Also das mit dem kostenlosen Ya-Baa fuer die Maedchen an oeffentlichen Schulen musst Du mir mal genauer erlaeutern...das ist mir komplett neu.
die aktuelle Pressemeldung zeigt treffend die Problematik,
wobei allerdings viel verharmlost wird, wie die Mengen, um die es geht,
und die tatsächlichen Hintermänner.
Bekannt ist leider, dass an viele öffentliche Schulen gezielt junge Schulhausmeister plaziert wurden,
um die Kinder an der Quelle, wo sie vom Elternhaus abgekoppelt sind,
mit Drogen in Kontakt zu bringen.
Laem Chabang - Bei einem Undercover-Einsatz verhafteten verdeckte Ermittler der Polizei einen 26-jährigen Dealer, der etwa 8 Monate lang Yaba Pillen an 12 bis 16 Jahre alte Kinder und Teenager einer Schule in Laem Chabang verkauft hatte, an der er seit 2 Jahren als Hausmeister arbeitet.
Offenbar war keinem der Lehrer aufgefallen, dass der aus Buriram stammende Worawat seit Mitte 2012 in seiner direktneben der Schulkantine liegenden Werkstatt fast täglich Drogen an die Jugendlichen verkauft hatte.
Wieder einmal war es die Mutter eines Schülers, die vor der Wäsche die Taschen der Kleidungsstücke ihres Sohnes kontrollierte und dabei mit Entsetzen auf zwei große blaue Pillen stieß. Bei einem sehr ernsten Gespräch gab derTeenager zu, dass der Hausmeister in seiner Werkstatt ein "kleines Nebengeschäft" betreibe. Alle Schüler wüssten das inzwischen; nur die Lehrer hätten keine Ahnung.
Die Eltern benachrichtigten sofort die Polizei und nach einem weiteren zähen Gespräch erklärte sich der 15-jährige Narong bereit, den Dealer zu fragen, ob er beim nächsten Kauf einen guten Bekannten mitbringen dürfe, der ebenfallsMethamphetamin kaufen wolle. Bei dem "guten Bekannten" handelte es sich in Wirklichkeit natürlich um einen jungen Polizeivolontär.
Wie zu erwarten, war der Hausmeister erfreut, an einen neuen Kunden verkaufen zu können. Bei dem inszenierten Drogenkauf erstand der Volontär 20 Yaba-Pillen, die er mit markierten Geldscheinen bezahlte, bevor die Ermittlereingriffen und den Hausmeister bzw. Dealer verhafteten. Während einer Durchsuchung der Werkstatt fanden dieBeamten weitere 120 Yaba-Pillen.
Beim Verhör auf der Polizeistation erklärte Wowarat zu seiner Verteidigung, er sei aufgrund von Wettschuldengezwungen, Drogen zu verkaufen, denn sein Einkommen als Hausmeister reiche kaum zum Leben.
Hausmeister verkauft Methamphetamin-Pillen an Schüler :: Wochenblitz - Ihre deutschsprachige Zeitung für Thailand