Da hast Du auch recht.
Scheint halt alles von der individuellen Ausgangslage und der Gefahrensanalyse abzuhängen.
Beim Kauf ging ich davon aus, dass wir regelmäßig 6 Monate in D sein würden - inzwischen pure Illusion :-). Deshalb wollte ich nix mit Batterien oder so. Ob mit oder ohne Masterkey.
So hatte ich mich dann letztlich für die uralt-Methode
Schlüssel + Kombinationszahlen durch so ein mechanisches Drehrad wie in den alten Edgar Wallace-Filmen zu sehen:
11 nach links, 34 nach rechts, 21 nach links etc. etc. entschieden. Und die Schlüssel nehmen wir immer mit nach D.
Was dann auch noch ganz wichtig für die Entscheidungsbildung war: Feuerfestigkeit!
Denn wenn Tresore ihre Abschreckungswirkung erfüllen, dann verbleibt nur noch das Risiko eines Hausbrands. Auch hinsichtlich der Feuerfestigkeit gibt es halt Unterschiede.
Natürlich dann auch noch die Frage des Wand-Einbaus. Was waren meine Maurer zunächst so zögerlich - mit meinem Tresor für knapp 5.000 Baht. Erst als ich denen und dem Vorarbeiter sagte, der Safe solle in den nächsten 150 Jahren nicht aus der Mauer raus kommen, da fingen die Jungs an zu aasen. Mit allerlei Moniereisen umwickelt - Anschweißen geht nicht, ohne den Feuerschutz zu verlieren, wurde da kräftigst Stahlbeton gegossen. Eine eigene Verankerung des Tresors im Stahlbeton des Fußbodens gibt es auch. Ist ja alles beim Neubau kein großes Ding.
Diese netten kleinen Zimmer-Safes mit 4-stelligen Codenummern haben aus meiner Einschätzung vor allem die Funktion dem Gast im Hotel ein subjektives Empfinden der Sicherheit vor dem Reinigungspersonal zu geben. Für Privathäuser erachte ich die mehr als ein Spielzeug. Aber...... auf die eigene Gefahrenanalyse kommt es an.