Ich finde es immer wieder erfrischend, welche Larmoyanz, ja welches Verständnis dem Handeln der sogannten "Freelancerinnen" entgegengebracht wird. Im Gegensatz dazu werden die Opfer mit Anführungszeichen geadelt, um so asuzudrücken, dass diese unsympathischen Typen es ja nicht anders verdient haben, gelle?
Sagen wir's doch wie es ist, die sog. "Freelancerinnen" sind nichts anderes als Schnorrerinnen und Betrügerinnen, deren
Hinterf*tzigkeit die einer gewöhnlichen Straßenprostituierten noch um Längen übertreffen. Klar, weder Mord (oder Totschlag) noch Betrug sind zu rechtfertigen, aber ich sehe es so, wie mit der Scheiße und den Fliegen. Wer in Pattaya auf Brautschau geht, hat die besten Chancen abgezockt zu werden, aber auch im Isaan gibt es für jedes "Opfer" ausreichend "Freelancerinnen". Anders herum steigen für eine Thai die Chancen, von einem eifersüchtigen Farang aus Wut erstochen zu werden, ungemein, wenn sich diese als "Freelancerin" betätigt. Somit empfinde ich auch kein großartiges Mitleid mit der erstochenen "Dame", wer sich in Gefahr begibt, der kommt halt darin um. Und Mr. Mike wäre mit Sicherheit von seiner Angebeteten wie ein vollgeschneuztes Papiertaschentuch entsorgt worden, sobald der erst einmal um seine komplette Kohle erleichert worden ist. Wer weiß, vielleicht war der Facebook-Chat mit dem französischem Ex schon der Beginn des Abspanns für Mr. Mike, da "Multitasking" bei einem fast dauerhaften Zusammenleben nicht so wirklich funktioniert.
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