lucky2103
Senior Member
Mönche müssen ihren eigenen Weg finden, da hast Du Recht. Es ist aber der Weg zur Erleuchtung damit gemeint und nicht etwa weltliche Dinge wie Politik.Aber wenn den Mönchen so wenig vorgeschrieben wird, sie vielmehr ihren Weg alleine finden müssen, dann mag es doch auch Mönche geben, die sich politisch und sozial engagieren wollen, um ihren Weg zu finden. Muß denn Buddhismus immer staatstragend - und zwar wirklich unabhängig davon, was gerade an Verbrechern an der Macht ist - sein, darf nie so etwas wie eine "Religion" der Befreiung sein?
Nochmal: Politik und Soziales sind Dinge des "Tang Lok" (weltlichen Weg), während der Mönch nach den Dingen des "Tang Dhamma" (klerischen Weg) sich ausrichtet.
Buddhismus ist nicht staatstragend, sondern er hat mit dem Staat nichts zu tun - ausser, dass das Religionswesen vom Staat reglementiert wird.
Der Buddhismus in TH trägt sich selbst, ohne Kirchensteuer, etc.