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Visa, Heirat und sonstige Fragen

Diskutiere Visa, Heirat und sonstige Fragen im Behörden & Papiere Forum im Bereich Thailand Forum; Ich werde meine Freundin aus Bangkok Ende diesen Jahres traditionell in ihrem Dorf heiraten. Sie ist 26 Jahre alt, hat ein Studium begonnen, aber...
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tomtomHH

Gast
Ich werde meine Freundin aus Bangkok Ende diesen Jahres traditionell in ihrem Dorf heiraten. Sie ist 26 Jahre alt, hat ein Studium begonnen, aber seit einem Jahr unterbrochen, da sie für ihren Unterhalt und den ihrer Eltern Geld verdienen musste. Sie ist ledig, war nie verheiratet, hat keine Kinder und auch keine nennenswerten finanziellen Mittel. Derzeit unterstütze ich sie finanziell, sie hat (auf meine Bitte) ihren Job in einer Parfumerie beendet, geht zu einer Englisch-Sprachschule und wird Mitte nächsten Jahres ihr Studium wieder aufnehmen.
Da ich beruflich oft in Thailand bin, habe ich eine Wohnung gemietet, in welcher ich bei meinen Aufenthalten absteigen werde und sie durchgängig wohnen wird.
Unsere Zukunft haben wir uns (vorerst) so vorgestellt, dass wir uns Teile des Jahres in Bangkok sehen (während meines Urlaubes und wenn ich beruflich in Asien bin), sie auf der anderen Seite möglichst 3 Monate im Jahr nach Deutschland kommt, mit mir lebt und bei der Gelegenheit Deutsch bzw. Englisch lernt. Das ganze, bis wir uns entschlossen haben, wo wir gemeinsam leben wollen / können (Deutschland / Thailand / wo ganz anders…)
Und nun kommen auch schon die Probleme: Wir haben naiverweise geplant, dass sie Ende April 2007 mit mir zusammen nach einem Urlaub meinerseits in Thailand nach Deutschland geht und dort 3 Monate auf Basis eines Besuchervisums bei mir lebt und beginnt, Deutsch zu lernen.
Nach diversen Forschungen im Internet stelle ich nun fest, dass die Vergabe eines Besuchervisums für uns wohl ein sehr hohes Hindernis darstellt. Ich wäre auch bereit, ein Heiratsvisum zu beantragen und den Schritt der Hochzeit in Deutschland entsprechend bei ihrem ersten Aufenthalt zu machen, aber auch hier türmen sich für mich Fragen auf. Am besten schreibe ich diese einfach mal ‚runter’ in der Hoffnung, dass mir jemand antworten kann.
1) Macht es in beschriebenen Fall überhaupt Sinn, ein Besuchervisum für 3 Monate erlangen zu wollen. Gibt es irgendetwas, das wir tun können, um die Wahrscheinlichkeit einer Erteilung zu erhöhen ? Was ist, wenn ein solches abgelehnt wird, verschlechtert sich dann auch die Basis für die Erteilung eines Heiratsvisums ?
2) Welche Dinge / Papiere sind für ein Heiratsvisum für mich in Deutschland zu erledigen, welche für sie in Thailand, welche für uns beide gemeinsam in Thailand? Muss die Beantragung gemeinsam in der deutschen Botschaft erfolgen ? Wielange dauert die Genehmigung im Durchschnitt ? Kann es bei korrekten und vollständigen Papieren irgendwelche Ablehnungsgründe geben ?
3) Wie ist die Regelung nach Erteilung eines solchen Heiratsvisum ? Kann sie nach der Hochzeit in Deutschland wieder nach Thailand zurückkehren, dort leben und arbeiten und z.B. ein Jahr später wieder nach Deutschland einreisen ? Oder ist ihr der unbegrenzte Aufenthalt in Thailand dann verwehrt (was für sie eine Katastrophe darstellen würde) ?
4) Wenn wir nach deutschem Recht heiraten: Gibt es einen Weg, dass sie nicht das Recht verliert, in Thailand Land zu kaufen, ein Haus zu kaufen, ihre Erbschaft anzutreten ? Ggf. durch einen Ehevertrag der Gütertrennung vorsieht ?
5) Hat jemand einen Hinweis für mich, was an reinen Behörden / Notar und ggf. Rechtsanwaltskosten auf mich zukommt für ein Heiratsvisum / für die eigentliche (behördliche) Eheschließung / für die Gestaltung eines Ehevertrages (siehe Frage 4)) ?
6) Weiß jemand, inwieweit eine Hochzeit mit einer Thailänderin, die danach nicht dauerhaft (Hauptwohnsitz) mit mir zusammenwohnt, meine Steuerklasse ändert ?

Ich hoffe, dass mir jemand auf meine Fragen antworten kann. Noch habe ich ja genug Zeit, die notwendigen Schritte vorzubereiten….
 
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JT29

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Well,

welcome aboard. Ansonsten gibt es hier eine gute Suchfunktion, die deine Fragen eigentlich fast alle beantworten:

1) Man muss halt die Rückkehrwilligkeit nachweisen, das ist das A und O.
Das Schengenvisum hat mit einem Heiratsvisum nichts zu tun, somit ist es egal ob abgelehnt wurde oder nicht.

2) siehe Merkblatt von Kiesow: www.thailaendisch.de - da steht alles.

3) Ja sicherlich, allerding erlischts die AE nach 6 Monaten, es sei denn man macht mit der AB einen Deal.

4) Sie kann selbstverständlich weiterhin Land erwerben.

5) Eheanmeldung 155 EUR, TH-Papiere: ca. 10 EUR, Legalisierung 100 EUR, Übersetzungen 80 EUR, OLG ca. 50 EUR, evtl. Dolmetscher
200 EUR, + sonst. ....
Ehevertag: :nixweiss: hab keinen, brauchen wir auch nicht.

Juergen
 
A

Alek

Gast
@JT29, da ist micht mehr viel hinzuzufügen. Höchstens: Schengenvisum hat bei tomtomHH vermutlich schlechte Karten, kein Job, kein Land, keine Kinder im gleichen Haushalt. Wird schwierig und kostet nur Zeit.

Ich mache mit meinem Heiratsvisa seit Anfang Juni ´rum und letzte Woche hat die AB abgesegnet. Ich hoffe, dass sie das Visa also demnächst bekommt. Dauer insgesamt bis jetzt 5 Monate. OK, AB und Standesamt wollten bei mir das volle Programm :fertig: Es kann mit Glück auch schneller gehen, wenn die AB oder Standesamt auf das Eine oder Andere verzichtet.

Also @tomtomHH, wen´s bis April klappen soll müsstet ihr schnell in die Pötte kommen ;-D. Die Kosten schätze ich auf etwas höher, bei mir waren es alleine 8 Dokumente zu Übersetzen und Legalisieren (á 25 EUR/Stk), Behörden in D 100 EUR, OLG dafür nur 25 EUR und Dolmetscher werde ich auch noch einen brauchen für zwei Termine :ohoh:
 
T

tomtomHH

Gast
Erstmal Danke für die schnelle Antwort ! Habe aber leider noch jede Menge Fragezeichen im Kopf:
zu 1) Meine Frage ging dahin: Macht es in beschriebenen Fall Sinn, ein Besuchervisum zu beantragen. Oder gibt es noch eine mögliche Verbesserung der Argumentation. Denn mehr als den Botschaftsangestellten ehrlich die Situation zu erläutern, fällt mir nicht ein. Und ausgehend von den gelesenen Erfahrungsberichten scheint es mir sehr zweifelhaft, dass wir so Erfolg haben können.
zu 2) Mir ist aus den Kiesow-Merkblättern noch nicht eindeutig klar geworden, was WO (Bgk <=> Deutschland) gemacht werden muss, vielleicht hat ja jemand zum Zwecke meiner Erleuchtung eine schnelle Übersicht parat.
Zu 3) Ist mir noch nicht ganz klar: Unter welchen Umständen erlischt die AE nach 6 Monaten (nach Ausreise aus Deutschland) ? Wie kann Sie in diesem Fall erneut einreisen (Visum ?), kann es da Probleme geben ? Von was für einem deal mit der AB sprichst Du, wie sieht dieser aus ?
Zu 4) Bin etwas unsicher bezüglich Deiner Aussage, meine Zukünftige schwört Stein und Bein, dass sie nach Heirat mit einem Deutschen keinen Grundbesitz mehr erwerben kann. Ggf. ist der Zusammenhang mit diesem Ausschluss ein anderer, aber ich möchte die Abhängigkeiten nach Möglichkeit vollständig verstehen.

Issssssjaallesgaaaanzschönschwierig…
 
A

Alek

Gast
tomtomHH" schrieb:
Issssssjaallesgaaaanzschönschwierig…
Naa.... ist machbar aber u.U. eine ziemliche Rennerei :P

OK, weis auch nicht alles aber versuche es doch mal:

1. Kannst Du versuchen, aber nach Deiner Schlilderung wenig Hoffnung. Gründe für Rückkehrwilligkeit sind z.B. in Thailand verheiratet, Kinder im gleichen Haushalt, ein fester Job mit Bestätigung für die Auszeit vom Arbeitgeber. Ein pralles Bankkonto kann die Sache zusätzlich erleichtern.

2. Geh´ auf das zuständige Standesamt und sag´ Du willst heiraten. Ich bekam eine Art Laufzettel mit den Dokumenten die sie von meiner Freundin haben wollten. Auch das variiert von Behörde zu Behörde. Freundin muss diese Dokumente dann besorgen (siehe Kiesow). Diese müssen übersetzt werden von einem in Deutschland vereidigtem Übersetzer. Das ist aber kein Problem, die gibt es auch in Thailand. Danach Papiere zur Botschaft zum Legalisieren. Gleichzeitig kann Freundin den Antrag für´s Visa stellen. Legalisieren dauert z.Z. ca 8-10 Wochen. Geh´ gleichzeitig auf´s zuständige Ausländeramt, manchmal machen sie es einem einfacher, z.B. segnen sie das Visa ab sobald alle Unterlagen da sind ohne auf das OLG/Standesamt zu warten. Kann sein, muss aber nicht. Wenn die Dokumente in TH durch sind müssen die nach D, dann wieder zum Standesamt, Ehe anmelden, ggf. brauchst Du die Beitrittserklärung. Danach brauchst Du (genaugenommen braucht sie es) eine "Befreihung zur Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses", die macht das zuständige OLG anhand der eingereichten Papiere. Das wird aber vom Standesamt aus angestossen, da brauchst Du dich selber nicht drum kümmern. Wie gesagt, es gibt auch Fälle in denen das Standesamt darauf verzichtet. Dauer in Stuttgart aktuell 6 Wochen. Wenn das durch ist gibt das Standesamt das OK an die AB und die gibt dann wiederum das OK and die Botschaft.

3. AFAIK erlischt die Aufenthaltserlaubnis wenn Frau länger als 6 Monate nicht in Deutschland. Theoretisch sollte es aber anschliessend möglich sein wieder ein Visum zwecks Familienzusammenführung zu beantragen. Weis hier jemand mehr :???: Würde mich selber auch interessieren. Und natürlich kann sie wieder nach Thailand. Das währe ja noch schöner sonst...

4. War AFAIK früher so. Farang darf auch heute keinen Grundbesitz erwerben, Frau aber schon. Haus ist für beide kein Problem. U.U. musst Du aber eine Erklärung abgeben dass Du im Fall einer Erbschaft auf das Land verzichtest. Bin hier auch etwas usicher, bitte ggf. um Korrektur.

Grüsse :wink:
Alex
 
A

Alek

Gast
Einen habe ich auf die Schnelle überlesen. Wenn Du traditionell in TH heiratest (vorausgesetzt formell und nicht nur Buddhistisch :???:) brauchst Du den ganzen Kladderadatsch AFAIK ebenfalls damit die Heirat in D anerkannt wird. Ich glaube bei Kiesow steht ebenfalls wie das geht. Danach kannst Du sie per Familiennachzug nach D holen. Da kenn´ ich mich jetzt aber nich wirklich so gut aus...
 
T

tomtomHH

Gast
Besten Dank Alex für die Antworten,
schon wird mir manches ein wenig klarer...und ich habe ja noch die stille Hoffnung, dass die ´Freie und Hansestadt Hamburg´ auch in ihren Ämtern und Behörden die sprichwörtliche Toleranz walten lässt und sich die Formalismen auf das Minimum beschränken. Vielleicht hat mein Stolz auf meine Heimatstadt ja einen echten Grund...bin gespannt.
Meine Heirat in Thailand ist rein buddhistisch, nur um der Romantik und der Tradition willen, keine bürokratischen Formalismen...wie unglaublich entspannend. Bringt mich leider bei meiner eigentlichen Problematik nicht weiter.
 
A

Alek

Gast
@tomtomHH, naja die Schwaben sind halt immer etwas gründlicher. Blöd nur, dass ich ein ´neigschmeggdr´ bin und garkein echter Schwabe :P Also fast sowas wie ein Farang in Thailand :rofl:

OK, wenn ihr es eh´ ernst meint geh´ einfach mal unverbindlich zum Standesamt Deines Vertrauens, die Gechichte mit dem Schengenvisa würde ich dann sowieso gleich vergessen. Und Heiratsvisa bedeutet ja nicht gleich dass ihr dann auch wirklich heiraten müsst.Es gibt im Übrigen in TH auch Dienstleister die die Papiere oranisieren, übersetzen und den Botschaftskram erledigen helfen. Aber wenn Deine Freundin halbwegs fit ist kriegt sie das auch so hin und du sparst einiges an Geld. Wie schon gesagt, über die Suche hier im Forum und über Google bekommst du jede Info die Du brauchst. Die meiste Rennerei ist einfach die Papiere Deiner Freundin zu organisieren, übersetzen und legalisieren zu lassen.

Achja, mit dem Heiraten wollen wir´s eigentlich genau andersrum machen: Erst hier formell in D und dann noch einmal richtig in TH :lol:

Grüsse aus dem Süden :wink:

Alex
 
K

kcwknarf

Gast
6) Weiß jemand, inwieweit eine Hochzeit mit einer Thailänderin, die danach nicht dauerhaft (Hauptwohnsitz) mit mir zusammenwohnt, meine Steuerklasse ändert ?
Die Antwort fehlt noch.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich an der Steuerklasse leider gar nichts ändert. Lebt die Frau im Ausland (Hauptwohnsitz) tut das Finanzamt einfach so, als wenn man nicht verheiratet wäre.

4. War AFAIK früher so. Farang darf auch heute keinen Grundbesitz erwerben, Frau aber schon. Haus ist für beide kein Problem. U.U. musst Du aber eine Erklärung abgeben dass Du im Fall einer Erbschaft auf das Land verzichtest. Bin hier auch etwas usicher, bitte ggf. um Korrektur.
Ja, ist kein Problem, wenn alles auf den Namen der Frau läuft und der Mann keine Rechte anmeldet.
Zur Absicherung des Farangs (z.B. bei früherem Tod der Frau) bietet es sich an, mit der Familie der Frau frühzeitig eine spätere Nutzung des Landes/Hauses abzuklären. Nach meiner Erfahrung sind solche Ehrenwortverabredungen gewöhnlich bei Thais zielbringender als rechtliche Auseinandersetzungen. Aber da mag es natürlich auch Ausnahmen geben.
 
G

guenny

Gast
Meine Heirat in Thailand ist rein buddhistisch, nur um der Romantik und der Tradition willen, keine bürokratischen Formalismen
...
das hilft dir aber für eine Familienzusammenführung hier in D nicht weiter, du musst schon formal heiraten, also mit allem Drum und Dran.
Landerwerb durch die Ehefrau nach der Heirat ist kein Problem, du musst nur auf die Eingetumsrechte verzichten. D.h.: du wirst nie eingetragener Eigentümer, auch nicht als Erbe:
wenn du das Grundstück erben solltest, musst du es verkaufen, den Erlös kannst du behalten.
Die 6-Monats-Regelung wg. Erlöschen der AE gilt demnächst nicht mehr, da sie EU-Recht widespricht und geändert werden muss (war hier auch schon mal am Rande Thema).
 
phi mee

phi mee

Moderator
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Als Alternative zu dem wackeligen Besuchervisum, käme vielleicht ein Sprachvisum in Betracht. Wie du sagst soll sie ja sowieso in der Zeit Deutsch lernen. So ein Sprachvisum, resp. die nachfolgend Aufenthaltsbereschtigung gibt es normalerweise für 1 Jahr.

Keiner verbietet ihr vorher zurückzukehren. ;-)


:wink: phi mee
 
T

tomtomHH

Gast
Nach längerem Nachdenken habe ich mich entschlossen, es nun doch mit einem Besuchsvisum und der ganzen Wahrheit zu versuchen, ist doch ein wenig seltsam jetzt auf Druck gleich die Hochzeit in Deutschland planen zu müssen, bevor sie ein einziges Mal hier war. Und...ich werde in einem Begleitschreiben über meinen Arbeitgeber nachweisen, daß ich dieses Jahr bereits 5-mal BERUFLICH in Bangkok war, dies auch in den nächsten Jahren so sein wird und daß ich sogar eine Wohnung in Bgk. aufgrund der häufigen Aufenthalte angemietet habe, deren Mietvertrag jeweils für ein Jahr gültig ist. Ich hoffe, daß auf diese Weise jedem Beamten klar wird, daß es nicht unser erstes Ziel ist, daß meine Freundin NICHT nach Bangkok zurückkehrt...was meint Ihr, das sollte doch einzusehen sein !?

A propos: wenn ich Botschaftsangestellter für VISA-Angelegenheiten wäre und ein Interesse an einer fairen Erteilung hätte, würde ich manchmal in diesem Forum nachlesen, wo eigentlich die Nöte liegen.... ;-)
 
A

Alek

Gast
@tomtomHH, na dann chok dee. Übrigens, Heiratsvisum heisst eine Heirat [s:a2e884954d]anzutäuschen[/s:a2e884954d] ääähhhh.... anzumelden. Nicht mehr. Kann dich dann trotzdem keiner dazu zwingen ;-D Bedeutet schlussendlich, dass Du alle notwendigen Dokumente zusammentreibst und das OLG abnickt. Nicht mehr und nicht weniger...
 
B

Bukeo

Gast
Nach meiner Erfahrung sind solche Ehrenwortverabredungen gewöhnlich bei Thais zielbringender als rechtliche Auseinandersetzungen
das geht einfacher:

der Farang kann sich im Chanod einfach als Pächter eintragen lassen (2x 50 Jahre) - dann ist es insofern egal, ob das Grundstück nach dem früheren Tod der Frau in den Besitz eines Verwandten übergeht, der Farang kann weiterhin das Haus mit Grundstück nutzen.
 
S

Sally

Gast
Hallo,
ich habe meine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich bin Chinesin und mit einem deutschen Mann verheiratet. Du solltest realistisch an die Sache gehen. Nichts geht sofort. Wir haben fast 8 Monate gebraucht bis wir hier heiraten konnten. Alle Papiere brauchst Du vom Notar beglaubigt und mehrere Kopie. Kein billiges Vergnügen. Wenn ihr in Thailand heiratet wird alles noch aufwändiger.
Ich habe es selbst erlebt, bei jedem Besuch wurde mir dann erklärt, jetzt brauchen wir noch das Dokument. Also alles ziemlich zeitraubend. Jede deutsche Behörde hat andere Ideen.
Wenn Du Deine Freundin nur so einladen willst wird es sicher noch schwerer. Besser ist es ein Heiratstermin mit dem Standesamt hier zu machen.
Dann gibt es ein Visum für 3 Monate.
Wenn einer der Partner natürlich nicht heiraten will, passiert auch nichts, wenn die Freundin wieder vor Ablauf des Visa zurück fliegt.
Wenn Ihr jedoch heiratet gibt es von der Ausländerbehörde ein Visum für 2 Jahre. Damit kann sie ein-und wiederausreisen, also Dich begleiten.
Wenn Du weitere Infos brauchst melde Dich
Sa :wink:
 
T

tomtomHH

Gast
:???:
Tja, eigentlich wollen wir wirklich noch nicht standesamtlich heiraten, sondern es erstmal bei der buddhistischen Zeremonie belassen. Und eigentlich wollte ich der Botschaft die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit präsentieren bei der Beantragung eines Besuchsvisums:
- Ich geschäftlich dauernd in Bangkok / Asien, Firma hat für mich Wohnung in Bangkok angemietet, ich Freundin kennengelernt, verliebt, buddhistisch geheiratet damit das Ganze den richtigen (thailändisch) moralischen Rahmen hat, geplante Beziehung mit wechselseitigen Besuchen, aus Kostengründen Beantragung eines 3-Monats-Besuchvisums, Prüfen, ob das Zusammenleben in Deutschland 'klappt', hoffentlich irgendwann standesamtliche Heirat in Deutschland nach allen Regeln des deutschen Rechts....und dann mal sehen wohin es uns treibt.

Aber das Schmökern in den vielen Beiträgen zum Thema Visum macht mich ganz unsicher: Darf man wirklich bei der Beantragung eines Besuchervisums nicht klarmachen, daß man Größeres plant / bereits verlobt oder gar buddhistisch 'vereiratet' ist ? Wie soll das denn gehen ? Kann sich doch ohnehin jeder denken daß es sich nicht um eine platonische Freundschaft handelt wenn Mann aus Deutschland Frau aus Thailand einlädt. Irgendwie alles unlogisch, ich gehe mal davon aus, daß bei 80% der bewilligten Besuchsanträgen von Thailänderinnen der Hintergrund offensichtlich der Aufbau einer Beziehung ist.

Was mich außerdem erstaunt ist der grenzenlose Optimismus meiner Freundin, die meine Bedenken schon nicht mehr hören mag und mir empfiehlt, nicht soviel im Internet zu schmökern...

Also: Versuchen oder nicht versuchen...das ist hier die Frage...?
 
UAL

UAL

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@ TomTomHH, das verstehe ich jetzt nicht: ihr/Du wollt es erstmal bei der buddhistischen Hochzeit belassen. Wegen dem Papierkrieg oder weil die Hochzeit in D nicht anerkannt wird? ;-) Spass beiseite, mit den Visa-Papieren wirst Du fast genausoviel zu tun haben wie mit denen für eine Hochzeit in D oder die standesamtliche Trauung in LOS. :ohoh:
 
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tomtomHH

Gast
:round:
...ich will es mal so ausdrücken...wenn wir wider unserer Erwartung feststellen, daß es nicht so richtig gut klappt mit dem 'Zusammenleben', dann können wir wenigstens noch ohne den juristischen Kladderadatsch einer Scheidung auseinander gehen. Deswegen auch der Hinweis auf den 'moralischen' Aspekt unserer buddhistischen Hochzeit, der für meine Freundin halt sehr wichtig ist.
Ebenso wichtig ist jedoch der zeitliche Aspekt, wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich für die Vorbereitung / Bewilligung eines Heiratsvisum viiiiele Monat einplanen, die Beschaffung eines Besuchervisums scheint mir (zumindest formal) deutlich einfacher zu sein.
 
UAL

UAL

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Tom, wenn ihr buddhistisch heiratet und ihr geht auseinander ist es in der Konsequenz für Deine Freundin genauso schlimm, wenn nicht gar schlimmer als wenn ihr "nur" standesamtlich heiratet. Buddhistisch heiraten ist doch kein Theaterstück, aus dem man sich zurückziehen kann. :hilfe:
 
W

woody

Gast
UAL" schrieb:
Tom, wenn ihr buddhistisch heiratet und ihr geht auseinander ist es in der Konsequenz für Deine Freundin genauso schlimm, wenn nicht gar schlimmer als wenn ihr "nur" standesamtlich heiratet. Buddhistisch heiraten ist doch kein Theaterstück, aus dem man sich zurückziehen kann. :hilfe:
Theaterstück ist es keines, aber man braucht zur 'Scheidung' dann eben keine Bürokraten.
 
Thema:

Visa, Heirat und sonstige Fragen

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