Re: Unter falscher Flagge: 9/11 aus "antiamerikanischer" Sic
Dieter1" said:
Samuianer" said:
..... also kein Angriff auf den Iran, auf Kuweit...wir lassens... Dieter ist zwecklos!
Manfred, bitte lasse doch das zitieren von ellenlangen Passagen.....
ich hab's ja auf : "lassen wir's!" reduziert!
Ausserdem zwingt hier Keiner zum lesen oder zum antworten!
Das geschieht wenn dann, freiwillig!
So du Feststellungen, Beweise und Argumente als "meine Meinung" abklaerst und dich weiter hin in deinem Focus-RTL-TAZ fokussierten, nennen wir es mal "kritischen-Antiamerkanismus" befangen haelst, bleibt es trotztdem Standpunkt vs. Standpunkt du haeltst halt das was auch nur deine Meinung wiederspiegelt fuer unumstoesslich richtig und das laesst halt keine vernuenftige Diskussion ueber das wie und warum zu - sondern lediglich eine billige Schuldzuweisung an "die Amis" und ihren "illegalen Angriffskrieg" und der fragwuerdigen Lefti Parole "Kein Blut fuer Oel" obwohl es NACHWEISLICH nicht nur "die Amis" im Irak sind...und das es um weit mehr geht als um die Frage nach einem "illegalen Angriffskrieg"...
Aber staendig die Hintergruende zu diesem "illegalen Angriffskrieg" einfach uebergangen werden!
Denn es geht um nichts weniger als die "Untaten der amerikanischen Kriegsmaschinerie" - ein Thema, das spätestens seit den 40er-Jahren in Deutschland immer wieder [s:44dddebe4c]ganze Sportpaläste und in Hofgaerten[/s:44dddebe4c] die Volksmassen zu begeistern vermag.
So z.B. ein typischer Ausbruch eines FOCUS Redakteurs unter der einpraegsamen Schlagzeile
"Irak-Krieg: US-Soldaten toeten wahllos Zivilisten" einen Artikel mit den folgenden vielsagenden Zeilen zu eroeffnen:
"Schießwütige US-Soldaten gehören im Irak offenbar zum Alltag. Doch sie werden fast nie bestraft und offenbaren ihre Gräueltaten selten, wie jetzt einem US-Magazin."
Wer bei diesen Worten jetzt an seinen Großvater denkt, von dem er so was als Kind auch schon mal gehört hat, also ich will ja hier nichts rpovozieren oder gar indizieren ich meine nur im Hnblick auf den Diktator Saddam und seine Taten, sein Walten und Schalten kamm doch sogar meinem thailaendischen Freund eine hoechstbemerkenserter Vergleich ueber seine Lippen, na un der war?
Naja, geht so 65 Jahre in die deutsche Vergangenheit zurueck, aber das lassen wir hier mal - gibt ja einige die auf derlei Quervergleiche recht allergisch reagieren und dann ploetzlich links mit rechts und umgekehrt verwechseln aber eine gewisse Verwandschaft eben aus diesem Grunde vehement leugnen!
Das nenn ich echten Pazifismus!
Und das Alles obwohl selbst der proamerikanischer Umtriebe unverdaechtige SPIEGEL inzwischen einraeumen muß, daß die Amerikaner mit den Irakern offenbar doch besser umgehen als diese selbst.
Wer glaubt, in einem Antiterrorkrieg gaebe es weniger Brutalitaet als im Bahnhofsviertel der naechsten Großstadt, ist jedenfalls ein Traeumer.
Denn den sauberen Krieg gibt es nicht. Kriegsverbrechen lassen sich nie voellig verhindern, in keinem Krieg und von keiner Armee.
Das ist aber auch gar nicht die Frage. Entscheidend ist viel mehr, ob man derartige Verbrechen selber organisiert, foerdert, duldet, ablehnt oder bekaempft. Tut ein Land letzteres und handelt es sich, was dann sehr wahrscheinlich ist, um einen demokratischen Rechtsstaat, so stehen ihm dabei allerdings auch nur dessen rechtsstaatliche Mittel zur Verfuegung.
So und nun der Punkt:
Hier steht man nun mal vor dem selben Problem wie bei der Kriminalitätsbekämpfung ganz allgemein, wo man zum Verdruß der rechtschaffenen Bürger immer wieder mutmaßliche Täter aus Mangel an Beweisen laufen lassen muß, ohne daß das jetzt irgendjemand dem Gericht vorwerfen oder gar fordern würde, die Beschuldigten dann halt einfach auf Verdacht auf die Teufelsinsel zu schicken. Wer aber ernsthaft in Kauf nehmen will, lieber Unschuldige zu bestrafen als Schuldige laufen zu lassen, soll das offen sagen, und nicht so tun, als ob eine derartige Willkürjustiz mit unserem derzeitigen westlichen Rechtsverständnis kompatibel wäre.
Und kommt es erst mal zu einer Gerichtsverhandlung, kann man gerade der amerikanischen Justiz nicht vorwerfen, dass sie, wenn sie denn einen Kriegsverbrecher endlich an den Eiern bzw. Eierstöcken hat, sonderlich zimperlich wäre. Da beantragt die Staatsanwaltschaft für das, was hier in Deutschland als "Körperverletzung" verharmlost wird, schon mal zweistellige Haftstrafen (wohlgemerkt Jahre, nicht Monate), und einem brutalem Mörder droht sogar die Todesstrafe, was selbst unter Irakkriegsgegnern zu erstaunlichen Solidarisierungen führen kann. Gleichzeitig drehen die Feinde des Westens von ihren schwarzen Schafen Heldenvideos, benennen Straßen nach ihnen, und am Ende zieren deren Gesichter gar Poster und T-Shirts auf der ganzen Welt.
Hinzu kommt, daß diejenigen, die jetzt publikumswirksam Krokodilstränen ob getöteter irakischer Frauen und Kinder vergießen, all die Jahre zuvor geschwiegen haben, als derartige Verbrechen nicht die beklagenswerte Ausnahme, sondern die völkerrechtskonforme Regel waren, und daß gerade diese Klientel auffällig oft den Sturz eben jenes Diktators, der für besagte Verbrechen verantwortlich war, vehement ablehnt. Artikel wie dieses "Meisterstück" von FOCUS bzw. "The Nation" sind also nicht nur eine böswillige Verzerrung der Wirklichkeit, sondern erfüllen zusätzlich noch den Tatbestand widerwärtiger Heuchelei in einem besonders schweren Fall.
Vollends absurd wird das ganze aber, wenn das Vorhandensein von Mißständen und die unzureichenden Erfolge im Kampf gegen selbige als Vorwand genommen werden, um gegen totalitäre Bedrohungen geführte Kriege als solche zu diskreditieren. Denn auch wenn man der Ansicht ist, daß die USA den Kampf gegen Verbrecher in den eigenen Reihen noch nicht ausreichend führen, sollte man bei aller im Einzelfall berechtigter Kritik nie vergessen, daß ohne das Eingreifen Amerikas die Welt gerade diesbezüglich immer noch um einiges schlechter aussähe. Da dürfen sich die ueberzeugtesten Amerikahasser dann auch nicht wundern, wenn der Schuß bisweilen nach hinten los geht.
Aus
http://napauleon.typepad.com/nobloodforsauerkraut/medien_focus/
Irgendwann, ich erninnere mich laeutete in Berlin ein Glocke im Zentrum der Stadt, der Ton dieser Glocke hatte was, es ging durch Mark und Bein...nicht weil der Ton so ungewoehnlich war - Nein... es war der Sinn der dahinter stand, die Glocke war ein Geschenk der Amerikaner an die Berliner und diese Glocke hiess "Freiheitsglocke"!
Ein Slogan der so wichtig wie richtige war, feuer das eingeschlossene Berlin!
Freiheit - nicht "Exit-Strategy"
Dann haetten die Alliierten schon 1945 die Schluessel fuer Deutschland an die Russen und den Warschauer Pakt ueberreichen duerfen!