Heute haben wir im Udon Expat Club einen interessanten Vortrag gehört. Im Kern ging es um die HCI Expats Versicherung.
HealthCare International - International Health Insurance, Expatriate Insurance, Traveller Medical Cover, Personal Accident, Life Cover and Income Protection.
Und zwar die für Expats. Weltweit gültig außer USA. andere Länder bis 90 Tage. Die wichtigsten für die Expats in Thailand Eckdaten sind:
1. Höchstleistung pro Jahr: 16 Mio Baht / 500.000 US $
2. Lebenslange Weiterversicherung
3. Höchsteintrittsalter bis 75 Jahre
4. Keine Prämienerhöhung nach Inanspruchnahme
Für das Segment der Rentner-Expats ist von ganz zentraler Bedeutung, ob bei Abschluß eine ärztliche Untersuchung zwecks Feststellung von Vorerkrankungen erfolgt, die bei den meisten Privaten Versicherungen dann aus dem Versicherungsumfang ausgeschlossen werden.
Bei der HCI erfolgt keine ärztliche Untersuchung, sondern man muß im Antrag die Vorerkrankungen angeben. Wehe, wenn man welche vergißt. Die Angaben können zu einer Bandbreite von Reaktionen des Versicherers führen: Entweder individuelle Anpassung des Beitrages oder Einführung einer Karenzzeit. D.h dann: Vorerkrankungen werden nach einer Nicht-Behandlung von 2 Jahren eingeschlossen (in den ersten 2 Jahren sind sie also ausgeschlossen), bei Herzerkrankungen gilt dies nach 5 Jahren.
Steht man als Versicherungsnehmer unter Dauermedikation bedeutet dies, dass man die ersten 2 bzw. 5 Jahre seine Medikamente zu 100% selbst zahlen muß.
Dies ist ein ganz ganz wichtiges Thema für die älteren Expats in Thailand von denen sehr viele eine oder mehrere Vorerkrankungen in Form von Bluthochdruck, Alters-Diabetes oder Herzerkrankungen haben. Bei der HCI können diese Menschen eine Langzeitversicherung auch bei diesen Vorerkrankungen haben.
Der Komplex Vorerkrankungen ist also aus meiner Sicht ein klarer Vorteil der HCI.
Hier das Antragsformular, worin nach Vorerkrankungen gefragt wird.
http://www.healthcareinternational....ation/international-health-insurance-form.pdf
Es gibt - jetzt allerdings aus meiner Perspektive - einen weiteren Vorteil der HCI, der darin besteht, dass diese auf Wunsch eine Versicherung gegen die wirklich "großen Risiken" anbietet. Was sind das für Risiken?
Nehmen wir mal die Statistik der Krankheitskosten in Thailand zu Hilfe. Es wurde gesagt, dass 80% aller Krankheitsbehandlungen unter 2.000 US Dollar liegen. Nennen wir also alles, was unter 2.000 US Dollar kostet, "kleine Risiken", die man als Selbstzahler finanzieren kann. Dazu gehören dann bspw. auch die ca. 36.000 Baht Kosten für eine Blinddarmoperation.
Die HCI bietet also in Form ihres HCI-Emergency+Tarifs die folgende Absicherung gegen die "großen" Risiken an, in dem sie generell einen Selbstbehalt/Selbstbeteiligung von 2.000 US Dollar pro Fall verlangt. Damit sind dann ca. 80% der Behandlungen Privatsache und nur die großen, unvorhersehbaren Risiken sind abgedeckt.
Die Jahresprämien sind ja bei allen Privaten altersabhängig. Im Falle des Emergency+-Tarifs würden diese bei
* 56-60 jährigen z.Zt. 778,94 US $ betragen
* 61-65 jährigen 1.01,46 US $
* 66-70 jährigen 1.517,19 US $
* 71-75 jährigen 3.034,38 US $
Dafür gibt es dann 100% Krankenhaus, auch Tagesklinik, Zimmer und Behandlung - Notfall-Transport und med. notwendige Rückführung - Unfall-Ambulanz,
3.2 Mio Baht Lebenshöchstleistung bei Organ-Transplantation, 20.000 US $ Lebenshöchstleistungen bei chronischen Erkrankungen, Unfallversicherung bis 25.000 US $
Ausgeschlossen bleiben grundsätzlich: Ambulante Versorgung, Psychiatrische Versorgung, Augenarzt und jegliche Form der Entbindung. :-)