Thailandmüde?

Diskutiere Thailandmüde? im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Obwohl ich immer mal wieder nur wochenweise in LOS bin gehen mir mit zunehmender Erfahrung auch diverse Dinge höchstgradig zunehmend auf den Keks...
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rotbaer

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Obwohl ich immer mal wieder nur wochenweise in LOS bin gehen mir mit zunehmender Erfahrung auch diverse Dinge höchstgradig zunehmend auf den Keks. Diese allgegenwärtige Mischung aus Inkompetenz und anmaßender Herablassung bei Handwerkern, die es bisher ohne Ausnahme nicht einmal hingekriegt haben etwas ohne Panne auf Anhieb richtig hinzukriegen.
(Die aber nichtsdestototrotz bezahlt werden wollen als hätten sie alles richtig gemacht, d.h. die Reparaturzeit hätten sie auch gerne vergütet.)
Die ständigen Versuche zu besch.ei.ssen..auch im Kreise der Familie. Was mir im Falle eines Daueraufenthaltes wohl am meisten fehlen würde, wären adäquate Gesprächspartner, selbst bei gebildeten Thais sind - kulturell bedingt - viele Dinge einfach nicht präsent.
Wir werden unseren Sohn wohl in D einschulen (auch wenn das Niveau hier nicht mehr so ist wie vor 40 Jahren) besser als in LOS ist es allemal. Bis dahin soll der Kleine die landestypischen Vorteile beim Leben auf dem Bauernhof geniessen..
 
x-pat

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Obwohl ich immer mal wieder nur wochenweise in LOS bin gehen mir mit zunehmender Erfahrung auch diverse Dinge höchstgradig zunehmend auf den Keks.
Tja, woran liegt es? Haben sich die Verhältnisse in Thailand geändert oder haben wir uns verändert? Ist Thailand nicht mehr das Land des Lächelns von früher, oder setzt bei uns langsam der Altersstarrsinn ein? Oder ist es vielleicht ein ganz natürlicher Prozess der Desillusionierung, angbetrieben von zunehmender Erfahrung?

Ist es doch nur eine etwas tiefere "saisonale" Thailandmüdigkeit, oder ist meine Zeit in Chiang Mai abgelaufen? Darauf habe ich (noch) keine Antwort. Mein Gedanken bewegen sich zur Zeit entlang der von Socky genannten Bahnen:

Da kommen tatsächlich nur noch Australien und Neuseeland oder allenfalls noch eine Kreisstadt in Süddeutschland bzw. Österreich infrage. In jedem Falle sollten die Kinder mit 18 Jahren die englische Sprache wie ihre Muttersprache sprechen können, damit ihnen die Welt offen steht.
Cheers, X-pat
 
rolf2

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Mehr oder weniger unbeteiligter Tourist ... Na ja, einen Tick mehr befasse ich mich schon mit dem Land, auch hier in D. Aber Du hast natürlich Recht, für einen Touristen/Pendler ist es immer noch einfacher dem Land den Rücken zu kehren, als für jemanden der da seit zig Jahren seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat.
Doch eines haben Expats, Pendler, Touristen und Besucher gemein. Es stimmt niemanden froh zu spüren, dass Farang eigentlich nicht mehr gerne gesehen ist.
es ist wohl für jeden klar das es einen erheblichen Unterschied macht als Touri vor Ort zu sein oder dort dauerhaft an einem Ort zu leben.

Das gilt für beide Seiten und hat dann auch ganz andere Folgen der Wahrnehmung. War bei einem meiner Freunde auch so als er zu seiner Freundin zog, im Urlaub alles klärchen, im Alltag dann aber nicht mehr.
 
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rotbaer

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Also ich vermute das es an mir selber, und an zunehmender Erfahrung und der damit einhergehender Desillusionierung liegt.
Früher habe ich gewisse Dinge einfach nicht wahrgenommen, jetzt wo die "Exotik" verbraucht ist und ich mehr in alltägliche Prozesse eingebunden bin bekomme ich natürlich mehr mit. V.A den ganzen Dummfi.ck um die Themen Nepotismus und Bestechung.
 
ccc

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Tja, woran liegt es? Haben sich die Verhältnisse in Thailand geändert oder haben wir uns verändert? Ist Thailand nicht mehr das Land des Lächelns von früher, oder setzt bei uns langsam der Altersstarrsinn ein? Oder ist es vielleicht ein ganz natürlicher Prozess der Desillusionierung, angbetrieben von zunehmender Erfahrung? ...
Da spielt sicher vieles von dem mit, was Du als Gründe angeführt hast, im Grunde ist es aber wohl einfach folgender natürlicher Entwicklungprozess: Anfangs ist alles exotisch und sieht wunderbar aus und man nimmt dafür auch in Kauf, dass das eine oder andere unrund läuft. Im Laufe der Jahre wird aber das Exotische zur Normalität und die bislang ausgeblendeten Nachteile melden sich verstärkt zu Wort.

Der übliche Alltagstrott im DACH, wegen dem man wahrscheinlich ursprünglich ins LOS ausgewandert ist, der ist nun durch den Alltagstrott im LOS abgelöst und man sehnt sich nach etwas anderem. Wenn man das allzu lange ignoriert und keine Konsequenzen zieht, dann wird das zu Frustreaktionen führen, wo dann nur mehr über Thailand geschimpft wird (solche Beispiele haben wir ja auch unter den Mitgliedern).

Ich für meinen Teil versuche mir die Exotik des Landes zu bewahren, indem ich dort (auch jetzt als Pensionist) nur Urlaub mache, wohl wissend dass ich nach ein paar Wochen wieder weg bin. Dadurch komme ich nie in die Situation mich mit den alltäglichen Frusterlebnissen eines Expats auseinandersetzen zu müssen und es ist z.B. auch nicht weiter schlimm, wenn mich ein paar Tage lang frühmorgens Hunde und Hähne aus dem Schlaf reißen (wenn wir mal wieder bei der Schwiegermama einkehren) weil ich weiß, ich kann den Rest des Jahres ausschlafen.

Das ist natürlich nur meine Erfahrung (wobei es auch hilft, dass ich nicht zu denen gehöre, die auf ihr Heimatland permament schimpfen, weil ich trotz allem das Leben zuhause im A vom DACH genieße).
 
franki

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Das mag daran liegen, dass ich es in Thailand schwierig finde sinnvolle Rollen im sozialen Umfeld wahrzunehmen.
Immerhin hast du doch, wie ich deinem Thread 'Leben in Chiang Mai' entnehme, durch deinen Sport und die Schule deiner Töchter einige soziale Kontakte auch zu Thais außerhalb des familiären Umfelds. Wenn du jetzt irgenwohin nach Europa kommst, bist du dort auch erst mal fremd. Ob sich deine Frau und deine Töchter mit dem kalten Winter 'anfreunden' können? Wenn du dir jetzt von deinem Einkommen ein Haus mit großem Grundstück leisten kannst, geht das in Europa bei gleichem Einkommen vielleicht nicht mehr. Hast du denn mal die Option 'Deutsche Schule in Chiang Mai' für deine Töchter geprüft?
 
KKC

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Tja, woran liegt es?................................... Oder ist es vielleicht ein ganz natürlicher Prozess der Desillusionierung, angbetrieben von zunehmender Erfahrung?

....................


Cheers, X-pat
Ich denke, genau das ist es.

Vor meinem Renteneintritt waren meine Frau und ich bis zu 6 Wochen jährlich in Thailand; aber immer auf Achse in und um Thailand herum.
Mit Beginn der Rente haben wir dann auf 50/50 umgestellt. Am Anfang war das alles noch ok, aber dann begannen wir deutlicher als zuvor hinter den Fasaden zu schauen.
Die Scheinheiligkeit, das Nassauertum, der Neid, das Vorteilverschaffen ohne Blick für die Zukunft, die Unzuverlässigkeit, etc etc all das nimmt man m. E. noch deutlicher wahr wenn man nach 6 Monaten wieder abreist und in Deutschland eine deutlich andere Mentalität erfährt.
Die Leute, die 12 Monate am Stück in Thailand sind müssen sich mit diesen Unzulänglichkeiten arrangieren, sonst geht es an die Psyche.

Mit Kindern ist das Ganze natürlich noch um einiges schwieriger.
 
nfh

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Hallo erst mal,
Meiner Meinung nach muss man zwischen Rentner und arbeitenden Falang differenzieren.
Was hat sich denn alles in den letzten 20/25 Jahren in Deutschland verändert? Hier in Deutschland wird doch langsam alles kaputt gespart. Für die Migranten ? Wo sind denn die Dorfkneipen geblieben?
Für mich, der in ca 6 Jahren nach Hua Hin geht,stellt sich die Frage hier im Altenheim zu vegetieren oder ein angenehmes Leben in Thailand zu verbringen.
Mir fällt die Antwort leicht.
 
rolf2

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Hallo erst mal,
Meiner Meinung nach muss man zwischen Rentner und arbeitenden Falang differenzieren.
Was hat sich denn alles in den letzten 20/25 Jahren in Deutschland verändert? Hier in Deutschland wird doch langsam alles kaputt gespart. Für die Migranten ? Wo sind denn die Dorfkneipen geblieben?
Für mich, der in ca 6 Jahren nach Hua Hin geht,stellt sich die Frage hier im Altenheim zu vegetieren oder ein angenehmes Leben in Thailand zu verbringen.
Mir fällt die Antwort leicht.
nach dem Motto der Bremer Stadtmusikanten "Was Besseres als den Tod finden wir überall"

sicher ist es auch ein Unterschied ob man eine wirkliche wahl hat, oder ob man die Weichen so gestellt hat das ein Zurückgehen kaum mehr möglich ist. Klar sollte jedoch sein was vorher schon Leute geschrieben haben, die Exotik wird zur Normalität und wenn das gelaufen ist kann man die Dinge realistischer einschätzen.
 
Claude

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hier und da
@x-pat
In deiner Bewertung kommt das Berufsleben etwas kurz, nach meiner Erfahrung ist das Leiten einer Firma ein erheblicher Stressfaktor und Zeitaufwand. Das ist in D ja nicht anders. Wenn es da nicht rundlaeuft (ich kenne deine Erfahrungen mit Thai-Kunden genau), dann erscheint alles andere auch mehr grau als farbenfroh.
Bei mir ist es so, dass der Laden nach harten Jahren nun gut laeuft und ich mehr Zeit fuer Privates haette - und da faengt das naechste Problem an: Was tun? Ein guter Freundeskreis ist schwierig aufzubauen und warmzuhalten. Aber auch das war in D mit ner Firma nicht viel anders.
Also alles etwas jammern auf hohem Niveau, oder?
 
Micha

Micha

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Da spielt sicher vieles von dem mit, was Du als Gründe angeführt hast, im Grunde ist es aber wohl einfach folgender natürlicher Entwicklungprozess: Anfangs ist alles exotisch und sieht wunderbar aus und man nimmt dafür auch in Kauf, dass das eine oder andere unrund läuft. Im Laufe der Jahre wird aber das Exotische zur Normalität und die bislang ausgeblendeten Nachteile melden sich verstärkt zu Wort.
Also, die Wahrnehmung ändert sich. Und als Expat sieht man mit den Jahren mehr als ein Tourist. So verliert manches seinen exotischen Glanz, wenn der erfahrene Expat mehr und mehr hinter die Kulissen schaut. So weit so gut.

Aber soll darüber hinaus gänzlich ausgeblendet werden, dass sich Thailand innerhalb der letzten 25 Jahre gewaltig entwickelt- bzw. verändert hat?
Und der massive Zuwachs an Fremden hat ebenfalls überhaupt keinen Einfluss auf deren Ansehen?
 
rolf2

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Also, die Wahrnehmung ändert sich. Und als Expat sieht man mit den Jahren mehr als ein Tourist. Und verliert manches seinen exotischen Glanz, wenn der langjährige Expat mehr und mehr hinter die Kulissen schaut.
So weit so gut.
Aber soll darüber hinaus gänzlich ausgeblendet werden, dass sich Thailand innerhalb der letzten 25 Jahre gewaltig entwickelt- bzw. verändert hat?
Und der massive Zuwachs an Fremden hat überhaupt keinen Einfluss auf deren Ansehen?
was sollte es für einen Sinn machen in die Vergangenheit zu blicken, wenn die aktuelle Wahrnehmung doch entscheidend ist. Selbstverständlich verändert sich eine Gesellschaft in 25 Jahren und natürlich ganz besonders stark und schnell in einem Schwellenland.
 
benni

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....... im Grunde ist es aber wohl einfach folgender natürlicher Entwicklungprozess: Anfangs ist alles exotisch und sieht wunderbar aus und man nimmt dafür auch in Kauf, dass das eine oder andere unrund läuft. Im Laufe der Jahre wird aber das Exotische zur Normalität und die bislang ausgeblendeten Nachteile melden sich verstärkt zu Wort.

Der übliche Alltagstrott im DACH, wegen dem man wahrscheinlich ursprünglich ins LOS ausgewandert ist, der ist nun durch den Alltagstrott im LOS abgelöst und man sehnt sich nach etwas anderem. Wenn man das allzu lange ignoriert und keine Konsequenzen zieht, dann wird das zu Frustreaktionen führen, wo dann nur mehr über Thailand geschimpft wird (solche Beispiele haben wir ja auch unter den Mitgliedern).........
ging mir nie so, ehrlich.

Eventuell weil ich dort lebe wo ich leben möchte, und nicht per Zufall, da die Frau von hier ist. Lebte vorher, vor meiner Heirat vor ca.10 Jahren, bereits 18 Jahre fix in Thailand und war auch u.a. monatelang solo und mit Farang Frauen zusammen, und habe den easy Thai Lifestyle bis jetzt genossen.
Eventuell weil ich persönlich nie intensiv - intensiv? Verstrickungen, Nah- und Abhängigkeitsverhältnisse - mit den Einheimischen zu tun hatte.
Eventuell weil ich großes Glück mit meiner Frau und ihrer Familie und deren Umfeld habe. Andererseits, wäre es nicht so, hätte ich auch nicht geheiratet.
Eventuell weil mir einige andere Aspekte auch sehr zusagen, wie das Klima, die mMn weltbeste Kulinarik, die Landschaften, die Religion, das tropische Meer, das Inselfeeling hier im Süden.
Eventuell weil ich mich von hausaus in Asien pudelwohl fühle und seit Jugend gerne herumreise und die Ausgangsbasis hier im Süden Thailands dazu optimal habe.
Eventuell, weil ich nie nachgrüble wegzuziehen, was aber nicht heisst, daß ich das doch eines Tages mache. Ja und dann ziehe ich halt weg. Was ist daran so arg?
 
rolf2

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Eventuell weil ich mich von hausaus in Asien pudelwohl fühle und seit Jugend gerne herumreise und die Ausgangsbasis hier im Süden Thailands dazu optimal habe.
Eventuell, weil ich nie nachgrüble wegzuziehen, was aber nicht heisst, daß ich das doch eines Tages mache. Ja und dann ziehe ich halt weg. Was ist daran so arg?
dazu hab ich zwei Fragen Benni,

arbeitest Du in Thailand irgendwas gewerbsmäßiges ?

hast du Kinder ?
 
Eutropis

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Er wohnt doch am Strand - da wird er dann vermutlich Liegestühle und Sonnenschirme vermieten :rolleyes2:
 
benni

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sagte ich doch schon: Eventuell weil ich persönlich nie intensiv - intensiv? Verstrickungen, Nah- und Abhängigkeitsverhältnisse - mit den Einheimischen zu tun hatte. Hier leben einige so
 
rolf2

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Im Norden
Er wohnt doch am Strand - da wird er dann vermutlich Liegestühle und Sonnenschirme vermieten :rolleyes2:
jedenfalls macht es wohl einen Unterschied ob man in Thailand mit Thaikunden oder Angestellten arbeitet oder nicht, oder ob man gar nur Freizeit hat und sich lediglich mit seinen Hobbys vergnügt.
 
rolf2

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Im Norden
sagte ich doch schon: Eventuell weil ich persönlich nie intensiv - intensiv? Verstrickungen, Nah- und Abhängigkeitsverhältnisse - mit den Einheimischen zu tun hatte.
brauchst doch nicht in Rätseln zu sprechen ist doch kein Problem falls Du ausschließlich Deine Zeit mit Hobbys verbringen kannst.
 
Dieter1

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wobei man dabei noch bemerken sollte,

dass es genau solche Thais gibt,
die das Loslassen des Ausländers von Thailand bewusst bewirken wollen,
ihn in eine "oh wie schade" nasiadai Gemütsstimmung bringen,
wo man rechtzeitig sich distanzieren sollte.
Denkt man sich so einen Kaese eigentlich auf dem Klo aus oder wie kommt man auf sowas?
 
J.O.

J.O.

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Bei so manchem Zeitgenossen, nicht nur hier im Forum sondern auch im richtigen Leben habe ich den Eindruck ist wohl mit etwas blauäugigen Vorstellungen her gekommen. Irgendwann wird auch der exotischte Platz alltäglich. Anderes ausgedrückt, irgendwann sieht man den ganzen Müll unter der Oberfläche. Und viele können/wollen damit nicht leben.

Dass hier nix so ist wie in Europa weiß man zwar schon seit Jahrzehnten, aber damit jahrein und aus zu leben ist wieder was anderes. Hier braucht es schon ein gerütteltes Maß an Flexibilität und Pragmatismus. Sonst kommt der "Inselkoller" schneller als man glaubt. Ich habe ja erst insgesamt 3 Jahre Expat Erfahrungen in Thailand. Wer weiß ob und wann er mich erreicht? Ich zumindest weiß es nicht.

Ach ja, lustig finde ich ja immer diejenigen die glauben als reguläre Rentner in Los dauerhaft glücklich werden zu können. Das mag schon stimmen solange es nicht hier und dort zwickt und weh tut. Ich kenne im richtigen Leben nur ganz wenige die hier lange ausgehalten hätten. Die meisten sind nach wenigen Jahren wieder zurück nach Deutschland geflüchtet. Übrigens aus Spanien und Italien ist das nicht viel anders.

Es gibt halt nur einen Helmut Schmidt, aber viele Schmidtchen und denen geht's halt meistens nicht so gut bis ins hohe Alter wie dem Ex-Kanzler.
 
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