Ferner muss man wissen, das das warten an roten Ampeln, nachts, ausserhalb von Bangkok, in bestimmten Gegenden,
oft ein Sicherheitsrisiko ist.
Waehrend selbst in der Hauptstadt Manila nachts die Taxen bei roten Ampeln durchfahren,
weil an den Ampeln meist Banden der oertlichen Slumbewohner auf ihre Ueberfall-chance warten,
herrscht in Thailands Staedten bereits ein wesentlich groesseres Sicherheitsgefuehl,
was sich aber jederzeit wieder aendern kann,
es ist also eine Fall zu Fall Entscheidung,
ob man in dieser Gegend den Wagen nachts problemlos zum stehen bringen kann.
STeht an der Kreuzung bereits ein anderer Wagen, kommt man natuerlich auch zum stehen,
aber es koennen sich dann wieder andere Fallsituationen entwickeln,
wie jetzt gerade in Pattaya
Angeblich keine Anklage gegen betrunkenen prügelnden Geschäftsmanns-Sohn


Pattaya - Am frühen Samstagmorgen sorgte der betrunkene 28-jährige Sohn eines wohlhabenden Geschäftsmanns für reichlich Chaos in der Innenstadt. Mehrere Personen wurden angegriffen, bevor der hysterische Mann mit seinem Honda Civic zur Krönung noch sechs parkende Motorräder und einen BMW rammte. Glaubt man den Angaben der thailändischen Nachrichtenplattform Sanook, so wurde er nicht wegen Alkohol am Steuer angeklagt.
Ein 36-jähriger Motorradtaxifahrer war als erster auf den rüpelhaft agierenden Mann aufmerksam geworden und berichtete später im Gespräch mit der Polizei, dass ihm aufgefallen sei,
wie der scheinbar stockbetrunkene Mann gegen 05:00 Uhr morgens vor einer Kreuzung im Wagen seine Freundin angeschrien habe.
Als die junge Frau aussteigen und sich in Sicherheit bringen wollte, sei der Mann ebenfalls ausgestiegen und auf sie losgegangen.
Dabei habe er immer wieder geschrien, dass sie ihm endlich das Geld zurück zahlen soll, das sie ihm schulde.
Als der Choleriker die Frau schlagen wollte, gingen der Motorradtaxifahrer und andere Passanten dazwischen und versuchten den Mann zu beruhigen, doch dieser griff auch die Männer an, die eigentlich nur helfen wollten, bevor er sich losriss, wieder in den Wagen stieg und loszufahren versuchte.
Allerdings war er wohl zu aufgeregt bzw. betrunken und verlor beim Anfahren die Kontrolle über seinen Wagen, der in sechs parkende Motorräder und einen BMW krachte. Als die Polizei eintraf, hatte der inzwischen angeschlagen wirkende Mann bereits seine Mutter angerufen, die sich sofort um die Begleichung der Sachschäden kümmerte. Laut Sanook wurde keine Klage gegen den betrunkenen Schläger/Randalierer erstattet. Angeblich sollen dem Vater des 28-jährigen Pheeraphan mehrere gut laufende Bier-Bars in der Soi 8 gehören.
es kommen aus dem vor Dir, an der Kreuzung stehenden Wagen, verrueckte Gestalten raus,
und Du kannst erstmal die Situation nicht einschaetzen,
- was ist hier los,
- sind die Leute harmlos, nur ein Ehestreit, oder zieht einer gleich eine Waffe, und beginnt rumzuballern.
Genau das muss in Deinen Kopf rein, in jedem dritten Wagen sind Schusswaffen, nachts, mit Alkohol sind die Leute unberechenbar.
Das bestimmt Dein Verhalten, und saemtliche Verkehrsregeln werden diesem Umstand untergeordnet.
In manchen Vierteln herrschen Bandenkriege,
auch wieder ein aktuelles Beispiel,
weil es ebenfalls den Autoverkehr betrifft
Video: Fachhochschüler-Gangs gehen mit Schwertern aufeinander los


Bangkok - Aufnahmen einer Dashcam zeigen verstörende Bilder über zwei verfeindete Banden junger Männer aus rivalisierenden technischen Fachhochschulen, die sich am hellichten Tag auf der befahrenen Phuttamonthon Sai 2 eine Straßenschlacht liefern.
Offensichtlich scheinen die jungen Männer wie in Trance zu handeln und gar nicht mitzubekommen, dass sie sich mitten im Straßenverkehr befinden. Einige von ihnen machen plötzlich mitten auf der Fahrbahn eine Kehrtwende, und können dabei von Glück sprechen, dass die Autofahrer so ungewöhnlich besonnen reagieren.
Dann beginnt die eigentliche Jagd, bei der die zahlenmäßig überlegene Bande die unterlegenen Gegner, von denen einer bereits auf der Straße krankenhausreif getreten wurde, mit sogenannten "Sparta"-Kurzschwertern über die Straße jagt. Auch hier ist wieder zu erkennen, dass die Teenager wie im Rausch agieren und völlig unkontrolliert über die Fahrbahn rennen.
Die Ermittler der Polizeistation Lak Song gaben noch nicht bekannt, wieviele junge Männer bei der Straßenschlacht verletzt wurden, erklärten jedoch, man wisse, dass es sich bei den kämpfenden Teenagern um Fachhochschüler von zwei der drei nahe gelegenen technischen Bildungseinrichtungen handele und fahnde nach den Rowdys.
genau darum geht es - besonnen zu reagieren,
und können dabei von Glück sprechen, dass die Autofahrer so ungewöhnlich besonnen reagieren.
die Verkehrsregeln spielen keine Rolle, man muss die Stituation angemessen meistern.
Bürokratisches Denken hat in einem so quirligem Umfeld nur eine sehr sehr kurze Ueberlebensdauer.
Bürokratisches Denken konnte in Deutschland ueberhaupt nur entstehen,
weil die Polizei, - als Gesetzeshueter,
- Symbol von Recht und Ordnung ist.
Klar funktioniert das, wenn eine Polizei durch Steuergelder vernuenftig alimentiert ist,
in Thailand sind Polizisten Provisionsjaeger, die von dem %-Anteil leben, der ihnen von den Bussgeldern legal zusteht,
(Basisgehalt von 200 Euro deckt gerade Benzinkosten und Betriebsausgaben)
und damit ihre Lebensgrundlage bietet.
Hierraus hat sich eine voellig andere Lebensrealitaet entwickelt,
die gerade alte Auswanderer nicht mehr begreifen.
Die lokalen Medien sprechen - auch wieder ein aktueller Fall
Polizisten und Soldaten erpressen Chinesen


Bangkok – Ein chinesischer Geschäftsmann beschwerte sich darüber, dass Polizeibeamte und Soldaten von ihm Schutzgeld erpressten.
Acht Verdächtigte wurden verhaftet. Zu ihnen gehören auch hochrangige Soldaten und Polizisten wie ein Generalmajor der Streitkräfte und ein Polizeioberst. Ironischerweise arbeitete der Polizeioberst zu dieser Zeit für eine Abteilung, die sich mit Wirtschaftsverbrechen beschäftigte.
Die Polizei teilte mit, man werde die Finanzen der Beteiligten prüfen, um zu erfahren, ob es in dem Fall weitere Verdächtige gibt.
Vorausgegangen war dem eine Razzia im Unternehmen eines chinesischen Geschäftsmannes. Diese Razzia war „inoffiziell“, die Bande in Uniformen verlangte von ihm zwei Millionen Baht Schutzgeld.
Die Ermittler gehen davon aus, dass sie es mit einer kriminellen Organisation zu tun haben, deren Mitglieder bestimmte Aufgaben hatten und Pläne verfolgten.
also Bande in Uniformen, oder uniformierte Banden, also jeder weiss, was gemeint ist,
also
Teile der Polizei sind nicht das Symbol von Sicherheit und Ordnung,
sondern sind ein Problem, mit denen man keinen Kontakt bekommen will.
Diese Banden setzen "rote Ampeln" um besser abkassieren zu koennen,
entwerfen Abzockfallen,
irgendwann wird dann in einer Gegend wieder bei der Polizei intern aufgeraeumt, Leute werden versetzt,
es beginnt Besserung, dann wird der Reformierer erschossen und alles beginnt von vorne,
weshalb man sich mit dem staendigen Auf und Ab in einer Gegend nicht naeher beschaeftigt.
Durch fremde Gegenden, wo man ueberhaupt keine Ahnung hat, gilt
- nur schnell durchfahren.
(alle 3 Zeitungsmeldungen sind das Ergebnis des heutigen Tages,
alle 3 Meldungen haben indirekt oder direkt mit der Realitaet im Alltags-Verkehr auf den Strassen zutun)