Thai-Kinder

Diskutiere Thai-Kinder im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo Leute, nicht so drastisch dieser Thread, wie die meisten hier. Unsere Kinder sind nun fast 6 Monate in Dtl und so langsam fängt es an...
Testare

Testare

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Hallo Leute,

nicht so drastisch dieser Thread, wie die meisten hier.

Unsere Kinder sind nun fast 6 Monate in Dtl und so langsam fängt es an, daß ICH mich mit ihnen auch verständigen kann. Fürs abendliche Vorlesen können sie noch nicht genug deutsch, denke ich, aber die Bücher hab ich schonmal bestellt...

An der Einleitung merkt Ihr, daß ich mit den Kids ganz gut klarkomme. Sie sind 6 und 9 Jahre alt, 2 Jungs.

Ich will mit diesem Thema von den Erfahrungen von Anderen lernen. Wie geht man nun weiter mit den Jungs um? Ich möchte nicht, daß sie Thailand und das, lobenswerte, buddhistische Denken, das sie NOCH voll beherrscht, vergessen.

Hier in Dtl können sie es schnell vergessen, denke ich. Der Kleine zeigt schon die ersten Ansätze (Schimpfworte, die er in THL nie in den Mund genommen hätte), stammt wohl aus dem Kindergarten.

Die Frage lasse ich mal offen, vielleicht entwickelt sich ein interessanter Thread.

Liebe Grüße Testare
 
DisainaM

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Testare" schrieb:
Ich möchte nicht, daß sie Thailand und das, lobenswerte, buddhistische Denken, das sie NOCH voll beherrscht, vergessen.

Hier in Dtl können sie es schnell vergessen, denke ich. Der Kleine zeigt schon die ersten Ansätze (Schimpfworte, die er in THL nie in den Mund genommen hätte), stammt wohl aus dem Kindergarten.
Mit der Auswahl des Kindergartens kommt schon der erste Einfluss.
Manche Kindergärten wollen überhaupt keine ausländischen Kinder, und spielen das Spiel mit der Wartezeit. Andere sind offen, was aber auch bedingt, das viele Problemfamilien, die ein unangemessenes Deutsch mit (oder vor) ihren Kindern sprechen, ihre Zöglinge dort parken.

Noch schlimmer als die Sprache, sind aber die gewaltätigen Verhaltensmuster, mit denen diese Kinder die gesamte Gruppe programmieren, und die überforderte Kindergärtnerin rundet das Bild ab.

In den letzten 10 Jahren hat sich mancherorts eine polarisierte Verhaltenswelt gebildet, in der zwischen Deutschen Türkischen und Russlanddeutschen Kindern eine abgeschottete Gruppenkultur der älteren heranwachsenden Brüder übernommen wurde.
Kinder anderer Länder werden dazwischen meist aufgerieben, doch nähern sie sich interessanterweise oft der türkischen jugendlichen Verhaltenskultur an.

Ein Ergebnis kann man vorweg nehmen, eine weibliche Thai hat kaum eine Chance, mit weiblichen Verhaltensmustern aufzuwachsen.
Um sich zu behaupten, und vor dummen Sprüchen wegen ihrer Nationalität abzugrenzen, ensteht oft ein männlich geprägtes Verhaltensschema.
 
pef

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@DisainaM

dein Posting kann ich nicht unterstützen, da verallgemeinernd und evtl. nur angelesen. Hier sollten in der Mehrzahl auch nur Leute posten, die auch ihre Stiefkinder nach D´land geholt und praktische Erfahrungen haben, nicht nur oder allein theoretischer Natur.

@Testare,

unsere Tochter (Dez04 12 Jahre) ist jetzt 4 Jahre hier. Sie ging sofort in die 1. Klasse der Grundschule und hatte 2 Jahre Grundschule in LOS hinter sich. Sie wird dieses Jahr die Realschule besuchen.

Zugegeben, wir haben den unschätzbaren Vorteil in Bad Godesberg zu wohnen, wo früher viele Botschaftskinder zur Schule gingen und die Lehrer darauf eingestellt sind. In Diktaten und Mathe gibt es keine Probleme, wobei ich jeden Tag die Hausarbeiten nachsehe und zusammen mit ihr korriegiere. Probleme gibt es noch mit der richtigen Zuordnung der bestimmten und unbestimmten Artikel und später beim Aufsatzschreiben. Aber die Gesamtentwicklung ist äußerst positiv.

Dein jüngster Sohn wird weniger Schwierigkeiten haben, da er frühzeitig die deutsche Sprache erlernt, der ältere muss mehr büffeln aber auch in dem Alter dürfte es keine grossen Schwierigkeiten geben.

Das zum Allgemeinen.

Was das buddhistische Denken angeht würde ich mir keine grossen Gedanken machen. Hier kommt es auch auf deine Frau an. Sicher, die Kinder haben theologischen Unterricht, von dem man sich nicht befreien lassen kann. Ich habe meine Tochter in den evangelischen Unterricht angemeldet. Es kann nichts schaden, auch andere Religionen
kennenzulernen.
Wichtig ist es nach meiner Erfahrung, die thailändische Grundhaltung zu ändern, das heisst sich zu melden in der Schule, auch zu fragen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Hier muss man den Kindern beibringen, dass sie dabei in keinster Weise das Gesicht vor anderen verlieren. Hierzu gehört auch - gerade für Mädchen - sich auch verbal und manchmal auch "tätlich" zu wehren und Dinge nicht fatalistisch hinzunehmen.
Über irgendwelche Schimpfwörter bereits im Kindergarten, ist absolut normal. Das habe ich auch mit meinen beiden erwachsenen Töchtern erlebt. Egal wo du als Kind hinkommst, du wirst in jedem Land ziemlich schnell die gängigen Wörter dieser Art kennenlernen. Hierbei ist jedoch wiederum wichtig, die Kinder zu fragen, was das jeweilige Wort bedeutet. Denn das wissen sie nicht, sie plappern nur nach, dabei ist es unerheblich ob deutsches oder ausländisches Kind.Hier muss man veruschen ihnen die Bedeutung des Wortes klarzumachen.

Wenn du bestimmte Fragen hast, dann mache das doch über PM, dann kann ich dir aus meiner Erfahrung berichten.
 
DisainaM

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pef" schrieb:
@DisainaM

dein Posting kann ich nicht unterstützen, da verallgemeinernd und evtl. nur angelesen. Hier sollten in der Mehrzahl auch nur Leute posten, die auch ihre Stiefkinder nach D´land geholt und praktische Erfahrungen haben, nicht nur oder allein theoretischer Natur.
@ pef,

schön, daß Du weißt, wieviele Kindergärten ich schon abgeklappert habe, zwecks Anmeldung den richtigen zu finden.
Da Du Deine praktischen Erfahrungen wohl eher nicht auf Großstädte beziehst, wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit andere Erfahrungen gemacht haben, als ich.
Dennoch masse ich mir nicht an, Deine Erfahrungen zu qualifizieren,
noch möchte ich eine Bemerkung dazu äußern, wem Du im thread von Testare das Wort erteilst, und wem nicht.
 
pef

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@DisainaM,

ich verwehre oder erteile hier niemanden das Wort.

Kinder anderer Länder werden dazwischen meist aufgerieben, doch nähern sie sich interessanterweise oft der türkischen jugendlichen Verhaltenskultur an.

Ein Ergebnis kann man vorweg nehmen, eine weibliche Thai hat kaum eine Chance, mit weiblichen Verhaltensmustern aufzuwachsen.
Um sich zu behaupten, und vor dummen Sprüchen wegen ihrer Nationalität abzugrenzen, ensteht oft ein männlich geprägtes Verhaltensschema.
Ich kann mich nur mit den obigen Verallgemeinerungen nicht anfreunden.
Außerdem hat Testare anscheinend nicht diese Probleme, sondern andere und auf die bin ich etwas eingegangen. Das heisst von mir kam eine sachliche Antwort zu seiner Frage.
 
DisainaM

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@ pef,

ich verwehre oder erteile hier niemanden das Wort
schön, dass wir das geklärt haben,

Ich kann mich nur mit den obigen Verallgemeinerungen nicht anfreunden.
Erfahrungen aus meiner Sicht, sowie meiner Wertung der Erfahrung steht bei jedem Posting das unsichtbare IMO vorweg, somit ist es keine Verallgemeinerung, sondern meine Meinung.

Solange ich eine Person nicht persönlich kenne, unterstelle ich der Person nichts.
Außerdem kann jeder den Hintergrund der Erfahrung bei einem Posting nachfragen, sollte es ihm um die Sache gehen.
Im übrigen halte ich Deine Zäsur, wer hier antworten könne, für nicht angebracht.
Ob nun jemand mit einer Thai und ihren Kindern zusammengelebt hat, oder mit ihr verheiratet war/ist, ob er leibliche Kinder hat, oder andere Erfahrung, sollte überhaupt keine Rolle spielen.
 
pef

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@DisainaM,

zu Problemen mit thailändischen Kindern, die nach D´land gekommen sind und den damit verbundenen vorschulischen oder schulischen Dingen, kann kompetent nur jemand etwas sagen, der damit aktuell umgeht.Somit kann ich mit deinem Wort "Zäsur" gut leben.

Dein Eingangsposting läßt erstmal nicht auf eigne Erfahrungen schliessen, sondern ist in in meinen Augen eine wenig hilfreiche Verallgemeinerung von subjektiven Eindrücken, die dem Member Testare für seine Fragen nichts nützen.
Aber vielleicht kannst du ja etwas gezielter auf seine Fragen antworten. :-)
 
DisainaM

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Testares Erfahrung
Hier in Dtl können sie es schnell vergessen, denke ich. Der Kleine zeigt schon die ersten Ansätze (Schimpfworte, die er in THL nie in den Mund genommen hätte), stammt wohl aus dem Kindergarten.
Meine Erfahrung
Mit der Auswahl des Kindergartens kommt schon der erste Einfluss.
Manche Kindergärten wollen überhaupt keine ausländischen Kinder, und spielen das Spiel mit der Wartezeit. Andere sind offen, was aber auch bedingt, das viele Problemfamilien, die ein unangemessenes Deutsch mit (oder vor) ihren Kindern sprechen, ihre Zöglinge dort parken.

Noch schlimmer als die Sprache, sind aber die gewaltätigen Verhaltensmuster, mit denen diese Kinder die gesamte Gruppe programmieren, und die überforderte Kindergärtnerin rundet das Bild ab.
Deine unzutreffende Unterstellung
Dein Eingangsposting läßt erstmal nicht auf eigne Erfahrungen schliessen, sondern ist in in meinen Augen eine wenig hilfreiche Verallgemeinerung von subjektiven Eindrücken, die dem Member Testare für seine Fragen nichts nützen.
Deine Vorschulischen Erfahrungen
unsere Tochter (Dez04 12 Jahre) ist jetzt 4 Jahre hier. Sie ging sofort in die 1. Klasse der Grundschule und hatte 2 Jahre Grundschule in LOS hinter sich. Sie wird dieses Jahr die Realschule besuchen.

Zugegeben, wir haben den unschätzbaren Vorteil in Bad Godesberg zu wohnen, wo früher viele Botschaftskinder zur Schule gingen und die Lehrer darauf eingestellt sind.
Zusammenfassend geht aus Deinem Posting hervor, daß Du über eigene Erfahrung mit Eurer Tochter bezüglich eines Kindergartens nicht verfügst.
Außerdem lebst Du in der Sondersituation, daß Dein Kind auf eine Schule gehst, wo viele Botschaftskinder zur Schule gingen.

Leider ist das in Deutschland nicht die normale Situation.

Auch wird die Schulsituation in Bad Godesberg mit Sicherheit nicht mit der Schulsituation in München, Hannover usw. vergleichbar sein.
Hier haben viele gute Kindergärten Wartezeiten, in den Schulen besteht ein hoher Ausländeranteil mit der beschriebenen Gruppenbildung.
 
Testare

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Fetzt Dich bitte woanders DisainaM. Ich halte den Post von pef für interessant und werde ihn anschließend nochmal lesen und ggf. antworten
 
Testare

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DisainaM" schrieb:
Manche Kindergärten wollen überhaupt keine ausländischen Kinder
Damit hatte ich überhaupt keine Probs. Ist ein evangelischer Kindergarten, in dem noch nie ausländische Kinder waren. Sicher, die wollen auch was mit Gott, aber ich denke auch, daß es nicht verkehrt ist, eine andere Religion kennenzulernen.

Grüßlis Testare
 
DisainaM

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Testare" schrieb:
Ich möchte nicht, daß sie Thailand und das, lobenswerte, buddhistische Denken, das sie NOCH voll beherrscht, vergessen.

Ist ein evangelischer Kindergarten, ... Sicher, die wollen auch was mit Gott, aber ich denke auch, daß es nicht verkehrt ist, eine andere Religion kennenzulernen.
@ Testare,

schön, daß Du mit Deinem Kindergarten zufrieden bist.

Mit dem religiösen Bezug im Kindergarten mußt Du Dir keine Gedanken machen, schätze Deine Frau wird da schon die richtigen Weichen stellen.

Den buddhistischen Bezug wird Dein Kind behalten, wenn Ihr zu Eurem Tempel in Eurer Umgebung den regelmäßigen Kontakt haltet.

Gruß

D_M,

der sich nur fetzt, wenn er schwach angegangen wird
 
Testare

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pef" schrieb:
Sicher, die Kinder haben theologischen Unterricht, von dem man sich nicht befreien lassen kann.
hier im Osten gibt es da "Ethik" als Ersatz für Theologie. Ob das richtig für die Kinder ist, werde ich lernen müssen.


pef" schrieb:
Wichtig ist es nach meiner Erfahrung, die thailändische Grundhaltung zu ändern, das heisst sich zu melden in der Schule, auch zu fragen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Hier muss man den Kindern beibringen, dass sie dabei in keinster Weise das Gesicht vor anderen verlieren.

Diesen Teil meine ich, DisainaM. Darüber habe ich nämlich bisher noch nie nachgedacht und mir wird einiges klar. Unser Großer scheint sich nur durchzuwursteln, mit Ausländer als Ausrede.

Wir haben heute, zufällig, das Alphabet bei ihm gecheckt. Er kann noch nicht alle Buchstaben, "malt" aber in der Schule mit und kriegt entsprechende Bienchen. Sowas...

pef" schrieb:
Hierbei ist jedoch wiederum wichtig, die Kinder zu fragen, was das jeweilige Wort bedeutet. Denn das wissen sie nicht, sie plappern nur nach, dabei ist es unerheblich ob deutsches oder ausländisches Kind.Hier muss man veruschen ihnen die Bedeutung des Wortes klarzumachen.
Naja Sch..ss. ist schnell mit "ki" erklärt und seit er das weiss, kommt das auch nicht mehr so oft, schwieriger wird es mit f.ck, gerade bei Thai...


pef" schrieb:
Wenn du bestimmte Fragen hast, dann mache das doch über PM
bestimmte Fragen habe ich nicht, komme aber ggf. auf Dein Angebot zurück

Grüßlis Testare
 
Testare

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DisainaM" schrieb:
Den buddhistischen Bezug wird Dein Kind behalten, wenn Ihr zu Eurem Tempel in Eurer Umgebung den regelmäßigen Kontakt haltet.
Hier ist buddhistische Pampa, auch in anderen Dingen, nebenbei (und das ist auch gut so). Der nächste Tempel ist gut 200 km entfernt, in FFM oder DO glaube ich. Diesen Bezug wird das Kind wohl sobald nicht bekommen, leider.

Grüßlis Testare
 
Tommy

Tommy

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Die Stieftochter meines Vaters ist mit 11 Jahren (1999) nach Deutschland gekommen und ist jetzt auf dem Gymnasium (nach 8. Klasse).

Von buddistischen oder thailändischen Verhaltensweisen kann ich bei ihr gar nichts mehr erkennen. Ich würde sagen, dass sie zu 99% "eingedeutscht" ist und sich so verhält. Inklusive der ätzenden Art pubertierender Mädchen, Stress mit der Mutter usw.

Das sind nur meine Beobachtungen bei EINER Jugendlichen.

Gruß Tommy
 
B

Bukeo

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Hier sollten in der Mehrzahl auch nur Leute posten, die auch ihre Stiefkinder nach D´land geholt und praktische Erfahrungen haben
wir haben meine Stieftochter mit 12 Jahren nach Deutschland geholt.
Sie hat sich recht schnell eingelebt, auch die Sprache hat sie ihn ca. 3-4 Monaten recht gut erlernt, so daß nach dieser Zeit eine Kommunikation mit ihr recht gut möglich war.

Sie ist heute 28 Jahre alt und wir haben ein prima Verhältnis.
Nur leider blieb die thail. Kultur in ihr in den Jahren auf der Strecke. Sie denkt heute ca. zu 80% westlich, die 20% beschränken sich aufs thail. Essen, was sie nach wie vor liebt. :-)

Man kann vermutich in der Erziehung nicht selektieren, z.B. diese Eigenschaft behälst du, diese darfst du annehmen.
Das funktioniert so nicht.

Mittlerweile denke ich halt mehr thailändisch als sie :-)
 
W

woody

Gast
Bukeo" schrieb:
......wir haben meine Stieftochter mit 12 Jahren nach Deutschland geholt....Sie ist heute 28 Jahre alt und wir haben ein prima Verhältnis.....
Mal eine Frage off topic.
Bukeo, wo ist sie denn abgeblieben, sie hat doch früher auch hier gepostet, hat sie kein Intresse mehr an Thailand oder ist ihr nur das Forum zu 'blöd' ;-D .
gruss woody
 
EO

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Im Fernsehen,Kindergarten,Schule,evtl Freunde,Fussballverein,Familie ist alles deutsch.Nur unsere Wohnung ist Thai Territorium.Von mir erklärt.Warum?Weil ich nicht möchte das die Thailändische Kultur und Sprache verloren geht.Wir sind auch Mitglieder im Thai Deutschen Kulturverein in Dortmund Wat Dhammabharami.Dort soll unser Sohn auch die Thai Religion mitbekommen.Bis heute hat das alles geklappt.Warum?
Weil ich immer sage Zuhause"sprech Thai".Damit er in Thailand bei der Familie keine Probleme hat mit der Verständigung.
Habe bei Stiefkindern die Eindeutschung gesehen.Meiner Meinung nach falsch.Entweder sagen die Eltern oder meist der deutsche Vater Deutsch sei wichtiger und vernachlässigen das andere.oder das Kind geht den einfachen Weg.Alles spricht deutsch ,ich auch ,meine Mutter ist nur 1 Person Thai.Papa hat gesagt.Bei uns im Tempel kommen Kinder
die bedingt durch Schule jetzt Französich und Englisch lernen.Thai durch die Mutter können.Deutsch durch den Rest sowieso.Kinder lernen einfacher.Nur muss man im pubertären Alter aufpassen,das nicht verlernen.nur weil sie kein "Bock"haben.bis jetzt haben wir das gut gelöst.aber auch manchmal nicht einfach.
 
B

Bukeo

Gast
Bukeo, wo ist sie denn abgeblieben, sie hat doch früher auch hier gepostet, hat sie kein Intresse mehr an Thailand oder ist ihr nur das Forum zu 'blöd' ;-D .
sie bereitet ihre Heirat mit Gernot vor - deshalb ist sie ein wenig im Streß :-)
 
Ampudjini

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mittendrin
roette" schrieb:
Nur muss man im pubertären Alter aufpassen,das nicht verlernen.nur weil sie kein "Bock"haben.bis jetzt haben wir das gut gelöst.aber auch manchmal nicht einfach.
Ich hatte diese Phase schon mit 7. Habe meine Mutter (deutschsprachiges Elternteil ;-)) gefragt, warum ich immer diese komische Sprache sprechen muss, wo sie doch eh fast keiner versteht. :nixweiss: Meine Feunde nicht, und meine Mutter selbst auch nicht.

Und sie sagte mir: "Schau mal, da hast du doch jetzt so eine tolle Geheimsprache mit deinem Vater, ist doch gut das es nicht so viele verstehen!!!"

Das hat gewirkt. :lol:
Bis heute (aber heutzutage muss man echt aufpassen, so geheim isses auch wieder nicht - "Man spricht thai" ;-) ).
 
Thema:

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