Tsunami auf Java

Diskutiere Tsunami auf Java im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Gerade telefonisch von meiner Frau erfahren, dass ein Tsunami eben Java getroffen haben soll mit 2 mtr Flutwelle. :O Sioux
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Sioux

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Gerade telefonisch von meiner Frau erfahren, dass ein Tsunami eben Java getroffen haben soll mit 2 mtr Flutwelle. :O

Sioux
 
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Rene

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An der Küste von Java sind nach einem Seebeben vor Indonesion die ersten Tsunami-Wellen niedergegangen. Lokale Rundfunksender sprechen von fünf Todesopfern.

Nach einem schweren Seebeben vor Indonesien haben Augenzeugen auf der Insel Java rund zwei Meter hohe Tsunami-Wellen gemeldet. Mindestens fünf Menschen seien ums Leben gekommen, sagten sagten sie einem lokalen Rundfunksender. Mehrere Häuser und ein Hotel seien beschädigt worden.

Nach dem Beben der Stärke 7,2 am Montagnachmittag hatten die japanischen meteorologischen Behörden zuvor vor möglicherweise verheerenden Riesenwellen an den indonesischen Inseln Java und Sumatra gewarnt. Auch die rund 400 Kilometer südlich gelegene Weihnachtsinsel und die Kokosinseln, die zu Australien gehören, könnten betroffen sein, hiess es.

Quelle: 20minuten
 
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Rawaii

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Die "flutwelle" war nur ca 1 meter hoch und es wurden nur ca 40 menschen die ihre holzhuetten direkt am strand gebaut hatten getoetet...

Wie kann man auch in einem tsunamigebiet die huette direkt am strand bauen? :???:
 
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Paddy

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Dienstag, 18. Juli 2006
Tsunami in Indonesien
Hunderte Tote

Einen Tag nach dem verheerenden Tsunami an der Südküste Indonesiens laufen die Rettungsarbeiten auf Hochtouren. Helfer suchten am Dienstag in der von der Flutwelle zerstörten Region nach Überlebenden. Sie rechnen inzwischen mit bis zu 300 Todesopfern. Lokale Medien sprachen von 262 Toten. Mindestens 30.000 Menschen sind obdachlos geworden. Über 100 Menschen würden noch vermisst.

Nach dem zweiten verheerenden Tsunami, der Indonesien innerhalb von 18 Monaten traf, war die idyllische Küste im Westen Javas von einem Durcheinander aus gestrandeten Booten, Autowracks, zersplittertem Holz und anderen Trümmern bedeckt. Vier Meter hohe Wellen waren am Montag über den beliebten Pangandaran Strand hinweggespült. Dutzende von Menschen suchten am Dienstag medizinische Hilfe.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte das Erdbeben, das sich am Montag um 15.20 Uhr (10.20 MESZ) ereignete, eine Stärke von 7,7. Das Tsunami-Warnzentrum im Pazifik hatte daraufhin Alarm gegeben für die indonesischen Inseln Java und Sumatra sowie für australische Inseln. Das indonesische Rote Kreuz erklärte am Dienstagvormittag, die offizielle Zahl der Toten läge bei 155. Aber sie werde "noch sehr stark steigen".

Indonesien liegt am so genannten "Ring of Fire", einem vulkanischen Gürtel um den Pazifischen Ozean, an dem Erdbeben häufig vorkommen. Auch der verheerende Tsunami vom 26. Dezember 2004 war durch ein Erdbeben –mit der Stärke 9,1 -in Indonesien ausgelöst worden. Damals kamen in den Staaten um den Indischen Ozean mehr als 220.000 Menschen ums Leben. 177.000 Menschen starben allein in der indonesischen Provinz Aceh auf der Insel Sumatra.

http://www.n-tv.de/690201.html
 
ReneZ

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Von 7.2 nach 7.7, es wurde wieder stark unterschätzt...

Gruss, René
 
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Rawaii

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Das ist mir neu, die letzten infos die hier liefen sprachen von 40 toten, ca 30 vermissten und 1 meter hohe wellen.... :nixweiss:
 
Serge

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Hab gerade mit einem Bekannten in Indonesien telefoniert, es scheint schlimmer zu sein, als man bisher angenommen hat.

Man vermutet auch, das es irgendeinen Zusammenhang zwischen dem Seebeben und dem Ausbruch des Tungurahua geben soll :nixweiss: Ist das moeglich?
 
ReneZ

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Serge" schrieb:
Man vermutet auch, das es irgendeinen Zusammenhang zwischen dem Seebeben und dem Ausbruch des Tungurahua geben soll :nixweiss: Ist das moeglich?
@Serge,

das ist sehr wohl möglich, aber schwer zu 'beweisen', deshalb
die Vermutung.
Damals beim 2004 Seebeben / Tsunami wurde auch die Stärke des
Bebens (Richter-skala) am Anfang stark unterschätzt. Dies ist eine
direkte Folge davon, dass die Instrumente darauf eingestellt
sind ganz kleine Beben noch registrieren zu können. Bei
grossen Beben unterschätzen sie dann die Grösse. Erste wenn
man die Daten weiter auswertet erhält man die richtige Antwort.

Gruss, René
 
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Sioux

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Es hat auch zahlreiche nachbeben gegeben.

US-Erdbebenprogramm

Laut Radiomeldungen hier (Deutschlandradio) sollen es schon ueber 300 Tote sein.
Eine schwedische Familie ist vermisst. Die Tsunamiwarnung kam offenbar nicht an der Kueste an.

Sioux
 
Sammy33

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Einen Tag nach dem verheerenden Tsunami an der Südküste Indonesiens laufen die Rettungsarbeiten auf Hochtouren. Helfer suchten am Dienstag in der von der Flutwelle zerstörten Region nach Überlebenden. Sie rechnen inzwischen mit bis zu 300 Todesopfern. Lokale Medien sprachen gegen Mittag von 262 Toten. Mindestens 30.000 Menschen sind obdachlos geworden. Über 100 Menschen werden noch vermisst

Quelle:
http://onnachrichten.t-online.de/c/85/19/31/8519318.html

Gruß
Sammy
 
UAL

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Das Vorwarnsystem hat auch net gefunzt: Tsunamie :-(
 
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Paddy

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Mittwoch, 19. Juli 2006
Tsunami-Warnung ignoriert
Mehr als 500 Tote

Die Zahl der Toten durch den Tsunami auf der indonesischen Insel Java ist auf 525 gestiegen. Dies teilte die Nationale Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch mit. "Wir warten auf weitere Informationen für weitere Ergänzungen", sagte ein Behördensprecher. Die Flutwelle war am Montag durch ein Seebeben ausgelöst worden. Die Zahl der Obdachlosen wird mit mehr als 50.000 angegeben.

In der schwer verwüsteten Stadt Pangandaran auf Java haben am Mittwoch Gerüchte über eine weitere Riesenwelle, die auf die Stadt zurolle, eine Massenpanik ausgelöst. Hunderte Menschen flohen aus den Notquartieren von der Küste ins Landesinnere, um sich in Sicherheit zu bringen. Polizei und Rettungskräften gelang es zunächst nicht, die Menge zu beruhigen.

Wie der indonesische Wissenschafts- und Technologie-Minister Kusmayanto Kadiman der britischen Zeitung "The Guardian" bestätigte, gab es schwerwiegende Fehler bei der Weitergabe von Warnmeldungen vor dem Tsunami. Zwar habe man entsprechende Warnungen aus Japan und Hawaii etwa 20 Minuten nach dem Beben erhalten. "Wir haben sie aber nicht bekannt gegeben", räumte er ein. Ein Beamter sagte dem Blatt, die zuständigen Stellen seien zu sehr mit der Beobachtung der Nachbeben beschäftigt gewesen.

Unterdessen trafen Mitarbeiter von Hilfsorganisationen aus dem In- und Ausland im Katastrophengebiet ein. Die Vereinten Nationen schickten am Dienstag Helfer in das Katastrophengebiet. In Jakarta traf sich Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono mit den Leitern der Hilfsmissionen, um zu entscheiden, wie die Provinzen am besten unterstützt werden könnten.

Zahlreiche Hilfsorganisationen wie die Caritas und das Rote Kreuz riefen zu Spenden auf. Jetzt müsse vor allem den Obdachlosen, die meist vor dem Tsunami geflüchtet waren, geholfen werden, sagte Rotkreuz-Sprecher Hadi Kuswoyo der dpa. "Ich glaube, Geld ist das Beste. Das setzt die Behörden in die Lage, das Lebensnotwendige zu verteilen." In Japan kündigte das Außenministerium als Sofortmaßnahme Hilfsgüter im Wert von 13 Millionen Yen an. Zelte, Decken, Plastikplanen, Schlafmatten und Wasserfilter würden nach Indonesien geschickt, hieß es in Tokio.

Im Touristenort Pangandaran wurden Hotels und andere Gebäude an der Küste von der Wucht der Wellen zerschmettert. Überall in der Stadt hätten Tote am Strand gelegen, berichteten Katastrophenschützer der Regierung. Viele seien Bewohner der kleinen Fischerdörfer in der Umgebung.

Bei der Katastrophe vom Montag wurden Erinnerungen wach an den Tsunami vom 26. Dezember 2004. Damals waren in neun Staaten rund um den Indischen Ozean mehr als 220.000 Menschen gestorben. 177.000 Menschen verloren allein in der indonesischen Provinz Aceh auf Sumatra ihr Leben.

Erst im Mai 2006 hatte ein Beben der Stärke 6,2 das Zentrum Javas um die Stadt Yogyakarta erschüttert. 6000 Menschen starben, Tausende wurden verletzt. Monatelang versetzte zudem der Vulkan Merapi mit giftigen Gaswolken die Menschen in Angst.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatten die Erdstöße am Montag eine Stärke von 7,7. Das Beben, dessen Epizentrum rund 360 Kilometer südöstlich von Jakarta im Indischen Ozean lag, ereignete sich gegen 15.20 Uhr (10.20 Uhr MESZ). Das Tsunami Warnzentrum im Pazifik löste eine allgemeine Warnung unter anderen für die indonesischen Inseln Java und Sumatra aus. Allerdings erreichte sie nicht die Südwestküste der Insel.

http://www.n-tv.de/690683.html
 
Serge

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Wir haben hier gerade darueber gesprochen und mich wuerde Eure Meinung interessieren.

Denkt ihr, dass sich diese erneute Tsunami negativ auf den Tourismus in Thailand ausirken wird??
 
Peter-Horst

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@Serge,

das kommt ganz darauf an was die verschiedenen Medien "Bild" etc. daraus machen und ob sie es zur Auflagensteigerung ausschlachten wollen.

Gruß Peter

P.s.: ggf. sehen wir uns im Okt,Nov 2006
 
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thaidreamer

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Und wieder ein Erdbeben in Indonesien.
Diesmal vor der Küste Sulawesi. Beben soll Stärke 6.6 gehabt haben. Tsunami Alarm wurde ausgelöst(diesmal auch von der Regierung...)

Reuters
 
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J-M-F

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Serge" schrieb:
Wir haben hier gerade darueber gesprochen und mich wuerde Eure Meinung interessieren.

Denkt ihr, dass sich diese erneute Tsunami negativ auf den Tourismus in Thailand ausirken wird??
jap, da war ein bekannter turiort mit dabei
 
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