die dem Thema zugrunde liegende Kernfrage,
über die Entwicklung des thailändischen nationalismus,
und seine zeitweise wechselnden politischen Interpreten,
ist gewiss ein aktuelles Thema.
Um den Bogen nach heute zu spannen,
Thema Ausländerpolitik und Umgang mit illegalen Einwanderern,
haben die thailändischen Behörden zwei Kliniken der Ärzte ohne Grenzen geschlossen,
die nun mit grosser Presseankündigungen Thailand verlassen haben.
so hat Ärzte ohne Grenzen 2009 seine Aufgabe in Thailand beschrieben,
Ärzte ohne Grenzen - Thailand: Die Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen im Überblick
Nach 36 Jahren ziehen sich die „Ärzte ohne Grenzen“ aus Thailand zurück. Als Grund gibt die weltweit operierende Organisation die massive Einmischung staatlicher Stellen an. Die Behörden hatten die Schließung von zwei Kliniken durchgesetzt, in denen rund 55.000 Migranten aus Birma ärztlich betreut wurden. In Samut Sakhon hatten die ausländischen Ärzte die Auflage erhalten, nur noch vorbeugend zu wirken und aktuelle Beschwerden und Erkrankungen nicht mehr zu behandeln. In Thailand leben rund drei Millionen Flüchtlinge, die meisten kommen aus Birma.
Ärzte ohne Grenzen verlassen Thailand - FARANG Magazin
siehe auch
Medical charity pulls out of Thailand
der Bkkpost.
aktuelle Beschwerden und Erkrankungen von Illegalen nicht mehr zu behandeln,ist eine politische Entscheidung,
weil man für die zukünftige Handhabung von Flüchtlingen keine westlichen Humanitätsstandarts vorschreiben lassen will.
Durch das Nein zu thailändischen Kernkraftwerken, und dem beabsichtigten Einkauf von Energie aus Birma,
rechnet man schon heute mit gross angelegten Vertreibungen von Shaan Bewohnern durch die birmanische Führung,
da man grosse Nutzflächen für Biospritherstellung in den fruchtbaren Shaangebieten erstellen will.
Es ist daher eine Präventivmassnahme, vorhandene NGO und internationale Hilfseinrichtungen in den zukünftigen Problemzonen zubeenden,um in den bevorstehenden Zeiten
der Energieverteilungskämpfe und der ausgelössten Flüchtlingswellen,
rechtzeitig Sperrzonen zu errichten, wo die thailändischen Behörden sich durch Pressebeobachtung von NGOs vor Ort,
sich nicht unter Öffentlichkeitsdruck setzen müssen an der Leine vorführen lassen müssen.
Das wesentliche Zukunftkonzept kann nur funktionieren,
wenn Touristenzonen und Konfliktzonen deutlicher getrennt sind,
und die Thais in den Konfliktzonen nach eigenen Gutdünkken ungestöhrt agieren können.
Das Risiko von Thailandbykotte durch eine übereifrige internationale Presse, wäre kontraproduktivund sollte im Vorfeld verhindert werden.
Keine Regierung kann sich vom Ausland vorschreiben lassen, wie es mit seinen Illegalen umgeht,
denn sonst würde die Regierung in den Augen der Bevölkerung zu einer Marionettenregierung des Auslandes werden.
Um nicht in diesen verdacht zu geraten, ist eine nationale Symbolik des politischen handelns Pflicht.