Thailand/ Krankenversicherung

Diskutiere Thailand/ Krankenversicherung im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; @ Joachim Röhl, sehe da nix über 3 Ecken.. 1. ein pers. Gespräch mit dem Betroffenenen. 2. Nachfrage von " Meiner " bei seiner Frau, die an Ort...
Nokgeo

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@ Joachim Röhl,
sehe da nix über 3 Ecken..

1. ein pers. Gespräch mit dem Betroffenenen.
2. Nachfrage von " Meiner " bei seiner Frau, die an Ort und Stelle dabei war..die 50 000 Baht geholt hatte..damits weitergeht.
3. 2008, Pattaya Inter, DKV nachgereicht.

" Hatte vor kurzem einen Teil der Unterhaltung mit nem Bekannten hier wiedergegeben..
Bei Ihm wars ein Herzinfarkt, ( aus meiner Erinnerung ) wo Ihm das KHS. in PTY eröffnete, das seine DKV Versicherung dort nicht anerkannt wird..er daraufhin geschockt war.
Seine Thaifrau hat 50 000 THB gelegt, damits dort weitergeht..mit der Hilfe."


Ps. frage selbst 1X mehr nach, wenn ich mir unsicher bin.
 
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Chak

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Problem ist also die Vorleistung. Das kann man doch vermeiden, indem man eine Kreditkarte mitnimmt. 50.000 Baht sollte man schon als Limit haben.
 
joachimroehl

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Auf den ersten Blick unproblematisch ist es nur bei der Thai Health oder thailändischer Bupa. Wobei erstgenante z.B. in Pattaya das größte Krankenhaus am Ort generell ablehnt, einfach weil man in der Vergangenheit bei überteuerten Kostenrechnungen nicht überein kam. Chaks Tip ist somit der edelste Weg, egal ob nun bei genannter DKV, Hanse-Merkur, Allianz oder ADAC versichert. Denn bei allen kommt die Kostenzusage meist erst am zweiten Tag und Geld dann nach Rechnungsabtretung. Für diejenigen, die überhaupt keine Kreditkarte haben .. ist es sinnvoll einfach eine zweite mit 30.000 THB gefüllte ATM-Karte immer mit sich zu führen, um beim Deposit nicht in Schwulitäten zu kommen. Im Notfall muß die hübsche Krankenschwester runter an den Automaten mit der PIN geschickt werden. Im Khao Yai oder Isaan von Affe oder Königscobra gebissen, hilft aber selbst die Amex Platin nicht ..
 

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Nokgeo

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Für diejenigen, die überhaupt keine Kreditkarte haben .. ist es sinnvoll einfach eine zweite mit 30.000 THB gefüllte ATM-Karte immer mit sich zu führen, um beim Deposit nicht in Schwulitäten zu kommen. Im Notfall muß die hübsche Krankenschwester runter an den Automaten mit der PIN geschickt werden. Im Khao Yai oder Isaan von Affe oder Königscobra gebissen, hilft aber selbst die Amex Platin nicht ..
Im Grunde..ist es ja kein spassiges Thema.

Mir selbst ist es vor x Jahren in Lamphun ( Nord - Th. ) passiert, das ich nach Kippelei auf nem Balkongeländer, nach hinter abgekippt war. ( 1 ster Stock ). Unsanfte Landung mit Schlüsselbein und Rippenbruch, einem Problem am Bein. Gedacht -gefühlt hatte ich, mit mir gehts zu Ende..da in TH.

Der 1 ne Tag im Provinzkhs. hatte ~ 1300 THB gekostet. ( incl. Röntgen ) Der Rippenbruch wurde dort nicht erkannt.
Deine Idee mit der ATM Karte ist gut.
 
joachimroehl

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Markgrafenheide
Spaßig nicht, aber so wie ich zumindestens über die Jahre analysiere, sind nur 40% der in Thailand lebenden Deutschen überhaupt krankenversichert. Viele davon z.B. bei der Bupa im Tarif Emerald, wo bei sechshunderttausend Baht Krankenhausbehandlung komplett Schluß ist und sehr viele verdeckte Leistungskappungen gelten .. man meint, daß in Thailand alles sehr billg ist und wenn "dann sollen sie die Maschinen einfach abstellen und mich für 3000 THB bei Buddha verbrennen." Aber Dank letzter Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, wird ja nun jeder nichtversicherte Expat bei Einflug ins Bundesgebiet sofort wieder krankenversichert, so er noch flugfähig ist und man ihn ins Flugzeug läßt. Viele fliegen auch im Frachtraum liegend eine Etage tiefer zurück. Der Rest ist der Auffassung, daß der Versicherungsbeitrag kalkulierbar ist, der Schaden dagegen nicht. Der DER FARANG - Zeitung fr Urlauber und Residenten in Thailand hatte hierzu vor Jahren eine sehr aufschlussreiche Darstellung, wobei zwischenzeitlich Beiträge und Krankenhauskosten weiter gestiegen sind.
 
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Udon Thani
Heute haben wir im Udon Expat Club einen interessanten Vortrag gehört. Im Kern ging es um die HCI Expats Versicherung.

HealthCare International - International Health Insurance, Expatriate Insurance, Traveller Medical Cover, Personal Accident, Life Cover and Income Protection.

Und zwar die für Expats. Weltweit gültig außer USA. andere Länder bis 90 Tage. Die wichtigsten für die Expats in Thailand Eckdaten sind:
1. Höchstleistung pro Jahr: 16 Mio Baht / 500.000 US $
2. Lebenslange Weiterversicherung
3. Höchsteintrittsalter bis 75 Jahre
4. Keine Prämienerhöhung nach Inanspruchnahme

Für das Segment der Rentner-Expats ist von ganz zentraler Bedeutung, ob bei Abschluß eine ärztliche Untersuchung zwecks Feststellung von Vorerkrankungen erfolgt, die bei den meisten Privaten Versicherungen dann aus dem Versicherungsumfang ausgeschlossen werden.

Bei der HCI erfolgt keine ärztliche Untersuchung, sondern man muß im Antrag die Vorerkrankungen angeben. Wehe, wenn man welche vergißt. Die Angaben können zu einer Bandbreite von Reaktionen des Versicherers führen: Entweder individuelle Anpassung des Beitrages oder Einführung einer Karenzzeit. D.h dann: Vorerkrankungen werden nach einer Nicht-Behandlung von 2 Jahren eingeschlossen (in den ersten 2 Jahren sind sie also ausgeschlossen), bei Herzerkrankungen gilt dies nach 5 Jahren.
Steht man als Versicherungsnehmer unter Dauermedikation bedeutet dies, dass man die ersten 2 bzw. 5 Jahre seine Medikamente zu 100% selbst zahlen muß.
Dies ist ein ganz ganz wichtiges Thema für die älteren Expats in Thailand von denen sehr viele eine oder mehrere Vorerkrankungen in Form von Bluthochdruck, Alters-Diabetes oder Herzerkrankungen haben. Bei der HCI können diese Menschen eine Langzeitversicherung auch bei diesen Vorerkrankungen haben.
Der Komplex Vorerkrankungen ist also aus meiner Sicht ein klarer Vorteil der HCI.
Hier das Antragsformular, worin nach Vorerkrankungen gefragt wird.
http://www.healthcareinternational....ation/international-health-insurance-form.pdf

Es gibt - jetzt allerdings aus meiner Perspektive - einen weiteren Vorteil der HCI, der darin besteht, dass diese auf Wunsch eine Versicherung gegen die wirklich "großen Risiken" anbietet. Was sind das für Risiken?
Nehmen wir mal die Statistik der Krankheitskosten in Thailand zu Hilfe. Es wurde gesagt, dass 80% aller Krankheitsbehandlungen unter 2.000 US Dollar liegen. Nennen wir also alles, was unter 2.000 US Dollar kostet, "kleine Risiken", die man als Selbstzahler finanzieren kann. Dazu gehören dann bspw. auch die ca. 36.000 Baht Kosten für eine Blinddarmoperation.

Die HCI bietet also in Form ihres HCI-Emergency+Tarifs die folgende Absicherung gegen die "großen" Risiken an, in dem sie generell einen Selbstbehalt/Selbstbeteiligung von 2.000 US Dollar pro Fall verlangt. Damit sind dann ca. 80% der Behandlungen Privatsache und nur die großen, unvorhersehbaren Risiken sind abgedeckt.

Die Jahresprämien sind ja bei allen Privaten altersabhängig. Im Falle des Emergency+-Tarifs würden diese bei
* 56-60 jährigen z.Zt. 778,94 US $ betragen
* 61-65 jährigen 1.01,46 US $
* 66-70 jährigen 1.517,19 US $
* 71-75 jährigen 3.034,38 US $

Dafür gibt es dann 100% Krankenhaus, auch Tagesklinik, Zimmer und Behandlung - Notfall-Transport und med. notwendige Rückführung - Unfall-Ambulanz,
3.2 Mio Baht Lebenshöchstleistung bei Organ-Transplantation, 20.000 US $ Lebenshöchstleistungen bei chronischen Erkrankungen, Unfallversicherung bis 25.000 US $
Ausgeschlossen bleiben grundsätzlich: Ambulante Versorgung, Psychiatrische Versorgung, Augenarzt und jegliche Form der Entbindung. :-)
 
wasa

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Vielen Dank von meiner Seite fuer diese ausfuehrlichen Infos.
Fragen:
- in Deutschland/Thailand Vertretungen oder schliesst man online ab?
- ist man bei Besuch in der BRD auch versichert?
- was ist mit Zahnbehandlungen?
- gibt es Zahlen ? Mitglieder hier in TH
- keine weichen Stellen/Loecher/Schwachpunkte gefunden
- wie zahlt man monatlich/jaehrlich im Voraus mit Rabatt?
- wie schnell kann man mit 75 rausgeworfen werden?

Danke im Voraus fuer ev. Antwort
 
waanjai_2

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- in Deutschland/Thailand Vertretungen oder schliesst man online ab?
***Zur Zeit gibt es eine Vertretung in Chiang Mai und eine in Pattaya. Der Herr aus Chiang Mai war bei uns in Udon. Er ist gebürtiger Deutscher über 60 Jahre, der nun in Thailand lebt. Sein Name war F.W. Bertsch, sein e-mail lautet:
bertsch.f@gmail.com
- ist man bei Besuch in der BRD auch versichert?
***Ja, 90 Tage lang
- was ist mit Zahnbehandlungen?
***Die übliche Regelung: schmerzstillende Zahnbehandlung ja, alles andere ist frei wählbar auf Kosten des Versicherten.
- gibt es Zahlen ? Mitglieder hier in TH
***Kenne ich nicht
- keine weichen Stellen/Loecher/Schwachpunkte gefunden
***Ich persönlich will noch nachfragen, wie die Definition für chronische Krankheiten ist. Da es für diese ja nur eine Lebenshöchstleistung gibt.
- wie zahlt man monatlich/jaehrlich im Voraus mit Rabatt?
***Noch hat es keine Rückmeldung über heute gegeben. Nach dem Vortrag gestern wurden Termine mit ihm für den heutigen Tag gemacht. Weiß darüber erst mehr nach dem nächsten letzten Sonntag im Monat Bescheid. Ein Freund wird es mir früher erzählen, der heute mit ihm um 13:30 bei Nobis zum Essen war.
- wie schnell kann man mit 75 rausgeworfen werden?
***Es besteht eine lebenslange Versicherungspflicht. Die Co. hat ihren Sitz in London und hat sich auch der Ombudsman-Schlichtung unterworfen.
Nachdem ich heute schon mit einem anderen Nittaya-Mitglied über dieses Paket diskutiert habe, will ich noch 2 Zahlen-Komplexe nachtragen.

1. Wie hoch sind z.Zt. die Jahresprämien für Leute deutlich unter 65 Jahre?
Hier wiederum der Emergency+ Tarif mit 2.000 US $ Selbstbehalt pro Fall. [Das war auch der Grund warum ich erst garnicht über Zahnarztleistungen geschrieben hatte; die würden ja alle im Selbstbehalt landen.]
41-45 Jahre = 539,03 US $
46-50 Jahre = 559,03
51-55 Jahre = 598,49

2. Wie sieht es aus, wenn man keine so hohe Selbstbeteiligung pro Fall haben möchte. Was - wie ich bereits schrieb - so ca. 80% der Treatments erfaßt. Sagen wir einmal, jemand will nur einen Selbstbehalt von 250 US $ haben. Mit anderen Worten: auch die Blinddarm-Operation soll von der Versicherung bezahlt werden.

Diesen Tarif nennen die Standard Tarif 250.
Gleiche Bedingungen wie bislang beschrieben. Der Selbstbehalt wirkt nicht mehr so restriktiv und deshalb muß die Versicherung aller Wahrscheinlichkeit häufiger zahlen also leisten.

Die jährlichen Prämien für diesen Tarif sind z.Zt. die folgenden:
41-45 J = 1.840,64 US $
46-50 = 1.996,60
51-55 = 2.152,61
56-60 = 2.340,09
61-65 = 2.527,55
66-70 = 3.791,33
71-75 = 7.582,66
 
wasa

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Nochmals danke!
Habe jetzt die HCI Links studiert,macht man dort einen fast quote kostet emercency+ Euro 3502.98 fuer 1 Jahr im Gegensatz zum im Vortrag erwaehnten USD 3034.38 fuer Alter 70+.

Ich neige mehr zur ADAC KV,ist etwas preiswerter,wobei natuerlich auch hier das hohe Alter eine Rolle spielt.
Finde im Falle des Falles eine Kommunikation mit dem ADAC bedeutend einfacher,ausserdem hoert man eigentlich nichts negatives in Bezug auf Leistungen.
Mann sollte beide Versicherer unbedingt bezueglich Leistungen,Eigenbeteiligung pruefen.

Weiterhin spielt auch eine Rolle ob man fuer immer in TH wohnt und in der BRD alles kuendigt oder jeweils zweimal im Jahr sich dort fuer einige Zeit aufhaelt.
 
joachimroehl

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Markgrafenheide
Die HCI ist eine sehr gute rein stationäre Versicherung mit optimaler Deckungshöhe, die wir von fünfzig Anfragenden nur einem verkaufen können. Warum? Aus Sicht der meisten Farangs tut man sich schwer mit 2000€ (zweitausend!) jährlicher Zuzahlung. In der Praxis bedeutet dies, daß für jede neue Erkrankung die Zuzahlung neu zu zahlen ist. Im Februar ein Oberschenkelhalsbruch mit Erstversorgung im preisgünstigen Militärkrankenhaus in Sattahip für fünfzigtausend Baht und im Herbst eine schwere Lebensmittelvergiftung mit zweitägigem Aufenthalt in der Internistik des Bangkok Pattaya Hospital zu nochmal hunderttausend THB .. bezahlt die HCI insgesamt 20 Tausend THB und der Farang 130.000 THB. Hinzu kommt, daß die HCI den Beitrag jährlich einmal im vorraus auf den Tisch will und dies beim 65jährigen zur Zeit 1394€ sind.

Farang kuckt und wählt und meist die DKV zu 43,40€ monatlich für die nächsten drei Jahre oder versichert sich gleich bei der Würzburger Versicherung für 136,40€ wie bei HCI auch auf Lebenszeit. Bei den deutschen Versicherungen ist allerdings auch der Allgemeinarzt und der Zahnarzt mit versichert. Angenehm empfinden viele auch den monatlichen Beitragsabruf von einem deutschen Konto. Und nicht zuletzt, fühlen sich ältere Landsleute sprachlich überfordert mit einer englischen Leistungsabteilung auseinander zu setzen. Vor allem gerade dann, wenn man im Krankenhaus liegt und neben dem üblichen Deposit auch noch die 80.000 Zuzahlung an der Backe hat ..
DSC00090.jpgFragen? joachimroehl@web.de

 
waanjai_2

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Udon Thani
Die HCI ist eine sehr gute rein stationäre Versicherung mit optimaler Deckungshöhe, die wir von fünfzig Anfragenden nur einem verkaufen können. Warum? Aus Sicht der meisten Farangs tut man sich schwer mit 2000€ (zweitausend!) jährlicher Zuzahlung. In der Praxis bedeutet dies, daß für jede neue Erkrankung die Zuzahlung neu zu zahlen ist. Im Februar ein Oberschenkelhalsbruch mit Erstversorgung im preisgünstigen Militärkrankenhaus in Sattahip für fünfzigtausend Baht und im Herbst eine schwere Lebensmittelvergiftung mit zweitägigem Aufenthalt in der Internistik des Bangkok Pattaya Hospital zu nochmal hunderttausend THB .. bezahlt die HCI insgesamt 20 Tausend THB und der Farang 130.000 THB. Hinzu kommt, daß die HCI den Beitrag jährlich einmal im vorraus auf den Tisch will und dies beim 65jährigen zur Zeit 1394€ sind.
Den Beitrag finde ich wirklich gut.

Denn nun möchte ich in derselben Detail-Tiefe, die ich bisher bei der HCI eingehalten habe, die Leistungen und Kosten der Würzburger Versicherung dargestellt bekommen.
Wir sind uns ja wohl als Expats in Thailand einig, dass wir auf der Basis von irgendwelchen 3-Jahres-Versicherungen kaum eine Langfrist-Versicherung bis zum Lebensende aufbauen können.

Deshalb bin ich gespannt, was ich bei der Würzburger für jährlich 1.636.8 Euros - in welcher Altersklasse? - an Leistungen bekomme. Oder zahle ich einfach für den Service in deutscher Sprache mehr Geld als die Amis? Dann wäre die Würzburger natürlich der angemessene Tarif für all die Looser, die in ein englisch-sprachiges Ausland auswandern ohne der englischen Sprache ausreichend mächtig zu sein.
 
joachimroehl

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Markgrafenheide
Die Würzburger Versicherung -> http://www.bdae.de/pdf-documente-/Expat_Retired.pdf leistet ohne Kostenlimit und hat eine jährliche Zuzahlung von 250€

Die HCI -> http://www.healthcareinternational....nsurance-comparisons-FAQs/plan-comparison.pdf erstattet höchstens 500 Tsd. Dollar und hat die für viele schmerzliche Zuzahlung von 2000€ !!

Fazit: ein 8fach höheres Kostenrisiko kann man für 21€ monatlich mehr bei den Bayern komplett ausschließen .. da aber die meisten Farangs (leider) nicht bis zum Lebensende ihre Krankenversicherung durchplanen und seit 2009 auch jeder im Falle des medizinischen Falles sofort im Bundesgebiet wieder versichert ist und im Sozialfalle sogar kostenfrei, ist das Geschäft mit den bis zu sechsjährigen Verträgen von DKV, ADAC und auch Hanse-Merkur verständlicherweise stark angestiegen. Jeder Versicherungsmathematiker würde von den Engländern erwarten, daß sie ihre Preise um mindestens die Hälfte senken um marktfähig zu sein. Somit zweifelsohne ein wahres "Bombengeschäft" für die Vorstände in London. Die Berechnungen sind alle auf das Geburtsjahr 1946 bezogen.
 
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Udon Thani
Die Würzburger Versicherung leistet ohne Kostenlimit und hat eine jährliche Zuzahlung von 250€
In der Tat ein attraktives Angebot für jüngere, gesunde Expats, die auch früher nie krank waren. Eintrittsalter bis 65 Jahre. Das würde bei uns im Club nur ganz wenige interessieren. Mehr noch: Das Thema "Vorerkrankungen" ist ganz restriktiv zu Lasten des potentiellen Versicherungsnehmers geregelt. Gesundheitszeugnis, Abfrage von Dauermedikationen etc. Wenn überhaupt, dann wird man dort Mitglied für die Behandlung von völlig neuen Krankheiten.

Aber die große Mehrheit der Udon Expats hat doch schon irgendwelche Vorerkrankungen, die z.B. mit Übergewicht einherkommen. Hoher Blutdruck aber auch Alters-Diabetes ist da weit verbreitet. Für die sind deshalb die Regelungen über Karenz-Jahre bei der HCI eine sehr praktisch wichtige Angelegenheit. Und die wollen auch nicht mehr als Kranke zurück nach Deutschland fliegen. Denn sie wissen es selbst, dass dies ja oftmals garnicht mehr geht. Und schließlich sind viele halt als Rentner und nicht als Frührentner rübergekommen, soll heißen, sind so um die 65 Jahre alt.
 
joachimroehl

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Markgrafenheide
Die HCI lehnt jeden Antrag ab, wenn nur ein leicht erhöhter Zuckerwert auf eine Diabetes schließen lassen. Eine erfolgreich überstandene Operation am Herzen gilt auch aus Ablehnungsgrund, weil man das Rezidivrisiko nicht tragen will .. besonders tragisch wird´s wenn der Versicherer später argumentiert, daß etwas nicht Erfragtes aber dennoch von Bedeutung sei, weil es auch weiterhin behandlungsbedürftig! ist. Bleibt also entweder mein besagtes frühzeitiges Versichern oder die Wahl eines Versicherers wie genannten ADAC, der generell keine Gesundheitsfragen stellt, aber im Leistungsfall ebenso ausschließt. Die Katze beißt sich hier immer in den Schwanz ..
 
waanjai_2

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Udon Thani
Wenn ein Anbieter einer Versicherung einen Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz hat, dann wird die Konkurrenz entweder nachziehen oder durch Interpretation der Versicherungsbedingungen des Konkurrenten den vermeintlichen Pluspunkt "wegdiskutieren" wollen. Das kann man bei Sachverhalten, die ein wenig komplexer sind als z.B. das Höchstaufnahmealter 65 oder 75, ja auch leicht machen.

Was die potentiellen Interessenten an einem Versicherungsprodukt natürlich dazu anhalten muß, dass genau im Vorfeld zu klären, was sie vorher geklärt haben wollen.
Da fragte mich ein Kollege im Club, was denn die Versicherung bei einem Bluthochdruck-Versicherten mehr als nur 2 Jahre an Karenzzeit verhängen kann, wenn er sich privat mit irgendwelchen chinesischen Wurzelextrakten gegen den Bluthochdruck "behandelt". Oder gar mit westlichen Medikamenten, die er sich als Selbstzahler im Internet bestellt. Eine Kostenerstattung für Arzneimittel sei ja ohnehin völlig in dem Emergency+-Tarif ausgeschlossen. Gleiches gälte dann ja wohl auch für die Alters-Diabetis, die schon früher dagewesen sein kann aber nicht muß, oder aber - falls mit Übergewicht zusammenhängend - auch wieder überwunden worden sein kann. Was will da eine Versicherung prüfen, die eigentlich nur die Krankheitsberichte und -Rechnungen sieht, deren Kosten über 2.000 Dollar liegen? Sie kann nach erfolgten "Behandlungen bei Ärzten und in Krankenhäusern" fragen. Aber was weiß sie denn von der Selbstmedikation des Expats in Thailand?

Man lese sich also sehr genau so Schilderungen durch und kläre die für sich ab:

 
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waanjai_2, jetzt kommt ein langer Satz den ich aus zwanzig Jahren Erfahrung mit Krankenversicherungen spreche: sobald die allererste größere stationäre Rechnung einflattert und im üblichen Laborbefund!! nur ein Cholesterinwert über 240mg/dl steht oder die Blutzuckerwerte aus dem Rahmen fallen bzw. der Harnsäurewert höher 7mg/dl liegt wird´s verdammt eng. Die Versicherer egal ob deutsch, englisch oder thailändisch unterstellen eine weiterhin behandlungsbedürftige Diabetes, Gichterkrankung etc. und prüfen tief und kündigen sogar den Vertrag wegen Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht. Auch ein stark erhöhter Bluthochdruck, eine stark degenerativ veränderte Wirbelsäule kommen wie auch ein Karzinom nicht plötzlich über Nacht und die Versicherer schwimmen nicht auf der Wurstsuppe. Rechtssicherheit schaffen somit nur ein guter Gesundheitszustand und besser noch ein bei Vertragsabschluß eingereichtes ärztliches Attest mit aktuellem Laborbefund. Ein Haus was brennt versichert keiner oder meinst Du in der Krankenversicherung will jemand Geld verschenken ..
 
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waanjai_2, jetzt kommt ein langer Satz ...
Verstehe ich ja. Um es kurz zu fassen: man sollte schon als privat-Versicherter darauf achten, dass man überall gut eingestellt ist. Also hinsichtlich der Laborwerte. Wozu gibt es denn sonst die Ärzte? Der deutsche Diabetiker-Paß zeigt übrigens sehr schön auf, wo die Werte für die wichtigsten Laborwerte liegen sollten. Wäre ja verantwortungslos, ohne diese Kenntnis in ein anderes Land auszuwandern.

Im übrigen finde ich es sehr verdienstvoll, dass hier sehr deutlich gemacht wird, wie und auf welche Weise die Privaten Krankenversicherungen versuchen, sich im Leistungsfalle zu drücken. Es ist ja ohnehin eine der Volksweisheiten, dass die Versicherungen nicht so sehr bei ihren vertraglichen Konditionen sparen - das ist ja nur ihre Einnahmen-Seite - sondern in jedem Fall einer Leistungsinanspruchnahme ihre Leistungen versuchen zu drücken. Damit verdient man als PKV erst richtig das Geld. Da wird nämlich auf der Ausgabenseite gespart.
 
joachimroehl

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Markgrafenheide
Über zwei Drittel der krankenversicherten Farangs haben überwiegend gute Erfahrungen. Positiv bei deutschen Produkten sind die meist 21tägige Leistungserstattung, die Verständlichkeit der Unterlagen und auch die unkomplizierte Kommunikation mit den rund um die Uhr erreichbaren Notrufzentralen und eine relativ einfache Einklagbarkeit im Streitfall. Die meisten Ärgernisse wären durchaus vermeidbar, hätte man im Vorfeld die Leistungsbedingungen gründlich erläutert bzw. nachgelesen.

Bei Bupa Thailand http://www.der-farang.com/?article=2005/04/bupa oder http://www.thaihealth.co.th/product_wealthy_eng.php sind die geringen Beiträge mit üblichen Deckungen um die 600.000 THB sicher ausreichend für eine Versorgung der Inländer. Beim Farang wird jedoch gerade in privaten Kliniken sehr oft kräftig draufgeschlagen.



... DSC02139.JPG
 
waanjai_2

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Udon Thani
Positiv bei deutschen Produkten sind .....
Im Udon Expat Club herrschte die Meinung vor, dass es zwar gut wäre, wenn man einen Ansprechspartner in seiner Heimatsprache benannt bekommen könnte, aber andererseits sei man froh durch die gemeinsame Verhandlungssprache Englisch Zugang zum weltweiten Markt für Versicherungsleistungen zu haben.
Einen gewissen Bodensatz von Leuten, für die nur die Produkte aus ihrem Geburtsland schon wegen der Sprachbarrieren in Frage kämen, gäbe es aber für jedes Land, wenn auch überproportional für die Deutsch Sprechenden. Die hockten ohnehin in ihren Biergärten "im eigenen Saft". Gut, dass für die auch noch einige Ansprechspartner vorhanden wären. Wäre sicherlich schmerzlich, wenn die eines Tages von der Globalisierung erfaßt werden würden.
 
pef

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Bonn/Ban Nong Gok
Wenn ich mir den Fred so durchlese, dann kommt für Farangs mit chronischer Erkrankung wohl keine bezahlbare Versicherung in Frage, außer in D´land weiter versichert zu bleiben.
 
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