Versicherungsschutz für schwangere Thailänderin in Deutschland

Diskutiere Versicherungsschutz für schwangere Thailänderin in Deutschland im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo zusammen, dies ist mein erster Post in diesem Forum, ich habe mich angemeldet da ich Eure Hilfe benötige. Meine Thai-Freundin ist...
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dan99

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Hallo zusammen,

dies ist mein erster Post in diesem Forum, ich habe mich angemeldet da ich Eure Hilfe benötige.

Meine Thai-Freundin ist schwanger und wir möchten unser Kind in D entbinden.
Schwangerschaft wurde hierzulande attestiert, Vaterschaft anerkannt, Freundin ist ausgereist und wird nun mit Visum zur Personensorge des ungeborenen Kindes wieder einreisen.

Folgendes Problem haben wir nun:
Die Auslandsreisekrankenversicherung übernimmt keine Kosten, welche durch Schwangerschaft und Entbindung verursacht werden. Eine Incoming-Krankenversicherung kommt auch nicht infrage, da diese bei bestehender Schwangerschaft ebenfalls nicht zahlen.

Meine Überlegungen zur Erlangung des Versicherungsschutzes:

Variante A: Heiraten (stand vorher schon zur Dikussion)
Dokumente sind vorhanden, lediglich das A1 Zertifikat ist abgelaufen. Durch die Schwangerschaft sollte es aber nicht mehr nötig sein. Nach Beantragung der vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung (Fiktion) und Meldebescheinigung dürfte die Ehefrau von meiner gKV mitversichert werden. Richtig?

Variante B: Arbeiten
Diese Variante ist sehr spekulativ, da ich noch nicht weiß ob der Freundin die Erwerbstätigkeit gestattet wird.
Die Freundin hätte dann die Möglichkeit, sozialversicherungspflichtig bei mir angestellt zu werden, da reeller Bedarf besteht. Die Problematik der Scheinbeschäftigung ist mir bekannt. Sie könnte sich dann selbst gesetzlich versichern. Vorausgesetzt natürlich, sie darf arbeiten. Irgendwelche Denkfehler?

Was ist sonst noch zu beachten und welche weiteren Alternativen gibt es?
Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!
 
khwaam_suk

khwaam_suk

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Das hat Potential,....
 
Spencer

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Hallo @dan,

Du hast zwar ganz klar formuliert was Ihr möchtet, dennoch stellt sich mir die Frage warum eine Entbindung nicht in einem guten TH-Krankenhaus möglich sein sollte......

Handelt es sich um eine Risikoschwangerschaft ?
Wenn es denn unbedingt in D passieren soll und eine Heirat ohnehin schon geplant war / ist, würde ich diese Variante bevorzugen. Nach der Eheschließung muss Deine gKV Deine Frau (und natürlich auch Euer Kind) mitversichern.

Wie auch immer Ihr Euch entscheidet :
Ich wünsche Euch viel Glück und dem neuen Erdenbürger einen guten Start ins Leben.
 
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ffm

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Kann sie nicht auch so freiwilliges Mitglied in der GKV werden? So lange sie kein eigenes Einkommen hat und ihr nicht verheiratet seid sollte sie auch Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt haben, so dass die Kosten für die Geburt vom Amt übernommen werden.
 
oberhesse

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Kann sie nicht auch so freiwilliges Mitglied in der GKV werden? So lange sie kein eigenes Einkommen hat und ihr nicht verheiratet seid sollte sie auch Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt haben, so dass die Kosten für die Geburt vom Amt übernommen werden.
Wo kommen wir denn hin wenn irgendwelche schwangeren Ausländerinnen zur Entbindung nach Deutschland kommen und das ganze soll dann zulasten der Einheimischen von deren Krankenkassenbeiträgen bezahlt werden!
 
Micha

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Wo kommen wir denn hin wenn irgendwelche schwangeren Ausländerinnen zur Entbindung nach Deutschland kommen und das ganze soll dann zulasten der Einheimischen von deren Krankenkassenbeiträgen bezahlt werden!
Irgendwelche?
Wenn ich es richtig gelesen habe, arbeitet der angehende Vater in D.
 
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dan99

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Hallo zusammen, erstmal vielen Dank für Eure Antworten!

@Spencer: Wir wollen das Kind gerne in Deutschland zur Welt bringen, da für uns insbesondere das familiäre Umfeld passender erscheint. Durch meine Arbeit in Deutschland hätte ich in Thailand außerdem nicht die Chance, die Schwangerschaft ausreichend zu begleiten.
Eine Risikoschwangerschaft liegt zum Glück bisher nicht vor. Wie es dann am Geburtstermin Anfang März aussieht, werden wir sehen.
Ich wünsche Euch viel Glück und dem neuen Erdenbürger einen guten Start ins Leben.
Vielen Dank!

@hueher
Und warum denn nicht VARIANTE 1 ?? Klingt doch ok oder was spricht dagegen ?
Ja, klingt okay und wäre auch der von mir favorisierte Weg. Problem hierbei ist allerdings die Verfahrensdauer. Nach Abgabe der Dokumente beim Standesamt müssen diese noch vom Oberlandesgericht geprüft werden, erst dann dürfen wir heiraten. Nach Aussage des Standesbeamten können wir mit mindestens vier bis sechs Wochen rechnen.
Problematisch dabei ist, dass die weitere Vorsorge der Schwangeren in diesem Zeitraum nicht versichert ist. D.h. Kosten für Ultraschall, Bluttests, Hebammengespräch etc. selbst getragen werden müssen - von schweren Komplikationen ganz zu Schweigen.

@ffm
Kann sie nicht auch so freiwilliges Mitglied in der GKV werden? So lange sie kein eigenes Einkommen hat und ihr nicht verheiratet seid sollte sie auch Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt haben, so dass die Kosten für die Geburt vom Amt übernommen werden.
Nein. In der Zeit zwischen Einreise und Erfüllung des Visumszweck - also der Geburt des Kindes, obliegt die finanzielle Fürsorge mir. Nicht übernommene Kosten im Krankheitsfall habe ich als Einladender Verpflichtungsgeber zu tragen.
Erst nach Erlangung des Aufenthaltstitels mit einer Dauer von über 180 Tagen (bin mir nicht ganz sicher) hat sie unter Umständen Anspruch auf Versicherung in der gKV...
 
Spencer

Spencer

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Wo kommen wir denn hin wenn irgendwelche schwangeren Ausländerinnen zur Entbindung nach Deutschland kommen und das ganze soll dann zulasten der Einheimischen von deren Krankenkassenbeiträgen bezahlt werden!


mmmmmmmmm ............
sind für jetzt schon wieder bei unseren "Schutzsuchenden" angelangt ???

Hier handelt es sich um die zukünftige Ehefrau eines deutschen Staatsbürgers und nicht um "irgendwelche schwangere Ausländerinnen"
 
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Was für ein awerne3hif
 
Micha

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mmmmmmmmm ............
sind für jetzt schon wieder bei unseren "Schutzsuchenden" angelangt ???

Hier handelt es sich um die zukünftige Ehefrau eines deutschen Staatsbürgers und nicht um "irgendwelche schwangere Ausländerinnen"
Es handelt sich um die Mutter des Kindes eines arbeitenden und Steuerzahlenden Menschen. Da dürfte die Herkunft der Mutter imho überhaupt keine Rolle spielen.
 
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dan99

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Danke für die weiteren konstruktiven Kommentare.
Um es für alle klarzustellen: Es geht hier nicht um Sozialbetrug oder ums schmarotzen, sondern vor allem um die angemessene Fürsorge einer Schwangeren und ihres ungeborenen deutschen Kindes.
Natürlich könnte sie das Kind in Thailand zur Welt bringen, aber wir haben uns als werdende Eltern aus guten Gründen dagegen entschieden. Ich möchte für das Kind und die Mutter sorgen, das schließt für mich die Begleitung der Schwangerschaft sowie der Entbindung mit ein. Außerdem möchte ich dem Neugeborenen einen Langstreckenflug nach D ersparen. Es gibt natürlich noch viele weitere Gründe, aber das sollte zum Verständnis reichen.

Zurück zum Thema:


Hat von Euch schon jemand Erfahrungen in einem ähnlichen Fall gesammelt? Sorge bereitet mir, wie oben bereits geschrieben, die Dauer des Verfahrens zur Eheschließung. Und wie kurzfristig ist eine Aufnahme der Ehefrau in die Familienversicherung möglich?
 
C

Chak

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mmmmmmmmm ............
sind für jetzt schon wieder bei unseren "Schutzsuchenden" angelangt ???

Hier handelt es sich um die zukünftige Ehefrau eines deutschen Staatsbürgers und nicht um "irgendwelche schwangere Ausländerinnen"
Ob die heiraten ist ja noch dahingestellt. Wie es aussieht sind ihm ja die formellen Anforderungen zu langwierig.
 
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Chak

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Um es für alle klarzustellen: Es geht hier nicht um Sozialbetrug oder ums schmarotzen, sondern vor allem um die angemessene Fürsorge einer Schwangeren und ihres ungeborenen deutschen Kindes.
Natürlich könnte sie das Kind in Thailand zur Welt bringen, aber wir haben uns als werdende Eltern aus guten Gründen dagegen entschieden. Ich möchte für das Kind und die Mutter sorgen, das schließt für mich die Begleitung der Schwangerschaft sowie der Entbindung mit ein. Außerdem möchte ich dem Neugeborenen einen Langstreckenflug nach D ersparen. Es gibt natürlich noch viele weitere Gründe, aber das sollte zum Verständnis reichen.
Von Betrug war nicht die Rede, aber ihr nutzt schon die Vorzüge des deutsxchen Sozialsystems schön voll aus. Wenn dir das einfach nur wichtig wäre würdest du de Frage hier nicht stellen, sondern einfach die Kosten übernehmen. So läuft es darauf hinaus, was dir wichtig ist sollen die Beitragszahler bezahlen und wir sollen hier jetzt gemeinsam überlegen, wie du das am geschicktesten hinbekommst, am besten noch, ohne dass du auch nur ein paar Wochen warten musst.
 
ReinerS

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Ist der schwanger oder die Ausländerin?
Meistens ist die Frau schwanger, der Mann eher selten :D
Spaß beiseite. Es geht doch hier um die zukünftige Ehefrau eines Steuerzahlenden Deutschen, und nicht um irgend eine schwangere Ausländerin. Das ist halt auch in thai-deutschen Beziehungen manchmal möglich, das die Frau schwanger wird.;-)
Da zahle ich/der Staat doch lieber für diese schwangere Thailänderin, als für irgend eine schwangere aus Timbuktu oder Afghanistan.
 
ReinerS

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Um es für alle klarzustellen: Es geht hier nicht um Sozialbetrug oder ums schmarotzen, sondern vor allem um die angemessene Fürsorge einer Schwangeren und ihres ungeborenen deutschen Kindes.
Zurück zum Thema:
Hat von Euch schon jemand Erfahrungen in einem ähnlichen Fall gesammelt? Sorge bereitet mir, wie oben bereits geschrieben, die Dauer des Verfahrens zur Eheschließung. Und wie kurzfristig ist eine Aufnahme der Ehefrau in die Familienversicherung möglich?
Diese Frage zur Aufnahme in die Familienversicherung stellst du doch besser deiner Versicherung, oder.

Ansonsten gebe ich dir Recht, warum sollen ein deutscher und seine zukünftige Ehefrau nicht das deutsche Sozialsystem benutzen, du zahlst ja auch darin ein.
Und einfach selber die Kosten übernehmen, weiß jetzt nicht was selbst eine ganz einfache Geburt in DE kostet, von den Vorsorgeuntersuchungen und event. Komplikationen bei einer Geburt mal ganz abgesehen. So was ist immer leicht gesagt. Versteh die Kritik einiger an dir bzw. an deinen Fragen eh nicht. Bin der Meinung, für so etwas ist unter anderem ein thai deutsches Forum da.
Viel Glück euch beiden
 
C

Chak

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Meistens ist die Frau schwanger, der Mann eher selten :D
Spaß beiseite. Es geht doch hier um die zukünftige Ehefrau eines Steuerzahlenden Deutschen, und nicht um irgend eine schwangere Ausländerin.
Weißt du doch gar nicht, viellecht ist der Threadstarter Afghane.
Und erstmal ist es irgendeie schwangere Ausländerin.
 
RAR

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Diese Frage zur Aufnahme in die Familienversicherung stellst du doch besser deiner Versicherung, oder.

Ansonsten gebe ich dir Recht, warum sollen ein deutscher und seine zukünftige Ehefrau nicht das deutsche Sozialsystem benutzen, du zahlst ja auch darin ein.
Und einfach selber die Kosten übernehmen, weiß jetzt nicht was selbst eine ganz einfache Geburt in DE kostet, von den Vorsorgeuntersuchungen und event. Komplikationen bei einer Geburt mal ganz abgesehen. So was ist immer leicht gesagt. Versteh die Kritik einiger an dir bzw. an deinen Fragen eh nicht. Bin der Meinung, für so etwas ist unter anderem ein thai deutsches Forum da.
Viel Glück euch beiden
Die beiden sind nicht verheiratet und er baut ein Kind - das ist schon der erste schwere Fehler - dann jammert er dass er sich das nicht leisten kann der zweite Fehler das ganze ist Blödsinn
 
ReinerS

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Weißt du doch gar nicht, viellecht ist der Threadstarter Afghane.
Und erstmal ist es irgendeie schwangere Ausländerin.
Könnte natürlich auch ein Kopfgeldjäger aus Borneo sein, der perfekt deutsch schreibt, in Deutschland arbeitet usw. :D

Frage: Was würdest du machen an Stelle des Threadstarters ??? Er möchte wohl auch wie viele andere werdende Väter bei der Geburt dabei sein (ich weiß wovon ich spreche :)) Kann ja nicht vor dem Düsenjäger abrufbereit sitzen und dann schnell nach Thailand fliegen. Bleibt eigentlich nur Deutschland als Geburtsort übrig. oder?
Würde dann jemand über die Mutter deines zukünftigen Kindes sagen, was will diese schwangere Ausländerin hier, fändest du es dann immer noch so toll? Und dazu ist es meiner Meinung nach unerheblich, ob es sich um einen "reinrassigen Deutschen" handelt, oder um jemand der "nur" in Deutschland arbeitet und wohnt und Steuer zahlt.
 
Thema:

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