vor 10 Jahren zeichnete sich Thailand dadurch aus, dass die Besucher des Landes das Lachen der Menschen (Zähnezeigen, was als Freundlichkeit verstanden wurde),
und die Servicekultur gegenüber den Gästen besonders hervor hob.
Diese Servicekultur gegenüber Ausländern ist in vielen Sparten komplett verschwunden.
Der Befehl,
MAI KRAP FARANG, keinen Respekt gegenüber einem Farang zeigen, war Teil von verschiedenen Nationalisierungswellen,
die das Land erlebte,
und die im Sinne eines - Thais lieben Thais -, eine Verbindung zu einem Farang als zweite Wahl darstellte.
Der schnell vermögend gewordene Mittelstand liess sich von dieser Welle anstecken,
und der sich im Land blitzartig verbreitende DMC Buddhismus (von manchen auch als Nazi Buddhismus der Ufo Sekte bezeichnet),
machte deutlich, dass eine gute Farangseele (ein Farang wai), immer noch nicht so gut war, wie ein Thai wai,
sodass ein Farang in einer Thaibeziehung, seine Frau durch seine schlechtere Seele nach unten ziehen würde.
So wurde ein junger Ausländer, der seine Reaktionen in einem 7/11 bei weiblichen Kassiererinnen vergleichen würde,
im Jahr 2000 noch wesentlich mehr Symphatie-blicke erhalten, als im Jahr 2010 (unterstellen wir mal 0 Alterung).
Familiennotsituationen, die eine Tochter ins Ausland in eine Farangehe entsenden würden, sind seltender geworden,
und kommt überwiegend nur für Thaifrauen in Frage, die 28 Jahre und älter sind, die aufgrund eigener Kinder nicht mehr als Singel bezeichnet werden.
Warum eine Tochter in ein Land mit ungewisser wirtschaftlicher Zukunft senden, wenn die Tochter im eigenen Land genug Kandidaten finden kann,
sie muss nur eine gewisse Show beherrschen,
doch selbst dass ist vielen bereits zuviel Arbeit, oder als Arbeit nicht gut genug.
Sie wollen von ihrem th. Freund geheiratet werden, und dies wird oft durch eine vorgezogene Schwangerschaft gefördert. Wurde jedoch über das Vermögen der Familie des Freundes zuviel Show gemacht, (alles nur Gerede, die Autos sind genauso geleast, wie bei vielen anderen),
verschwindet der Junge über Nacht und räumt das Feld.
Bei anderen klappt dies, und die Ehefrau ist erstmal aus dem Arbeitsleben draussen, macht Hausarbeit, ist Hausfrau.
Sehr wenige Frauen machen Berufs-karriere,
und der verbleibende Rest (nicht so sexy, nicht so attraktiv) lässt sich vom eigenen Familienclan mitschleppen (wörtl. Mit-esser),
und lässt sich in die Jobs reinstecken, wo die Familien-Beziehungen gerade hinreichen (ev. Verkäuferin im Big C).
Verkäuferinnen in diesen Filialen von ausländischen Konzernen sind oft in ihrem Verhalten geschäftsschädigend programmiert,
oft ist der Anführer der Verkäufergruppe ein schwuler Halb-eunuch, der den Frauen klar macht,
dass es besser ist, dem Kunden ein - mai mi - haben wir nicht, zu geben,
als durch eine wahre Antwort sein eigenes Licht an den Kunden weiter zu geben.
(wo 49% der Firmenanteile im ausländischen Besitz sind, und die Mehrheit in Thai Hand,
werden oft dennoch als ausländische Unternehmen angesehen,
die doch besser im Grunde Thailand wieder verlassen sollten,
denn Thailand gehört schliesslich den Thais)
In reinen Thai betrieben hätte man sich von solchen Mitarbeitern längst getrennt,
aber bei den 51% Betrieben hat man den Eindruck, die müssen solche Leute mitschleppen.