Da das Thema Kinder zum Threadtitel passt, bleibe ich einmal dabei. Ich finde es traurig und teilweise beschämend, wenn versucht wird, das Aufziehen eines Kleinen Kindes einer sorgfältigen Kosten-Nutzenanalyse zu unterziehen. Mit welchem Wert setzt Ihr das Kind denn an? Ab wieviel staatlicher Unterstützung rechnet sich denn so ein Kind? Gibt es konkrete Renditeerwartungen?
Natürlich kostet ein Kind Geld. Von mir aus auch 120.000 € in 18 Jahren.
90.000 € kostet die tägliche Schachtel Zigaretten, wenn man es schafft, lange genug zu rauchen. Auch eine Eigentumswohnung. Und? Erwarten die Raucher, dass hier eine Förderung erfolgt? Immerhin widerfährt dem Staat durch die Tabaksteuer auch etwas gutes...Über manche Argumentationen kann ich nur den Kopf schütteln...Mittlerweile habe ich mich ja mit der Ausgangsfrage angefreundet. Leipziger geht es einfach darum, vorhandene Möglichkeiten auszuloten, was ich für legitim halte. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die darauf folgende Debatte, auf deren Basis man den Eindruck erhalten kann, manche betrachten Kinder als Spekulationsobjekt.....
Dass ein Kind in allen Bereichen eine gewisse Einschränkung bedeutet, sollte jedem klar sein. Auch finanziell. Nach meiner Erfahrung findet allerdings eine absolute Überkompensation durch das Kind statt...was wohl jeder nachvollziehen kann, der selber eines hat.