Die besten Lokalitäten brauchen gute Kameraleute, die das in Szene setzen können.
Vor 20 Jahren begann ein Support der besonderen Art,
der sich aus einem kulturellen Unterschied ergibt,
der selbst heute, nach 20 Jahren, noch eine Rolle spielt.
In der thailändischen Sichtweise sind Kameraleute, Filmer, Photographen gewissermassen Laufburschen, die nix gescheites gelernt haben, und jetzt filmen müssen, um über die Runden zu kommen.
Sie werden in der Regel schlecht bezahlt, und müssen das tun, was ihnen aufgetragen wird.
Ein Photograph in Pattaya, der für einen Pool Club arbeitete, hatte die Angewohnheit,
nur unscharfe Bilder zu machen,
weil er wohl meinte, die Unschärfe sei besser für die Damen, man wisse ja schliesslich nicht,
wer sich die Bilder im Internet ansehe, und das sie dort hochgeladen werden, wird durch den ausländischen Miteigentümer entschieden,
und dann landen Thailänderinnen neben Russinnen und das ganze hinterlässt für Thais einen Eindruck von mai wai - nicht seriös.
Der Kameramann als Künstler, der Ansprüche ans Licht und das Setting stellt,
sich also wie ein Chef aufführt, und etwas erschaffen will,
ist gänzlich unbekannt in einer Welt,
wo Zeichner einer Kunsthochschule, die einmal nicht eine 100% Kopie einer Vorlage zeichnen,
sondern eine Leinwand verschwenden,
indem sie eigene Empfindungen zu Blatt bringen, und sich damit wie ein Chef grossmachen versucht,
ist völlig unbeliebt.
So ist Thailand noch heute ein grosses Feld,
wo junge Filmemacher aus Europa ihr Geld verdienen können,
indem sie in Bangkok leben,
und Filme produzieren.
Einer von ihnen ist der Franzose Georges LG
hier ein Musikvideo für den internationalen Markt
https://de-de.facebook.com/GeorgesLgFilms/
https://www.facebook.com/095PakaPictures