Thaifood vs. deutsche Hausmannskost

Diskutiere Thaifood vs. deutsche Hausmannskost im Essen & Musik Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo zusammen! Wie regelt Ihr das so mit dem Essen? Etwa 50/50 Thai & International oder doch eher mehr Thaifood?? Also Pim ist jetzt 4 Monate...

Thaifood oder deutsches Essen

  • Wir essen etwa 50 / 50

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mehr Thaifood

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mehr deutsches Essen

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nur Thaifood

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    0
Overkillratz

Overkillratz

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Hallo zusammen!

Wie regelt Ihr das so mit dem Essen? Etwa 50/50 Thai & International oder doch eher mehr Thaifood??

Also Pim ist jetzt 4 Monate hier und ist allem außer Thaifood gegenüber total intollerant. Wenn ich mich in TH so verhalten hätte währe ich schlicht und ergreifend einfach verhungert!!

Ich stelle mich ja schließlich auch um - das viele scharfe verursacht des öfteren Sod- und Rosettenbrennen und für den Knoblauchduft konnte ich mir von meinen Arbeitskollegen auch schon Rügen einholen - was mich allerdings nicht stört. Ganz möchte ich mich allerdings nicht umstellen.

Ich kann ja die Verweigerung bei extremen Sachen wie Käse, Leberwurst, Gehacktem u.s.w. ja verstehen. Aber Nudelgerichte mit Tomatensoße kann man doch wohl wenigstens mal probieren. Wie soll das im Urlaub z.B. in Spanien oder Portugal klappen??

Nun sagt an - ist mit Besserung zu rechnen??
 
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matthi

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Meine Ex stammt von den Philippine. Im Laufe der Zeit hat sie sich an einiges gewöhnt. Wo wir zu Anfang keinerlei Brot gegessen haben, war später ein normales dt. Frühstück durchaus drin. Ban dagegen ist ein Allesesser. Natürlich isst sie lieber Thai wenn sie die Wahl hat. Von Anfang an ist aber bei uns Reis das Hauptnahrungsmittel. Kartoffel ist nur Beilage. Auch bei meinen Kindern. Bei meinen Kindern ist eine Mahlzeit ohne Reis nicht komplett. Natürlich essen sie auch Spaghtti, Pommes und Pizza. Aber der Reis überwiegt. Noch.

PS: Wir essen überwiegend thai/asiatisch. zZt. allerdings ein Mischmasch. Die mich kennnen, wissen warum.
 
tira

tira

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hallo thorsten,

das d essen für eine thai ist ein lernprozess, den die eine schneller,
die andere langsam bis gar nicht bewältigt.
war mit meiner hübschen in los extra im mc donalds damit sie mal mit westlichem essen in berührung
kommt, hat da fast nichts gegessen. heute nach 3 jahren in essen wir etwas mehr d. ist schliesslich auch ne
kostensache. auf käse, salami, schinken etc. steht meine mia mittlerweile. der einfachste zugang hat
meine mia über das frühstück gefunden. ich machte ihr einfach klar
morgens, mittags und abends kao, ober-,oberlangweilig......... :fertig:

gruss :cool:
 
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matthi

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Ich werde euch mal sagen, manchmal vermisse ich doch eine schöne Nudelsuppe zum Früstück. Wenn ich KL oder Singapore war, habe ich nie im Hotel gefrühstückt, sondern immer unterwegs angehalten und mir eine Suppe gegönnt. Immer nur Brötchen ist auch langweilig. Einigen wir uns darauf, die Mischung/Abwechslund macht's.
 
P

PETSCH

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Meine Frau hat den Weg zur deutschen/europ.Küche
über Ihre Schwiegermutter ;-) gefunden.
Sie hat von Anfang an unserer Mutter über die Schulter
geguckt und war schnell vom Einkauf bis zum Servieren
auf dem neuesten Stand.
Bei uns 50/50 und immer aroymakmakmak :lecker:

Die Top-Ereignisse aus unserer Kombüse melde
ich ja öfter unter "Essen+Trinken" :wink:

P.S.: seit kurzem hat sie das Backen von leckeren
Kuchen entdeckt.
 
M

MrLuk

Gast
@over

Naja, ich glaube das ist ein Thema wert - obschon es sicherlich bereits mehrfach erörtert und behandelt wurde.

Es ist wohl eine Geschichte die sich individuell sehr verschieden äußert. Meine Frau hat ab ihrer ersten Ankunft (mit ganz wenigen Ausnahmen) alles gegessen "was auf den Tisch kam". Da wir von unserere gemeinsamen gerschäftlichen Tätigkeit her gar keine große Wahl haben, erübrigte es sich sowieso, daß sie tagsüber auf ihr Thaifood verzichten mußte. Abends gab´s dann eben eine Art Thai Fastfood, oder auch schon mal was aus meiner Pfanne.

Keine Zeit und kein Geld um großartig in Asiashops einzukaufen, keine Thaifreundinen. Ganz und gar nicht das klassische Programm - und ich habe meine Frau sehr wegen ihrer Flexibilität und ihrem allgemeinen Anpassungsvermögen bewundert. Ich glaube zum einen fest daran daß es Charaktersache ist. Es ist aber auch gut möglich, daß es wieder eines der scheinbar vielen Isaansyndrome ist! Meine Frau kommt aus Nordthailand (nur z. Information) und ist z.T chinesischer Abstammung, was auch nicht der Regel entspricht. Dazu kommt noch, daß wir halb in Thailand und halb in Europa leben - was soviel heißt daß ihr (unser) Aufenthalt in EU zeitlich beschränkt ist...
Aber ob das die ganze Miete ist?

Sie liebt natürlich ihr Som Tam und ihr Tom Yam Ghung und die anderen Leckereien. Die schmecken ihr glaube ich aber um so mehr, wenn sie längere Zeit darauf verzichten muß. Aber dadurch daß sie sich durch die ganzen westlichen Gerichte durchgekämpft hat, hat sie auch einige Sachen entdeckt die ihr ganz besonders schmecken und die sie in Thailand tatsächlich vermißt!

Mittlerweile esse ich auch nur das in Thailand was mir richtig schmeckt - und richte mich so ein daß ich immer Brot, Käse und andere westlichen Grundnahrungsmittel griffbereit habe, wenn "my preference not available" ist. Ich koche meine Marmelade selbst (in CNX gibt es z.B ganz leckere Erdbeeren) und setze auch schon mal einen großen Topf Spaghetti Sauce auf, die ich dann portionsweise einfriere - und sogar an einige Ex-pat Freunde weitergebe.

Aber Nudelgerichte mit Tomatensoße kann man doch wohl wenigstens mal probieren. Wie soll das im Urlaub z.B. in Spanien oder Portugal klappen??

Was meine Frau z.B. prinzipiell ablehnt, oder was ihr dann gar nicht schmeckt, sind Speisen die ihrem gewohnten Thaifood zwar ähnlich sind, aber entweder schlecht zubereitet oder zu lange gegart sind. Bei Reis, Frühlingsrollen oder schlechtem oder immitiertem Thaifood vom Chinesen beispielweise, ist sie da vergleichsweise empfindlich.
Und es ist ähnlich mit sämtlichen Nudelgerichten der italienischen Küche. Es sind nun mal keine "Kanom Chinn"...und besonders dann wenn man einen Vergleiche ziehen kann, kann es erst "schlecht" sein!
Mir schmecken halbgare und lauwarme Fritten , sowie Pizzaimitation àla Thai auch nicht besonders :-)

Also Pim ist jetzt 4 Monate hier und ist allem außer Thaifood gegenüber total intollerant.
Ist sie denn auch anderen Dingen gegenüber intollerant?
Eigentlich ist ja ´intolerant´ nicht der richtige Ausdruck, ohne Kritik an deine Formulierung. Denn tolerieren heißt ja "etwas neben sich existieren lassen", und das trifft wohl nicht ganz zu, denn sie tolleriert sehr wohl daß andere etwas anderes essen. Das was man selbst zu sich nimmt, muß man (ganz) annehmen, also akzeptieren.

"Man ist was man isst"...

Wie mir in letzter Zeit zu Ohren gekommen ist, gibt es in Thailand viele Farangs, die auch als sogenannte Ex-pats Thaifood und sogar den Geruch im Haus überhaupt nicht akzeptieren können. Und genausowenig akzeptieren sie Sitten Gebräuche, Religion und andere landestypischen Dinge um sich her, tolerieren tun sie sie wohl teilweise. Sie stellen ihren Frauen und deren Familie aber ziemlich strikte Bedingungen und das besonders was das Kochen und das Essen anbelangt. Und wie mir scheint gibt es sehr viele von der Sorte, und ihre Frauen beschwehren sich permanent im engen Freundeskreis und zuweilen sogar in "aller Öffentlichkeit" über das Vehalten ihrer Männer...
Also ganz klar ein 'delikates' Thema - auch von der anderen Seite aus betrachtet.

Wie gasagt, erstens scheint es individuell sehr verschiedene Verhaltensweisen (auf beiden Seiten) zu geben - und zweitens scheint diese ´Intoleranz oder Inakzeptanz´ sich meistens auf andere Bereiche auszudehnen...

Wie mir scheint hängt es von der allgemeinen Flexibilität der einzelnen Person ab, was sie alles "isst und ist". Besserung was die allgemmeine Ernährung angeht? Keine Ahnung, aber wohl eher schwierig, wenn die gesamte Einstellung damit verknüpft ist...

Und das müßtest du ja am Besten selbst beurteilen können...
 
Jiap

Jiap

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Normalerweise essen wir mehr Thai. Aber zur Zeit essen wir oft deutsche, weil ich deutsches Essen kochen möchte.

Gruß
Jiap
 
moselbert

moselbert

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Overkillratz" schrieb:
...Nun sagt an - ist mit Besserung zu rechnen??
Ja.

(Wobei das natürlich eine Geschmackssache ist. Ist das Essen aus Thailand "besser" oder das aus Deutschland. Es gibt in beiden Eßkulturen schmeckende und weniger schmeckende Gerichte.)

Einige Beispiele von mir:

Meine Frau hatte anfangs extreme Probleme mit Käse. Diesem geschmacklosen Zeug konnte sie nichts abgewinnen. (Tofu ist allerdings auch nicht gerade geschmacklich hervorstechend.) Dann aß sie ihn gerne. Jetzt muß sie wegen Migräne wieder darauf verzichten. Was sie bedauert.

Da ich manchmal sehr früh aufstehen und zur Arbeit muß, war das deutsche Frühstück für sie eine positive Erfahrung. Bis auf Teewasser kochen braucht man ja nicht viel zu tun. Brot Butter Marmelade Wurst Käse ist ja alles schon fertig im Kühlschrank. Also nicht wie in Thailand Reis kochen und warmes Essen zubereiten.

Auf der anderen Seite hat sie mit thailändischen Gerichten mein, was das Essen angeht, bis dahin ziemlich einfallsloses Junggesellendasein bereichert. Einige Thai Gerichte, die ich nicht mehr missen möchte: Tom Kha Gai, Tom Yam Gung, Salat Wun Sen, Thai Pad. (Die Aufzählung ist nicht vollzählig.)

Dann wiederum habe auch ich mir einige Kochbücher vorgenommen und habe ab und zu mal den Kochlöffel geschwungen und versucht Gerichte zu kochen, die typisch europäisch sind. Zu Gerichten die ihr jetzt besonders schmecken zählen zum Beispiel Grünkohl oder Königsberger Klopse.

Also, beide Seiten werden bereichert.

Overkillratz" schrieb:
...Nun sagt an - ist mit Besserung zu rechnen??
@overkillratz
Das ist allerdings manchmal ein längerer Prozeß. In zwei Jahren werdet Ihr Euch sicher geschmacklich sehr angenähert haben.
 
andydendy

andydendy

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:-) In der Ruhe liegt die Kraft, wir Felix 8 J.,
Tobias 10 J., ich alter Mann und meine Frau essen
nur Reiß, Reiß und Reiß. :-)
Nur Geduld mit der Zeit wird deine Frau auch Pizza,
Nudel mit Tomatensoße usw. essen.
Für die Kinder kocht meine Frau nicht scharf und für
mich wird das Essen immer schärfer was für LOS sehr
hilfreich ist. ;-D
Auch übrigens meine Kollegen sind immer ganz neidisch
weil ich jeden Tag von meiner Frau Essen mitbekomme.
:super:
 
M

matthi

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Mein Kollege hat sich manchmal schon etwas beschwert. Seitdem er weiss, dass auch Fishsauce verwendet wird, lästert er noch mehr. Aber schon richtig, keiner bekommt ausser mir Essen von zu Hause mit.
 
O

odysseus

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Servus Overkillratz :-)
Ja, wie bekannt bin ich ein großer Liebhaber der alten guten Bayrischen Küche, und darüber lasse ich nichts kommen.
Aber selbsverständlich kosste ich auch andere Speisen dieser Welt, Thai, China, Italienisch und Griechisch.
:computer:
 
C

CNX

Gast
Bei uns gibt es überwiegend thail. Küche.

Heute gab mal es Bratkartoffeln und Bratwürste.

Mit der deutschen Küche kommt von alleine, auch wenn sie einmal auf den Geschmack gekommen ist.

Gruss
C N X
 
E.Phinarak

E.Phinarak

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Am Anfang hatten wir überwiegend thailändisch gegessen, nach ein paar Wochen hat sich meine Frau auch an Farang-Food getraut.
Leberwurst war ihr ein Greuel (men maak maak), ißt sie heute gerne und sogar mit Senf (mochte sie auch nicht). Die meisten Käsesorten mag sie immer noch nicht (ich auch nicht), aber wenn es bei meiner Schwester Käsesuppe gibt, ist sie als erste an der Schüssel.Hmm aroi aroi, säp säp. Ich kann das Zeug nicht ausstehen !! :lol:
Genauso kann sie nicht mehr an Grühnkohl mit Bregenwurst vorbeigehen.
Ich könnte noch einiges aufzählen, was sie zuerst verweigerte und nun nicht nur ißt, sondern auch hervorragend kochen kann. (Mama, ich danke dir :lol: )
Ihr seht, wir essen nun einen Mix, manchmal sogar zur selben Zeit.
Frühstück ist deutsch. Mittags, so von 10:00 - 16:00 ißt sie meistens thai, und am Abend,wenn ich wieder da bin, wechselt die Küche ständig.
Meine Tochter kennt es gar nicht anders und freut sich über leckeres Thai-Food genauso wie über leckeres Farang-Food.

Gruß Eddy
 
K

Kali

Gast
E.Phinarak" schrieb:
...Leberwurst war ihr ein Greuel (men maak maak), ißt sie heute gerne ...
...und ein paar andere Sachen wie Käse, frische Brötchen, Marmelade.
Ich genieße die Ernährung, da sie von der Fettmanscherei und der Kantinendampfkost erheblich abweicht und für mich sehr bekömmlich ist.

Suay macht übrigens die leckersten Bratkartoffeln, die ich kenne - da kam noch nicht einmal meine Mutter dran :super:
 
I

Iffi

Gast
Ja Kali,

Bratkartoffeln mit einem Thai-touch sind ein Gaumen-Erlebnis, dass ich nicht missen möchte.

Irgendwas iss daran anders, was mich nach Nachschub fragen lässt...

P.S.bin ich jetzt etwa im Essen und... sonstwas Forum? Tut mir das nich an, Jungs. :P Da iss sonst alles "rot" bei mir.
Aber häkeln werd' ich nie... ;-)
 
K

Kali

Gast
Iffi" schrieb:
...Aber häkeln werd´ ich nie... ;-)
Dann wäre ich auch enttäuscht.
Doch ist es nicht faszinierend, wenn es einer Frau gelingt, einen Mann von seiner Mutter zu befreien... :rolleyes:
Und das hat auch was mit´m Essen zu tun :cool:
 
I

Iffi

Gast
@Kali, da könnte wat dran sein.

Jetzt warte ich auf die Watschen...oder vielleicht ein bisschen Taschengeld? :nixweiss:
 
Overkillratz

Overkillratz

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@MrLuk
Eigentlich ist ja ´intolerant´ nicht der richtige Ausdruck, ohne Kritik an deine Formulierung. Denn tolerieren heißt ja "etwas neben sich existieren lassen", und das trifft wohl nicht ganz zu, denn sie tolleriert sehr wohl daß andere etwas anderes essen. Das was man selbst zu sich nimmt, muß man (ganz) annehmen, also akzeptieren.
...hast Du natürlich recht!! Kritik aus der man lernen kann ist doch was schönes - habe ich kein Problem mit!!


@ Kali
Ich genieße die Ernährung, da sie von der Fettmanscherei und der Kantinendampfkost erheblich abweicht und für mich sehr bekömmlich ist.
Mmmm.... Das viele fritieren ist aber auch nicht so toll! Und auch sonst wird zum braten überdurchschnittlich viel Oel genommen.

Ansonsten hört sich das gut an. Ich esse das was sie kocht ja auch wirklich gerne aber denke einfach das es für sie auf Dauer einfacher ist wenn sie sich etwas umgewöhnt.
 
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