Mr_Luk
Senior Member
Sind wir etwa nicht alle gemeinsam verantwortlich für die Welt in der wir leben? Oder sind wir etwa nur für unsere "schöne und heile Welt", die wir innerhalb unserer Familie, in unserem Freudeskreis, als Nation, Kontinent oder "Gemeinschaft" (und dank unserer Religion) geschaffen haben, verantwortlich? Glauben wir etwa wir hätten das ganz alleine und ohne die arme hungernde und leidende, 3te, oder 4te Welt geschafft? Interessiert es uns in unserem Stolz überhaupt, ob- und wie viel unser persönlicher Wohlstand Andere gekostet hat, - ringsum uns, in anderen Ländern oder Kontinenten, innerhalb anderer Religionen? Ist es wichtig wie gross das Verhälltnis zwischen Eigenleistung und direkter und indirekter Ausbeutung ist?
Was passiert wohl wenn wir einen Menschen aus ganz gleich welchen Beweggründen, ein ganz klein wenig ablehnen? Nicht viel? Was passiert aber wenn ein Mensch von mehreren Menschen des öfteren radikal abgelehnt wird? Irgendwann ist er sicherlich sehr frustriert, und wird wütend. Was macht er mit dieser Wut? Wenn daraus keine selbstzerstörerische Energie wird, dann lässt er diese Wut mit grosser Wahrscheinlichkeit irgendwann an Irgendjemandem, der ihn wieder ablehnt aus. Was wird der (zufällig) Betroffene tun? Er wird den Wütenden erst recht ablehnen, zumeist ganz ahnungslos über die (berechtigten?) Ursachen von dessen Wut.
Aber was passiert wenn Millionen Menschen sich gegenseitig ein wenig und folglich in der beschriebenen Wechselwirkung immer mehr ablehnen und wütend über genau diese gegenseitige Ablehnung, die sie nach und nach zu spüren bekommen, -werden? Ich befürchte da kann mit der Zeit eine ganz schöne Wut zusammenkommen. Wissen oder verstehen die einen weshalb die anderen so wütend auf sie sind? Nein! Was werden sie also Beide tun? Sich noch mehr ablehnen und noch mehr Frust, Wut und Aggressionen erzeugen und somit Gleiches wieder auf sich ziehen...
Es igibt keine Gewalt und kein Terror, der vom Himmel fällt, eskaliert und immer brutalere und rücksichtslosere Formen annimmt, sondern das Zusammenwirken von Ablehnung und Wut das sich in immer grausamere und rücksichtslosere Gewalt steigert, bis sie manchmal nicht anders als durch noch grössere Ablehnung und noch härterer Gewalt zu stoppen ist. Und solange es Ablehnung geben wird, wird es Wut und Gewalt und die Steigerung davon geben - at infinitum!
Politik, Religion und andere ideologische Hintergründe sind eines Teils nur das Öl im Feuer dieses Prinzips, andererseits hat sich diese verschärfte Form der Wechselwirkung letztendlich unter diesen Prinzipien gebildet. Jegliche Ideologie hat aber ohne kollektive Differenzierung (die wiederum aus individueller Ablehnung entsteht) nicht die geringste Existenzberechtigung - denn sonst bräuchte man keine Religionen oder Ideologien. Der Judaismus ist geprägt von Ablehnung gegenüber der Vielzahl der historischen Unterdrücker. Das Christentum ist ganz klar aus der Ablehnung des dogmatischen und rigiden Judaismus entstanden. Das Judentum lehnt Jesus, den "Propheten" der das Christentum entstehen hat lassen und seine "Kirchen" kategorisch ab. Der Islam ist wiederum aus der Ablehnung des Christentums entstanden. Alle Ideologien, Religionen, und jegliche Form von Glaubens- und Rechtssystemen (die damit einhergehen) haben automatisch Ablehnung zur Folge, weil sie stets nur die Interessen einer gewissen (Volks) Gruppe, eines Landes oder auch schon mal einer ethnischen Gruppe, etc vertreten. Es gibt meines Wissens keine Religion, die die Interessen der gesamten Menschheit auch nur annähernd vertritt (und auch respektieren) könnte. Religion hat also automatisch Ablehnung und Wut von anderen "Interessengemeinschaften" bis hin zu der ganzer Völkern zur Folge, ob das nun Minoritäten- oder ganze Kontinente sind. Deshalb erzeugt letztendlich jede Religion Ablehnung und somit Wut!
Terrorismus ist im Grunde nichts anderes als eine anarchischer Auswuchs dieser Wechselwirkung von Ablehnung und Wut. Da der Terrorismus im Untergrund angesiedelt ist und seine Entwicklung eher anarchischen Prinzipien unterliegt, untersteht er keiner direkten sozial-politischen Hierarchie oder Kontrolle. Er ist nicht nur eine executive- sondern ganz und gar autonome Gewalt. Auch wenn er von Religion und Politik unterstützt und zum Teil sogar geleitet wird. Es ist demnach offensichtlich dass er in der Wechselwirkung von Ablehnung und Wut ausser Kontrolle und total in den freien Fall geraten kann! Im Falle der "islamistischen Terroristen" könnte man durchaus davon ausgehen dass die Wechselwirkung "Ablehnung-Wut" sich direkt auf die Religion bezieht. Aber Ablehnung erzeugt stets Wut, egal wie irregeleitet der "Abgelehnte" auch sein mag. Dieses "Urprinzip" kennt keine ethischen oder moralischen Prinzipien und macht nicht irgendwo halt, oder respektiert den Klügeren oder Weiseren! Je mehr Ablehnung, desto mehr Wut und Aggression, und so weiter, ganz egal was oder wer abgelehnt wird und wie berechtigt die jeweilige Ablehnung zu sein scheint. Und genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis!
Dass die Religion die Ursache von Gewalt wäre ist demnach eine klare Fehleinschätzung. Die Religion ist nur ein Kondensator in dem diese autonome Wechselwirkung residieren- und sich zudem noch weiter hochschaukeln kann. Der Stalinismus und der Maoismus sind die besten Beispiele dafür, dass es keiner Religion bedarf um eine Steigerung ins unermessliche, von Ablehnung-Wut und der darauf folgenden Gewalt zu erzeugen. Nach letzten Schätzungen haben beide atheistischen "Ideologien" zusammen ca. 60.000.000 Opfer gefordert, nur um sich zu "etablieren"!
© by MrLuk
Was passiert wohl wenn wir einen Menschen aus ganz gleich welchen Beweggründen, ein ganz klein wenig ablehnen? Nicht viel? Was passiert aber wenn ein Mensch von mehreren Menschen des öfteren radikal abgelehnt wird? Irgendwann ist er sicherlich sehr frustriert, und wird wütend. Was macht er mit dieser Wut? Wenn daraus keine selbstzerstörerische Energie wird, dann lässt er diese Wut mit grosser Wahrscheinlichkeit irgendwann an Irgendjemandem, der ihn wieder ablehnt aus. Was wird der (zufällig) Betroffene tun? Er wird den Wütenden erst recht ablehnen, zumeist ganz ahnungslos über die (berechtigten?) Ursachen von dessen Wut.
Aber was passiert wenn Millionen Menschen sich gegenseitig ein wenig und folglich in der beschriebenen Wechselwirkung immer mehr ablehnen und wütend über genau diese gegenseitige Ablehnung, die sie nach und nach zu spüren bekommen, -werden? Ich befürchte da kann mit der Zeit eine ganz schöne Wut zusammenkommen. Wissen oder verstehen die einen weshalb die anderen so wütend auf sie sind? Nein! Was werden sie also Beide tun? Sich noch mehr ablehnen und noch mehr Frust, Wut und Aggressionen erzeugen und somit Gleiches wieder auf sich ziehen...
Es igibt keine Gewalt und kein Terror, der vom Himmel fällt, eskaliert und immer brutalere und rücksichtslosere Formen annimmt, sondern das Zusammenwirken von Ablehnung und Wut das sich in immer grausamere und rücksichtslosere Gewalt steigert, bis sie manchmal nicht anders als durch noch grössere Ablehnung und noch härterer Gewalt zu stoppen ist. Und solange es Ablehnung geben wird, wird es Wut und Gewalt und die Steigerung davon geben - at infinitum!
Politik, Religion und andere ideologische Hintergründe sind eines Teils nur das Öl im Feuer dieses Prinzips, andererseits hat sich diese verschärfte Form der Wechselwirkung letztendlich unter diesen Prinzipien gebildet. Jegliche Ideologie hat aber ohne kollektive Differenzierung (die wiederum aus individueller Ablehnung entsteht) nicht die geringste Existenzberechtigung - denn sonst bräuchte man keine Religionen oder Ideologien. Der Judaismus ist geprägt von Ablehnung gegenüber der Vielzahl der historischen Unterdrücker. Das Christentum ist ganz klar aus der Ablehnung des dogmatischen und rigiden Judaismus entstanden. Das Judentum lehnt Jesus, den "Propheten" der das Christentum entstehen hat lassen und seine "Kirchen" kategorisch ab. Der Islam ist wiederum aus der Ablehnung des Christentums entstanden. Alle Ideologien, Religionen, und jegliche Form von Glaubens- und Rechtssystemen (die damit einhergehen) haben automatisch Ablehnung zur Folge, weil sie stets nur die Interessen einer gewissen (Volks) Gruppe, eines Landes oder auch schon mal einer ethnischen Gruppe, etc vertreten. Es gibt meines Wissens keine Religion, die die Interessen der gesamten Menschheit auch nur annähernd vertritt (und auch respektieren) könnte. Religion hat also automatisch Ablehnung und Wut von anderen "Interessengemeinschaften" bis hin zu der ganzer Völkern zur Folge, ob das nun Minoritäten- oder ganze Kontinente sind. Deshalb erzeugt letztendlich jede Religion Ablehnung und somit Wut!
Terrorismus ist im Grunde nichts anderes als eine anarchischer Auswuchs dieser Wechselwirkung von Ablehnung und Wut. Da der Terrorismus im Untergrund angesiedelt ist und seine Entwicklung eher anarchischen Prinzipien unterliegt, untersteht er keiner direkten sozial-politischen Hierarchie oder Kontrolle. Er ist nicht nur eine executive- sondern ganz und gar autonome Gewalt. Auch wenn er von Religion und Politik unterstützt und zum Teil sogar geleitet wird. Es ist demnach offensichtlich dass er in der Wechselwirkung von Ablehnung und Wut ausser Kontrolle und total in den freien Fall geraten kann! Im Falle der "islamistischen Terroristen" könnte man durchaus davon ausgehen dass die Wechselwirkung "Ablehnung-Wut" sich direkt auf die Religion bezieht. Aber Ablehnung erzeugt stets Wut, egal wie irregeleitet der "Abgelehnte" auch sein mag. Dieses "Urprinzip" kennt keine ethischen oder moralischen Prinzipien und macht nicht irgendwo halt, oder respektiert den Klügeren oder Weiseren! Je mehr Ablehnung, desto mehr Wut und Aggression, und so weiter, ganz egal was oder wer abgelehnt wird und wie berechtigt die jeweilige Ablehnung zu sein scheint. Und genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis!
Dass die Religion die Ursache von Gewalt wäre ist demnach eine klare Fehleinschätzung. Die Religion ist nur ein Kondensator in dem diese autonome Wechselwirkung residieren- und sich zudem noch weiter hochschaukeln kann. Der Stalinismus und der Maoismus sind die besten Beispiele dafür, dass es keiner Religion bedarf um eine Steigerung ins unermessliche, von Ablehnung-Wut und der darauf folgenden Gewalt zu erzeugen. Nach letzten Schätzungen haben beide atheistischen "Ideologien" zusammen ca. 60.000.000 Opfer gefordert, nur um sich zu "etablieren"!
© by MrLuk
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Mensch lernt nie aus, was?
und dann ....natuerlich abwarten.. ich mach schon mal'n Kaffee!