Loso
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Das ist so nicht richtig. Die moslemischen Provinzen standen seit dem späten16. Jahrhundert de facto unter dem Einfluss von Malakka (Quelle Fischer Weltgeschichte Südostasien). Erst die Schwächung der malaischen Herrscher durch die Engländer und das Abschneiden der benachbarten islamischen Provinzen ermöglichte es den Thais überhaupt erst wieder dort Fuss zu fassen. Historisch gesehen haben dort nie Teravada-Thais gelebt.MaewNam" said:ätestens seit der
Expedition von Boworn Maha Surasinghanat...war Pattani unter der Kontrolle von Siam
Ich bin kein Freund des Islam, Minderheiten wie die Cristen auf Timor muss man denen entziehen sollen diese eine Chance haben. Aber ich zweifel am demokratischen Verständnis mancher, wenn die Staatsräson Thailands in diesem Fall über die offensichtliche Banachteiligung einer eingesessenen Bevölkerung gestellt wird. Gerade gegenüber dem Islam ist das ein Kernstück von Glaubwürdigkeit für ein besseres zivilisatorisches Weltbild.
Ich bin kein Pazifist. In meinem vorigen Beitrag habe ich unter der Bedingung von Gleichheit und Demokratie ausdrücklich konsequentes Vorgehen gegen die Mörder und Brandstifter sanktioniert (=i.S.v. zustimmen). Sollte das nicht fruchten: Die Loslösung der rein moslemischen Gebiete um/südlich von Haad Yai war als Thema in der thailändischen Presse nicht tabu. Die Annäherung an die drei buddhistischen Nachbarn z.B.ist für Thailand von ungleich vitalerem Interesse als dieser kleine Hügel- und Küstenstrich.
Haad Yai ist zwar beliebt bei malaysischen Männern, aber diese Sinothailändische Insel im Süden und einen fixen Visa-Trip an die Grenze ernsthaft zu einer Live-Berichterstattung über die Unruhen heranzuziehen, das zeugt nur davon wie wortreich manch Insulaner hier nichtssagend Annektdoten verkauft.
Bin mir da nicht sicher, aber es ist das was als erstes versucht werden muss.woody" said:Wenn der muslimsich, malaiischen Bevölkerung Gerechtigkeit wiederfährt, ist den Terroristen der Wind aus den Segeln genommen.
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