Volksabstimmungen - Zeit für einen UNO-Beschluss?!

Diskutiere Volksabstimmungen - Zeit für einen UNO-Beschluss?! im Politik und Wirtschaft Forum im Bereich Thailand Forum; ….Moscheen mit Tagen der offenen Tür
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Paddy

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Conrad_reloaded" said:
Christliche Kirchen werben ja mit Blues-Gottesdienst, Lesungen, Kunstausstellungen. Buddhistische Tempel mit Sprachkursen, Parties, Kochkursen und soweiter.
….Moscheen mit Tagen der offenen Tür
 
phimax

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vor'm Monitor
Paddy" said:
…Moscheen mit Tagen der offenen Tür
Wie üblich einmal in Jahr?
Kann dort (wie bspw. in buddhistischen Tempel) jeder an Zeremonien teilnehmen?
 
Joerg_N

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phimax" said:
Kann dort (wie bspw. in buddhistischen Tempel) jeder an Zeremonien teilnehmen?
In Mekka nicht - zur Klagemauer darf jeder - auch in den Petersdom
 
tira

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phimax" said:
....Kann dort (wie bspw. in buddhistischen Tempel) jeder an Zeremonien teilnehmen?
moin,

denke schon, gen mekka :flehan:

kannste in hiesigen kirchen übrigens auch, mitbeten :heilig:

:wai:
 
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phimax" said:
Paddy" said:
…Moscheen mit Tagen der offenen Tür
Wie üblich einmal in Jahr?
Kann dort (wie bspw. in buddhistischen Tempel) jeder an Zeremonien teilnehmen?
Die Moschee bei mir um die Ecke hab ich mir diesen Sommer angesehen. An einer Zeremonie hab ich aber nicht teilgenommen, keine Ahnung ob die das anbieten.
GErade ein paar Bilder dazu gefunden:
http://www.myheimat.de/gersthofen/d...n-laedt-zum-tag-der-offenen-tuer-d100490.html
Die meisten Moscheen haben uebrigens so einen Tag der offenen Tuer am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit. :wink:
 
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Paddy

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phimax" said:
Paddy" said:
…Moscheen mit Tagen der offenen Tür
Wie üblich einmal in Jahr?
Kann dort (wie bspw. in buddhistischen Tempel) jeder an Zeremonien teilnehmen?
Ich bin zwar kein Experte, vermute aber, daß jemand der sich ernsthaft für den Islam interessiert, nicht wieder weggeschickt wird, wenn er sich in einer Moschee an einen dort Verantwortlichen wendet. ;-)
 
Joerg_N

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Paddy" said:
Ich bin zwar kein Experte, vermute aber, daß jemand der sich ernsthaft für den Islam interessiert, nicht wieder weggeschickt wird, wenn er sich in einer Moschee an einen dort Verantwortlichen wendet. ;-)
Auch in Mekka, oder in der Al Akza Moschee in Jerusalem ?
 
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Paddy

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Joerg_N" said:
Paddy" said:
Ich bin zwar kein Experte, vermute aber, daß jemand der sich ernsthaft für den Islam interessiert, nicht wieder weggeschickt wird, wenn er sich in einer Moschee an einen dort Verantwortlichen wendet. ;-)
Auch in Mekka, oder in der Al Akza Moschee in Jerusalem ?
Vermutest Du dort besser informiert zu werden, als in Hamburg?

An Deiner Stelle würde ich aber schriftlich anfragen, bevor Du Dich auf den Weg machst. ;-D
 
Joerg_N

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Paddy" said:
An Deiner Stelle würde ich aber schriftlich anfragen, bevor Du Dich auf den Weg machst. ;-D
Nja - wegen Mekka stelle ich keinen Antrag - da dürfen nur Moslems hin - wir andere sind wohl zu unrein
 
strike

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Joerg_N" said:
Auch in Mekka, oder in der Al Akza Moschee in Jerusalem ?
Also ich habe folgendes dazu im Netz gefunden:

Es geschah mehr als einmal bei meiner Reise durch Marokko: Als Nichtmuslim wurde mir der Zutritt in die großen Moscheen des Landes verwehrt. Einen Blick durch die großen Tore in die Innenhöfe zu werfen, war das einzig Mögliche, hineinzugehen in stiller Bewunderung für diese große Religion, war verboten. Anders ging es in Jerusalem zu, im muslimischen Felsendom auf dem Tempelberg: Da war der Zutritt erlaubt, aber strikt verboten, sich eine Weile auf dem Teppich niederzulassen, wo bereits Dutzende Muslime kauerten. In den Moscheen Istanbuls schließlich wurde ich zur Gebetszeit freundlich begrüßt, danach aber zwei Mal auf die Podeste im Hintergrund in die Nähe der ebenfalls abgerückten Frauen verwiesen.
Quelle

Interessant auch diese Seite
Wenn ich mir das so durchlese, so gibt es sicherlich auch für Conrad Regelungen, die unser (männliches) Wohlgefallen finden könnten ;-)
 
kcwknarf

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strike" said:
Interessant auch diese Seite
Wenn ich mir das so durchlese, so gibt es sicherlich auch für Conrad Regelungen, die unser (männliches) Wohlgefallen finden könnten ;-)
Dort findet man auch die Antwort, warum der Zugang nach Mekka verwehrt wird.

Nichtmuslimen ist es nicht erlaubt, Mekka zu betreten. Zu diesem heiligen Bezirk gehört auch ein Bereich, der sich ca. 20km um Mekka herum erstreckt. Das hat den Grund, daß Mekka (und übrigens auch Medina) zu den heiligen Städten gehören, in denen sich die Gläubigen zu ihren Gottesdienst zurückziehen. Der Besuch dieser Stätten ist mit bestimmten Regeln verbunden, die einem Nichtmuslim nicht auferlegt werden können. Zudem würden Touristen wahrscheinlich den ungestörten Gottesdienst verhindern.

Aber es wird ja niemand überprüfen können, wenn man einfach behauptet, man sei ein Moslem.

Interessant auf der genannten FAQ-Seite auch folgendes, was ich ja immer wieder verkünde:

Aus dieser Stammesgeschichte kann eigentlich kein Konfliktpotential hervorgehen. Im Gegenteil, die Tatsache, dass die Muslime und die Juden Mitglieder zwei der drei abrahamitischen Religionen sind, sollte der Grund für eine harmonische Beziehung und Brüderlichkeit sein. Juden, Christen und Muslime eint die gemeinsame Abstammung vom Propheten Abraham (auf dem der Segen und Friede Gottes ruhen möge) und der Glauben an den Einen gemeinsam Gott.
 
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Paddy

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Joerg_N" said:
Paddy" said:
An Deiner Stelle würde ich aber schriftlich anfragen, bevor Du Dich auf den Weg machst. ;-D
Nja - wegen Mekka stelle ich keinen Antrag - da dürfen nur Moslems hin - wir andere sind wohl zu unrein
Warum fragst Du, wenn Du es weisst?

Probier's mal bei den Freimaurern, insbesondere was die Aufnahmeprozedur anbelangt. ;-)

Oder gib Dich als Protestant zu erkennen und versuche dann an der Kommunionsprozedur teilzunehmen.
 
Joerg_N

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kcwknarf" said:
Aber es wird ja niemand überprüfen können, wenn man einfach behauptet, man sei ein Moslem.
Probiere es mal aus im Koenigreich Saudi Arabien

da soll strengstens kontrolliert werden
 
Conrad

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Eines ist jedenfalls sicher: Am Ergebnis der Abstimmung in der Schweiz u. dass die Moslems dermaßen unbeliebt sind, daran sind sie selber schuld die Moslems.

Wie gesagt, die Marketingleute mal austauschen, aber letztlich werden sie wahrscheinlich wie immer natürlich total beleidigt sein.
 
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Paddy" said:
Oder gib Dich als Protestant zu erkennen und versuche dann an der Kommunionsprozedur teilzunehmen.
In der Praxis bei Katholiken kein Problem. Mag ein paar Hardcoregemeinden geben bei denen das anders ist.

Im Koran wird uebrigens am etlichen Stellen der Aufbau auf Christentum und Judentum erwaehnt. Jesus als Prophet und Maria kommen auch recht haeufig vor.

Die Gemeinsamkleiten sind in der Tat seit staerker ausgepraegt als die meisten denken. Ueber die Jahrhunderte war der Islam die toleranteste der Buchreligionen, ds hat sich erst durch den europaeischen Kolonialismus und die Unterwerfung der Muslime geaendert.

Guter Artikel und sehr gute Seite auch hier:
Als der muslimische Feldherr Tariq ibn-Ziyad 711 auf der Iberischen Halbinsel landete, begannen über siebenhundert Jahre kultureller und wissenschaftlicher Blüte, von deren Ausstrahlung die westliche Zivilisation bis heute profitiert. Im damals modernsten Staat Europas entwickelte sich ein beispiellos erfolgreiches Miteinander von Muslimen, Juden und Christen. Den Juden ging es unter muslimischer Herrschaft viel besser als unter „christlicher“. Erst als der „christliche“ König Ferdinand von Aragon 1492 im Rahmen der Reconquista Granada, die letzte muslimische Bastion in Spanien, eroberte, begann eine erbarmungslose Judenvertreibung. Hunderttausende Juden, die, jahrhundertelang angesehen und mit höchsten Ämtern ausgezeichnet, mit ihren muslimischen Mitbürgern harmonisch zusammengelebt hatten, wurden aus dem Land gejagt. Die meisten flohen in muslimische Länder rund um das Mittelmeer. Risse bekam das Miteinander von Christen, Juden und Muslimen in den muslimischen Ländern erst durch den Kolonialismus und den Nationalismus des 19. und 20. Jahrhunderts. Die armenische Tragödie ist ein Ergebnis nationalistischer, nicht religiöser Intoleranz.

Muslime überlieferten uns im aufgeklärten andalusischen Zeitalter nicht nur die versunkenen Schätze griechisch-römischer Kultur und Philosophie. Sie schufen auch neue Wissenschaften. Ihnen sind die Anfänge der experimentellen Optik, der Kompass, die Kenntnis der Planetenlaufbahnen und wesentliche Teile der modernen Medizin und Pharmazie zu verdanken. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen: Wir leben heute in einer jüdisch, christlich und islamisch geprägten Kultur.
http://www.warumtoetestduzaid.de/de/mainmenu/10-thesen/alle-zehn-thesen/these4.html
 
kcwknarf

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Im Grunde haben die Christen ja den Islam selber hervorgebracht. Der entstand ja sozuasgen als Kritik am Christentum, weil der menschliche Einfluß (Verfälschung der Lehren von Jesus & Co.) wegen der Macht zu groß wurde.
Aus ähnlichem Grund entstand ja auch der evangelische Glaube durch Luther.

Beides wäre nicht entstanden, wenn die Päpste & Co. nicht ihre eigenen Interessen in den Mittelpunkt gestellt hätten, sondern eben die christlichen Werte. Soll heißen: Mohammed hätte überhaupt nicht solche einen Zulauf gehabt.

Tja, und nun machen die Schweizer den gleichen Fehler.

Die Geister, die man rief....
 
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Paddy

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Conrad_reloaded" said:
Eines ist jedenfalls sicher: Am Ergebnis der Abstimmung in der Schweiz u. dass die Moslems dermaßen unbeliebt sind, daran sind sie selber schuld die Moslems.

Wie gesagt, die Marketingleute mal austauschen, aber letztlich werden sie wahrscheinlich wie immer natürlich total beleidigt sein.
Komisch, daß vor 9/11 nichts davon zu spüren war. Zumindest nicht in der Bevölkerung.


Dein dauernder Hinweis auf Marketing beweist nur, wie wenig Ahnung Du von dieser Religion hast.

Im Gegensatz zum Katholizismus gibt es keinen Chef mit dogmatischem Anspruch und auch die Protestanten können sich an der Interpretation der Bibel durch Luther orientieren. Der Islam jedoch hat nur den Koran gemeinsam, der widerum von unterschiedlichen Strömungen interpretiert wird. - Wer also sollte dann bitte „das Marketing“, allgemeingültig autorisiert, übernehmen?

Es gehört schon eine schlichte Denke dazu, kollektive Schuld festzustellen und eine grundsätzlich friedfertige Weltreligion allgemein zu verdammen.
 
strike

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kcwknarf" said:
Die Geister, die man rief....
.... sind schon länger unterwegs.
Nicht erst seit dem 29.11.2009.
Leider.
 
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Paddy

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strike" said:
kcwknarf" said:
Die Geister, die man rief....
.... sind schon länger unterwegs.
Nicht erst seit dem 29.11.2009.
Leider.
Dazu fällt mir in der jüngeren Geschichte nur das immer noch ungelöste Problem Israel/Palästina ein.
 
Nokhu

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Paddy" said:
Es gehört schon eine schlichte Denke dazu, kollektive Schuld festzustellen und [highlight=yellow:1cdd6818e6]eine grundsätzlich friedfertige Weltreligion allgemein zu verdammen.[/highlight:1cdd6818e6]
Sorry für meine schlichte Denke. :wai:

Aber würden die ganzen Emirs, Scheichs, Mullahs und wie die Typen alle heissen genauso den Terror verdammen wie es umgekehrt der Fall ist, dann könnte man anfangen denen zu glauben.
Also konkret ein Aufschrei der Muslime weltweit bei einem Terroranschlag, für den eine islamistische Gruppierung garantiert.
Und nicht bei einigen Strichmännchen-Karikaturen!

Dann, und[highlight=yellow:1cdd6818e6] nur dann [/highlight:1cdd6818e6]kann m.E eine Akzeptanz im Westen erfolgen.

Da dies aber genauso unwahrscheinlich ist wie wenn Weihnachten, Ostern und Karneval zusammenfallen, bleibe ich weiterhin ein Gegner dieser "religiösen Fanatiker".
Und zwar strikt!

Und deshalb ein :super: für die Schweiz!
Und vielleicht auch für Holland!?

Nach Schweiz: Minarett-Referendum auch in Holland?
Bern, Amsterdam (dpa) - Nach der Ablehnung neuer Minarette bei einer Volksabstimmung in der Schweiz fordern auch Rechtspopulisten in den Niederlanden einen Baustopp für muslimische Gebetstürme.
Quelle: http://news.de.msn.com/politik/politik.aspx?cp-documentid=151135319
 
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