Verhaltensregeln bei Arbeit in Thailand

Diskutiere Verhaltensregeln bei Arbeit in Thailand im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo Zusammen, da es hier viele Member gibt die schon seit Jahren in Thailand arbeiten, würde es mich interessieren ob es bestimmte...
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Ben Schlitt

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Ubon Ratchathani
Hallo Zusammen,

da es hier viele Member gibt die schon seit Jahren in Thailand arbeiten, würde es mich interessieren ob es bestimmte Verhaltensregeln im Umgang mit den thailändischen Mitarbeitern gibt. Evtl. kann jemand eine kleine Liste machen mit den typischen do´s and dont´s im Umgang mit Thais in der Arbeit.
Es wäre auch interessant zu wissen was man auf jeden Fall lassen sollte bzw. wie man Kritik am besten verpackt oder die Mitarbeiter am besten motiviert.

Ich habe bis jetzt hauptsächlich mit Chinesen zusammengearbeitet und werde in Zukunft ein Team in Thailand (Schweisser, Mechaniker etc...) leiten und hoffe das ich hier ein paar Tipps für den Einstieg bekommen kann.

Schöne Grüße aus China:eeeew!:
 
nakmuay

nakmuay

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http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00207599008247921
ist gratis also einfach auf download fulltext gehen

Sind im Prinzip 2 Studien von der Thailänderin Suntaree Komin. Titel: culture and work-related values in thai organizations. Ist zwar leider etwas älter, aber ich denke durchaus interessant und wissenswert. Ich hatte ihre Studien für meine Diplomarbeit verwendet.

Ansonsten gibt es noch haufenweise normale Bücher über das Thema bzw. bin ich mir sicher, dass noch einige Leute hier ihre Erfahrungen teilen werden!
 
x-pat

x-pat

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Da gibt es einiges zu beachten und zu lernen. Das Buch Working with Thais ist eine gute Einführung in die Thai Arbeitskultur, wahrscheinlich etwas weniger akademisch ausgerichtet als der o.g. Titel.

Cheers, X-pat
 
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didi

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.... werde in Zukunft ein Team in Thailand (Schweisser, Mechaniker etc...) leiten
Genau mit denen habe ich täglich auch zu tun. Dazu kommen Elektriker und Programmierer und auch solche, die meinen, sie können alles!

Ich will jetzt mal nicht auf die zwischenmenschlichen Verhaltensweisen eingehen, es sollte eigentlich jeder wissen, dass man einem Mädel in der Firma z.B. nicht freundschaftlich auf die Schulter klopft u.v.a.m.

Eine wichtige Sache, die Du wissen solltest, Thai Arbeiter werden in den wenigsten Fällen Fragen stellen. Wenn jemand was fragt, bekundet er damit, dass er es nicht weiß! D.h., wenn Du etwas erklärst und alle nicken anschließend zustimmend, heißt das, dass kaum einer etwas verstanden hat. Das kann verschiedene Gründe haben. Man versteht es fachlich nicht, oder man versteht einfach nicht das, was Du sagst, also die Worte selbst! Diese Tatsache zu ändern hat mich z.B. mehrere Jahre gekostet. Das bedingt auch, dass Dir eine gewisse Portion Vertrauen entgegengebracht wird. Dieses kann man als Vorgesetzter nicht einfordern, sondern man muss es sich erarbeiten!

Als Vorgesetzter solltest Du auch nicht jemanden im Beisein anderer bezichtigen, er hätte einen Fehler gemacht. Da kann man besser allein mit dem betreffenden sprechen und ihm auf jeden Fall eine plausible Entschuldigung zurechtlegen. Z.B. vielleicht war das Licht an der Stelle nicht so gut, dass er es hätte genau sehen können.......

Sei nicht dafür verantwortlich, dass jemand sein Gesicht verliert! Das gibts aber ja auch in China. Das ist wirklich Stoff, um Bücher zu füllen. Die sind ja auch schon erwähnt worden.

Gruß Didi
 
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Chak

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Sei nicht dafür verantwortlich, dass jemand sein Gesicht verliert! Das gibts aber ja auch in China. Das ist wirklich Stoff, um Bücher zu füllen. Die sind ja auch schon erwähnt worden.

Gruß Didi
Kommt das nicht darauf an, warum man eingestellt wurde? Werden nicht häufig gerade deswegen Ausländer engagiert, weil sie eben nicht auf alles und jeden Rücksicht nehmen?
 
Dieter1

Dieter1

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Werden nicht häufig gerade deswegen Ausländer engagiert, weil sie eben nicht auf alles und jeden Rücksicht nehmen?
Um nach Landessitte unhoeflich zu wirken, wird in Thailand sicher niemand beschaeftigt. Da sind sie sehr eigen, die Thais.
 
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didi

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Um nach Landessitte unhoeflich zu wirken, wird in Thailand sicher niemand beschaeftigt.
Stimmt! Ich hab mal miterlebt, wie der Cheffe eine Abteilung aufgemischt hat. Da war ich aber froh, nur im Zuschauerbereich stehen zu dürfen!
 
lucky2103

lucky2103

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ich habe auch ein Problem mit dem Verhalten - allerdings umgekehrt hier in D.Nach all den Jahren in TH im Geschaeftsleben ist mir die "Thai-ness" fast unbemerkt in Fleisch unf Blut uebergegangen.Ich schreibe dies hier, nicht, weil ich angeben will, sondern weil es eben so ist.So fallen mit dt. Kollegen sehr oft unangenehm auf, weil sie vorlaut und sehr forsch sind.Desweiteren sind die Deutschen diejenigen, die Schnellschuesse produzieren - und sich hinterher dann dafuer entschuldigen. Der Thai denkt i.d.R. Vorher nach, bevor er etwas sagt.Ein Neukunde von mir wollte einige Referenzarbeiten sehen, worauf ich ihm per Email einen Link zu meinem Webalbum mit ueber 100 Bildern anbot..."Ja" Wenn die Bilder alle von Ihnen sind, dann ist es ja gut." - ginge in TH gar nicht.Bei einem anderen Projekt hatte ich mal einem extrem arroganten Projektleiter.Als er partout nicht aufhoeren wollte, mich bloed anzumachen, hab ich ihm gesagt, dass er Glueck habe, in D Projektleiter zu sein - in TH wuerde er bei seinem Verhalten nach 3 Tagen tot im Strassengraben liegen.
 
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Ben Schlitt

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Ubon Ratchathani
in meiner alten Firma hatte ich immer einen Vorarbeiter und zwei Mitarbeiter die permanent dabei waren, die auch gute Arbeit geleistet haben, leider war der Rest immer zusammengewürfelt aus anderen Abteilungen die gerade nicht viel zu tun hatten oder irgendwelche Ingenieure frisch vom Reisfeld...da war es sehr schwierig sich ein ordentliches Team mit guter Performance aufzubauen bzw. das schon oben genannte Vertrauen zu bekommen...trotzdem waren alle immer irgendwie froh wenn sie bei mir waren, da ich der Einzige in der Firma war der nicht ständig ausgerastet ist wenn mal irgendwo eine Schraube locker war o.ä.

In Taiwan z.B. hatte ich einmal ein paar thailändische Schweißer(Subcontractor) die durchweg gute Arbeit geleistet hatten und sich auch z.B. an Pausenzeiten o.ä. gehalten haben...die chinesischen Mitarbeiter waren nur damit beschäftigt ihren Pfusch zu vertuschen sodass man es nicht auf den ersten Blick bemerkt oder Abrechnungen zu türken usw...

Ich bin eigentlich ein sehr ruhiger Mensch und unterstütze meine Jungs auch wo es geht und ich hoffe das ich damit ein bisschen punkten kann am Anfang...wie es dann weiter geht wird sich mit der Zeit schon zeigen...

@lucky2103
Diese Momente hatte ich auch schon oft wenn ich mal raus gefahren bin auf die Baustellen, was sich da manche deutsche Spezialisten u.a. Monteure, Ingenieure, Techniker usw... leisten ist unter aller Kanone...viele denken, man kann sich aufführen wie in Deutschland...letzes Jahr wartete irgendwo ein Mob auf den Projektleiter und Serviceleiter und sie wurden krankenhausreif geprügelt...som na na!
 
pegasus

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Naja, das ewige "tomorrow" kann einem in Thailand ja schon mal ganz gehörig auf den Senkel gehen. Muss man sich eben dran gewöhnen, dass der Fertistellungstermin in der Fertigung erst dann feststeht, wenn das Zeug fertig ist.

Bei Fertigungsaufträgen in Thailand ist Kontrolle dann auch zwingend erforderlich. Man kann die Herrschaften nicht einfach vor sich hin werkeln lassen, ohne mal zwischendurch nachzuschauen und auch die Qualität zu prüfen. Und selbst dann geht noch genug schief. Da kann man ja über die Deutschen Facharbeiter meckern, aber wenn da eine Zeichnung vorliegt und gewisse Sachen abgesprochen sind, dann wird das auch so gemacht. In Thailand ist das nicht so.

Verhaltensregeln......
Schwer zu beantworten, hängt einfach von der Situation ab und der Aufgabe die man übernimmt. Ich denke man kann da nur wenige generelle Ratschläge geben. Viel lächeln und freundlich sein hilft, aber das nicht nur in Thailand. Bloß nicht laut werden, das kommt gar nicht gut an. In gewissen Situationen ist die deutsche Art, erst einmal vieles zu verneinen auch nicht gut. Man sagt dann besser in einer Besprechung, dass man die Anfrage prüft und dazu später Stellung nimmt, als gleich nein zu sagen. Oder man sagt: ja, aber.......

Als er partout nicht aufhoeren wollte, mich bloed anzumachen, hab ich ihm gesagt, dass er Glueck habe, in D Projektleiter zu sein - in TH wuerde er bei seinem Verhalten nach 3 Tagen tot im Strassengraben liegen
Ist ja auch nicht die feine englische Art, seinem gegenüber zu sagen, was man von ihm hält.

Habe eigentlich eher die Erfahrung gemacht, dass man mit dem besagten Verhalten des Projektleiters in Thailand natürlich komplett aneckt, was dann aber letzendlich dazu führt, dass derjenige komplett ignoriert wird und man dann nach seiem Chef fragt, wenn mal wiede was entscheidendes passiert bzw. passieren soll.

In Deutschland ist ja auch nicht alles schlecht und man kann m.E. auch nicht verallgemeinern, dass alle Deutschen vorlaut, unhöflich und naßforsch sind.

Ich finde, dass in meinem Bereich (Sondermaschinenbau/Elektrotechnik) das Arbeiten in Deutschland einfacher ist. Das ist bedingt durch den besseren Ausbildungsstand der Fachkräfte und auch durch die wesentlich selbständigere Arbeitskultur. Wenn man Arbeitsaufträge erteilt, bekommt man meist erst eine Rückmeldung, wenn der Auftrag erledigt ist. Das Ergebnis ist dann bis auf wenige Ausnahmen auch so wie gewollt.

In Thailand kann es passieren, dass bei den ersten Problemen während der Ausführung die Arbeit eingestellt wird. Man überlegt dann erstmal, wie man weiter machen kann, der Vorgesetzte wird aber erstmal nicht gefragt oder informiert. Erst wenn der selbst sich erkundigt, dann wird berichtet, was nicht verstanden wurde. Dann müssen neue Anweisungen gegeben werden und die Arbeit geht weiter. Das wiederholt sich beliebig oft und ist anfänglich ziemlich nervig. Das ist bei mir sowohl im Fertigungsbereich als auch in der Konstruktion so. Da kann es sein, dass mal schnell ein paar Tage vertrödelt werden, weil man den Arbeitsauftrag nicht komplett verstanden hat und dann einfach mit der Arbeit aufhört. Dann aber bloß nicht über die Leute aufregen oder jemanden vor allen anderen anmachen. Da kommt dann wieder der berühmte Gesichtsverlust ins Spiel und es wird kompliziert. Lieber alles einfach nochmal erklären. Ständiges wiederholen einer Tatsache erhöht den Wahrheitsgehalt.

Mitarbeiter motivieren......
Viele sind sehr interessiert am ausländischen Fachwissen. Viel erklären, zeigen, neue Methoden vorführen hilft aus meiner Sicht weiter. Wenn die Thai.Mitarbeiter dann erkennen, dass man manche Arbeiten deutlich effektiver und auch leichter ausführen kann, freut man sich. Was die Arbeit erleichtert wird immer gern angenommen und akzeptiert. Am Anfang nicht zu viel Kritik üben, auch wenn es schwerfällt. Immer dran denken, dass man nicht in Europa ist.

Mehr fällt mir jetzt erst mal nicht mehr ein.
 
lucky2103

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Ist ja auch nicht die feine englische Art, seinem gegenüber zu sagen, was man von ihm hält.

Habe eigentlich eher die Erfahrung gemacht, dass man mit dem besagten Verhalten des Projektleiters in Thailand natürlich komplett aneckt, was dann aber letzendlich dazu führt, dass derjenige komplett ignoriert wird und man dann nach seiem Chef fragt, wenn mal wiede was entscheidendes passiert bzw. passieren soll.
Ich muss dazusagen, dass der Bauleiter von mir dies nur so deutlich zu hören bekommen hat, weil ich eh schon beschlossen hatte, mit seiner Firma nicht meht zusammenzuarbeiten.
Ich hab seinem Chef einen eingeschriebenen Brief geschickt, in dem ich ihm sagte, dass ich wieder zurückkomme, wenn dieser Bauleiter weg ist.

Aber Du hast Recht. Bauleiter mit so einem Verhalten werden komplett ignoriert.
Neulich habe ich aber gehört, dass er es mal wieder mit seinen Schikanen übertrieben hatte und ein Trupp polnischer Arbeiter ihm eins auf die Mütze gegeben hat...8-)
 
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Franky53

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Um nach Landessitte unhoeflich zu wirken, wird in Thailand sicher niemand beschaeftigt. Da sind sie sehr eigen, die Thais.
ist aber international Usus ,die Kritiken konstruktiv dem Mitarbeiter unter vier Augen mitzuteilen.ist zumindest in meiner Firma so.
Die auf wichtig rumschreien ,würden in meiner Firma keine Woche überstehen.
 
MadMac

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Weiss ja nicht auf welchem Level ihr lauft. Was immer sehr wichtig ist, ein Muttersprachler. Wenn man in irgendein Meeting geht, dann auf Englisch irgendwas losplappert, sitzt die Bude voll, alle nicken und schluerfen ihren Tee. Wenn man dann einen Local hat, der das alles nochmal uebersetzt, dann regt sich ploetzlich was. Fragen werden gestellt und es gibt Interaktion.

Auch unbezahlbar sind Whiteboards. Jeder kommt heutzutage an mit Powerpoint Presentations, schmeisst eine nach der anderen an die Wand und der Laden schlaeft ein. Wenn man den Fluss unterbricht und mit Stift und Wort vorgeht erwecken schlafende Entscheidungsmacher, die am Besten auch noch ein paar Striche auf der Tafel machen.
 
pegasus

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Ja stimmt. Ein Muttersprachler ist unersetzlich in Meetings in Thailand. Allein um Mißverständnisse zu vermeiden bei der Kommunikation in Englisch.
 
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den Standart Bussines Info Führer hat seinerzeit Kriengsak Niratpattanasai
veröffentlicht.

Thailand Tales: Thailand Business and Management

sein aktueller Artikel

A decade of insights into managing and leading | Bangkok Post: business

weitere Artikel von ihm
Thailand's Search By Bangkok Post

seine Webseite
Kriengsak Niratpattanasai, Coach at Thecoach | SlideShare

wer sich einiger Wochen durch seine Schriften arbeitet, dürfte mit dem Notwendigsten für einen Job in Thailand ausgestattet sein.

Auszug aus dem ersten Link :

We have more knowledge workers and more Generation Y people in the workplace. These groups are smart, assertive and open-minded. They speak up, they're well-educated and good at English communication. They don't care much about staying long in one place. These groups work well with an expat. On the other hand, we still have a large number of conservative Thais. This group still holds on to the Thai values of kreng jai, hai kiat, seniority, humility and so on. This is a group still creates frustration for a new expat."Michel interrupts with interest. "Kriengsak, how much change have you seen from the expat side?"
"Not much. I see quite similar patterns to what I saw 10 years ago. Here are some of the patterns:
- Most new expats think they understand Thais in the beginning but after a while admit they're wrong.
- The newcomers are focused too much on creating a high impact on business and ignore the need to understand the Thais around them. Once the relationship is damaged and starts to affect the business, they start to pay more attention on how to work with Thais.
- The common misunderstandings about Thais are: yes doesn't mean yes; smiling doesn't mean I like you; the Thai definition of a promise and that of a foreigner are different; and the magnitude of kreng jai [consideration of others]."
 
Joerg_N

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Ja stimmt. Ein Muttersprachler ist unersetzlich in Meetings in Thailand. Allein um Mißverständnisse zu vermeiden bei der Kommunikation in Englisch.
Hoffentlich kommt der Muttersprachler dann nich, nach Landessitte,
in Badelatschen zum Meeting
 
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Hoffentlich kommt der Muttersprachler dann nich, nach Landessitte, in Badelatschen zum Meeting
Da er ja nur beim Übersetzen behilflich sein soll, ist sein Anzug belibig, jedoch erwünscht. Badelatschen sind eher was für Farangs.
 
Joerg_N

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Da er ja nur beim Übersetzen behilflich sein soll, ist sein Anzug belibig, jedoch erwünscht. Badelatschen sind eher was für Farangs.
Wenn man mal genau hinschaut laufen ziemlich viele Thais in "Puschen" rum

und nicht in der Mehrheit die Farangs
 
Socrates010160

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ich habe auch ein Problem mit dem Verhalten - allerdings umgekehrt hier in D.Nach all den Jahren in TH im Geschaeftsleben ist mir die "Thai-ness" fast unbemerkt in Fleisch unf Blut uebergegangen.Ich schreibe dies hier, nicht, weil ich angeben will, sondern weil es eben so ist.So fallen mit dt. Kollegen sehr oft unangenehm auf, weil sie vorlaut und sehr forsch sind.Desweiteren sind die Deutschen diejenigen, die Schnellschuesse produzieren - und sich hinterher dann dafuer entschuldigen. Der Thai denkt i.d.R. Vorher nach, bevor er etwas sagt.Ein Neukunde von mir wollte einige Referenzarbeiten sehen, worauf ich ihm per Email einen Link zu meinem Webalbum mit ueber 100 Bildern anbot..."Ja" Wenn die Bilder alle von Ihnen sind, dann ist es ja gut." - ginge in TH gar nicht.Bei einem anderen Projekt hatte ich mal einem extrem arroganten Projektleiter.Als er partout nicht aufhoeren wollte, mich bloed anzumachen, hab ich ihm gesagt, dass er Glueck habe, in D Projektleiter zu sein - in TH wuerde er bei seinem Verhalten nach 3 Tagen tot im Strassengraben liegen.
Du hast den Unterschied des Leistungsdruckes kennen gelernt. In Deiner alten Heimat geht es eben gelassener zu. Fehler und Unzulänglichkeiten werfen dort niemanden aus der Bahn, da man sie ja schon fast erwartet. Deshalb freut man sich dort um so mehr, wenn etwas reibungslos funktioniert.

Hier ist es genau umgekehrt. Es wird Perfektion erwartet und diese Erwartungshaltung wurde selbstverständlich. Deshalb ist man hier teilweise völlig überfordert, wenn dann mal was nicht funktioniert oder wie erwartet läuft.
Das alles heisst dann "Stress".

Mir ist ein Leben im Los mit allen Problemen vor allem deshalb wesentlich lieber, weil auch ich dann nicht perfekt funktionieren muss...und das nimmt mir den Stress.
 
Thema:

Verhaltensregeln bei Arbeit in Thailand

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