetzen. Das ist nicht leicht für uns Eltern. Aber ich bin mir sicher, dass mit Erklärungen bei ihr ein Effekt ausgelöst wird, dass sie selber dazu angeregt wird, gut und schlecht zu unterscheiden und respektvoll (aber nicht ängstlich und demütig) mit anderen und auch mit Gegenständen umzugehen. Erste Anzeichen sind jedenfalls schon zu sehen. Grundsätzlich finde ich es aber gut, wenn jemand (auch ein Kind) seine Ziele erreicht, soweit nicht andere verletzt werden (nerven ist ja keine Verletzung).

Vielleicht scheitere ich mit meiner Idee. Aber zumindest habe ich es versucht, ihr solche Begriffe wie Angst, Haß, Neid, Stolz, Egoismus gar nicht erst beizubringen. Wichtiger sind Dinge wie Freiheit, Kreativität, Leidenschaft, Freude, Hilfsbereitschaft, ehrlicher Respekt, Fantasie, Zufriedenheit, Liebe und Frieden. ist man selber mit sich zufrieden, hat man keinen Grund, andere zu verletzen. Eigentlich ganz einfach.
 
spartakus1

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Knarfi.
Das du keine Erfahrung mit Kindern hast, kann man nicht überlesen. Die einjährige Tochter zählt noch nicht.

Den Kindern die Sachen ruhig erlären ist immer ein guter Vorsatz.
Wenn du aber nach dem fünten Mal ruhig erklären immer noch keinen Erfolg erzielt hast, dann wirds schwierig.
Nach einer strengen lauteren Erklärung inkl. Drohung stellst du fest, dass es klappt.
Und Kinder nehmen Erklärungen halt nicht immer an. Wenn deine Tochter etwas älter ist, dann wirst auch du feststellen, dass der gewünschte Effekt mit ruhigen Erklärungen nicht immer seine Wirkung hat.
Und den Kindern alleine die Verantwortung zu überlassen, was sie tun oder nicht, wirst du sehr schnell unterbinden. Denn sie werden dir auf dem Kopf herumtanzen.

Dann greift man auf Mittel zu, wie Bestrafungen durch TV Entzug, oder keine Süssigkeiten etc.
Kinder sollen schon früh lernen, wer sich nicht an Regeln hält, der muss mit Konsequenzen rechnen.

Du sagst den Agressionen freien Lauf lassen. :gruebel:

In meinen Augen sind die Kinder/Jugendlichen, die keine oder nur eine unzureichende Erziehung genossen haben, die die mit dem Leben nicht zurecht kommen.
Sie sind schon im jungen Alter bewaffnet und schlagen ihre Mitschüler/andere Kinder.
Haben keinerlei Respekt vor den Eltern und geben einen dicken Haufen auf das, was die Eltern noch sagen.

Dadurch, dass keine Erziehung erfolgt haben die meisten auch keinen Bock auf Schule und brechen dann vorzeitig ab.

Der Anfang einer beneidenswerten Laufbahn.

Ich denke nicht, dass man so einfach einen Amokläufer schematisieren kann.
Teilweise kommen sie aus gutem Elternhaus, teilweise aus zerütteten Familien.
Da muss schon mehr im Kopf kaputt sein, wenn man so ausrastet. Das liegt auch nicht an den Ballerspielen, oder sonstigen Hobbys.
Meine 5 Cent als Hobbypsychologe... :-)
 
kcwknarf

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spartakus1" said:
Knarfi.
Das du keine Erfahrung mit Kindern hast, kann man nicht überlesen. Die einjährige Tochter zählt noch nicht.
Ich habe die beste Erfahrung mit Kindern, denn: ich war selber mal eines. Und genau meine Erfahrungen und Gefühle aus der damaligen Zeit und die daraus enstehenden Folgen einschl. die der meiner damaligen Freunde und Schulkameraden (um nicht einseitig urteilen zu müssen) lasse ich einfließen.

Und ich weiß selber: Verbote erreichen im Prinzip genau das Gegenteil. Sie wirken offenbar. Aber Kinder sind viel trickreicher als man denkt. Ich war es zumindest.
Und an die Dinge, an die ich mich gehalten habe, haben mir später geschadet. Das werde ich meinem Kind nicht antun.
Und was sind schon 5 Erklärungen? Wer ein Kind hat, braucht Geduld. Und wenn ich etwas 1000 mal sagen muss. Mir ist es es wichtig, dass Kinder das "warum" erkennen - am besten sogar von sich selber aus.

Und wenn das Kind die Schule abbricht. Na und? Es gibt genügend Menschen, aus denen trotzdem oder gerade deshalb etwas geworden ist. Warum einen Einheitsweg einschlagen - wie bei VW am Fließband. Ein Mensch gleicht dem anderen. Jammern bis zur Rente und darüber hinaus. Keine Freude am Leben. Nein, ich habe mich auch irgendwann aus den Zwängen der Gesellschaft befreit. Ich bin gegen Einheitsmenschen und gegen politische Korrektheit, gegen Schulen in der bisherigen Form ohnehin.

Befehle haben in unserer Welt immer zu Kriegen geführt. Bis zum Tod für das Vaterland. Aber nicht mit mir und meiner Tochter. Wir sind Individuuen und lassen uns nicht unterdrücken. Die Sklaverei ist zu Ende. Und nur so entsteht Frieden für alle.
Und da lasse ich mir auch nicht reinreden.

Für den Frieden - für die Freiheit - für die Zukunft !
 
Pee Niko

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kcwknarf" said:
Ich habe die beste Erfahrung mit Kindern, denn: ich [s:a2416aa9ac]war[/s:a2416aa9ac] bin selber [s:a2416aa9ac]mal[/s:a2416aa9ac] eines. [...]
Bei allem Positiven, welches ich für einige deiner Statements bezüglich Politik ud Weltgeschehen aufbringe; werde erst einmal selbst erwachsen, bevor du über Kindererziehung mitdiskutierst.

Kinder brauchen im Leben einen festen Halt, an den sie sich lehnen können, wenn es in ihrer kleinen Welt etwas zu turbulent zugeht. Und dieser feste Halt ist nur gegeben, wenn die Eltern nicht nur Liebe, sondern auch Authorität zeigen.

Ich habe neulich meine Tochter sehr rüde am Arm zurückreissen müssen, als sie etwas träumerisch auf die Strasse trat und sie beinahe von einem Auto erfasst wurde.
Es flossen reichlich Tränen, und diese nicht, weil Gefahr durch ein Auto drohte, sondern weil Papa sie so hart angefasst hat.
Und liebt sie mich jetzt deswegen weniger?

Was hättest du getan?
Deiner Einjährigen, die doch mit Sicherheit schon gut laufen kann, im Vorfeld eindringlich die Gefahren des Strassenverkehrs in einer Diskussion näher gebracht?

Ich kann nur hoffen, dass deine Frau einen wesentlich pragmatischeren Ansatz in der Kindererziehug fahren wird.
Bei Euch wird es niemals laut werden? Hehe, warte mal ab, bis deine Frau und dein Kind mal unterschiedlicher Auffassung sind.
 
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Pee Niko" said:
Bei allem Positiven, welches ich für einige deiner Statements bezüglich Politik ud Weltgeschehen aufbringe; werde erst einmal selbst erwachsen, bevor du über Kindererziehung mitdiskutierst.
Ich diskutiere darüber gar nicht, weil es das Wort "Erziehung" in meinem Wortschaft doch gar nicht gibt.
Ich ziehe das Wort "Begleitung" vor.

Pee Niko" said:
Kinder brauchen im Leben einen festen Halt, an den sie sich lehnen können, wenn es in ihrer kleinen Welt etwas zu turbulent zugeht.
Wer bringt denn Turbulenzen in die Welt. Doch eher ach so gut erzogene Erwachsene. Wer macht denn ständig Kriege? Kinder? Wer sorgt denn für den seelischen Druck? Doch eher Eltern und Lehrer. Ohne Erziehung gebe es viel weniger Turbulenzen.

Und Kinder brauchen vor allem Visionen. Sie brauchen fantasie für eine bessere Welt. Sollen die nächsten Generationen im selben ausgefahrenen Fahrwasser landen? Was bringt uns das? Weitrere Kriege und Elend auf der Welt. Weil es eben keine neuen kreativen Ideen der Kinder geben kann. Sie werden ja durch ihre Eltern am eigenen Denken gehindert. Die Welt ihrer Eltern ist angeblich die Richtige. Wenn das so wäre, dann hätten wir doch längst das Paradies auf Erden. Siehst du das echt so?

Ich bin eher der Meinung von Herbert Grönemeyer: Kinder an die Macht.
Man musste sich nur mal die Talkshows der letzten Tage zum Thema Amoklauf ansehen. Von den ach so erwachsenen und gut erzogenen Politikern und Eltern kamen nur Plattitüden. Politisch korektes Bla Bla Bla, das keinem weiterbringt.
Ausschließlich von Schülern kamen sehr gute originelle und zukunftsträchtige Ideen. Leider werden Kinder zu wenige befragt. Es wird immer nur über sie bestimmt. Eine echte Schande. Und nur deshalb geht es der Welt so schlecht.
Als Kind wird Lassie geliebt, als Erwachsener wird er gegessen. So sieht es aus. Da bleibe ich lieber Kind.

Pee Niko" said:
Ich habe neulich meine Tochter sehr rüde am Arm zurückreissen müssen, als sie etwas träumerisch auf die Strasse trat...
Was hättest du getan?
Das ist doch etwas ganz anderes. Wenn Gefahr droht, reisse ich mein Kind natürlich auch zurück.
Trotzdem kann man natürlich vorher über mögliche Gefahren reden. Und bei weniger gefährlichen Situationen ist es durchaus sinnvoll, wenn Kinder selber mal die Gefahr selber einschätzen und erleben können.
Nur eigene Erfahrung macht klug. Natürlich zählt der Autoverkehr da nicht drunter, um es auszutesten, weil zu gefährlich.

Pee Niko" said:
Deiner Einjährigen, die doch mit Sicherheit schon gut laufen kann, im Vorfeld eindringlich die Gefahren des Strassenverkehrs in einer Diskussion näher gebracht?
Nein, wir leben in einer Welt ohne Straßenverkehr. Das kommt aber noch.

Pee Niko" said:
Ich kann nur hoffen, dass deine Frau einen wesentlich pragmatischeren Ansatz in der Kindererziehung fahren wird.
Bei Euch wird es niemals laut werden? Hehe, warte mal ab, bis deine Frau und dein Kind mal unterschiedlicher Auffassung sind.
Dann muss man trotzdem nicht laut werden. Meine Frau und ich sind uns ja auch nicht immer einig. Deshalb braucht man lange nicht brüllen, sondern kann darüber auch ganz ruhig sprechen und auch mal nachgeben oder Kompromisse finden. Und das erwarte ich dann auch von meiner Tochter.
Sie bekommt ja kein lautes Leben vorgelebt.
 
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Retourniert
kcwknarf" said:
[...]Wer bringt denn Turbulenzen in die Welt. Doch eher ach so gut erzogene Erwachsene. [...]
ich sprach von Turbulenzen in der kleinen Kinderwelt.
Dazu gehören Dinge wie das Zurückschrecken vor einem grossen Hund, das Umfallen mit dem Stuhl, weil herumgeklettert wird, die Angst vor Monstern in der Dunkelheit.
Dann braucht das Kind jemanden, hinter dem es sich verstecken kann, weil es sich sicher fühlt, der ihm erklärt, aber auch mit ihm schimpft, dass ein Stuhlklettern meistens in die Hose geht, der mit ihm beim Gute-Nacht-Sagen im verschwörerischen Ton mitteilt, dass etwaige Unter-dem-Bett-Monster gar keine Chancen haben, da alle seine Teddybären über ein komplette Personenschutzausbildung verfügen.

Der Grosse beschützt den Kleinen, der Unerfahrene lernt vom Erfahrenen, die Eltern leiten die Kinder solange, bis sie auf ihren eigenen Füssen stehen können.
So war es immer, und so wird es immer sein.

Dieses ganze Gewäsch der antiauthoritären Erziehungswelle hat in meiner Generation eine grosse Anzahl sozial unkompatibler Menschen hervorgebracht, die es später doppelt schwer hatten, sich in der Welt zu behaupten.

Sagt deine Tochter "Papa" oder nennt sie dich beim Vornamen?
So als "Freund", meine ich?

[...]
Sie bekommt ja kein lautes Leben vorgelebt.
Der liebe Gott erhalte dir dein kindliches Gemüt :super:
 
kcwknarf

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Pee Niko" said:
Dann braucht das Kind jemanden, hinter dem es sich verstecken kann, weil es sich sicher fühlt, der ihm erklärt, aber auch mit ihm schimpft, dass ein Stuhlklettern meistens in die Hose geht, der mit ihm beim Gute-Nacht-Sagen im verschwörerischen Ton mitteilt, dass etwaige Unter-dem-Bett-Monster gar keine Chancen haben, da alle seine Teddybären über ein komplette Personenschutzausbildung verfügen.
Na ja, diese Dinge meine ich doch mit Begleitung.
Aber es soll ja Leute geben, die ihren Kindern androhen: "wenn du noch einmal Angst vor Geistern hast, dann bekommst du eine geklebt". Dann ängstigen sich die Kinder zwar nicht mehr vor Monstern, sondern vor ihren Eltern. Ich bevorzuge so etwas wie die Teddybär-Story, die du ja selber als Beispiel angegeben hast.
So etwas sehe ich halt als Begleitung an und nicht als Halt oder Vorschriften-Macher.

Regeln heißen bei mir Ratschläge. Im Grunde kommt es ja aufs selbe raus. Aber es hört sich einfach besser an und das Kind fühlt sich nicht gedemütigt, sondern sieht sich als gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft an. Dadurch wird das Selbstbewusstsein gesteigert. Da Kind muss sich dann nicht mehr mit Selbstfindung, Zukunftsängsten und Zweifel beschäftigen, sondern kann sich ganz sozial anderen widmen und ihnen helfen.

Pee Niko" said:
Dieses ganze Gewäsch der antiauthoritären Erziehungswelle hat in meiner Generation eine grosse Anzahl sozial unkompatibler Menschen hervorgebracht, die es später doppelt schwer hatten, sich in der Welt zu behaupten.
Ich sehe in meinem Umfeld genau das Gegenteil.

Pee Niko" said:
Sagt deine Tochter "Papa" oder nennt sie dich beim Vornamen?
So als "Freund", meine ich?
Sie sagt Papa. Denn auch ein Papa kann und sollte ein Freund sein.

Pee Niko" said:
[...]
Sie bekommt ja kein lautes Leben vorgelebt.
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Du vergisst, wir leben in Thailand. Hier ist es überall ruhig. Ich selber könnte in lauten Ländern gar nicht mehr leben können. Mich hat die Zwietracht der Menschen in Europa als Kind fast den Rest gegeben. Grauenhaft!
 
Lukchang

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Moin-moin und Sawatdee khrap!

Der mit den "Teddybären alle mit Bodyguard-Ausbildung" hat mir echt gefallen. Muss ich mir merken. Meine Kiddies sind jetzt fast 14 und 15 und da sprechen wir über andere Problemos. Aber für die Lütte von meinem Schwager - SUPI!

Meine Monstermäuse haben in verschiedenen Situationen gezeigt, daß sie aufrecht und kompetent ohne Angst agieren können - hab ich einmal sogar ein Riesenlob für meine "tolle Tochter" von einer Kripobeamtin gekriegt. Angst ist falsch - aber RESPEKT vor manchen Sachen sollte man haben. Angst lähmt, Respekt und Kenntnis läßt Dich das (meist) Richtige tun.

Als meine Frau vor 17 Jahren zum erstenmal zu meinem kleinen Häuschen auf dem Lande kam war die erste Frage "Gibts hier GEISTER?" - Na SELBSTVERSTÄNDLICH aber die haben alle ANGST VOR MIR! - Und Ruhe.

OK nicht abschweifen. Über Geschichte des Waffenrechts in D kann man z.B. bei Wikipedia (Waffenrecht - dann unter Quellen) nachsehen. Teils interessant die Begründungen und Motivationen.

Bis denne und grüß die Ninja-Teddies

Lukchang
 
tomtom24

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Pee Niko" said:
Kinder brauchen im Leben einen festen Halt, an den sie sich lehnen können, wenn es in ihrer kleinen Welt etwas zu turbulent zugeht. Und dieser feste Halt ist nur gegeben, wenn die Eltern nicht nur Liebe, sondern auch Authorität zeigen.

Ich habe neulich meine Tochter sehr rüde am Arm zurückreissen müssen, als sie etwas träumerisch auf die Strasse trat und sie beinahe von einem Auto erfasst wurde.
Es flossen reichlich Tränen, und diese nicht, weil Gefahr durch ein Auto drohte, sondern weil Papa sie so hart angefasst hat.
Und liebt sie mich jetzt deswegen weniger?

Was hättest du getan?
Deiner Einjährigen, die doch mit Sicherheit schon gut laufen kann, im Vorfeld eindringlich die Gefahren des Strassenverkehrs in einer Diskussion näher gebracht?
Das ist ein gutes und vor allem alltägliches Beispiel. Kinder müssen lernen, dass eine Aktion immer eine Reaktion auslöst. Ich mein das noch nicht mal bei negativen Sachen, sondern ganz natürlich auch bei positiven Sachen.

Wo wird DEIN Kind landen, wenn es in einer heilen Welt, in der es immer recht bekommen hat, aufgewachsen ist, wenn es einmal erwachsen ist, keine Grenzen kennengelernt hat, keinen Respekt und auch nicht die Möglichkeit, zu erkennen, wann einen Fehler?

Gutes Beispiel von heute: Der Sohnemann meiner Frau fährt gerne Fahrrad, allerdings auch gerne abends und das erlaube ich nicht, weil er kein Licht an seinem Drahtesel hat. Da er schon tagsüber nicht aufpasst, ob von vorne oder hinten ein Moped oder Auto ankommt, montier ich ihm auch keines. Und das nächtliche Fahrverbot habe ich immer schön nett erklärt. Und was hat es gebracht? Nichts. Heute wollte er erst nicht hören und anschliessend meinte er, er müsse noch schnell Spielsachen abholen (drei Häuser weiter), da es noch in der Dämmerung war (welche aber sehr schnell ist hier) haben wir zugestimmt. 20 Minuten später habe ich ihn abgeholt, das Fahrrad erst mal konfiziert und für die Lüge mit dem Spielzeug (es gab gar keines zum abholen) gab es heute Hausarrest), um in Ruhe Zeit zu haben, drüber nachzudenken, ob es wirklich Sinn macht zu lügen (zum eigenen Vorteil). Daraufhin wurde er komplett verärgert, als er merkte, dass ich es ernst meine mit dem hausarrest (er hat auch das nicht für voll genommen). Nach den Tränen gab es dann halt noch Fernsehverbot, weil ich mir von einem Kind nichts diktieren lasse. Jedoch mit dem Zusatz, wenn er sich beruhigt darf er schauen. Wenn er sich nicht beruhigt sagte ich ihm, dann kann er duschen und schlafen gehen. Was passierte? Er entschuldigte sich (unaufgefordert) bei mir und konnte wieder Glotze glotzen. Und auserdem gab es den dezenten Hinweis, dass es bei der nächsten Lüge wieder eine Strafe gibt. Er soll sich also überlegen was ihm lieber ist.

kcwknarf" said:
Besonder schlimm finde ich die Aussage "Und er hat (Gott sei Dank) so viel Angst".

Das heißt, du bringst einem Kind Angst bei.

Angst ist neben Stolz oder Neid die wohl schlimmst Eigenschaft, die es auf der Welt gibt. Mit Angst werden Menschen aufs Schlimmste manipuliert. Will man etwas erreichen, erzielt man es am leichtesten mit Angstmachen, siehe Schäuble und seinem Überwachungswahn.

Nun erzieht man also Kinder zum Angstbekommen. Was geschieht dann später? Diese Menschen können dann ganz leicht ebenfalls manipuliert werden. Ein Geschenk für alle Diktatoren. Auch ein Geschenk für alle Kinderschänder nach dem Motto "Sagst du etwas der Polizei oder deinen Eltern, bringe ich deine Eltern um". Angst, Panik... so kann kein Selbstbewusssein aufgebaut werden. Eine Niete im späteren Job, Stimmvieh bei Wahlen, Scheu im Leben. So kann sich auch kein eigenständiges Leben mit eigenen Ideen entwickeln. Arbeitgeber freuen sich schon über diese Menschen, die mit wenig Lohn unzufrieden sind und sich mit unbezahlten Überstunden kaputt machen. Denn diese Menschen haben ja nur gelernt, sich älteren Menschen und Vorgesetzten zu beugen. Durch Angst!

Ich halte das ganz ganz schlimm. Tut mir leid.
Du reisst da aber was gewaltig aus dem Zusammenhang. Er hat Angst, dass wir wieder ohne hin woanders wohnen werden (was vorher in Kambodscha unmöglich war, dass wir ihn dorthin mitnehmen). Deshalb gibt er sich Mühe und will zeigen, dass es keinen Grund gibt, ihn wieder alleine bei den Grosseltern zu lassen, weil er ja nicht verstanden hatte als vierjähriger, weshalb wir nicht bei ihm gewohnt hatten.

Das ist übrigens eine Angst, die man schon im kleinen Ausmass bekommt. Zum Beispiel, wenn man sich sehr intensiv mit den Kindern abgibt. Und dann muss man aber irgendwann zur Arbeit. Oder "parkt" die Kinder bei den Grosseltern.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du freiwillig zum Sozialhilfeempfänger wirst und Deinen Job aufgibst, wenn Dir Dein Kind erzählt, dass es Angst hat in der Zeit, wo Du zur Arbeit musst.

Und diese Angst macht ganz gewiss keine Psychopaten. Es zeigt das richtige Leben auf, in dem ja noch irgendwo auch Zeit zum Geldverdienen sein muss. Und das ist definitiv das selbe, denn ich weiss es aus eigener Erfahrung.

kcwknarf" said:
Der zweite Satz, der mir aufstösst:
"Mit Verboten bin ich schon gut mit den Kindern meiner Ex gefahren." Ja, DU bist sicherlich gut gefahren. Aber was passiert mit den Kindern, wenn sie erwachsen sind?
Bist du selber glücklich mit so vielen Verboten, die es mittlerweile in unserer Gesellschaft gibt? Ich nicht.
Wenn Deine 5 oder 6 jährige Tochter Lösungsmittel trinken will, redest Du ihr gut bei, oder wie? Und lässt ihr das Lösungsmittel. Denn selbst das Wegnehmen dieser vermeintlich "leckeren" Sache ist in ihren Augen gewiss ein Verbot.

Oder, um genauer auf Deine Aussage bezugnehmend zu meiner zu kommen: Deine Tochter, wenn sie denn erkennt mit 6, 7 Jahren dass Lügen zum eigen Vorteil durchaus angenehm sein kann, redest ihr nur gut zu, lässt es aber immer durchgehen, oder? Und dann? LässtDich lieber Dein leben lang von ihr anlügen und lässt sie auch Fremde anlügen. Bloss dass sie sich eines tages fragen wird, warum sich keiner mit ihr abgibt. Und dann ist sie womöglich so frustriert (schliesslich hat sie die überschrittene Grenze nie kennengelernt), dass sie denkt, die anderen sind böse und sie startet womöglich eine - vorsichtig gesagt - Racheaktion.

kcwknarf" said:
Der dritte Satz lautet "Daraufhin habe ich jedesmal Terz angefangen. Und zwar laut und unübersehbar". Ich weiß ja nicht, was Brüllen, Streit, aber auch hohe Laustärke bei Kindern anrichten kann. Ich musste das selber als Kind ständig ertargen. Es war die Hölle. Auch dadurch können Kinder irgendwann mal ausrasten. Auch mit Kindern kann man ruhig und gepflegt sprechen. So, wie man es auch IMMER mit seinem Ehepartner und anderen Personen tun sollte.
Laut werden wird es in unserem Haushalt sicherlich niemals geben und schon gar nicht auf offener Straße.
Vielleicht war es etwas unglücklich ausgedrückt von mir. Jedoch habe ich nicht geschrieben, dass ich nen Brüll-Anfall bekomme. Terz bedeutet in diesem Falle, dass ich durchaus eine Diskussion mit meiner Frau anfangen werde, die auch in eine ganz normale Streiterei/Meinungsverschiedenheit, wie sie nun mal auch zum Leben gehört, ausarten kann. Oder denkst Du, ich mach das immer nur heimlich? Auch das dürfen Kinder lernen, dass sie mal sowas auslösen (kein Eintrichtern von Schuldgefühlen!) Wir haben keine Fried Freude Eierkuchenwelt!


kcwknarf" said:
Man kann auch mit Kindern reden und ihnen den Sinn klar machen, warum etwas nicht gut ist. Und wenn man das nicht kann, dann liegt das nicht nur am Kind, sondern ganz besonders an den Eltern, die zu schnell angenervt sind und den großen Boss rauskehren wollen.
Du hast definitiv keine Erfahrung mit Kindern. Zum Leben lernen gehören alle Facetten. Wir haben über Grenzen und Regeln. Wenn Du die Deinem Kind nicht beibringst und zu erkennen gibst, dass es sie gibt, wird Dein Kind immer weltfremd sein. Einem pubertierenden Mädchen kannst Du nicht durch gutes Zureden Grenzen vermitteln. Es wird sich denken, wann hört der Alte endlich zum Labern auf, damit ich tun kann was ich eh machen will. Denn gerade die Pubertät ist eine Zeit,in der die Teenager nach den Grenzen suchen. Und wenn Deine Tochter keinen Respekt vor Dir hat, wirst Du Dich nie durchsetzen können.

kcwknarf" said:
Du schreibst, alle seien nun begesitert von seinem Benehmen. Weiß jemand aber, wie es wirklich innen in ihm aussieht?
Absolut. Denn ich höre ihm auch zu. Und ich zeige nicht nur Regeln und Pflichten auf. Ich zeige auch die guten, angenehmen Seiten und unternimm viel mit ihm.

Ein anderes Beispiel: Er kam vor ein paar tagen an und wollte auf der Stelle, dass seine Mutter was für ihn kocht. Die hatte aber Kundschaft. Da wurde er stinksauer, denn schliesslich MUSS sie das, wenn er Hunger hat (seine eigene Aussage). Ich hab nichts gesagt. Gestern hat ihn seine Oma gebeten, 2 Häuser weiter schnell was für sie zu holen. Ja wie er denn dazu käme. Gut sagte ich. Dann wirst Dir ja auch Deine Essen heute alleine machen können, oder? Da begann er nachzudenken, denn an diesem Tag ist keiner für ihn gesprungen...

kcwknarf" said:
Jeder Mensch hat einen angeborene Agressivität in sich. Und die muss raus.
Wobei Du Deinem Kind ja anscheinend nicht die Grenzen, die man dabei leicht überschreitet, aufzeigen willst. Somit wird Dein Kind die Welt nicht mehr verstehen und denken, alle sind im Unrecht. Schliesslich hat es das ja nie gelernt, dass das Lebennicht nur Sonnenschein ist.
kcwknarf" said:
Ich habe gerade selber das Problem. Unsere einjährige Tochter fängt auch so langsam an, ihren Willen verstärkt durchzusetzen. Das ist nicht leicht für uns Eltern. Aber ich bin mir sicher, dass mit Erklärungen bei ihr ein Effekt ausgelöst wird, dass sie selber dazu angeregt wird, gut und schlecht zu unterscheiden und respektvoll (aber nicht ängstlich und demütig) mit anderen und auch mit Gegenständen umzugehen. Erste Anzeichen sind jedenfalls schon zu sehen. Grundsätzlich finde ich es aber gut, wenn jemand (auch ein Kind) seine Ziele erreicht, soweit nicht andere verletzt werden (nerven ist ja keine Verletzung).

Vielleicht scheitere ich mit meiner Idee. [highlight=yellow:6efb13f697]Aber zumindest habe ich es versucht, ihr solche Begriffe wie Angst, Haß, Neid, Stolz, Egoismus gar nicht erst beizubringen.[/highlight:6efb13f697] Wichtiger sind Dinge wie Freiheit, Kreativität, Leidenschaft, Freude, Hilfsbereitschaft, ehrlicher Respekt, Fantasie, Zufriedenheit, Liebe und Frieden. ist man selber mit sich zufrieden, hat man keinen Grund, andere zu verletzen. Eigentlich ganz einfach.
Du wirst scheitern. Denn was Du Deinem Kind nicht beibringen willst, wird es in der Realität erwarten. So oder so. Und wenn Dein Kind nicht damit umgehen kann, wird es scheitern. Denn diese von Dir ausgesparten Sachen sind ganz natürliche Eigenschaften, die wir nicht erfunden haben, sondern das Mensch sein mit ausmachen.

Denn, wie soll jemand nachvollziehbar süss definieren, der nie erfahren hat was sauer bedeutet...
 
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tomtom24" said:
Gutes Beispiel von heute: Der Sohnemann meiner Frau fährt gerne Fahrrad, allerdings auch gerne abends und das erlaube ich nicht, weil er kein Licht an seinem Drahtesel hat. Da er schon tagsüber nicht aufpasst, ob von vorne oder hinten ein Moped oder Auto ankommt, montier ich ihm auch keines. Und das nächtliche Fahrverbot habe ich immer schön nett erklärt. Und was hat es gebracht? Nichts. Heute wollte er erst nicht hören und anschliessend meinte er, er müsse noch schnell Spielsachen abholen (drei Häuser weiter), da es noch in der Dämmerung war (welche aber sehr schnell ist hier) haben wir zugestimmt. 20 Minuten später habe ich ihn abgeholt, das Fahrrad erst mal konfiziert und für die Lüge mit dem Spielzeug (es gab gar keines zum abholen) gab es heute Hausarrest), um in Ruhe Zeit zu haben, drüber nachzudenken, ob es wirklich Sinn macht zu lügen (zum eigenen Vorteil).
Na, du kannst froh sein, dass ich nicht dein Kind bin.
Solche Szenarien hatte ich als Kind früher nämlich auch öfters. Mir wurden Dinge verboten - oft ohne Erklärung. Ich sah das nicht ein (auch aus heutiger Sicht zu recht).
Logischerweise habe ich dann erst Recht Mittel und Wege gefunden, doch zu meinem Recht zu kommen.
Das heißt: Kinder beginne erst dann zu lügen, wenn sie keine andere Lösung finden. War bei mir genauso.
Und genau dann sollte man sich als Vater mal überlegen, in welche Richtung Kinder getrieben werden.

Und dazu kommt dann halt Schleimerei. TV-Verbot (völliger Quatsch aus meiner Sicht) kann man halt nur stoppen, wenn man sich heimlich einen Fernseher unter die Bettdecke schiebt (hatte ich damals) oder halt den Eltern vorgaukelt, man würde ganz lieb sein. Innerlich denkt man sich aber natürlich "Ihr Penner".
Soll heißen: die Kinder machen insgeheim immer weniger, was die Eltern wollen.

Anders sah die Sache aus, wenn man mir vernünftig erklärt hatte, warum es nötig war. Das kam aber nur sehr selten vor.

Mal ein konkretes Beispiel:
Es lief mal nachmittags der bekannte Kriegsfilm "Die Brücke" im TV. Ich war damls so um die 8 jahre alt.
Ich saß eher zufällig vor dem Gerät, daneben mein Vater. Nach einigen Minuten schaltete der den Fernseher kommentarlos ab. Ich begriff nicht, warum.

Jahre später sah ich den Film erneut. Da war es mir klar. Mein vater wollte mich vor den schrecklichen Kriegsbildern beschützen. Aber konnte er mir das damals nicht sagen? Ich hätte es auch als 8jähriger verstanden.

Genauso diese Dinge möchte ich besser machen. Auch ich würde meine Tochter keine Kriegsfilme schauen lassen. Aber ich würde ihr halt sagen, warum nicht. Ganz einfach. Das ist dann kein Verbot, sondern ein gut gemeinter Ratschlag.
Meine Tochter wird mir dankbar sein und nicht heimlich beim Nachbarn weitergucken.
 
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kcwknarf" said:
[...]
Ich saß eher zufällig vor dem Gerät, daneben mein Vater. Nach einigen Minuten schaltete der den Fernseher kommentarlos ab. Ich begriff nicht, warum.
[...]
Und weil dein Vater damals diesen vermeintlichen Fehler machte, implizierst du, dass dieses Verhalten Usus bei allen anderen Vätern ist?

Ich lasse meine Kinder auch nicht alles schauen, wenn es mir ungeeignet erscheint, schalte ich ebenfalls um oder ab. Dann brauche ich aber auch nicht zu einer Erklärung ansetzen, da meine Blagen sofort protestieren und mich nach dem Grund fragen.

Hast du deinen Papa nach dem Grund gefragt?
 
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kcwknarf" said:
tomtom24" said:
Gutes Beispiel von heute: Der Sohnemann meiner Frau fährt gerne Fahrrad, allerdings auch gerne abends und das erlaube ich nicht, weil er kein Licht an seinem Drahtesel hat. Da er schon tagsüber nicht aufpasst, ob von vorne oder hinten ein Moped oder Auto ankommt, montier ich ihm auch keines. Und das nächtliche Fahrverbot habe ich immer schön nett erklärt. Und was hat es gebracht? Nichts. Heute wollte er erst nicht hören und anschliessend meinte er, er müsse noch schnell Spielsachen abholen (drei Häuser weiter), da es noch in der Dämmerung war (welche aber sehr schnell ist hier) haben wir zugestimmt. 20 Minuten später habe ich ihn abgeholt, das Fahrrad erst mal konfiziert und für die Lüge mit dem Spielzeug (es gab gar keines zum abholen) gab es heute Hausarrest), um in Ruhe Zeit zu haben, drüber nachzudenken, ob es wirklich Sinn macht zu lügen (zum eigenen Vorteil).
Na, du kannst froh sein, dass ich nicht dein Kind bin.
Solche Szenarien hatte ich als Kind früher nämlich auch öfters. Mir wurden Dinge verboten - oft ohne Erklärung. Ich sah das nicht ein (auch aus heutiger Sicht zu recht).
Es ist zwar eine Nebenstrasse. Die verbindet als Schleichweg aber 2 Stadtteile miteinander. Entsprechend viel ist los auf der Strasse. Voraus geht folgendes Verhalten: Raus rennen aus dem haus auf die andere Strassenseite, kein nach links oder rechts schauen. Bisher reines Glück dass nichts passiert ist. Und jetzt verlagere ich die ganze Situation nach Deutschland: Was meinst Du, was ich habe, wenn was passiert? Verletzung der Aufsichtspflicht. Und das auch noch zurecht. Und nebenbei vielleicht ein verletztes, zukünftig behindertes oder gar totes Kind. Sorry, besser ohne Ratschläge und dafür mit Konsequenz. Und ich leier die Sache mit dem Aufpassen auf den Strassenverkehr jeden tag runter. Ich wollte sogar auf eigene Kosten Schweller in der Strasse über die Strasse anbringen um den Verkehr zu verlangsamen. Darf ich aber nicht. Hat der Vater meiner Frau auch schon versucht, jedoch braucht man dazu sehr viele Unterschriften von Nachbarn. Und die bekommt man von den meisten nicht, weil schlicht kein Interesse.

Übrigens habe ich ähnlich den Helm für ihn beim Mopedfahren eingeführt. Entweder er setzt ihn auf oder er geht zu Fuss. Basta. nach x mal erklären und Bilder von Unfällen zeigen, nur noch die harte. Und die wirkt komischerweise.

Und knarf, besser autoritär und ein gutes Kind gross bzw. ER- ziehen als antiautoritär und 7 mal die Woche auf´n Friedhof Kindbesuchen gehn! Muss ich jetzt mal so deutlich schreiben. Denn Dein konsequentes antiautoritäres "Ratschlag bester Freund Papa" Verhalten, um das konsequent zu durchlaufen, musst DU solche Risiken einghen. Warum, dazu zu einem anderen Zitat von Dir mehr.

Im übrigen Glaube ich eher wenig, dass es Dir um Dein Kind geht, sondern um Dich und Deinen Vater, dem Du anscheinend was beweisen willst oder ihm eins ausschmieren willst (ob mit oder ohne Kontakt zu ihm spielt dabei keine Rolle. Denn bisher kommt als Begründung immer nur "weil mein Vater bei mir". Überleg Dir anstelle dessen mal, was Du richtig machen könntest bei Deiner Tochter. UJnd denke über Ursache, Wirkung UND Auswirkung nach!

kcwknarf" said:
Logischerweise habe ich dann erst Recht Mittel und Wege gefunden, doch zu meinem Recht zu kommen.
Das heißt: Kinder beginne erst dann zu lügen, wenn sie keine andere Lösung finden. War bei mir genauso.
Und genau dann sollte man sich als Vater mal überlegen, in welche Richtung Kinder getrieben werden.
Aha. Ich übersetz das jetzt mal: Ich lüg Dich an wie ich will. Und wenn Du es mir verbietest, lüg ich Dich noch mehr an...

Weisst Du was bei mir passiert? Bei jedem mal Lügen wird es strenger. Keinesfalls werde ich Lügen befürworten oder tollerieren. Und wenn Du das so gemacht hast, solltest Du über DeinVerhalten ebenfalls nachdenken und Dich gegebenfalls sogar noch heute bei Deinem Vater entschuldigen. respektloser geht schon fast gar nicht mehr.
kcwknarf" said:
Und dazu kommt dann halt Schleimerei. TV-Verbot (völliger Quatsch aus meiner Sicht) kann man halt nur stoppen, wenn man sich heimlich einen Fernseher unter die Bettdecke schiebt (hatte ich damals) oder halt den Eltern vorgaukelt, man würde ganz lieb sein. Innerlich denkt man sich aber natürlich "Ihr Penner".
Soll heißen: die Kinder machen insgeheim immer weniger, was die Eltern wollen.
M. E. wurdest Du bereits sehr tolerant erzogen. Und bist Deinen Eltern respektlos gegenübergetreten. Du scheinst Dir aus dem was deine Eltern Dir sagten, gar nichts gemacht zu haben!
kcwknarf" said:
Anders sah die Sache aus, wenn man mir vernünftig erklärt hatte, warum es nötig war. Das kam aber nur sehr selten vor.
Das muss aber nicht immer sein. Denn entsprechend dem Alters weiss man meist sehr wohl selbst, was man nicht richtig gemacht hat.
kcwknarf" said:
Mal ein konkretes Beispiel:
Es lief mal nachmittags der bekannte Kriegsfilm "Die Brücke" im TV. Ich war damls so um die 8 jahre alt.
Ich saß eher zufällig vor dem Gerät, daneben mein Vater. Nach einigen Minuten schaltete der den Fernseher kommentarlos ab. Ich begriff nicht, warum.
Kriegsfilm, grade begonnen, vielleicht brutal geworden? Ich wusste mit dem Alter schon, was ich mir anschauen durfte und was nicht. Und - auch ohne dass es mir meine Eltern erklärten, kannte ich die Tabuthemen.
kcwknarf" said:
Jahre später sah ich den Film erneut. Da war es mir klar. Mein vater wollte mich vor den schrecklichen Kriegsbildern beschützen. Aber konnte er mir das damals nicht sagen? [highlight=yellow:3895ea9f10]Ich hätte es auch als 8jähriger verstanden.[/highlight:3895ea9f10]
Den nehm ich Dir nicht ab, ausser Du wärst ein Wunderkind gewesen. Warst Du aber nicht, denn sonst hättest es ja schon von vornherein ohne Kommentar kapiert ;)
kcwknarf" said:
Auch ich würde meine Tochter keine Kriegsfilme schauen lassen. Aber ich würde ihr halt sagen, warum nicht. Ganz einfach. Das ist dann kein Verbot, sondern ein gut gemeinter Ratschlag.
Ein gut gemeinter Ratschlag :lachen: Den kann ich annehmen, muss es aber nicht. Sagen wir mal ichmöchte den jetzt unbedingt sehen, den Film.
1.)Du verbietest es mir und ich habe Angst vor Deiner Reaktion - also lass ich es.
2.) Du verbietest es mir, aber ich habe Respekt vor Dir, also nehm ich es mir zu Herzen
3.) Du schlägst es mir vor - dann hoff ich, dass Du Dich so schnell wie möglich verkrümelst, denn ich will weiterschauen!
kcwknarf" said:
Meine Tochter wird mir dankbar sein und nicht heimlich beim Nachbarn weitergucken.
Nein, Deine Tochter wird Variante 3 machen. Denn mit Konsequenzen ist nicht zu rechnen (Du kannst, so wie Du Dein zukünftiges Tum beschreibst, noch nicht mal nach ner einstündigen Dikussion die Glotze ausschalten, wenn sie nicht mag, geschweige den Verbieten)
 
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