Thailand - Land der Muslime?

Diskutiere Thailand - Land der Muslime? im Politik und Wirtschaft Forum im Bereich Thailand Forum; Da ja immer nur Deutschland in der Diskussion ist, wenn es um die „Islamisierung“ geht, da fand ich den Artikel interessant: 5,88 Millionen...
Koelner

Koelner

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Da ja immer nur Deutschland in der Diskussion ist, wenn es um die „Islamisierung“ geht, da fand ich den Artikel interessant:

5,88 Millionen Muslime leben mittlerweile in Thailand. Bei 69 Millionen Einwohnern macht das 8,5 Prozent aus. Tendenz jährlich steigend.
In Deutschland leben ca. 4,7 Millionen Muslime. Bei 82 Millionen Einwohnern. Ungefähr 5,7 Prozent.

In Deutschland existieren ca. 2.750 Moscheen. In Thailand 4.000.

In Thailand gibt es 100.000 Studenten, die den Islam oder Arabisch studieren. Islamschulen gibt es im vierstelligen Bereich.

https://menafn.com/1099603095/Thai-Muslims-enjoy-full-rights-harmony-with-fellow-citizens

https://philosophia-perennis.com/2020/01/02/die-islamisierung-thailands-2/

https://katholisches.info/2019/02/26/thailands-islamische-sorgen/
 
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pippo

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Finde es immer wieder verblüffend wie man heut zu tage nach einem Buch leben kann auf dem nicht die verschiedenen Schattierungen von Grau abgebildet sind :D
 
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Die Thais haben sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert die Regionen im Süden einverleibt, in denen damals Moslems lebten. Letztere haben nicht darum gebeten und die Thais haben damals auch nicht wirklich damit gerechnet, dass das einmal ein Problem sein könnte.

Es gäbe einiges zu dieser "Einverleibung" zu sagen, etwa dass es erst die Europäer, im konkreten Fall vor allem die Engländer, waren, die die Thai Könige auf die Idee brachten, dass man so eine Landnahme "offiziell" machen müsste, sprich mit Besatzungstruppen. In der vorkonialen Zeit war es so, dass es so etwas wie eine "Schutzmacht" der Thais im Süden gab. Man kassierte Abgaben, aber stationierte weder Truppen noch mischte man sich in innere Angelegenheiten ein. Damit konnten die muslimischen Provinzen im Süden einigermaßen leben, und die Thais mussten sich nur darum kümmern, dass Tribute und Loyalitätsbezeugungen regelmäßig eintrafen.

Dann kamen die Engländer und besetzten Malaya und brachten ihre Vorstellungen mit, die sowohl den Thais als auch dem malayischen Provinzen in thailändischer Abhängigkeit völlig fremd waren, nämlich die "Grenzziehung", die "Besetzung" und die "Verwaltung". Damit begann das wirkliche Problem, das bis heute die Ursache für die Unruhen in den südlichen Provinzen ist.

Die Thais mussten wohl oder übel, um den Europäern Paroli bieten zu können, mit den Engländern Verträge über die Einflussgebiete in Malaya schließen, sie mussten sich nun um die Verwaltung der Provinzen kümmern, mussten thailändische Verwaltungsbeamte und thailändisches Militär dorthin schicken, mussten das Land vermessen, mussten Zollstellen einrichten, wo es nie welche gegeben hatte, und in den Provinzen Neuerungen einführen, die völlig der Mentalität dort widersprachen und auch den Thais absolut neu waren. Plötzlich kamen also auch Buddhisten und ihre Mentalität in moslemische Gebiete, und das konnte nicht gut gehen, zumal nun überall Wats gebaut wurden.

Nun gab es einen thailändischen Staat mit einer "definierten Grenze" zu Rest-Malaya, was dazu führte, dass die Moslems dort unten im Süden nun plötzlich thailändische Staatsbürger waren und sich im Laufe der Jahre immer weiter nach Norden ausbreiteten und die sich umgekehrt aus verwaltungstechnischen Gründen in den Süden ausbreitenden Buddhisten bekämpften, und bis heute immer wieder bekämpfen.

Ohne britischen Kolonialismus wäre Thailand heute noch rein buddhistisch mit ein paar tributpflichtigen nicht-thailändischen Regionen im Süden, die von Moslems bewohnt wären. Alle wären mit der Situation einigermaßen zufrieden (die Moslems vermutlich eher weniger) und es gäbe keine Bombenanschläge im Süden Thailands, einfach weil die betroffenen Provinzen nicht zu Thailand gehören würden und dort auch keine Buddhisten leben würden.
 
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pippo

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Die Thais haben sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert die Regionen im Süden einverleibt, in denen damals Moslems lebten. Letztere haben nicht darum gebeten und die Thais haben damals auch nicht wirklich damit gerechnet, dass das einmal ein Problem sein könnte.

Es gäbe einiges zu dieser "Einverleibung" zu sagen, etwa dass es erst die Europäer, im konkreten Fall vor allem die Engländer, waren, die die Thai Könige auf die Idee brachten, dass man so eine Landnahme "offiziell" machen müsste, sprich mit Besatzungstruppen. In der vorkonialen Zeit war es so, dass es so etwas wie eine "Schutzmacht" der Thais im Süden gab. Man kassierte Abgaben, aber stationierte weder Truppen noch mischte man sich in innere Angelegenheiten ein. Damit konnten die muslimischen Provinzen im Süden einigermaßen leben, und die Thais mussten sich nur darum kümmern, dass Tribute und Loyalitätsbezeugungen regelmäßig eintrafen.

Dann kamen die Engländer und besetzten Malaya und brachten ihre Vorstellungen mit, die sowohl den Thais als auch dem malayischen Provinzen in thailändischer Abhängigkeit völlig fremd waren, nämlich die "Grenzziehung", die "Besetzung" und die "Verwaltung". Damit begann das wirkliche Problem, das bis heute die Ursache für die Unruhen in den südlichen Provinzen ist.

Die Thais mussten wohl oder übel, um den Europäern Paroli bieten zu können, mit den Engländern Verträge über die Einflussgebiete in Malaya schließen, sie mussten sich nun um die Verwaltung der Provinzen kümmern, mussten thailändische Verwaltungsbeamte und thailändisches Militär dorthin schicken, mussten das Land vermessen, mussten Zollstellen einrichten, wo es nie welche gegeben hatte, und in den Provinzen Neuerungen einführen, die völlig der Mentalität dort widersprachen und auch den Thais absolut neu waren. Plötzlich kamen also auch Buddhisten und ihre Mentalität in moslemische Gebiete, und das konnte nicht gut gehen, zumal nun überall Wats gebaut wurden.

Nun gab es einen thailändischen Staat mit einer "definierten Grenze" zu Rest-Malaya, was dazu führte, dass die Moslems dort unten im Süden nun plötzlich thailändische Staatsbürger waren und sich im Laufe der Jahre immer weiter nach Norden ausbreiteten und die sich umgekehrt aus verwaltungstechnischen Gründen in den Süden ausbreitenden Buddhisten bekämpften, und bis heute immer wieder bekämpfen.

Ohne britischen Kolonialismus wäre Thailand heute noch rein buddhistisch mit ein paar tributpflichtigen nicht-thailändischen Regionen im Süden, die von Moslems bewohnt wären. Alle wären mit der Situation einigermaßen zufrieden (die Moslems vermutlich eher weniger) und es gäbe keine Bombenanschläge im Süden Thailands, einfach weil die betroffenen Provinzen nicht zu Thailand gehören würden und dort auch keine Buddhisten leben würden.
Meine Frau hat letztes Jahr eine Frau (mit Kopftuch) auf dem Markt in Khonkaen gefragt was sie da verkauft, ob das Schwein ist?

Da hat die sich aufgeregt als hätte man ihr ins Gesicht gespuckt..

Ich war nur daran erinnert warum ich sie liebe... Für sie sind einfach alle gleich, die achtet garnicht auf ein Kopftuch oder sowas... Hauptsache das Essen schmeckt :)

Wenn alle so denken würden hätten wir ne schöne Welt !
 
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Da hat die sich aufgeregt als hätte man ihr ins Gesicht gespuckt.
Das ist aber - nach meiner Erfahrung - keine normale Reaktion in Thailand.

Meine Erfahrungen mit Muslims in Thailand sind durchaus anders.

Nur zwei Besipiele:

Wir kennen einen Muslim aus BKK, den wir manchmal als Fahrer mit seinem Minibus anmieten, wenn wir mit Anhang in Thailand reisen. Der "wait" bei jedem größeren buddhistischen Tempel, genauso wie ein buddhistischer Fahrer es macht.

Auf Ko Jum, wo hauptsächlich Moslems wohnen, gibt es zwar in manchen Hotels/Bungalows kein Bier im Restaurant, aber in unserem bevorzugten Hotel vertritt die Besitzerin die Ansicht "Wenn ich zu Hause bin, bin ich Muslima, im Hotel bin ich die Chefin die die Wünsche ihrer Gäste berücksichtigt" (so ihre Worte). Bei ihr gibt es Bier, sogar eine, wenn auch kleine, Auswahl verschiedener Marken. Sie kommt übrigens morgens mit Kopftuch auf dem Moped angefahren, nimmt es aber dann während der Arbeit ab. Am Abend setzt sie es wieder auf und fährt heim.
 
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pippo

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Das ist aber - nach meiner Erfahrung - keine normale Reaktion in Thailand.

Meine Erfahrungen mit Muslims in Thailand sind durchaus anders.

Nur zwei Besipiele:

Wir kennen einen Muslim aus BKK, den wir manchmal als Fahrer mit seinem Minibus anmieten, wenn wir mit Anhang in Thailand reisen. Der "wait" bei jedem größeren buddhistischen Tempel, genauso wie ein buddhistischer Fahrer es macht.

Auf Ko Jum, wo hauptsächlich Moslems wohnen, gibt es zwar in manchen Hotels/Bungalows kein Bier im Restaurant, aber in unserem bevorzugten Hotel vertritt die Besitzerin die Ansicht "Wenn ich zu Hause bin, bin ich Muslima, im Hotel bin ich die Chefin die die Wünsche ihrer Gäste berücksichtigt" (so ihre Worte). Bei ihr gibt es Bier, sogar eine, wenn auch kleine, Auswahl verschiedener Marken. Sie kommt übrigens morgens mit Kopftuch auf dem Moped angefahren, nimmt es aber dann während der Arbeit ab. Am Abend setzt sie es wieder auf und fährt heim.
GOTT sei Dank sind wir nicht alle gleich aber wir sollten uns alle gegenseitig mal als Mensch sehen!
 
Helli

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@pippo, was wir sollten, könnten und würden, zählt in der Realität letztlich nicht wenn die Einflüsse von außen nicht in diese Richtung gehen.
Wir (Ex und Kinder) hatten vor 25 Jahren Freundschaft in Pattaya mit einer einheimischen Thai-Familie geknüpft (wie das mit der menschlichen Chemie manchmal so geht). Die älteste Tochter der Familie (in Pattaya geboren, Halbchinesin aber überzeugte "gelbe" Thai), Rezeptionistin in unserem bevorzugten Hotel hat uns -wenn wir "raus" essen gehen wollten- fast immer in muslimisch geführte Restaurants oder Straßenküchen geführt und wir fühlten uns dort bestens aufgehoben. Ein Unterschied zwischen Buddhistin und Muslima (am Herd) war nie Thema, es schmeckte ihr und uns eben besser dort.

Viele Jahre später sehe ich bei meiner heutigen Gattin, die im Isaan "sozialisiert" wurde ein schon anderes Verhalten zu diesen Mitbürgern. Verachtung ist vielleicht übertrieben, aber die Richtung stimmt schon. Ohne darüber je gesprochen zu haben merke ich schon, dass eine Kopftuchträgerin z.B. auf einem Markt lieber ignoriert wird, wenn eine Alternative erkennbar ist.

Wobei ich nicht ausschließen kann, dass ihre bisher 10 Jahre Deutschland und das dortige Auftreten von meist arroganten, muslimischen Gästen (Forderasiaten) an ihrer Arbeitsstelle (Hotel) und deren Auftreten in der DE-Öffentlichkeit da Spuren hinterlassen haben.
 
benni

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Lebe seit fast 30 Jahren in Südthailand. Habe also seit fast 3 Jhzt., Grossteil meines bisherigen Lebens, so gut wie täglich mit buddhistischen und islamischen Südthailändern zu tun. Hier gabs und gibts keine nennenswerte abwertige Meinungen und Handlungen gegenüber Moslems.

Die Thai Moslems leben privat eher unter sich und haben gleiche Jobs wie andere Thais Südthailands und Bangkoks, fallen nicht auf. In Südthailand waren bis lang eher Myanmaries, Nepalesi, Isaani, Rohingya und Pakistani die, brutal ausgedrückt, 'Unterschicht'.

Weiters, aber natürlich kein Vergleich mit Pattaya, habe ich früher manche Farangs abwertig über alle Thais, zumeist Thai Männer, schimpfen gehört. Die Bezeichnung "Affen" fiel dabei öfters.
Habe mich schon immer angefragt, wer da der "Affe", nichts gegen Affen, ist, wenn er in ein Land freiwillig zieht, dessen Bewohner seiner Meinung nach Affen sein sollen.
 
alder

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Meine Frau hat eine muslimische Schulkollegin, die heute Apothekerin ist und auch eine solche in BKK betreibt. Die haben wir mal besucht und ich hatte einen hervorragenden Eindruck von der Frau. Sie trägt Kopftuch und reichte mir nach westlicher Sitte die Hand, was mich etwas irritiert hat. Gutes Englisch, kann über einen Scherz lachen, insgesamt sehr nett.

In Georgetown gab es in unserem Apartmenthaus ein Cafe, wo ich morgens meist alleine war. Einzige Mitarbeiterin war eine saaaagenhaft schöne Malaysierin mit Hijab.
Mit der habe ich tatsächlich immer einen Smalltalk gehalten, was über eine Bestellung hinaus ging. Ihr Lächeln war einfach irre schön und irgendwie hat das Ganze schon einen ganz, ganz kleinen Touch von einem Flirt. Kann auch sein dass ich mir das einbilde.:rolleyes:

Einen ähnlichen Eindruck habe ich von den Moslems in Singapur.

Völlig undenkbar, dass man sowas in Deutschland erlebt, hier drehen die sich im Aufzug um oder gucken krampfhaft weg auf der Strasse, diese arroganten und schlecht gelaunten Fledermäuse.

Es gibt also durchaus auch andere Muslime in der Welt, als die, mit denen wir seit Jahren beglückt werden.
 
Charin

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Nicht vergessen, die Moslems die als Flüchtlinge in Europa ankommen, gelten in ihrem eigenen Lande als Abschaum.
Und viele Afropolitiker schütteln ihren Kopf über die grenzenlose Dummheit der unsrigen..und verstehen nicht warum Europa solche Leute überhaupt aufnimmt...:confused2:
 
Helli

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Es gibt also durchaus auch andere Muslime in der Welt, als die, mit denen wir seit Jahren beglückt werden.
Natürlich, aber die "angenehmen" Musels gibt es immer weniger! Ihre "Führer", Imame oder wer auch immer bei denen die Zepter schwingen haben es geschafft, immer mehr Leute in ihren Einflußbereichen wieder zurück an die Kandare zu holen!
Wenn man es ganz profan sieht, ist der Islam ja eine Männergesellschaft in denen Frauen nix zu sagen haben (im Prinzip ja nicht schlecht:o)) und gegen den Zeitgeist bedingten, zunehmenden Einfluß der Frauen in den 70er und 80er Jahren (Globalisierung) haben sie sich massiv und rücksichtslos gewehrt um die vorherigen Zustände wieder herzustellen!
Die Welt hat bei diesem Prozess weggesehen, denn Allah hat unser Öl bei denen im Boden vergraben!
Die Franzosen hätten wissen müssen, dass die Beseitigung des Schah den Iran zurück ins Mittelalter katapultiert und ohne die jahrzehntelange massive Unterstützung der Königsfamilie in Saudi Arabien durch die USA wegen der Ölgeschäfte, sähe es da heute wohl auch anders aus!
Letztlich sind die Türken, die in den 60er Jahren nach DE kamen muslimisch motiviert nicht aufgefallen. Erst das Ignorieren der Zeitverträge und das dann erlaubte Nachholen der auf den Dörfern Anatoliens indoktrinierten Frauen und Kinder haben das Problem in DE virulent gemacht!
Wie man weiß und lesen kann ist dort, wo der Islam durch seine Hierarchie auch Einfluss hat, ein sogenannter "moderater Islam" nicht mehr vorstellbar!
 
benni

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Sah mal eine Reportage ARD Mediathek o.ä. wie es Flüchtlingen in Deutschland so geht. Ein Flüchtling regte sich dabei äusserst wutgeladen vor einer Metzgerei beim Reporter auf. Er brüllte, dass er all das, rotstilzchengleich auf die riesige Fleischvitrine deutend, nicht essen kann...

Falls das nicht gestellt war, stellen sich 2 Fragen: Weiss er nicht, dass er das nicht essen muss? Es gibt jede Menge Anderes an jeder Ecke im Übermaß.

Und, und das vor allem, wenn bei mir seit Jahren Bomben und Geschütze, giftigste Chemienebel, Höllenfeuer, zombieartige Meuchelmörder und so weiter alles zerfetzen und zerfleischen, und mich ein reiches, friedliches Land aufnimmt und umsorgt, ist dessen Esskultur gänzlich unbedeutend.
 
benni

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Natürlich, aber die "angenehmen" Musels gibt es immer weniger! Ihre "Führer", Imame oder wer auch immer bei denen die Zepter schwingen haben es geschafft, immer mehr Leute in ihren Einflußbereichen wieder zurück an die Kandare zu holen!
Wenn man es ganz profan sieht, ist der Islam ja eine Männergesellschaft in denen Frauen nix zu sagen haben (im Prinzip ja nicht schlecht:o)) und gegen den Zeitgeist bedingten, zunehmenden Einfluß der Frauen in den 70er und 80er Jahren (Globalisierung) haben sie sich massiv und rücksichtslos gewehrt um die vorherigen Zustände wieder herzustellen!
Die Welt hat bei diesem Prozess weggesehen, denn Allah hat unser Öl bei denen im Boden vergraben!
Die Franzosen hätten wissen müssen, dass die Beseitigung des Schah den Iran zurück ins Mittelalter katapultiert und ohne die jahrzehntelange massive Unterstützung der Königsfamilie in Saudi Arabien durch die USA wegen der Ölgeschäfte, sähe es da heute wohl auch anders aus!
Letztlich sind die Türken, die in den 60er Jahren nach DE kamen muslimisch motiviert nicht aufgefallen. Erst das Ignorieren der Zeitverträge und das dann erlaubte Nachholen der auf den Dörfern Anatoliens indoktrinierten Frauen und Kinder haben das Problem in DE virulent gemacht!
Wie man weiß und lesen kann ist dort, wo der Islam durch seine Hierarchie auch Einfluss hat, ein sogenannter "moderater Islam" nicht mehr vorstellbar!
Dass der sich mit dem Postings auf ein und die gleiche Stufe stellt, entbehrt jeglicher Vernunft.
 
Andichan

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Nicht vergessen, die Moslems die als Flüchtlinge in Europa ankommen, gelten in ihrem eigenen Lande als Abschaum.
Und viele Afropolitiker schütteln ihren Kopf über die grenzenlose Dummheit der unsrigen..und verstehen nicht warum Europa solche Leute überhaupt aufnimmt...:confused2:
was ich jetzt schreiben werde, wird wohl einigen Missfallen doch hinterfrage ich mal:

@ Charin, woher weist Du, dass alle Flüchtlinge, egal ob Muslime oder nicht, Abschaum in den eigenen Herkunftsländern sind? Wer hat mit Dir darüber gesprochen? Es sind sehr viele gebildete Menschen dabei, die schlau genug sind aus bspw. umkämpften Gebieten oder zum Schutz des eigenen Lebens zu flüchten. Sicher und auch nachgewiesenermaßen sind nicht alle, gerade der männliche Teil, kleine Engelchen und müssen entsprechend behandelt werden, nur alles Abschaum? Ich denke mal daran, dass jeder sich wohl der nächste ist und versucht auf diese oder jene Art und Weise zu überleben. Und wenn es eben nur auf die eine Weise geht, dann macht man es halt so. Und genauso, wie diese es machen, tun bzw. Würden es auch Leute aus unseren Reihen tun, denn der „Stärkere“ wird überleben. Es war schon immer so, dass es schlussendlich immer diejenigen sind, die sich durchsetzen (wollen). Das derart Handlung gerade in unserem Verständnis nicht hineinpasst, ist wohl klar, denn wer schaut weg wenn man selbst bestohlen wird.

2. Und zur zweiten Aussage. Richtig wird wohl sein, dass viele von den politischen „ Würdenträgern „ der Staaten ,aus denen die vielen Menschen kommen sich wundern, warum Europa eine solche Politik fährt. Nun, wer nur einwenig Mensch ist und sich in bestimmten Dingen auch als Mensch fühlt, der wird sich denken können, dass man diese Flüchtlinge oder „Flüchtlinge „ nicht einfach so sich selbst überlassen sollte. Und das macht uns aus. Es gibt ja Gründe, warum sich diese Menschen nach Europa auf den Weg machen. Und die heimischen Politiker, aus den Ländern ja die Flüchtlinge kommen, sind sich auch froh, dass diese nicht auf dessen Tasche leben. Wenn man dies überhaupt so ausdrücken kann.
Sicher kann Europa nicht ganz Afrika aufnehmen bzw. durchfüttern, nur zusehen das diese verhungern oder absaufen wohl auch nicht.

Ich verfolge hin und wieder derart Diskussionen und merke ziemlich schnell, wie einige User hier ticken. Bei einigen bin ich mir nicht im geringsten sicher, ob diese nicht auch dem rechten Spektrum zuzuordnen sind und Plattformen wie diese hier, für ihr gedünstete zu nutzen.

Keiner muss zu allem Ja und Amen sagen. Jeder hat ne Meinung und soll bzw. kann diese äußern, nur gibt es auch Grenzen dies zu tun.
 
Dieter1

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Ohne britischen Kolonialismus wäre Thailand heute noch rein buddhistisch mit ein paar tributpflichtigen nicht-thailändischen Regionen im Süden, die von Moslems bewohnt wären. Alle wären mit der Situation einigermaßen zufrieden (die Moslems vermutlich eher weniger) und es gäbe keine Bombenanschläge im Süden Thailands, einfach weil die betroffenen Provinzen nicht zu Thailand gehören würden und dort auch keine Buddhisten leben würden.
Das ist schon eine aeusserst naiv vereinfachende Betrachtung eines sehr komplexen Themas.

Kannst dich ja mal etwas ueber die politischen, religioesen und ethnischen Hintergruende informieren. Die britische Kolonialpolitik hat damit nichts zu tun.

https://en.wikipedia.org/wiki/South_Thailand_insurgency
 
Micha

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Während meines 10tätigen BKK-Aufenthalts sind mir sehr viele Schwarzbärte u. ä. begegnet.
Irgendwie wirkten die aber anders auf mich, als jene, die ich immer wieder in der Heimat sehe.

Könnte es daran liegen, dass Thailand eben nicht in seine Sozialsysteme akquiriert und deshalb - unabhängig von der jeweiligen Religion - andere Menschen ins Land zieht als eben D?
 
berti

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Während meines 10tätigen BKK-Aufenthalts sind mir sehr viele Schwarzbärte u. ä. begegnet.
Irgendwie wirkten die aber anders auf mich, als jene, die ich immer wieder in der Heimat sehe.

Könnte es daran liegen, dass Thailand eben nicht in seine Sozialsysteme akquiriert und deshalb - unabhängig von der jeweiligen Religion - andere Menschen ins Land zieht als eben D?
kurzum: Du willst sagen "die Schwarzbärte bringen Geld mit" - das muß wohl stimmen, denn von diesem TH Staat können sie ja nichts erwarten / brauchen sie auch nicht - in der Regel sind die reich bis schwerreich (nicht so wie der anatolische Bauer jetzt German taxi driver / Gemüsehändler...)
 
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als unangenehm, laut und unhöflich empfand ich die Frauen und Männer des Islams die ich als Touristen in Thailand bemerkte genauso wie in Deutschland.
Als reich und gebildet habe ich die auch nicht wahrgenommen.

Als Kunden für mich in Deutschland waren sie auch regelmäßig ein Reinfall, viel Gelaber, Tee trinken, rumgefeilsche, am Ende verschwendete Zeit.
 
HKGBKK

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Menschen islamischen Glaubens habe ich als Jugendlicher durchweg negativ erlebt und bin im Ruhrgebiet mit Portugiesen und Italienen herangewachsen, die das ebenso empfanden. Spaeter, als Soldat, sind noch massiv negativere Erfahrungen hinzugekommen.

Das Auskommen miteinander ist stets nur ein oberflaechliches, das solange funktioniert, wie bestimmte Regeln, die stets der Mohammedaner festlegt, eingehalten werden.

Bricht das Konstrukt zusammen, wird die Situation sofort gewalttaetig, in Deutschland meist zunaechst verbal, in anderen Laendern oft sofort koerperlich. Das gilt auch fuer die Interaktionen unter ihresgleichen.

Die Ideologie ist, nach meinen Erfahrungen, nicht minder gefaehrlich als der Nationalsozialismus., da sie auf Gewalt als Kommunikationsmittel setzt, keine Kritik zulaesst, und Ehre nur denen zugesteht, die zum Kreis der "Glaeubigen" gehoeren. Andersdenkende werde konsquent verfolgt und auch vernichtet. Apologeten und Relativierer unter den "Unglaeubigen" sieht man als nuetzliche Schwaechlinge.
 
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was ich jetzt schreiben werde, wird wohl einigen Missfallen doch hinterfrage ich mal:

@ Charin, woher weist Du, dass alle Flüchtlinge, egal ob Muslime oder nicht, Abschaum in den eigenen Herkunftsländern sind? Wer hat mit Dir darüber gesprochen? Es sind sehr viele gebildete Menschen dabei, die schlau genug sind aus bspw. umkämpften Gebieten oder zum Schutz des eigenen Lebens zu flüchten. Sicher und auch nachgewiesenermaßen sind nicht alle, gerade der männliche Teil, kleine Engelchen und müssen entsprechend behandelt werden, nur alles Abschaum? Ich denke mal daran, dass jeder sich wohl der nächste ist und versucht auf diese oder jene Art und Weise zu überleben. Und wenn es eben nur auf die eine Weise geht, dann macht man es halt so. Und genauso, wie diese es machen, tun bzw. Würden es auch Leute aus unseren Reihen tun, denn der „Stärkere“ wird überleben. Es war schon immer so, dass es schlussendlich immer diejenigen sind, die sich durchsetzen (wollen). Das derart Handlung gerade in unserem Verständnis nicht hineinpasst, ist wohl klar, denn wer schaut weg wenn man selbst bestohlen wird.

2. Und zur zweiten Aussage. Richtig wird wohl sein, dass viele von den politischen „ Würdenträgern „ der Staaten ,aus denen die vielen Menschen kommen sich wundern, warum Europa eine solche Politik fährt. Nun, wer nur einwenig Mensch ist und sich in bestimmten Dingen auch als Mensch fühlt, der wird sich denken können, dass man diese Flüchtlinge oder „Flüchtlinge „ nicht einfach so sich selbst überlassen sollte. Und das macht uns aus. Es gibt ja Gründe, warum sich diese Menschen nach Europa auf den Weg machen. Und die heimischen Politiker, aus den Ländern ja die Flüchtlinge kommen, sind sich auch froh, dass diese nicht auf dessen Tasche leben. Wenn man dies überhaupt so ausdrücken kann.
Sicher kann Europa nicht ganz Afrika aufnehmen bzw. durchfüttern, nur zusehen das diese verhungern oder absaufen wohl auch nicht.

Ich verfolge hin und wieder derart Diskussionen und merke ziemlich schnell, wie einige User hier ticken. Bei einigen bin ich mir nicht im geringsten sicher, ob diese nicht auch dem rechten Spektrum zuzuordnen sind und Plattformen wie diese hier, für ihr gedünstete zu nutzen.

Keiner muss zu allem Ja und Amen sagen. Jeder hat ne Meinung und soll bzw. kann diese äußern, nur gibt es auch Grenzen dies zu tun.
Nur zu..Der Andichan soll doch einige bei sich zuhause aufnehmen...nichts dagegen..Wenn ich aber sehe wie die echten Flüchtlinge kurz nach WW II ausgesehen haben..(unsere Mutter war eine davon)..und meine Tante aus Italien mit ihrem Ehemann sich ein paar Jahre in der CH aufgehalten hatten, und in Baracken wohnten und arbeiteten, einer meiner Onkel, der beim Bau des grossen St. Berhardtunnels einen Felsbrocken auf den Rücken kriegte und darauf fussvoran rausgetragen wurde ...und jetzt mit ihren Handyausgerüsteten uuund wohlgenärten Bäuchen (keiner sieht elend aus) nach Europa eingeladen werden...(wir schaffen das) auf kosten der Steuerzahler..dann hält sich mein Mitleid seehr in Grenzen.:mad:..
Aber wie schon gesagt..Es steht jedem liieben Gutmenschen frei, etliche bei sich zuhause aufzunehmen..nur zu..:confused2:
 
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