woody" said:
@thaibruder
Wenn man die Lehren Buddhas noch nicht kennt, ist es nicht möglich den Unterschied zwischen den einzelnen Schulen des Buddhismus zu erkennen und zu erklären.
Wenn du dich für den Buddhismus interessierts, solltes du dich zuererst mit dem Kennenlernen der Grundlagen beschäftigen.
Ich empfehle dir zuerst einmal zu lesen, was nichts mit der Lehre zu tun hat, aber im Westen oft dafür gehalten wird.
Buddhismus: 20 weitverbreitete Missverständnisse
gruss woody (der Ungläubige, der nichts und Niemanden anbetet)
Woody,
ein guter Link. Sagt im Prinzip alles was man wissen muss. Der Buddhismus gibt lediglich die Schuhe, das Laufen und den fuer einen selbst "richtigen" Weg zu finden ist absolut individuell. Wie heisst es so schoen, viele Wege fuehren nach Rom.
Der Buddhismus ist frei von jeglichem Fundamentalismus, er zwingt nicht, er toleriert. Ist manchmal nur schade, was manche aus ihm machen und speziell wenn manche Leute als Moench verkleidet viel viel Zeit im Tempel verbringen und selbst dann nicht einmal Licht in der Groessenordnung eines Leuchtkaefers sehen, geschweige dann dem Dharma nahekommen.
Buddha wuerde sicherlich ueberaus erstaunt sein, wenn er wuesste, dass er als Gott angebetet wird und nicht als das, was er eigentlich ist, naemlich ein menschlicher Lehrmeister, der auf einem langen entbehrungsreichen Weg zur Erkenntnis gekommen ist.
Macht es Sinn zu Einstein zu beten, weil er uns die Relativitaetstheorie gegeben hat, oder Edison zu idolisieren fuer die Gluehbirne?
Manchmal ist die Ignoranz der Menschheit erschreckend. Steht auf dem Berg, aber sucht verzweifelt nach dem selbigen
:???:
Mai pen rai - gemaess der buddhistischen Lehre ist es eben wie es ist. Erkenntnis und Toleranz des Unabaenderlichen ist Erkenntnis, waehrend der Versuch auf Wasser wandeln zu wollen nur einen Schnupfen einbringt.
Deine Schlussbemerkung zeigt, dass Du vermutlich dem Dharma naeher ist, als mancher, der in Moenchkutte wandelt.
Viele Gruesse,
Richard (der stetig Suchende)