jetzt muss ich auch noch meinen Senf zur Malariaprophylaxe geben:
Eine Beratung über Risikogebiete sollte immer beim Tropeninstitut erfolgen- sicher nicht beim Hausarzt, der in den meisten Fällen so viel Ahnung von Tropenmedizin hat, wie man selber. Gerade von den Hausärzten werden Malariamittel ohne Kenntnis des Risikogebietes "unters Volk geworfen" (Reise nach Phuket- "nimm Lariam!") Nach Informationen des Tropeninstitutes über das Risiko der Malaria im bereisten Gebiet, sollte man sich selbst nochmal überlegen, wie hoch der Risikofaktor eigentlich ist und dann
selbst über die Einnahme entscheiden, denn auch jedes (noch so neue) Medikament hat Nebenwirkungen.
Und auch darüber nachdenken: Ein Problem bei der Bekämpfung der Malaria ist die zunehmende Resistenz gegen ehemals gut wirksame Wirkstoffe. Ein viel diskutierter Grund für die Zunahme von Resistenzen sind neben der
bedenkenlosen Verwendung der Wirkstoffe, auch der häufige Einsatz der Mittel von Fernreisenden zur Prophylaxe. Der breite Einsatz als Mittel zur Prophylaxe kann zur Ausbreitung von resistenten Stämmen führen.
Viele grüsse vom grabü (malariafrei)
nur noch 13-mal schlafen